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Eva
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Papstpredigt in Freiburg. Benedikt XVI. bei der großen Messe mti 100.000 Menschen am Flughafen von Freiburg.More
Papstpredigt in Freiburg.

Benedikt XVI. bei der großen Messe mti 100.000 Menschen am Flughafen von Freiburg.
marthe2010 shares this
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Best of PAPA (Papst Benedikt XVI)

Gebete, Bilder und Videos von und mit unserem Heiligen Vater Papst Benedikt. Der Herr segne und behüte ihn!
CSc
@ DF

Der Herr Pfarrer hat nichts gesagt, dass er es genau so machen wird wie der Papst. Er meinte aber, dass wir aufpassen müssen, wie es der Heilige Vater macht.

Ich besuche die hl. Messe bei der FSSPX gewöhnlich in Kolbermoor und während meines Studiums wohl auch das ein oder andere Mal in Salzburg.
Ursula Wegmann
@Iacobus & surrexit

„Thomas von Aquin wies in der Auslegung und Deutung des christlichen Schöpfungsbegriffes einerseits auf die Abhängigkeit der Welt von Gott, andererseits auch auf ihr von Gott selbst gegebene Eigenwirklichkeit, Eigenständigkeit, Eigengesetzlichkeit und Eigenwertigkeit hin.“ ebd.
S. 40

Bei seinen 5 Wegen des Gottesbeweises sagt er: „Am ersten und deutlichsten ist der von der …
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@Iacobus & surrexit

„Thomas von Aquin wies in der Auslegung und Deutung des christlichen Schöpfungsbegriffes einerseits auf die Abhängigkeit der Welt von Gott, andererseits auch auf ihr von Gott selbst gegebene Eigenwirklichkeit, Eigenständigkeit, Eigengesetzlichkeit und Eigenwertigkeit hin.“ ebd.
S. 40

Bei seinen 5 Wegen des Gottesbeweises sagt er: „Am ersten und deutlichsten ist der von der Bewegung her genommene Weg. Es ist nämlich gewiß und steht durch die Sinne fest, daß manches in dieser Welt sich bewegt. Alles aber, was in Bewegung ist, wird von einem anderen bewegt, braucht ein anderes, um bewegt zu werden. Falls also das, wovon es bewegt wird, sich bewegt, so braucht dieses selbst ein anderes, um bewegt zu werden, und das wieder eins. Dabei kann man aber nicht ins Unendliche gehen, weil es dann kein Erstbewegendes gäbe und infolge davon nicht irgend eines, das ein anderes bewegte, weil die bewegenden Zweitheiten nur dadurch bewegen, daß sie von einem ersten Bewegenden bewegt sind (gerade weil der Stock nur dadurch anfängt, sich zu bewegen, daß er mit der Hand bewegt wird). Man muss also notwendigerweise zu einem Erstbewegenden hinkommen, das von keinem bewegt wird, und darunter verstehen wir Gott.“
ebd. S. 29/30

Diese Sichtweise der "Eigenwirklichkeit" und Gott als "Erstursache"schließt - auch nach eigenen Erfahrungen - ein übernatürliches Eingreifen Gottes, seine alles umfassende Allmacht und Gegenwart in der gesamten Wirklichkeit zu keiner Zeit
aus.

Aus : Albert Drexel, Gott – Erlösung – Ewigkeit, Albertus - Verlag EGG/ZÜRICH,
1975

Prof. Albert Drexel, Inhaber dreier Doktortitel, lehrte an der päpstlichen Missionshochschule in Rom und wurde von den Nazis verfolgt, die auch seine 5000 Bände umfassende Bibliothek verbrannten. Sein Buch gibt umfassende Antworten auf Fragen nach Gott und dem Menschen aus traditioneller theologischer Sicht.
Iacobus
@surrexit:
Ja, die Welt ist nicht Gott.

Wie definieren Sie das "Sein" des Pflückens?

"Das Pflücken" gibt es weil es den Pflücker und das Gepflückte gibt und weil der Pflücker mit jenen Fähigkeiten geschaffen wurde die ihm zum Pflücken befähigen. Insofern hat Gott die Vorbedingungen für das Geschen, das Erfolgen des Pflückens geschaffen, aber das Pflücken selbst geschieht auf Veranlassung des …More
@surrexit:
Ja, die Welt ist nicht Gott.

Wie definieren Sie das "Sein" des Pflückens?

