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"Wenn der Papst Rom verlässt, werden die Feinde der Kirche die Oberhand gewinnen."
Mir vsjem
Giuseppe Kardinal SIRI († 2. Mai 1989) war der Erstgewählte im Konklave. Nicht nur einmal, sondern zweimal war er der gewählte Papst anstelle von Karol Wojtyla und Roncalli.

Pater DDDr Malachi Martin, Dolmetscher und Berater im Vatikan, äußerte sich zur Wahl von Kardinal SIRI, dass kanonisch gesehen die Wahl wegen Drohschreiben ein Anlass sei zur Ungültigkeitserklärung des Konklave.

Bei Kardi…More
Giuseppe Kardinal SIRI († 2. Mai 1989) war der Erstgewählte im Konklave. Nicht nur einmal, sondern zweimal war er der gewählte Papst anstelle von Karol Wojtyla und Roncalli.

Pater DDDr Malachi Martin, Dolmetscher und Berater im Vatikan, äußerte sich zur Wahl von Kardinal SIRI, dass kanonisch gesehen die Wahl wegen Drohschreiben ein Anlass sei zur Ungültigkeitserklärung des Konklave.

Bei Kardinal Siri ist es noch ein zweites Mal geschehen, nämlich bei der Wahl Karol Wojtyla.
Kardinal Siri weist hin auf das Gebundensein an die Schweigepflicht: "Diese Verpflichtung zur Wahrung des Geheimnisses ist furchtbar. Ich könnte ganze Bücher über die verschiedenen Konklave schreiben. Es sind äußerst schwerwiegende Dinge geschehen. Doch darf ich nichts sagen."

P. Malachi Martin sagt, daß kanonisch gesehen durch Siris Begründung der Ablehnung (Bedrohung) ein Anlaß zur Ungültigkeitserklärung des Konklave vorliegt.
Er weist darauf hin, daß Siri zweimal zum Papst gewählt wurde und dies eine unbestreitbare Tatsache sei und daß beim Konklave Verwirrung eintrat: zuerst weißer Rauch, dann schwarzer und wieder weißer.
Als Genueser würde auch der Sinnspruch passen "Hirte und Seefahrer".

Diese Winkelzüge haben die betreffenden Konklave ungültig gemacht. Siri gab zu, Angst vor Repressalien gehabt zu haben, die sein Verhalten entscheidend prägte und er deswegen eine Verweigerung aussprach.

Daß die Wahl Roncallis im voraus festgelegt war, schimmert auch in einem Brief Kardinal Tisserants vom 12.3.1970 durch, wo dieser eine bemerkenswerte Anspielung auf die "vorprogrammierte" Wahl Johannes' XXIII. macht.
DrMartinBachmaier
Ich glaube aber nicht, dass sich dieses Rom-verlassen auf den jetzigen Bruder-Besuch bezieht, sondern auf die Zeit, wenn die Revolution so richtig losgeht. Dann, so sagt die europäische Prophetie, wird der Papst, Benedikt XVI., fliehen.
kyriake
Das kann über Nacht losgehen!
Goldfisch
Das sind alles Prophezeiungen, an die GOTT in Seiner Güte nicht gebunden ist. Wenn er es vorzieht die Dinge zu ändern, wird es auch so geschehen, mit und ohne unser Einverständnis.
Eremitin
ein rein privater Besuch bei seinem Bruder
sedisvakanz
1958 wurde nachweislich Kardinal Siri 1958 zum Papst gewählt.
Und er hatte die Wahl angenommen--> weißer Rauch.
Er wurde so massiv bedroht, dass er einer Neuwahl zustimmte.
Ungültiger Rücktritt, da unter Drohung erfolgt.
Dann erst wurde Roncalli "gewählt".

