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PAPST FRANZISKUS und DIE GENERALAUDIENZ

Audienzhalle
Mittwoch, 29. September 2021

Quelle 1
MULTIMEDIA

Quelle 2
Generalaudienz: Die Katechese im Wortlaut mit Video

Quelle 3
Katechese: Die Gotteskindschaft kennt keine Unterschiede

Beitrag 1 (siehe Quelle 1)
Liebe Brüder und Schwestern, in seinem Brief an die Galater spricht der Apostel Paulus eine theologische Frage an, die ihm sehr wichtig ist: die Rechtfertigung des Sünders. Die Rechtfertigung – so sagt der Katechismus – löst den Menschen von der Sünde, die der Liebe zu Gott widerspricht, und reinigt sein Herz (Nr. 1990). Die Rechtfertigung kommt von Gott. Denn durch den Tod Jesu hat Gott die Sünde vernichtet und uns endgültig die Verzeihung und das Heil zugesagt. Paulus hat immer sein Bekehrungserlebnis auf dem Weg nach Damaskus vor Augen. Früher meinte er, gerecht zu sein, wenn er die verfolgt, die nicht an den Gott Israels glauben. Christus zeigt ihm, dass es nicht auf unsere Anstrengungen ankommt, sondern auf die Gnade Gottes, um gerettet zu werden. Sicher ist es für unser geistliches Leben wesentlich, die Gebote Gottes zu beachten. Sie bereiten den Weg, sich der Liebe Gottes zu öffnen, die uns erlaubt, auf konkrete Weise zu lieben. Der Glaube gibt uns Licht, um das Wirken der Gnade in unserem Leben und in der Geschichte zu erkennen. Er zeigt uns die Verantwortung auf, mit Gott in seinem Heilswerk mitzuarbeiten. Wir sind gerufen, zu bezeugen, wie groß Gottes Liebe ist.

Santo Padre:
Saluto cordialmente i pellegrini di lingua tedesca! Oggi, la Chiesa ricorda i santi Arcangeli Michele, Gabriele e Raffaele, mediatori della grazia di Dio. Affidiamoci a loro, perché le nostre opere buone rendano visibile l’amore di Dio per il mondo. Il Signore benedica voi e le vostre famiglie.

Herzlich grüße ich die Pilger und Besucher deutscher Sprache! Heute erinnert die Kirche an die heiligen Erzengel Michael, Gabriel und Raphael. Auch sie sind Vermittler der Gnade Gottes. Vertrauen wir uns ihnen an, damit unsere guten Werke die Liebe Gottes vor der Welt sichtbar machen können. Der Herr segne euch und eure Familien.

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Rita 3
aufwachen
Sonia Chrisye
In dem 3. Beitrag erklärt Papst Franziskus den Weg der Gleichheit aller Menschen durch die Taufe.
Er erklärt aber nicht, was mit Menschen geschieht, die nicht getauft sind.

Markus 16,16 Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.

Das heißt :
1. Wer glaubt, lässt sich taufen,

2. wer nicht glaubt, lässt sich nicht taufen.

3. Wer geta…
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In dem 3. Beitrag erklärt Papst Franziskus den Weg der Gleichheit aller Menschen durch die Taufe.
Er erklärt aber nicht, was mit Menschen geschieht, die nicht getauft sind.

Markus 16,16 Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.

Das heißt :
1. Wer glaubt, lässt sich taufen,

2. wer nicht glaubt, lässt sich nicht taufen.

3. Wer getauft ist und nicht glaubt, dem nützt die Taufe nicht.

4. Wer glaubt ohne Taufe kann selig werden wie der Schächer am Kreuz Bei Gott sind alle Dinge möglich.
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Sonia Chrisye
Die Aussagen des Papstes:

1 Die Rechtfertigung kommt von Gott.

2. Die Rechtfertigung geschieht nicht durch eigene Anstrengungen.

3. Die Rechtfertigung geschieht
durch die Gnade Gottes.

4. Die Rechtfertigung geschieht durch Beachtung der Gebote aus Liebe als Wegbereiter zum Glauben, um die Gnade Gottes in SEINEM Wirken an uns zu erkennen.