"Das Pflücken" gibt es weil es den Pflücker und das Gepflückte gibt und weil der Pflücker mit jenen Fähigkeiten geschaffen wurde die ihm zum Pflücken befähigen. Insofern hat Gott die Vorbedingungen für das Geschen, das Erfolgen des Pflückens geschaffen, aber das Pflücken selbst geschieht auf Veranlassung des Pflückers. Die Tätigkeit ist nicht unmittelbar durch Gottes Wirken sondern erst weil Gott deren 'Bewirkende' geschaffen hat und im Sein erhält. Dasselbe gilt für Ihre Gedanken und Worte.

Gott ist immer allmächtig, nicht nur hin und wieder. Macht besitzen ist aber nicht darin definiert, daß man sie ausübt, sondern, daß man in der Lage ist Macht auszuüben.
Ein König hat die Macht Krieg zu erklären. Wenn er keinen Krieg erklärt, heißt es nicht, er habe keine Macht dazu.
surrexit
@Iacobus
Eine Tätigkeit hat doch aber eine ontische Qualität. Ihr kommt doch "sein" zu. Ebenso meine Gedanken, meine Worte usw. Es geht bei Schöpfung doch nicht nur um Gegenstände, sondern um die gesamte Wirklichkeit. Und von jeglicher Wirklichkeit (egal in welcher Hinsicht) sage ich, dass sie ohne Gott nicht wäre. Dies ist aber ein zunächst rein philosophisches Reden von Gott. Man könnte auch …More
@Iacobus
Eine Tätigkeit hat doch aber eine ontische Qualität. Ihr kommt doch "sein" zu. Ebenso meine Gedanken, meine Worte usw. Es geht bei Schöpfung doch nicht nur um Gegenstände, sondern um die gesamte Wirklichkeit. Und von jeglicher Wirklichkeit (egal in welcher Hinsicht) sage ich, dass sie ohne Gott nicht wäre. Dies ist aber ein zunächst rein philosophisches Reden von Gott. Man könnte auch vom Erkennen des verborgenen Willen Gottes sprechen, der (im Gegensatz zum offenbarten Willen Gottes) nicht heilsam ist. Er zeigt nur, dass die Wirklichkeit (die Welt) nicht Gott ist, aber sich Gott in jeder Hinsicht verdankt. Diese Einsicht erhält man aufgrund reiner Betrachtung der Welt. Mit Gott muss hier nicht argumentiert werden. Dies wäre auch unmöglich, denn Gott ist unbegreiflich.
Wenn du, lieber Iacobus, aber diese ganze Theorie von Beschränkung und Ausübung usw. vorträgst missachtest du die Unbegreiflichkeit Gottes. Zudem frage ich mich, warum das nicht Ausüben von Macht keine Selbstbeschränkung sein soll. Gott ist doch nicht hin und wieder allmächtig.
Es ist die Hybris des Menschen, dass sein Dasein eine Kongruenz zu Gottes Dasein darstellen würde. Es ist somit eigentlich ein erbsündlicher Gedanke, dass sich Gott, damit der Mensch frei ist zurück zieht.
Iacobus
@Ursula Wegmann:
Danke. 😇

Genaugenommen tangiert der Freie Wille nicht die Allmacht Gottes, d.h. er bedeutet keine Beschränkung derselbigen, denn es ist Gott der diesen freien Willen des Menschen gewollt und begründet hat und indem Gott den Willen des Menschen nicht steuert handelt er bewußt willentlich. Die eigene Macht nicht auszuüben bedeutet nicht, sie nicht zu besitzen oder sie …More
@Ursula Wegmann:
Danke. 😇

Genaugenommen tangiert der Freie Wille nicht die Allmacht Gottes, d.h. er bedeutet keine Beschränkung derselbigen, denn es ist Gott der diesen freien Willen des Menschen gewollt und begründet hat und indem Gott den Willen des Menschen nicht steuert handelt er bewußt willentlich. Die eigene Macht nicht auszuüben bedeutet nicht, sie nicht zu besitzen oder sie einzuschränken.

@surrexit:
Eine Tätigkeit ist kein "Ding".
surrexit
@Ursula Wegmann

es ist doch völliger Unsinn, wenn der Papst von einer "Selbstbeschränkung" Gottes spricht. Es heißt doch im Credo nicht: Ich glaube an Gott, der sich in seiner Allmacht beschränkt hat.
Aber so wie der Papst spricht entspricht es ganz genau unserer gewohnten Weise von Gott zu denken. Da muss man kein Theologe oder Philosoph sein. Deshalb bekommt man dafür auch Applaus.