Es ist genauso, wie @Mir vsjem schreibt.
Den Rest könnt ihr euch selber zusammenreimen, wenn ihr noch denken könnt.
DrMartinBachmaier
@sedisvakanz: Warum dann um alles in der Welt hätte das kein einziger Kardinal ausgeplaudert? Denn hätte er die Wahl bereits angenommen, wäre er ja zumindest ein paar Minuten lang Papst gewesen, und das hätte doch in den Geschichtsbüchern vermerkt werden müssen. Das darf man doch nicht geheim halten.
sedisvakanz
@DrMartinBachmaier
Kardinal Siri hat es selber bestätigt.
Er sagte auch, dass er nicht mehr sagen dürfe, weil auf das Ausplaudern über die Vorkommnisse in einem Konklave die Strafe der Exkommunikation ipso facto steht!
Die Guten haben aus Angst vor der Exkommunikation geschwiegen und die Bösen - die waren wohl schon in der Überzahl - haben geschwiegen, weil alles in ihrem Sinne verlief.
Verste…
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@DrMartinBachmaier
Kardinal Siri hat es selber bestätigt.
Er sagte auch, dass er nicht mehr sagen dürfe, weil auf das Ausplaudern über die Vorkommnisse in einem Konklave die Strafe der Exkommunikation ipso facto steht!
Die Guten haben aus Angst vor der Exkommunikation geschwiegen und die Bösen - die waren wohl schon in der Überzahl - haben geschwiegen, weil alles in ihrem Sinne verlief.
Verstehen Sie?
sedisvakanz
@DrMartinBachmaier
Kontaktieren Sie bitte @Mir vsjem, wenn Sie Genaueres erfahren wollen.
Er weiß anscheinend noch mehr als ich.

Es gibt sehr wohl historische Dokumente und Filmdokumente über dieses Ereignis.
Wie der weiße Rauch nach der Wahl Kardinal Siri´s aufsteigt. Welchen Papstnamen er angenommen hatte und dass die Menschen auf dem Petersplatz vergeblich auf das Erscheinen des neu …More
@DrMartinBachmaier
Kontaktieren Sie bitte @Mir vsjem, wenn Sie Genaueres erfahren wollen.
Er weiß anscheinend noch mehr als ich.

Es gibt sehr wohl historische Dokumente und Filmdokumente über dieses Ereignis.
Wie der weiße Rauch nach der Wahl Kardinal Siri´s aufsteigt. Welchen Papstnamen er angenommen hatte und dass die Menschen auf dem Petersplatz vergeblich auf das Erscheinen des neu gewählten Papstes warteten.

Gerade Ihnen muss ich nicht erklären, dass ein unter Drohung erfolgter Rücktritt ungültig ist.
Sie können sich auch nun selber zusammenreimen, warum Schweigen darüber herrscht.

Und warum ich mich "sedisvakanz" nenne.
Mir vsjem
Es ist richtig: Kardinal Siri hat es selbst bestätigt und davon gesprochen, dass er nicht mehr sagen dürfe [im Normalfall]. Die Geheimhaltung, was das Konklave, den Wahlvorgang betrifft, war immer strenge Pflicht bei jedem Konklave.
Dennoch gab es einen Augenblick, wo sich Siri im Gewissen verpflichtet sah, über die Ungereimtheiten während des Konklaves - die später noch einmal in gleicher Weise …More
Es ist richtig: Kardinal Siri hat es selbst bestätigt und davon gesprochen, dass er nicht mehr sagen dürfe [im Normalfall]. Die Geheimhaltung, was das Konklave, den Wahlvorgang betrifft, war immer strenge Pflicht bei jedem Konklave.
Dennoch gab es einen Augenblick, wo sich Siri im Gewissen verpflichtet sah, über die Ungereimtheiten während des Konklaves - die später noch einmal in gleicher Weise erfolgten in Zusammenhang mit seiner Person - zu sprechen.
kyriake
Heute hält sich so gut wie kein Kardinal mehr an die Schweigepflicht über das Konklave.
Was da so alles ausgeplaudert und an die Medien weitergegeben wird, geht auf keine Kuhhaut!
Mir vsjem
"Wir müssen beten, dass der Papst Rom nicht verlässt; unzählige Übel würden entstehen, wenn er es täte"
Wer also diese Aussage Joseph Ratzinger zuschiebt, erwägt die "ÜBEL" seit Roncalli überhaupt nicht. Für ihn gibt es diese "Übel" anscheinend erst seit 2013! Er unterschlägt auch:
"Wenn der Papst Rom verlässt, werden die Feinde der Kirche die Oberhand gewinnen."

