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M.RAPHAEL
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Keine Entschuldigung für Gottlosigkeit

Gestern Abend bat ich den Herrn, mich von der Bürde der Beschimpfung der Konzilskleriker zu befreien. Mein Argument war, dass es sich bei diesen um Kleinbürger handelt, die, wissenschaftsgläubig, an Gott nicht mehr glauben können und deshalb die Kirche in eine weltliche Sozialinstitution, in ein bürgerliches Schutzkollektiv verwandeln werden. Wie soll man das verhindern? Sie kennen keinen Himmel mehr, nur noch Caritas. Keine Mystik mehr, nur noch Dienstleistung. Sie sind bekehrungsresistent. Selbst die Beschimpfung ist sinnlos. Herr, lass mich doch einfach nur aus Liebe zu Dir in der Einsamkeit vor mich hinfrieren.

Heute Morgen hat mich der Herr geweckt und sofort meine Bitte verneint. Wenn die Konzilskleriker wirklich unschuldig wären, wäre Er einverstanden. Aber sie sind es nicht. Er hat mich an meine Berufung erinnert.

Ich bin selber modern, US Wirtschaftsstudium, Arbeit in der Zentrale einer großen deutschen Bank, erfolgreich selbstständig, in der Avantgarde Kunstszene, und habe dennoch den Ruf Gottes erkannt und mich Ihm geöffnet.

Zuerst und ganz wichtig: Gott ist in den Himmel aufgefahren. Deshalb hat Er uns den Heiligen Geist, unseren Beistand, gesandt. Gott ist NICHT das Gute und Positive in allen Menschen. Er ist kein Archetypus. Er ist keine Wunschprojektion der menschlichen Psyche. Er ist kein Postulat der praktischen, sozialistischen oder humanistischen Vernunft. Diese ganzen materialistischen oder idealistischen Vorstellungen (s.a. Teilhard de Chardin, Karl Rahner) sind gelogen. Es sind furchtbare Häresien, die zwangsläufig die Selbstvergötzung der Menschen unterstützen oder zu ihr führen müssen.

Gott ist eine unsichtbare objektive Faktenrealität. Er ist Person in einem ebenfalls übernatürlichen Himmel. Er KANN auf der Erde ohne materiellen Körper wirksam werden. Immerhin ist Er der Schöpfer des Universums. Er kann viel mehr als ihr es euch je vorstellen könnt, ihr materialistischen Idioten. In diesem Sinne gibt es auch Wunder. Er kann jederzeit die Materie in Seinem Sinne verändern und nicht nur in der Substanz, sondern auch in der Akzidenz. Nicht nur das, Er verändert die gesamte Wirklichkeit einer jeden Seele je nachdem wie sehr sie Ihn liebt und sich Ihm hingibt. Das muss man wissen, um das Vater Unser in seiner Gesamtheit zu verstehen. Deshalb bitten wir auch unablässig Seine Mutter:

Durch Deine heilige Jungfrauschaft und Deine Unbefkleckte Empfängnis, o reinste Jungfrau, erlange mir volle Reinheit an Leib und Seele, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Hl. Geistes. Amen“

Wer das wirklich in voller Hingabe betet, wird erhört. Es funktioniert. ICH BIN ZEUGE. Kein Perversling muss pervers sein. Es gibt keine Entschuldigung.

Jemand könnte einwenden: „M. Raphael, du bist was besonderes. Du hast eine extra Begnadung.“ Insgesamt stimmt das nicht. Ja, Gott hat bei mir angeklopft. Aber, im Gegensatz zu vielen anderen, war ich demütig genug und habe ausreichend das Leben geliebt, um mich Seinem Ruf hinzugeben. ABER DAS WAR ERST DER ANFANG IN EINER REALITÄT JENSEITS VON ZEIT UND RAUM. Ich bin immer wieder auf Herz und Nieren, auch im Feuer, geprüft worden. Vor der Mutter Gottes in Lourdes hat mich der Wind um genau 24 Uhr erfasst und der Herr hat mich gefragt, ob ich bereit sei, für Ihn in die Hölle zu gehen. Ich habe Ja gesagt. Ich liebe Gott mehr als mich. Wenn Er will, werde ich immer für Ihn in die Hölle gehen. Das meine ich. Mein Angebot ist akzeptiert worden. Deshalb kann ich mich zu Recht ein Soldat des Himmels nennen. Ein Soldat lebt und kämpft nicht mehr für sich, sondern nur noch für die Sache, der er geweiht ist. Deshalb darf ich von Zeit zu Zeit mit dem Vater sprechen, deshalb knie ich unablässig vor dem lebendigen Kruzifix, deshalb darf ich meinen Kopf in den Schoss Marias legen. Das ist alles wahr. Ich habe noch vieles andere gemacht und werde vieles machen, das ich hier nicht angeben kann. Viele Prüfungen sind schmerzhaft. Aber sonst wäre es nicht ernst. Sonst wäre es nicht Liebe.