Umbe…More
@Ursula Wegmann

es ist doch völliger Unsinn, wenn der Papst von einer "Selbstbeschränkung" Gottes spricht. Es heißt doch im Credo nicht: Ich glaube an Gott, der sich in seiner Allmacht beschränkt hat.
Aber so wie der Papst spricht entspricht es ganz genau unserer gewohnten Weise von Gott zu denken. Da muss man kein Theologe oder Philosoph sein. Deshalb bekommt man dafür auch Applaus.

Umberto Eco hat recht: Der Papst ist kein großer Theologe.
Ursula Wegmann
@Iacobus

"Gott hat die Physis und die Metaphysis erschaffen.
Wenn ein Mensch einen Apfel pflückt und ißt so ist der ganze Mensch und der ganze Apfel von Gott geschaffen und im Sein erhalten. Die Tätigkeit des Apfel-Essens durch einen Menschen ist möglich da Gott jenen Menschen und jenen Apfel geschaffen hat und im Sein erhält aber sie wird vom Menschen bewirkt und gewollt."

Danke, lieber …
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@Iacobus

"Gott hat die Physis und die Metaphysis erschaffen.
Wenn ein Mensch einen Apfel pflückt und ißt so ist der ganze Mensch und der ganze Apfel von Gott geschaffen und im Sein erhalten. Die Tätigkeit des Apfel-Essens durch einen Menschen ist möglich da Gott jenen Menschen und jenen Apfel geschaffen hat und im Sein erhält aber sie wird vom Menschen bewirkt und gewollt."

Danke, lieber Iacobus für diese klaren und klärenden Worte zum freien Willen des Menschen, den auch der Heilige Vater angesprochen hat , als er davon sprach, dass dieser freie Wille des Menschen Gottes freiwillige Beschränkung seiner Macht sei!
Dazu eine Anmerkung: Wir können aber auch Gott bitten - vor allem in diesem Schutzengelmonat , unser Wollen nach seinem Willen zu lenken, was unserem Schutzengel die Arbeit und uns das Leben mit uns selbst und mit anderen erleichtert. Die Wirkung kann jeder im Vertrauen auf Gott, im Umgang mit der Welt des Himmels persönlich hier im Jetzt sehr wohltuend erfahren!
Gott segne Sie!
Shuca
@surrexit. Hochverehrter Meister der verschlungenen Sprache. Ich muß jetzt leider ins Bett. Eigentlich wollte ich mir zur Nachtruhe noch einen metaphysischen Beitrag von ihnen rein ziehen. Aber man bekommt nie das was man sich am meisten wünscht. Gute Nacht. 😀
Per Mariam ad Christum.
Shuca
"Diese Vorstellung muss man aufgeben, denn Gott fällt unter keine Begriffe und kann nicht als Ausgangspunkt oder Endpunkt in Bezug auf seine Schöpfung herangezogen werden. "

surrexit
Sind sie schon vor Gott da gewesen. Nicht das "surrexit" der Ausgangspunkt und der Endpunkt der Schöpfung ist. So wie sie schreiben muß man das als einzige Möglichkeit ansehen. 😀
Per Mariam ad Christum.
Defensor Fidei
@CSc

Die hl. Wandlung auf Latein beten? Und das auch noch als Kompromiss sehen?

Ja...der Pfarrer sagte doch, daß er bereit wäre, es so zu machen wie der Hl. Vater. Und der hat den Kanon ja (auch) auf Latein gebetet.

Der Kompromiß wäre somit: Kanon deutsch, Wandlungsworte auf Latein.

Mittlerweile besuche ich selber ohnehin die hl. Messe nur noch bei der FSSPX.

Noch besser. Also...egal ob …More
@CSc

Die hl. Wandlung auf Latein beten? Und das auch noch als Kompromiss sehen?

Ja...der Pfarrer sagte doch, daß er bereit wäre, es so zu machen wie der Hl. Vater. Und der hat den Kanon ja (auch) auf Latein gebetet.

Der Kompromiß wäre somit: Kanon deutsch, Wandlungsworte auf Latein.

Mittlerweile besuche ich selber ohnehin die hl. Messe nur noch bei der FSSPX.