Dieses "Oberhand gewinnen", …More
"Wir müssen beten, dass der Papst Rom nicht verlässt; unzählige Übel würden entstehen, wenn er es täte"
Wer also diese Aussage Joseph Ratzinger zuschiebt, erwägt die "ÜBEL" seit Roncalli überhaupt nicht. Für ihn gibt es diese "Übel" anscheinend erst seit 2013! Er unterschlägt auch:
"Wenn der Papst Rom verlässt, werden die Feinde der Kirche die Oberhand gewinnen."

Dieses "Oberhand gewinnen", soll das sich erst seit 2013 ereignet haben? Nein, dieses "Oberhand gewinnen" geschah nach der falschen Wahl Roncallis an diesem unseligen 28. Oktober 1958!

Diese Aussage kann sich nur auf Kardinal SIRI, dem rechtmäßig gewählten Papst beziehen. Er wurde in der Tat sozusagen aus dem Vatikan vertrieben, wurde in Genua festgehalten bis zu seinem Tod. Ja, er hat wegen einer bestimmten Androhung Rom verlassen und die "Übel" haben wir seither schon längst! Die Feinde der Kirche hatten im Vatikan seither die Oberhand gewonnen. Er hat den Papstnamen Gregor XVII. angenommen und einige Zeit vor seinem Tod einen Nachfolger benannt, dessen Name der Öffentlichkeit nicht bekannt ist. Die Papstlinie geht getreu weiter!

"..und er müsse weggehen, um sich und vieles zu retten."
Das "Weggehen" betrifft den Vatikan und Umgebung. Auch dies trifft nicht auf Benedikt zu. Jedoch auf Kardinal SIRI, der glaubte, den Vatikan verlassen zu müssen, um sich und jene zu retten, denen die Drohung galt, die er am Wahltag erhielt. Und er ist es, der viele Drangsale vor seinem Tod erlitt, die erst in der Zukunft offenbar werden.
Moselanus
Wieso hat dann, wenn das alles so sein sollte, Siri Johannes Paul II. so festlich in Genua empfangen?
Winfried
Vermutlich wird Benedikt nach ein paar Tagen wieder nach Rom zurückkehren. Was soll dieses kurze Intermezzo also bewirkt haben?
viatorem
@Winfried
"Was soll dieses kurze Intermezzo also bewirkt haben?"

Dass er seinem Bruder in Krankheit und Leiden, beisteht...sonst gar nichts.
Mk 16,16
"Die protestantische Lehre [Säkularismus] und die der schismatischen Griechen [Synodalismus] werden sich überall verbreiten."√

"Er war sehr krank und schwach; er konnte nicht mehr gehen." √

Trifft alles zu. Mal sehen, wie es weitergeht. Langweilig wird es uns bestimmt nicht. Es war auf jeden Fall ein Riesenfehler, abzudanken. Egal, ob freiwillig oder unfreiwillig. Papst Benedikt hat es …More
"Die protestantische Lehre [Säkularismus] und die der schismatischen Griechen [Synodalismus] werden sich überall verbreiten."√