Niemand muss oder darf die Kirche aus pragmatischen Gründen in eine weltliche Sozialpartei verwandeln. Wer so denkt, liebt nicht. Wer so denkt, hat nie auf die Stille gehört. Wer so denkt, will Macht und Kontrolle. Wer so denkt, will sich nicht hingeben. Das ist das Problem der Konzilskleriker. Wenn ihr das Brevier betet, dann als Herren, um Macht zu haben, bzw. um sie nicht zu verlieren. Ihr wisst alles besser. Ihr seid schlauer als Gott selbst. Ihr seid schuld. Warum kniet ihr euch nicht einfach mal in einer traditionellen Messe hin?

Der Herr ist immer bei mir. Aber niemals im Sinne von, ich habe Ihn in der Tasche. Nein, Er ist unsichtbar. Er ist „nicht da“. Aber Er ist da. Er ist in Kontrolle, nicht ich. Ich muss hinhören. Ich muss warten. Ich darf niemals verlangen. Unablässig brenne ich vor Liebe zu Ihm. Unablässig strahlt ein ca. 15 cm breiter Feuerstrahl der Liebe aus meinem Herzen in die Dunkelheit.

Wenn es Zeit ist, werde ich mit Ihm wissen, was ich wissen soll. Ganz selten benutzt Er Worte in einem menschlichen Sinn. Es ist nicht notwendig. In Seiner Liebe sind alle Gotteslieblinge vereint. Deshalb sind sich die GTVler so sicher, dass die Konzilskirche und besonders Bergoglio nicht dazugehören.

Ein anderer Zweifler könnte meinen, dass ich dem Teufel diene, wenn ich Bergoglio oder die Konzilskleriker beschimpfe. Aber ich bin nicht Martin Luther. Ich will keine Reformation. Ich will keine Revolution. Ich will eine Rückkehr zur traditionellen Kirche. Ich bin völlig unwichtig. Ich will, dass alle Gläubigen wieder ordentliche Katholiken wie früher werden. Ich diene der Heiligen Kirche und ihrem Auftrag, die Menschen durch die Sakramente zum ewigen Leben zu führen.

Ich weiß zu viel über unterschiedliche Wirtschaftssysteme (mein Studium), um die banalen und ungebildeten Utopien der brüderlichen Weltkirche auch nur ansatzweise ernst zu nehmen. Ich kenne reiche Menschen und Unternehmer. Ich weiß, wie sie ticken. Ihr Bischöfe, Freimaurer werden Freimaurer um reich zu werden. Glaubt ihr wirklich, dass sie auch nur einen Cent opfern, wenn es ihnen nichts bringt. Im besten Fall geben sie Almosen um gesellschaftlich zu täuschen. Geld, Geld, Geld!!!

Nein. Ich werde die Konzilskleriker weiterhin beschimpfen. Ich muss. Es ist mein Auftrag. Ich muss mich dreckig machen. Mein armer Kampfanzug. Sie sind schuld. Ihre Verleugnung der Mystik beruht auf ihrer Abneigung gegenüber der kalten Kirche, gegenüber den Atemschwaden der Liebe vor dem Tabernakel. Händchenhalten der Warmen ist kein Ersatz.
alfredus
Kann und darf man die Konzilskirche beschimpfen ... ? Wenn man bedenkt, was die Verantwortlichen aus der katholischen Kirche gemacht haben, wo sogar heidnische Götzen im Hause des Herrn verehrt werden, dann muss man als Christ dieses Konzil ohne Segen, kritisieren und beschimpfen ! Dieses große Gräuel in der Peterskirche vor Gottes Angesicht, zu dem die Bischöfe schweigen, wird GottMore
Kann und darf man die Konzilskirche beschimpfen ... ? Wenn man bedenkt, was die Verantwortlichen aus der katholischen Kirche gemacht haben, wo sogar heidnische Götzen im Hause des Herrn verehrt werden, dann muss man als Christ dieses Konzil ohne Segen, kritisieren und beschimpfen ! Dieses große Gräuel in der Peterskirche vor Gottes Angesicht, zu dem die Bischöfe schweigen, wird Gott ahnden und das Corona-Virus ist erst der Anfang ! Wer die Konzilskirche jetzt noch positiv sieht, macht sich mitschuldig !
Solimões
Man kommt nicht draus, was die lange Apologie soll. 🥵
Klaus Elmar Müller
Kritisieren ist erlaubt, beschimpfen ist sündhaft. @Raphael, Sie verurteilen "die Konzilskleriker" - gewiss gegenüber Hunderten ungerecht. Sie schreiben: "Ich muss mich dreckig machen", heißt das: sündigen um des guten Zweckes willen? Bitte, überprüfen Sie nochmal, wer das genau ist, der Ihnen die "Aufträge" gibt. Mir schwant Böses.
Dixit Dominus
Die Sprache der Mystik ist nicht immer die Sprache der Logik.