Noch besser. Also...egal ob jetzt bei der FSSPX oder wo anders. Aber nur noch "alt"...das ist gut. Man erspart sich dann viel Ärger. Ich handhabe es eh schon seit langem so.

München oder Kolbermoor?

Demnächst dann wohl in Salzburg, oder?
jonatan
surrexit antwortet auf einwaende, die er sich selbst zusammenbastelt - eine interessante form von monolog...
surrexit
@Iacobus
welche erkenntnisprinzipien hast du denn dafür, dass das Pflücken des Apfels nicht geschaffen ist. Und von welcher ontologischen Qualität ist es denn dann? Es müsste ja ungeschaffen sein.
Ich denke, dass du dir Schöpfung in Analog zu einem Tischler vorstellst. Gleichsam wie ein Tischler einen Tisch herstellt, so stellt auch Gott eine Welt her.
Diese Vorstellung muss man aufgeben, denn …More
@Iacobus
welche erkenntnisprinzipien hast du denn dafür, dass das Pflücken des Apfels nicht geschaffen ist. Und von welcher ontologischen Qualität ist es denn dann? Es müsste ja ungeschaffen sein.
Ich denke, dass du dir Schöpfung in Analog zu einem Tischler vorstellst. Gleichsam wie ein Tischler einen Tisch herstellt, so stellt auch Gott eine Welt her.
Diese Vorstellung muss man aufgeben, denn Gott fällt unter keine Begriffe und kann nicht als Ausgangspunkt oder Endpunkt in Bezug auf seine Schöpfung herangezogen werden. Denn man weiß nicht zuerst wer Gott ist, um dann zu sagen, dass er die Welt geschaffen hat.
CSc
@ DF

Die hl. Wandlung auf Latein beten? Und das auch noch als Kompromiss sehen? Ich glaube davon wird sich der Herr Pfarrer nicht überzeugen lassen. 🙂 Mittlerweile besuche ich selber ohnehin die hl. Messe nur noch bei der FSSPX. Ich war bis vor ein paar Monaten noch im Pfarrgemeinderat und ich war auch Lektor. Das alles sah ich jedoch nicht mehr vereinbar mit dem katholischen, apostolischen …More
@ DF

Die hl. Wandlung auf Latein beten? Und das auch noch als Kompromiss sehen? Ich glaube davon wird sich der Herr Pfarrer nicht überzeugen lassen. 🙂 Mittlerweile besuche ich selber ohnehin die hl. Messe nur noch bei der FSSPX. Ich war bis vor ein paar Monaten noch im Pfarrgemeinderat und ich war auch Lektor. Das alles sah ich jedoch nicht mehr vereinbar mit dem katholischen, apostolischen und römischen Glauben.
a.t.m
Psalm 14: Allgemeine Sittenverderbnis: 1. (Dem Chorleiter. Psalm Davids.)- Der Tor denkt in seinen Herzen: "Es gibt keinen Gott", sie sind verkommen, treiben Verruchtes, keiner ist, der Gutes tut.

Gott zum Gruße
Shuca
@surrexitEs gibt einen glasklaren Weg um zu erfahren das Gott existiert. Aber den werden sie nicht freiwillig gehen. Stattdessen sülzen sie hier ein katholisches Forum mit ihrer Metaphysik voll. So ich muß jetzt skypen.
Per Mariam ad Christum.
Iacobus
@surrexit:
Gott hat die Physis und die Metaphysis erschaffen.
Wenn ein Mensch einen Apfel pflückt und ißt so ist der ganze Mensch und der ganze Apfel von Gott geschaffen und im Sein erhalten. Die Tätigkeit des Apfel-Essens durch einen Menschen ist möglich da Gott jenen Menschen und jenen Apfel geschaffen hat und im Sein erhält aber sie wird vom Menschen bewirkt und gewollt.
surrexit
@Iacobus
Dann erläutere doch mal genau den Unterschied.
Conde_Barroco
@Shuca: Genau das erzählte mir mein Vater heute auch. Der Kommentator hat "für viele" übersetzt. Also "pro multis"...

Ich bin auch sehr verwirrt im Moment
Shuca
Parallel mit den Worten des heiligen Vaters hat der Kommentator in Berlin "für viele gesagt". Die Frage ist hat er das aus eigener Überzeugung gemacht oder ist das vorher schon geklärt worden. Wir wissen es nicht. Der heilige Vater hat jedenfalls nur "Pro Multis" gesagt. 🤨
Per Mariam ad Christum.