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Von wegen „Oberbischof“ (www.summorum-pontificum.de)

Von wegen „Oberbischof“

Nuntios Nikola Eterovic

Ein bemerkenswertes Detail von der Herbsttagung der deutschen Bischöfe berichtet Regina Einig in der Tagespost: Der Vorsitzende der Bischofs-Konferenz Bätzing hat sich in einem Brief an Nuntius Eterovic hochgradig verstimmt darüber geäußert, daß dieser Roms ablehnende Stellungnahme zur „Interkommunion“ allen Bischöfen direkt mitgeteilt hatte, statt den Umweg über den Vorsitzenden zu gehen.

Die dosierte Weitergabe oder auch Nicht-Weitergabe von Informationen gehört seit Jahren zu den Machtinstrumenten, mit denen das Konferenzsekretariat die Bischöfe unter nationalkirchlicher Leitung bevormunden will. Und da Eterovic das weiß, und da er auch weiß, daß die Bischöfe nicht der Konferenz unterstehen, sondern eigenverantwortliche Hirten ihrer Diözesen unter dem Bischof von Rom sind, hat er in diesem höchst sensiblen Fall ein unmißverständliches Signal gesetzt: Die Konferenz mit ihrer zementierten progressistischen Mehrheit kann hier beschließen, was sie will – Bischöfe, die an den für die ganze Kirche gültigen Vorgaben festhalten wollen, sind dadurch in keiner Weise gebunden.

summorum-pontificum.de
alfredus
Es war ein Exempel dass man an Erzbischof Lefebvre statuiert hat, es sollte alle die so dachten, abschrecken ! Denn wenige Jahre nach dem Konzil durfte an dieser Hl. Kuh nicht gerüttelt und schon gar nicht kritisiert werden. Die Euphorie war so groß, dass die Konzilspäpste wie blind waren und die ersten negativen Frücht des Konzils nicht wahrnehmen wollten. Und so nahm das Schicksal seinen Lauf …More
Es war ein Exempel dass man an Erzbischof Lefebvre statuiert hat, es sollte alle die so dachten, abschrecken ! Denn wenige Jahre nach dem Konzil durfte an dieser Hl. Kuh nicht gerüttelt und schon gar nicht kritisiert werden. Die Euphorie war so groß, dass die Konzilspäpste wie blind waren und die ersten negativen Frücht des Konzils nicht wahrnehmen wollten. Und so nahm das Schicksal seinen Lauf und hat uns die heutige Situation der Kirche bescheert !
Bethlehem 2014
Naja: "blind" war Paul VI. ja sicherlich nicht! Er sprache ja nicht nur vom "Rauch Satans", sondern hat sich schon Pfingsten 1966 über die schlechte Entwicklung nach dem Konzil beklagt - was durchaus nicht heißt, daß ihn das entschuldigt!
Stelzer
Genau wie Katharina Emmerich vor 150 Jahren vorausgesagt
Gastleser
Emmerick
Stelzer
Lehrer?
Bethlehem 2014
Das ist genau das, was vor über 50 Jahren bereits ein sog. französischer "Rebellenbischof" prophezeit hatte! - Eigentlich müßte allein dies schon alle dessen Gegener überzeugen...
Edeljuwel
Ja ich bin auch sehr verblüfft, wie die Vorhersagen von Erzbischof Marcel Lefebvre jetzt sehr treffend eintreten, die ER all in seinen Büchern beschrieben hat.
alfredus
Erzbischof Lefebvre hat das in der Tat voraus gesehen, aber alle waren gegen ihn, selbst die ihm zugetan waren, haben geschwiegen und ihn damit abgelehnt ! Das war nicht unbedingt das Übel, das große Übel war, dass man diesen gottesfürchtigen Kirchenmann, unchristlich Exkommuniziert hat !
alfredus
Wo sind die Bischöfe in Deutschland, die an den Vorgaben der Weltkirche festhalten ... ? Es sind nur wenige und meistens trauen sie sich nicht gegen die Mehrheit der Bischöfe in der Bischofskonferenz aufzustehen. Die meisten der Bischöfe scheinen nicht zu wissen, dass sie vor Gott eigenverantwortlich sind und die Früchte ihrer Talente dem Herrn des Weinberges zur Be-und Verurteilung vorlegen …More
Wo sind die Bischöfe in Deutschland, die an den Vorgaben der Weltkirche festhalten ... ? Es sind nur wenige und meistens trauen sie sich nicht gegen die Mehrheit der Bischöfe in der Bischofskonferenz aufzustehen. Die meisten der Bischöfe scheinen nicht zu wissen, dass sie vor Gott eigenverantwortlich sind und die Früchte ihrer Talente dem Herrn des Weinberges zur Be-und Verurteilung vorlegen müssen ! Wenn sie nicht umkehren und Farbe bekennen, ihren Glauben nicht verteidigen, dann kann schon so mancher von ihnen das Zähneknirschen üben !
Aquila
Hvala vam, velečasni nuncij Nikola Eterović!