Plaisch
@Kirchenfreak
Meines Erachtens hat er Schwäche gezeigt, dass er in den letzten Jahren über Fatima geschwiegen hat (obwohl sich die Wunder in seinem Garten wiederholten) und vor allem dass er seinen Substituten Montini, welcher mit Moskau verhandelte, zum Erzbischof von Mailand beförderte anstatt ihn in die Wüste zu schicken.

Auch die Karwochenreform der 50er Jahre offenbart die gleichen "kräfte…More
@Kirchenfreak
Meines Erachtens hat er Schwäche gezeigt, dass er in den letzten Jahren über Fatima geschwiegen hat (obwohl sich die Wunder in seinem Garten wiederholten) und vor allem dass er seinen Substituten Montini, welcher mit Moskau verhandelte, zum Erzbischof von Mailand beförderte anstatt ihn in die Wüste zu schicken.

Auch die Karwochenreform der 50er Jahre offenbart die gleichen "kräfte" welche 10 Jahre später die Liturgie völlig zerstörten, mit dem Segen des obengenannten Montini.
Plaisch
@Kirchenfreak
Warum Pius XII nicht heilig ist dürfte klar sein: propter Judeos.

Zudem könnte man dort auch eine Schwäche als Grund gegen die vollkommene Tugend anführen, weil er anstatt Montini zu verbannen ihn zum Erzbischof in Mailand machte.
One more comment from Plaisch
Plaisch
@ TuK
Leider stehst Du mit untenstehenden Äusserungen völlig neben der Realität.

Aber es hat wohl keinen Sinn hier eine Dogmatikvorlesung zu schreiben.

Schönen Weissen Sonntag
Tradition und Kontinuität
"Papst Franz sagt ja auch, dass er das Alte nicht will, warum dann so tun, als lebe es weiter ?"
Darum können wir Papst Franz auch nicht folgen. Er will den Bruch und ist eine Art Gegenentwurf zu Benedikt.
Vielleicht wäre es richtiger zu sagen, dass Benedikt scheinbare, also nicht existierende Widerspüche geklärt hat. Alte Messe und Neue Messe (streng nach den Vorgaben gefeiert) sind genau so …More
"Papst Franz sagt ja auch, dass er das Alte nicht will, warum dann so tun, als lebe es weiter ?"
Darum können wir Papst Franz auch nicht folgen. Er will den Bruch und ist eine Art Gegenentwurf zu Benedikt.
Vielleicht wäre es richtiger zu sagen, dass Benedikt scheinbare, also nicht existierende Widerspüche geklärt hat. Alte Messe und Neue Messe (streng nach den Vorgaben gefeiert) sind genau so wenig Gegensätze wie Religionsfreiheit und universaler Heilsauftrag des Katholizismus. Es gab Akzentverschiebungen, die sicher nicht alle gutheißen muss, die aber keinen Widersprüche zu dem vorher Gewesenen darstellen müssen. Wenn man nun aber das Ehesakrament antastet, und damit das ganze moralische Fundament der kirchlichen Moral-Lehre, denn das im Kasperschen Sinne verstandene Prinzip der Barmherzigkeit kann man auf jedwege irreguläre, sprich sündhafte, Situation anwenden. Das ist eindeutig ein Bruch, das hat aber das Konzil auch nicht gewollt.
Plaisch
@ TuK
Benedikt hat die Widersprüche nicht überwunden, sondern stehen gelassen. Zudem gibt es nur EINEN Widerspruch: den Widerspruch an sich. Den kann man nicht überwinden, wenn 4 = 2x2, kann 3: 2 nicht 2 geben. In etwa das will Rom uns glauben machen.

Contra facta non valent argumenta. Rot hat die längsten strahlen, das kann auch ein Papst nicht ändern. Papst Benedikt hatte versucht zu sagen,…More
@ TuK
Benedikt hat die Widersprüche nicht überwunden, sondern stehen gelassen. Zudem gibt es nur EINEN Widerspruch: den Widerspruch an sich. Den kann man nicht überwinden, wenn 4 = 2x2, kann 3: 2 nicht 2 geben. In etwa das will Rom uns glauben machen.