Das heißt, erst die Beachtung der Gebote, der Werke, …More
Die Aussagen des Papstes:

1 Die Rechtfertigung kommt von Gott.

2. Die Rechtfertigung geschieht nicht durch eigene Anstrengungen.

3. Die Rechtfertigung geschieht
durch die Gnade Gottes.

4. Die Rechtfertigung geschieht durch Beachtung der Gebote aus Liebe als Wegbereiter zum Glauben, um die Gnade Gottes in SEINEM Wirken an uns zu erkennen.

Das heißt, erst die Beachtung der Gebote, der Werke, führen zum Glauben und zur Erkenntnis Gottes.

Viele Menschen aber erfüllen Gebote und glauben, der Mensch sei gut auch ohne Glauben an Jesus.

Der Glaube aber muss dem Werk vorausgehen, damit das Werk den Glauben an Christus vervollkommnet. Jakobus 2, 22

Die Gefahr eines Glaubens an das eigene Gutsein und der Selbstgerechtigkeit, der Jesus zur Erretting von Sünde und Schuld nicht mehr braucht, wird mit dieser Interpretation Tür und Tor geōffnet.
Joannes Baptista
Tatsächlich protestantisch, wie Luther.
kyriake
Bergoglio ist nicht der Papst!!
Sonia Chrisye
@Joannes Baptista
Lieber Herr Johannes B.

Luther sah es gerade umgekehrt, denn er sagte: „Rechtfertigung - Allein aus Glauben (natürlich an Christus) und nicht aus den Werken." - 1.Mose 15, 5 und 6

Der Papst sagt:
Rechtfertigung: Aus Werken, die erst den Glauben hervorbringen.

Eines ist so falsch wie das andere.

Luther sagt an anderer Stelle aber auch, dass der Glaube die Gott gewollten…More
@Joannes Baptista
Lieber Herr Johannes B.

Luther sah es gerade umgekehrt, denn er sagte: „Rechtfertigung - Allein aus Glauben (natürlich an Christus) und nicht aus den Werken." - 1.Mose 15, 5 und 6

Der Papst sagt:
Rechtfertigung: Aus Werken, die erst den Glauben hervorbringen.

Eines ist so falsch wie das andere.

Luther sagt an anderer Stelle aber auch, dass der Glaube die Gott gewollten Werke hervorbringt.

Dazu gehörten im AT z. B. die Beschneidung und das Opfer Abrahams, sein Sohn Isaac, welches er vollziehen wollte aus seinem Glaubensgehorsam heraus, bis Gott es ihm verbot ubd den Widder schickte.

Mir fehlt in Luthers Thesen zur Rechtfertigung der Gesamtzusamnenhang, denn eigentlich hãtte er den Jakobus 2, 21 und 22 richtig. verstehen müssen. Allein der Glaube reicht zu kurz.

Und zu dem Ergebnis von Paulus und Jakobus zu kommen, muss man die gesamte Geschchte von Abraham kennen. Sie ist so spannend wie ein Krimi.

Luthers Thesen mit den Begründungen im Originalwortlaut veröffentliche ich noch für alle Interessierten, sobald mir selbst der Gesamtdurchblick klar geworden ist.
Joannes Baptista
"Christus zeigt ihm, dass es nicht auf unsere Anstrengungen ankommt, sondern auf die Gnade Gottes, um gerettet zu werden" - dieser Satz Bergoglios hätte von Luther stammen können.
Joannes Baptista
Wie Bergoglio dann Werkgerechtigkeit predigen kann, wie er hier einen logischen Zusammenhang herstellen will, ist mir nicht klar.
Sonia Chrisye
Ja, daa ist schon ein Widerspruch in sich selbst.

Und was mich auch sehr stutzig gemacht hat, ist, wo bei der Gleichstellung der Religionen, die die Taufe in Jesu Namen nicht kennen, plötzlich die vielen Getauften auf seinen Namen herkommen, damit sie selig werden.
Und niemand erhob Einspruch.
Sonia Chrisye
Zitate des Papstes :
Christus zeigt ihm, dass es nicht auf unsere Anstrengungen ankommt, sondern auf die Gnade Gottes, um gerettet zu werden.
Sonia Chrisye
Der Glaube gibt uns Licht, um das Wirken der Gnade in unserem Leben und in der Geschichte zu erkennen. Er zeigt uns die Verantwortung auf, mit Gott in seinem Heilswerk mitzuarbeiten.