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M.RAPHAEL

Der falsche Gott

Nachdem die Deutschen begonnen haben, die Heilige Kirche mit dem synodalen Weg rücksichtslos anzugreifen, ist es Zeit, ihren Gott ans Licht zu ziehen, der dunkle im Wald, der sich labt am Untergang, der emotionale, esoterische und okkulte Küsschen gibt und übers Haar streicht, nur um am Ende die gesamte Schöpfung und sich selbst auszulöschen: Eben Götterdämmerung. Zurück ins Nichts, in den Nihilismus und in diesem Nichts wird der absolute Hass rasen, der, der er NICHT UND DOCH (wirklich geisteskrank) ist.

Aber noch nicht hier. Hier will ich erst mal, noch einmal, grundlegende Aspekte der Wahrheit wiederholen.

Auf der Erde gibt es zwei Reiche, das Reich Gottes und das Reich des Herrn der Welt. Sie überlagern sich. In jedem gibt es dieselben Straßen, Gebäude, Menschen als Akzidenzien, aber in ihrer Substanz sind sie völlig verschieden. Das Reich Gottes ist substantiell untrennbar mit dem Himmel verbunden. In gewisser Weise ist es im Himmel. Das Reich des Herrn der Welt ist substantiell etwas völlig anderes. Es ist eine radikal andere Dimension mit anderen Gesetzen und Wirkweisen. Die beiden Reiche, die beiden Welten, die beiden Dimensionen sind völlig verschieden, obwohl es an der Oberfläche scheinbar keine Unterschiede gibt, weil sie sich überlagern. Quine beschreibt sehr gut, um was es geht:

“Meaning is what essence becomes when it is divorced from the object of reference and wedded to the word.” Willard Van Orman Quine, From A Logical Point Of View, Cambridge, London, 1994, S.22.

„Das Wesen/die Substanz wird zur Bedeutung, wenn sie vom Objekt der Referenz (Referenz) getrennt wird und mit dem Begriff verheiratet wird.“

Dieser Satz drückt das Grundaxiom der Moderne aus. Die Moderne ist der Versuch des Herrn der Welt, die Substanz durch die begriffliche Bedeutung zu ersetzen. Er will auf das Reich Gottes ausgreifen. Er will den unüberwindlichen Abgrund zwischen den beiden Dimensionen überbrücken. Er kann es nicht. Die Substanz ist eben nicht die Bedeutung, die dem Willen des Menschen gehört. Sie ist Substanz. Sie ist der WILLE GOTTES.

Jeder Mensch entscheidet sich mit seiner Seele, zu welcher Dimension er substantiell gehören möchte. Wer die Wahrheit und die Liebe über seine Eigeninteressen stellt und das mit seinem Blut besiegelt, gehört mit seiner Substanz zum Reich Gottes. Wer nur an sich denkt und Macht und Unterdrückung liebt, der gehört mit seiner Substanz zum Reich des Herrn der Welt. Das Reich Gottes wird regiert durch die Liebe und die Freiheit. Das Reich des Herrn der Welt wird regiert durch die Macht und den Zwang.

Das soll im Folgenden verdeutlicht werden:

www.youtube.com/watch

Frau Schmilewski ist ein eindrückliches Beispiel für den falschen und den richtigen Weg in Bezug auf die Wahrheit, in Bezug auf die Frage, zu welcher Welt sie gehören möchte. Als Esoterikerin hat sie versucht, sich das Transzendente zu nehmen. Wie das Okkulte und die Magie will auch die Esoterik das Heilige NEHMEN, es in den eigenen Machtbereich ziehen, die verbotene Frucht fressen, ihm den eigenen Willen aufzwingen. Man will es konsumieren. Das alles ist grundfalsch und folgt den Gesetzen des Reiches des Herrn der Welt.

Das Heilige bekommt man nur, wenn man aufhört, zu nehmen, wenn man beginnt, sich radikal und „hoffnungslos“ hinzugeben, egal was. Es ist das Paradox der Liebe. Man bekommt, weil man nichts mehr will, nicht mal ein schönes Gefühl, weil man sich nur noch hingibt, bis in die Leere der dunklen Nacht der Seele. Wenn man keine emotionalen Ergüsse mehr erwartet, bekommt man VIELLEICHT z.B. die Liebesmystik der Zisterzienser. Besonders die Zisterzienser haben immer die emotionale Nüchternheit sehr betont und dann wunderbare göttliche Liebe erfahren. Ihre Kirchen sind leer, weil sie so voll sind von unsichtbaren Dimensionen der himmlischen Ekstase und leer von sinnlich fühlbaren Emotionen. Noch einmal, das Reich Gottes funktioniert völlig anders wie das Reich des Herrn der Welt.

Die Gier nach mystischem Fressen zeichnet die deutschen Esoteriker, auch Anhänger des Synodalen Weges, aus. Der deutsche Gott, der Gott der Grünen, bietet Emotionen im Überfluss, vor allem sozialistisch feministisches Händchenhalten. Und vor allem das Machtgefühl, das ist so verlockend und verführend.