Contra facta non valent argumenta. Rot hat die längsten strahlen, das kann auch ein Papst nicht ändern. Papst Benedikt hatte versucht zu sagen, dass sich das 19. und das 20. Jahrhundert nicht widersprechen, aber die Konzilstheologen sagen ja selbst, dass sie es tun. Darin liegt das Fanal von Papst Benedikt, dass er die Augen verschliesst.

Papst Franz sagt ja auch, dass er das Alte nicht will, warum dann so tun, als lebe es weiter ?
Tradition und Kontinuität
@Iacobus
Benedikt hat die Widersprüche nicht negiert, er hat sie überwunden. Deshalb musste er auch weichen, denn seine Gegner wollen den Bruch, oder, um mit a.t.m. zu sprechen, eine "Neue Kirche".
Tradition und Kontinuität
Entschuldigung, verehrter Plaisch, das war mir leider entgangen.
Hier nun ein deutscher Link:
www.welt.de/…/Riesiges-Kruzif…
Zufall? Zeichen? List Satans, um Zweifel und Verwirrung zu sähen?
Auch wenn es mir gefühlmäßig widersstrebt, ganz ausschließen kann man Punkt 2 nicht.
Iacobus
@TuK:
Die Widersprüche verschwinden nicht, wenn man sie negiert...
Plaisch
@ TuK
L'image de la croix mortelle, mit meinem Kommentar dazu.

Deutsch, sinngemäss: bezeichnend dass es in der Montinistadt Brescia passiert ist am Osterdonnerstag, wo die Gelegenheit des Heiles thematisiert wird.

Ist das Niederstürzen des monumentalen Kreuzes auf einen Pilger ein Zeichen für das Ende der neuen Kirche? Etwa im Sinne von: Die Revolution frisst ihre Kinder.
Tradition und Kontinuität
@Plaisch
Papst Benedikt ist über jeden Zweifel erhaben. Basta! Er ist der bedeutendste Papst der letzten 100 Jahre, vielleicht sogar der einzige, der es verdient hat, ohne wenn und aber, heiliggesprochen zu werden. Weil er nämlich alle realen oder imaginären Brüche des Konzils in eine heilende Koninuität mit der 2000jährigen Kirchengeschichte zu integrieren wusste. Wenigstens in der Theorie. In …More
@Plaisch
Papst Benedikt ist über jeden Zweifel erhaben. Basta! Er ist der bedeutendste Papst der letzten 100 Jahre, vielleicht sogar der einzige, der es verdient hat, ohne wenn und aber, heiliggesprochen zu werden. Weil er nämlich alle realen oder imaginären Brüche des Konzils in eine heilende Koninuität mit der 2000jährigen Kirchengeschichte zu integrieren wusste. Wenigstens in der Theorie. In der Praxis wurde seine Bemühungen von links und von rechts boykottiert.
Tradition und Kontinuität
Meine Meinung ist, dass Päpste nur in absoluten Ausnahmefällen heiliggesprochen werden sollten. Begründung:
www.cicero.de/…/57444
Ansonsten kann ich mit einem "Heiligen JPII" durchaus leben. Er hat so viel positive Akzente gesetzt. Leider hatte er den falschen Zeremonienmeister. JohannesXXIII habe ich nicht bewusst erlebt, warum ich mir kein Urteil erlaube. Der große Bruch kam eindeutig mit …More
Meine Meinung ist, dass Päpste nur in absoluten Ausnahmefällen heiliggesprochen werden sollten. Begründung:
www.cicero.de/…/57444
Ansonsten kann ich mit einem "Heiligen JPII" durchaus leben. Er hat so viel positive Akzente gesetzt. Leider hatte er den falschen Zeremonienmeister. JohannesXXIII habe ich nicht bewusst erlebt, warum ich mir kein Urteil erlaube. Der große Bruch kam eindeutig mit Franziskus.
Was ich nicht verstehe, ist, dass die Gegner der Heiligsprechung das Unglück von Cevo nicht thematisieren. Dieser Vorfall ist schon erschütternd, einige Tage vor der Heiligsprechung. Oder ist es ein letztes Aufbäumen Satans, die Heiligsprechung in extremis zu verhindern??
Plaisch
@Kirchenfreak
Die beiden sind NICHT heilig, pasta!

