Mose ging bei Zweifel ins Offenbarungszelt

Mose ging bei Zweifel ins Offenbarungszelt

…. „Denn so oft ein Zweifel entstand oder eine Frage
zu beantworten war, begab sich Moses immer in die
Stiftshütte und nahm seine Zuflucht zum Gebete, um
die Gefahren abzuwenden und der Bosheit der Menschen
Einhalt zu tun. Ebenso musst auch du dich in der Innen-
seite deines Herzens verfügen und den göttlichen Beistand
desto eifriger anrufen. Denn darum wurden Josue und die
Israeliten, wie man liest, von den Gabaoniten betrogen,
weil sie nicht zuvor den Herrn um Rat fragten, sondern
den schönen Worten glaubten und sich durch verstellte
Aufrichtigkeit hintergehen ließen.“, heißt es im 38. Kap.
des 3. Buches der Nachfolge Christi.

Wie beim Exodus geschrieben steht, hat Mose das Volk
in Großfamilien und Stammesabteilungen eingeteilt, um
die Angelegenheiten und Streitfragen des Volkes besser
zu regeln. Wenn die unteren Abteilungen ihre Streitfragen
nicht selber lösen konnten, so wurde die Frage immer
zum nächst höheren Zuständigen befördert, bis sie schließ-
lich zu Mose kam, der dann das endgültige Urteil sprach.
Das nennt man heute Solidaritätsprinzip, d.h. die untere
Ebene leistet erst mal, was sie leisten kann.

So brauchen auch wir wieder gerechte Richter, die nach
Gerechtigkeit und verfassungsmäßiger Ordnung Recht
sprechen, doch heute sind viele Gerichte von einer un-
gerechten Täter-Opfer-Verdrehung befangen, die von der
ideologischen Linke her kommt, welcher sich mittlerweile
alle Altparteien angeschlossen haben.

Das muss wieder anders werden und das wird es, wenn
wir das Wort Gottes überall verkünden, v.a. die 10 Gebote,
das Evangelium und seine Gerechtigkeit, kurzgefasst in
der Goldenen Regel, denn darauf fußt die Rechtsordnung
im gesamten christlichen Abendland. Das Wort Gottes ist
wie ein Schwert, das sich selbst verteidigt, weil alle Wahr-
heit in ihm ist und jegliche Logik, jeder Verstand und je-
des Gewissen es als wahr erkennen kann. Es ist auch wie
ein Licht, das an einem dunklen Orte scheint und dort
jegliche geistige Verblendung vertreibt.

Und wenn dann noch Zweifel bestehen in einzelnen
Punkten, sollten wir wie Mose zum Herrn kommen,
der uns im Heiligen Geiste die rechte Lösung eingeben
wird, oder falls immer noch Zweifel bestehen, eine
gottesfürchtige mystische Person aufsuchen, die
evtl. helfen könnte. In Zeiten des Chaos ist dies sicher
keine unkluge Entscheidung.

Joannes Baptista
Zitate des hl. Mönchsvaters Antonius (gefeiert am 17.1):