HerzMariae
1607.3K
POS
@Iacobus

Ja, das ist richtig: Wer nicht in Christus ist, stellt sich außerhalb der Kirche: besser formuliert: Wer nicht in Christus ist, ist außerhalb der Kirche. - Denn Christus ist GOTT. Und wer nicht "in Gott ist", ist selbstverständlich außerhalb Seines REICHES!
Aber, was meinen Sie, kann jemand außerhalb der sichtbaren (irdischen) (römisch-katholischen, apostolischen) Kirche sein und …More
@Iacobus

Ja, das ist richtig: Wer nicht in Christus ist, stellt sich außerhalb der Kirche: besser formuliert: Wer nicht in Christus ist, ist außerhalb der Kirche. - Denn Christus ist GOTT. Und wer nicht "in Gott ist", ist selbstverständlich außerhalb Seines REICHES!
Aber, was meinen Sie, kann jemand außerhalb der sichtbaren (irdischen) (römisch-katholischen, apostolischen) Kirche sein und dennoch in Christus sein?
Iacobus
@POS.:
...wo ziehen Sie aber die Grenze?

Wer nicht in Christus ist stellt sich außerhalb der Kirche. Das Leben ist ein ständiger Kampf um in Christus zu bleiben.
POS
@Iacobus

In Sachen Kirche kann es kein links oder rechts und auch kein progressiv oder konservativ geben. - Es gibt nur Kirche oder Apostasie, es gibt nur Orthodoxie oder Häresie.

Falsch! Wir reden hier vom irdischen Teil der Kirche Christi, und der besteht aus unvollkommenen, sündigen, fehler- und mangelhaften Menschen (Klerus und Laien/Volk). Und in diesem Teil gibt es "rechts" und "links" …More
@Iacobus

In Sachen Kirche kann es kein links oder rechts und auch kein progressiv oder konservativ geben. - Es gibt nur Kirche oder Apostasie, es gibt nur Orthodoxie oder Häresie.

Falsch! Wir reden hier vom irdischen Teil der Kirche Christi, und der besteht aus unvollkommenen, sündigen, fehler- und mangelhaften Menschen (Klerus und Laien/Volk). Und in diesem Teil gibt es "rechts" und "links" und "progressiv" und "konservativ". In diesem Teil gibt es "Modernisten" und "Traditionalisten", und zwar so, dass "progressiv" und "modernistisch" nicht a priori mit "apostatisch" oder "häretisch" gleichzusetzen ist.

Lesen Sie dazu auch aus dem KKK die Ziffern 836, 837, 838!
Shuca
Sonntag ist der 13. Mai. Fatimatag.
Ich werde mich außerordentlich anstrengen um eine außerordentliche Messe besuchen zu können. Ich glaube das ist diesem Tag sehr gut angemessen.
Per Mariam ad Christum.
wölfchen
Monika Elisabeth
Zum ersten Mal tauchte der Begriff wohl bei Papst Paul VI. auf, hernach wurde er aber weit mehr von Katholiken als von Progressisten übernommen, um damit die von der Lehre abweichenden Gemeinden (ja, sie wichen in Scharen ab) zu benennen. Eigentlich nimmt diese Konzils"kirche" aber auch eher die Züge einer Sekte an, womit sich hoffentlich eines Tages der Begriff 'Konzilssekte' gegenüber '…More
Zum ersten Mal tauchte der Begriff wohl bei Papst Paul VI. auf, hernach wurde er aber weit mehr von Katholiken als von Progressisten übernommen, um damit die von der Lehre abweichenden Gemeinden (ja, sie wichen in Scharen ab) zu benennen. Eigentlich nimmt diese Konzils"kirche" aber auch eher die Züge einer Sekte an, womit sich hoffentlich eines Tages der Begriff 'Konzilssekte' gegenüber 'Konzilskirche' durchsetzen wird.

Man soll doch alles so benennen, wie es ist und danach, was es ist.