Es ist schon eine gehörige Portion Perversion, dass Papst Benedikt zu allen Missbräuchen öffentlich nickt, wenn er auch da und dort dagegen wäre.

Er will wohl seine Zeit als Konzilstheologe reinwaschen. Leider habe ich mich lange täuschen lassen und gemeint nur Paul VI. sei der Hauptverantwortliche, aber Benedikt ist nicht viel besser, denn …More
@Kirchenfreak
Die beiden sind NICHT heilig, pasta!

Es ist schon eine gehörige Portion Perversion, dass Papst Benedikt zu allen Missbräuchen öffentlich nickt, wenn er auch da und dort dagegen wäre.

Er will wohl seine Zeit als Konzilstheologe reinwaschen. Leider habe ich mich lange täuschen lassen und gemeint nur Paul VI. sei der Hauptverantwortliche, aber Benedikt ist nicht viel besser, denn er hat dem Zug auf dem falschen Gleis freien Lauf gelassen.

Zu den Argumenten siehe auch hier.
Plaisch
@ GMM
Maskottchen ist gutgesagt: Papst Franz verpflichtet seinen Vorgänger auf seine Linie durch die erzwungene Anwesenheit.

ich glaube nicht dass Benedikt noch umkehrt. schade für ihn.
Gunther Maria Michel
Plaisch
Jeder Papst ist ein Gefangener seiner Vorgänger.
Papst BXVI bemühte sich um eine Kurskorrektur, um den 1965 entstandenen Bruch zu überbrücken. Davon geblieben ist Summorum pontificum, das leider Schwächen und Angriffspunkte enthält, aber auch sonst schnöde unterlaufen wird (siehe Fall Franziskaner der Immakulata).
Wir schulden ihm gewiss Dank für sein beständiges Gebet für die Kirche. Er …More
Plaisch
Jeder Papst ist ein Gefangener seiner Vorgänger.
Papst BXVI bemühte sich um eine Kurskorrektur, um den 1965 entstandenen Bruch zu überbrücken. Davon geblieben ist Summorum pontificum, das leider Schwächen und Angriffspunkte enthält, aber auch sonst schnöde unterlaufen wird (siehe Fall Franziskaner der Immakulata).
Wir schulden ihm gewiss Dank für sein beständiges Gebet für die Kirche. Er dient aber auch dazu, durch seine Anwesenheit den Gegenkurs des neuen Pontifex abzusegnen.
Benedikt XVI. sozusagen als Maskottchen (Glücksbringer) von Franziskus.
Es muss wohl erst zum Schlimmsten kommen, dass eine Umkehr eintritt.
Plaisch
@ GMM
Das wirft ein finsteres Licht auf Papst Benedikt wenn er diesen schändlichen zeremonien beiwohnen will. Aber er hatte ja schon A gesagt.

Anfänglich war ich begeistert, dass JR Papst wurde, aber diese Begeisterung weicht immer mehr Beklemmnis.
Gunther Maria Michel
Ab dem kommenden Sonntag steht amtlich fest, dass
* Koran-Küssen
* gemeinsames, gleichberechtigtes Beten mit Nichtchristen um irdische Güter
* die Bitte an Gott, Er möge den Islam segnen
* die Aufforderung, dass Muslime ihren Glauben auch in der Fremde leben sollen
* und dergleichen mehr
für alle Christen vorbildlich und kein Hindernis für Heiligkeit sind.
Nie widerrufene, traditionell als …More
Ab dem kommenden Sonntag steht amtlich fest, dass
* Koran-Küssen
* gemeinsames, gleichberechtigtes Beten mit Nichtchristen um irdische Güter
* die Bitte an Gott, Er möge den Islam segnen
* die Aufforderung, dass Muslime ihren Glauben auch in der Fremde leben sollen
* und dergleichen mehr
für alle Christen vorbildlich und kein Hindernis für Heiligkeit sind.
Nie widerrufene, traditionell als apostatisch gewertete Akte werden mit Erhebung zur Ehre der Altäre belohnt.
Fischl
@ EvT Ja, ziemlich toll der JoBo.
Doch sehr interessant wäre eine Gegenüberstellung des alten Procedere mit dem von JoBo angeführten reformierten. Wer ist für diese Reformation verantwortlich.
Das Sieb hatte einst mit gutem Grund engere Maschen.
cyprian
Der 27. April 2014 sollte aus dem Kalender gestrichen werden!
Plaisch
@Elisabeth
Da irrst Du Dich wohl. Wenn heiligsprechungen nicht das Ding von Papst Franz wären, müsste er sie nicht in diesem Schnellzugstempo durchpeitschen.