"Er war sehr krank und schwach; er konnte nicht mehr gehen." √

Trifft alles zu. Mal sehen, wie es weitergeht. Langweilig wird es uns bestimmt nicht. Es war auf jeden Fall ein Riesenfehler, abzudanken. Egal, ob freiwillig oder unfreiwillig. Papst Benedikt hat es sicherlich gut gemeint, aber die Folgen sind so schlimm, daß es besser gewesen wäre, er hätte nicht abgedankt. Sein vornehmes Vorgehen hat sich nicht ausgezahlt, die freimaurerische Teufelsbande hätte stattdessen ein brutales Ausmisten verdient gehabt.
Mir vsjem
Ach, zu diesem "Ausmisten" hätte er lang genug Zeit gehabt! War er nicht vielmehr ein Teil dieser Bande? Denn alle, die das "Konzil" befürworten und verteidigen, haben Teil an dieser Bande.
Mk 16,16
Natürlich hat er die Zeit gehabt - aber er hat es eben auf seine vornehme Art getan, was ich wie geschildert, für einen schweren Fehler halte. Die Welt ist keineswegs so simpel, wie sich das manche vorstellen. Papst Benedikt war sicher ein Teil des ganzen Problems, er hat immerhin erkannt, daß das VK2 "nicht gut für die Kirche war". Und dann hat er versucht, zu retten was zu retten war - eben …More
Natürlich hat er die Zeit gehabt - aber er hat es eben auf seine vornehme Art getan, was ich wie geschildert, für einen schweren Fehler halte. Die Welt ist keineswegs so simpel, wie sich das manche vorstellen. Papst Benedikt war sicher ein Teil des ganzen Problems, er hat immerhin erkannt, daß das VK2 "nicht gut für die Kirche war". Und dann hat er versucht, zu retten was zu retten war - eben auf seine Art. Nur, die kriminelle, satanische Energie, die sich im Vatikan und auf der ganzen Welt unter den Modernisten ausgebreitet hat, die war nun einmal nicht empfänglich für Benedikts vornehme, zurückhaltende Weise dieses Problem anzugehen. Er hat geglaubt, daß seine Problemlösung die beste ist, jeder andere Papst hätte ebenfalls das getan was er für die beste Problemlösung gehalten hätte. Die Menschen sind eben alle verschieden. Benedikt hatte sicher große Angst davor mit einer Pferdekur die Kirche zu spalten - aber diese Spaltung ist im Grunde schon längst innerlich vollzogen. Hinterher wissen es alle natürlich immer besser, da nehme ich mich nicht aus.
kyriake
Wäre Benedikt nicht freiwillig zurückgetrten, wäre er schon lange nicht mehr unter den Lebenden! Es gab keine Alternative, um die Kirche zu retten! (Zölibat etcpp.)
Mk 16,16
Papst Benedikt hatte schon erhebliche Probleme seinen sehr gemäßigten Kurs durchzubringen. Ihm fehlte die Unterstützung der Kurie. Die Modernisten hätten ihm eiskalt den "letzten Trunk" eingetrichtert.
Lisi Sterndorfer
Der Stadtpatron von Regensburg ist übrigens Petrus. Das Wappen trägt seine Schlüssel
Mk 16,16
So schnell dürfte kaum ein Papst wieder nach Regensburg kommen, und ein bayerischer Papst schon gar nicht.
viatorem
@Mk 16,16

...Papst Benedikt hat es sicherlich gut gemeint,....

...er hat viel darüber gebetet und wer weiß, welche Antworten er bekommen hat um so zu handeln, wie er gehandelt hat.
Er hat nicht leichtsinnig aus einer Laune heraus gehandelt. Er ist ein großer mit Intelligenz und Charisma gesegneter Papst.
Mk 16,16
@viatorem: Das sehe ich auch so. So eine radikale Pferdekur, wie ich sie z.B. bevorzugt hätte, die hätte natürlich die Massen der Gläubigen schwer geschockt - das ist klar, und niemand weiß, wieviele Katholiken nach so einer Radikalkur = totale Zurücknahme des VK2 und radikale Entlassung aller Modernisten ohne Wenn und Aber, dann der Kirche den Rücken gekehrt hätten. Vielleicht ohne die ganze …More
@viatorem: Das sehe ich auch so. So eine radikale Pferdekur, wie ich sie z.B. bevorzugt hätte, die hätte natürlich die Massen der Gläubigen schwer geschockt - das ist klar, und niemand weiß, wieviele Katholiken nach so einer Radikalkur = totale Zurücknahme des VK2 und radikale Entlassung aller Modernisten ohne Wenn und Aber, dann der Kirche den Rücken gekehrt hätten. Vielleicht ohne die ganze theologische Problematik zu verstehen, aber eben so mancher wäre dann verloren gewesen für die Kirche. Und genau diese Schreckensvorstellungen werden Papst Benedikt dann wohl abgehalten haben von einer solchen Lösung. Leicht gemacht hat er es sich bestimmt nicht. Dieses Amt ist sicher das schwierigste Amt das es zu vergeben gibt. Aber, ein anderer Papst hätte möglicherweise ganz anders gehandelt. Und ich möchte noch hinzufügen: so eine Radikalkur kann kein Papst alleine durchführen, dazu braucht er die richtigen Leute. Und die muß sich ein Papst erst einmal schaffen, durch Berufungen usw.
Theresia Katharina
Für eine echte Radikalkur hatte P. Benedikt XVI keine Chance!
Mk 16,16
Genau. Er war nicht der Typ für so etwas und er hat das auch nicht gewollt. Ein anderer hätte das vielleicht gewaltsam und schlau geschafft, aber so jemand war nicht in Sicht.
Ratzi
Theresia Katharina
Schrecklich ! Furchtbar!!