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Aquila
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HL. JUNGFRAU UND MÄRTYRIN BARBARA

Schrein mit Reliquien der hl. Barbara in der Wladimir-Kathedrale in Kiew / Ukraine

Wir gedenken heute der hl. Jungfrau und Märtyrin Barbara von Nikomedien (dem heutigen Ìzmit in der Türkei. Die sel. Anna Katharina Emmerich sah in ihren Visionen das Martyrium der hl. Barbara. Sie war das einzige Kind des reichen heidnischen Landpflegers Dioskurus, der ihr die beste Bildung zuteil werden ließ. Schon früh fanden sich Verehrer, die um ihre Hand anhielten. Doch sie hatte anderes im Sinn. Heimlich besuchte sie immer wieder junge Christen im Untergrund. Schließlich sehnte sie sich nach der Taufe. Ihr Vater, ein schlimmer Christenhasser, bemerkte das veränderte Verhalten seiner Tochter und ließ sie in einen Turm einsperren. Trotzdem konnte sie heimlich getauft werden. Ein Engel brachte ihr die heilige Kommunion.
Der Vater merkte, dass er Barbara nicht von ihrem Glauben abbringen konnte und zeigte sie beim römischen Präfekten Marcianus an. Daraufhin wurde Barbara mit Folterwerkzeugen misshandelt, mit Ruten geschlagen und mit Fackeln gebrannt. Damals herrschte im Römischen Reich noch eine schlimme Christenverfolgung. Die sel. Anna Katharina Emmerich schaute, wie Barbara in die Wand des Kerkers einen Kelch und darüber eine Hostie einritzte und innig davor betete. Gegen Mitternacht wurde der Raum von Licht erfüllt, und Jesus Selbst ermutigte die tapfere Jungfrau und heilte alle ihre Wunden.
Am folgenden Tag wurde sie vor den Richterstuhl des Marcianus gebracht. Wieder wurde sie gequält, bis schließlich Dioskurus ein Schwert nahm und Barbara enthauptete. Das geschah im Jahr 306. Ehe sie der Schwertstreich traf, betete die 13-jährige Barbara laut: „Herr, um Deines Todes willen gewähre mir die Bitte, dass jeder, der sich Deiner Magd erinnert und meines Leidens gedenkt, am Tag des Gerichts gerettet wird, dass ihm seine Sünden verziehen werden und Du ihm gnädig bist!” Da ertönte von Himmel her eine Stimme: „Was du erbeten hast, sei dir gewährt!”

Die hl. Barbara zählt zu den 14 Nothelfern und ist Patronin der Sterbenden sowie u.a. der Glöckner, Glockengießer, Bergleute und Gefangenen. In den Ostkirchen wird sie als Großmärtyrin verehrt.
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Heilige Barbara steh uns bei, lass uns in den Drangsalen dieser Zeit nicht verloren gehen. Gib uns die Kraft, damit wir, uns immer zu Gott, unserem Herrn, bekennen.
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