Ist "Verfahren der Selig-.... " aus Jobo72 genommen?

Das ist ein Gemeinplatz, dass alle zu einem heiligen leben berufen sind. Entscheidend ist aber die heroische Tugend, und die haben die wenigsten, und wenn sie schon da ist, muss man …More
@Elisabeth
Da irrst Du Dich wohl. Wenn heiligsprechungen nicht das Ding von Papst Franz wären, müsste er sie nicht in diesem Schnellzugstempo durchpeitschen.

Ist "Verfahren der Selig-.... " aus Jobo72 genommen?

Das ist ein Gemeinplatz, dass alle zu einem heiligen leben berufen sind. Entscheidend ist aber die heroische Tugend, und die haben die wenigsten, und wenn sie schon da ist, muss man eben prüfen, ob nicht andere player am Werk sind; dafür wäre der Advocatus Diaboli.

Das die beiden Johannes nicht heilig sind, sieht man an der faktischen Verbannung der Wahrheit (Geisselung der Propheten, J 23) und an der skandalösen Politik in den 90er Jahren (Balamand JP 2).

Niemand ist verpflichtet die Sünde der Väter fortzusetzen, darin besteht ja die Gnade der Taufe, dass man aus dem sündigen Zirkel herausgenommen wird.
elisabethvonthüringen
Ganz tolle Erklärung bei jobo72.wordpress.com

Das Verfahren der Selig- und Heiligsprechung
Zunächst einmal gilt für die Kirche im Zusammenhang mit der Selig- und Heiligsprechung folgender Grundsatz: Alle Christen sind potentielle Kandidaten. Das Zweite Vatikanische Konzil hat deutlich gemacht, dass alle Christen durch die Taufe Anteil an der Heiligkeit Gottes haben und dadurch zu einem …More
Ganz tolle Erklärung bei jobo72.wordpress.com

Das Verfahren der Selig- und Heiligsprechung
Zunächst einmal gilt für die Kirche im Zusammenhang mit der Selig- und Heiligsprechung folgender Grundsatz: Alle Christen sind potentielle Kandidaten. Das Zweite Vatikanische Konzil hat deutlich gemacht, dass alle Christen durch die Taufe Anteil an der Heiligkeit Gottes haben und dadurch zu einem heiligen Leben berufen sind (Lumen Gentium 40). Nun steht aber schon in der Bibel, dass viele berufen, aber nur wenige auserwählt sind. Nur wenige schaffen es, ihr Talent zur Heiligkeit nicht verkümmern zu lassen, sondern – mit Hilfe der Gnade Gottes – zur Entfaltung zu bringen. Menschen, denen das in besonderer Weise gelingt, gelten als Heilige und sollen künftige Christen-Generationen anregen, ihre gottgegebene Chance zur Heiligkeit zu nutzen.
elisabethvonthüringen
Man hat ja bereits JPII vorgeworfen, dass er Heiligsprechungen inflationär betreibe;
Benedikt war da zwar etwas zurückhaltender, musste aber die bereits eingeleiteten Verfahren halt doch (h)eiligst beenden!
Bei Franziskus habe ich den Eindruck, dass Heiligsprechungen generell nicht sein Ding sind und auch nicht werden werden.
Er muss da halt ebenfalls Begonnenes zu einem guten(?) Ende führen.

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Man hat ja bereits JPII vorgeworfen, dass er Heiligsprechungen inflationär betreibe;
Benedikt war da zwar etwas zurückhaltender, musste aber die bereits eingeleiteten Verfahren halt doch (h)eiligst beenden!
Bei Franziskus habe ich den Eindruck, dass Heiligsprechungen generell nicht sein Ding sind und auch nicht werden werden.
Er muss da halt ebenfalls Begonnenes zu einem guten(?) Ende führen.

Wie der Terminus "Konzilspäpste" in einigen Jahrzehnten zu bewerten sein wird, kann man heute nicht absehen!