In dieser Konzilssekte sind mitunter sogar "Tradis" erlaubt, sofern sie nicht auf die verhängnisvolle Idee kommen, die Lehre der Kirche als die einzige und immer gültige Wahrheit zu erklären. Sollte das jemand machen, und sei es nur sporadisch, zeigen sie ihre wahren Gesichter - oder sollte ich eher Fratzen sagen? Und was sich diese Sekte ganz groß auf die Fahne geschrieben hat: lasst den Glauben in der Jugend nicht einmal im Geringsten aufkeimen. Zerstört den Glauben schon in der Kindheit. Dafür lassen sie mitunter die alten Tradis auch mal gewähren. Unter oben genannter Bedingung, versteht sich.
Iacobus
@POS:
Monica Elisabeth beruft sich darauf, Paul VI hätte den Begriff "Konzilskirche" geprägt...

In der Tat berufen sich die modernisten auf einen "Geist des Konzils" und auf eine "Konzilskirche" im Sinne einer Kirche des Aufschwungs (im Gegensatz zu einer angeblichen Kirche des Stillstands). Diese Rhetorik ist verheerend da eben irreführend. In Sachen Kirche kann es kein links oder rechts …More
@POS:
Monica Elisabeth beruft sich darauf, Paul VI hätte den Begriff "Konzilskirche" geprägt...

In der Tat berufen sich die modernisten auf einen "Geist des Konzils" und auf eine "Konzilskirche" im Sinne einer Kirche des Aufschwungs (im Gegensatz zu einer angeblichen Kirche des Stillstands). Diese Rhetorik ist verheerend da eben irreführend. In Sachen Kirche kann es kein links oder rechts und auch kein progressiv oder konservativ geben. - Es gibt nur Kirche oder Apostasie, es gibt nur Orthodoxie oder Häresie.
- Wo Jesus ist, dort ist die Kirche.
Latina
Alfred Delp,danke....hervorragend und klar...victor in vinculis
à Dieu
„FEIERST DU NEUE ANFÄNGE? Mensch der Kirche zu sein heißt heute einsam sein, fremd sein, .., falsch verstanden werden. Da hilft es nicht zu fragen: Woher kommt es, dass wir einsam sind? Was haben wir dazu beigetragen? Sondern vielmehr: Wie werden wir damit fertig? Wie leisten wir es, die Kruste der Einsamkeit um uns zu sprengen? Es drängt sich uns die Frage auf, Kirche, bist du nicht innerlich …More
„FEIERST DU NEUE ANFÄNGE? Mensch der Kirche zu sein heißt heute einsam sein, fremd sein, .., falsch verstanden werden. Da hilft es nicht zu fragen: Woher kommt es, dass wir einsam sind? Was haben wir dazu beigetragen? Sondern vielmehr: Wie werden wir damit fertig? Wie leisten wir es, die Kruste der Einsamkeit um uns zu sprengen? Es drängt sich uns die Frage auf, Kirche, bist du nicht innerlich an dir selbst verzagt? Gibst du dich selbst auf? .. Es ist nicht mehr so gewesen, dass die Welt um die Kirchenmauer herum etwas mitbekommen hat von dem brausenden Leben, das in diesem Raum schlägt, sondern der Strom von draußen hat seine Wellen in den Raum hineingeschlagen und hat uns in die allgemeine Entwicklung hineingerissen. Auf uns selbst geschaut ist es so, dass wir ehrlich und sachlich nicht mehr dem Menschen entsprechen, der der Lebensquell und Aufbaugrund der Kirche sein soll. ... Sind wir noch glühende Menschen? Ist noch irgendeine Leidenschaft in unserer Seele, für die man sich selbst einsetzt? Oder ist das alles so nüchtern und dürftig und schön geordnet, dass es kein Herz mehr entzündet? Der glühende Mensch! Nicht der Fanatiker! Der glühende Mensch, dem man anspürt, dass er aus tausend Weihungen kommt, der an Dingen gerührt hat, die nicht auf der Straße liegen: das ist der Mensch, auf den Kirche gebaut hat. So müssen wir eine Frage an uns selber stellen, die Frage, ob wir noch einmal fähig sind, .. aus der Erstarrung herauszukommen, .. ob wir noch einmal ahnen, dass das Leben nicht nur Gewohnheit ist und Starre, sondern etwas Fließendes. .... Die Kirche fährt als Schiff auf dem Meer, geschmückt mit einem Kreuzesmast. Das bedeutet immer wieder ein Bluten, ein Versinken in Einsamkeit. Unsere Taufe ist eine Taufe auf den Tod, aber auf den Tod zum Leben. Die Kirche ist nicht da für ein paar fromme Stunden, sondern um uns in die göttliche Dimension hineinzureißen, damit wir leben als Sterbende und so sterbend gewinnen. So heißt die Antwort auf die Frage: Kirche, wirst du leben oder sterben? so: Die Kirche wird leben, wenn wir wieder vor dem Herrgott hingeraten und von ihm angerührt und erfüllt sind, so dass wir bereit sind, für ihn zu sterben. Aus dem Tod zum Leben kommen, das soll unser Geheimnis sein.“

alfred delps diagnose aus einer weit vorkonziliaren zeit, 1941.
POS
@Iacobus

Lesen Sie zur Verwendung der Begriffe "Kirche" und "Konzilskirche" auch einmal dies: "Verfaulende Äpfel" von Bischof Richard Williamson.
POS
@Iacobus

Die "Konzilskirche" ist nicht eine reale "Kirche", d.h. "kirchliche Gemeinschaft", das habe ich doch erklärt. Ich hatte geschrieben:
Wir nennen nicht die Kirche "Konzilskirche", sondern wir nennen jenen Teil der Kirchenmitglieder "Konzilskirche", der sich mit jenen Reformen identifiziert, die der allzeitigen Selbstdefinition der Kirche widersprechen.
Und diese Bezeichnung steht desh…More
@Iacobus

Die "Konzilskirche" ist nicht eine reale "Kirche", d.h. "kirchliche Gemeinschaft", das habe ich doch erklärt. Ich hatte geschrieben:
Wir nennen nicht die Kirche "Konzilskirche", sondern wir nennen jenen Teil der Kirchenmitglieder "Konzilskirche", der sich mit jenen Reformen identifiziert, die der allzeitigen Selbstdefinition der Kirche widersprechen.
Und diese Bezeichnung steht deshalb bei mir immer in Anführungszeichen. Sie ist auch nicht ein "Begriff der Gegenseite", sondern ein solcher, der geprägt wurde von den Treugläubigen.

PS: Lesen Sie mal diesen Artikel, und achten Sie dabei auf den Begriff "Konzilskirche"!
Iacobus
@POS:
Doch doch, Sie wenden den Begriff "Konzilskirche" zur Bezeichnung jener an, die dem katholischen Glauben nicht mehr voll entsprechen.

Es ist nie ratsam die Begriffe der Gegenseite in den eigenen Wortschatz aufzunehmen. Es führt in die Irre.
POS
@Iacobus

Ich verwende(te) den Begriff "Konzilskirche" eben genau nicht in diesem Sinne. Lesen Sie meine einschlägigen Kommentare nochmals sorgfältig durch!
Iacobus
@POS:
Indem Sie den Begriff "Konzilskirche" in diesem Sinne verwenden, tun Sie es.
POS
@Iacobus

Richtig! Habe ich etwas anderes behauptet?
Iacobus
@POS:
Es gibt keine 'Kirche' außerhalb der Kirche. Für Menschen die den katholischen Glauben nicht mehr Teilen den Begriff 'Kirche' zu verwenden ist irreführend.
Shuca
"Man kann im Internet in einigen einschlägigen Blogs lesen, daß Atheisten sich verbeten haben, daß Jesus Christus auch für sie alle gestorben sei."
Nun wenn das kein Argument für viele ist?
Wie war doch das mit dem Weinstock und den Reben? Und wenn die Atheisten schon vom "Heilsimperialismus" sprechen, kann und mußte Rom reagieren. Schließlich ist Atheismus auch so eine Art Religion. Und wir …More
"Man kann im Internet in einigen einschlägigen Blogs lesen, daß Atheisten sich verbeten haben, daß Jesus Christus auch für sie alle gestorben sei."
Nun wenn das kein Argument für viele ist?
Wie war doch das mit dem Weinstock und den Reben? Und wenn die Atheisten schon vom "Heilsimperialismus" sprechen, kann und mußte Rom reagieren. Schließlich ist Atheismus auch so eine Art Religion. Und wir haben Religionsfreiheit.
Per Mariam ad Christum.
elisabethvonthüringen
Heil für viele: Die Gottlosen wollen in die Hölle

„Es ist nicht so, daß nur die Piusbrüder auf das »für viele« pochen. Und zum anderen sollte man auch beachten: Gestern schrieb mir zum Beispiel ein evangelischer Freund: Ist ja prima, daß die Katholische Kirche jetzt zur »Zola scriptura« zurückkehrt, also zur schriftgemäßen Ausdrucksweise. Es kommt also auch von evangelischer Seite durchaus …More
Heil für viele: Die Gottlosen wollen in die Hölle

„Es ist nicht so, daß nur die Piusbrüder auf das »für viele« pochen. Und zum anderen sollte man auch beachten: Gestern schrieb mir zum Beispiel ein evangelischer Freund: Ist ja prima, daß die Katholische Kirche jetzt zur »Zola scriptura« zurückkehrt, also zur schriftgemäßen Ausdrucksweise. Es kommt also auch von evangelischer Seite durchaus Unterstützung und sogar von atheistischer Seite: Man kann im Internet in einigen einschlägigen Blogs lesen, daß Atheisten sich verbeten haben, daß Jesus Christus auch für sie alle gestorben sei. Das wird als Heilsimperialismus abgelehnt. Insofern sind die Koalitionen viel differenzierter als dieses grobe Denken der Gegenüberstellung von ultrakonservativen und wahren Katholiken.“

Der Kölner Publizist Andreas Püttmann über die Korrektur der Wandlungsworte vor dem altliberalen ‘domradio.de’.
elisabethvonthüringen
Maria und der Supermoon

Da wir gerade den Supermoon des Jahres 2012 haben, bin ich zufällig auf die Seite des Fotografen Stefano de Rosa gestoßen, der ein Blog scheints fast nur mit seinen spektakulären Mondaufnahmen betreibt. Da ist von Aufnahmen mit fast hopperlikem Beiwerk bis zum Mond hinter der Sacra di San Michele alles mögliche schöne dabei.

Ein Supermoon – anscheinend gibts dafür …More
Maria und der Supermoon

Da wir gerade den Supermoon des Jahres 2012 haben, bin ich zufällig auf die Seite des Fotografen Stefano de Rosa gestoßen, der ein Blog scheints fast nur mit seinen spektakulären Mondaufnahmen betreibt. Da ist von Aufnahmen mit fast hopperlikem Beiwerk bis zum Mond hinter der Sacra di San Michele alles mögliche schöne dabei.

Ein Supermoon – anscheinend gibts dafür kein deutsches Wort – unterscheidet sich von einem normalen Vollmond dadurch, daß er dem Auge er ca. 12 bis 14 Prozent größer erscheint. Dies kommt etwa alle 412 Tage bei einem Zusammentreffen der größten Annäherung des Mondes an die Erde und dem Vollmonddatum zustande – also, ich hab heute nacht geschlafen wie ein Stein. Jedenfalls fällt der Supermoon in diesem Jahr passenderweise in den Monat Mai.

Zu den marianischen Symbolen gehört der ja Mond, weshalb Maria oft einer Mondsichel stehend dargestellt wird; dieses Bildnis hat davon seinen Namen: Mondsichelmadonna. (Eine der bekanntesten Mondsichelmadonnen dürfte das Bildnis unserer Lieben Frau von Guadalupe sein.) Der Grund hierfür ist sicherlich vor allem darin zu sehen, daß der Mond nicht aus sich selbst heraus leuchtet, sondern das, was wir als Mondlicht wahrnehmen, kommt durch den Lichteinfall der Sonne zustande und wird vom Mond reflektiert. So ist es auch mit Maria und Christus. Sehr schön wird das in dem Lied Sagt an, wer ist doch diese ausgedrückt:

Du strahlst im Glanz der Sonne, Maria, hell und rein
von deinem lieben Sohne kommt all das Leuchten dein.

Durch diesen Glanz der Gnaden

sind wir aus Todes Schatten

kommen zum wahren Schein
.
One more comment from elisabethvonthüringen
elisabethvonthüringen
Es ist Vollmond und es regnet... 🙄