Heilwasser
11288

Historische Hypothek der Kirchenfehler

Kirchenfehler müssen miteinberechnet werden

Im Internet kursieren einige Videos von anderen Konfessionen, die als guten Ansatz die Verkündigung des christlichen Glaubens haben, dabei aber die Katholische Kirche in ein schlechtes Licht rücken. Vor allem jenen und auch solchen, die aufgrund von Enttäuschungen die Kirche verlassen haben, möchte ich diesen Artikel widmen. Ich möchte dabei an den Realitätssinn und das Mitgefühl der Leser appellieren, denn wo waren all die anderen Konfessionen, als die Kirche in der Menschheitsgeschichte jeweils schwer angegriffen wurde? Die Heiligen haben immer zur Kirche gehalten und sie in ihren Problemen gestützt, obwohl sie von Jesus wussten, dass sie in eine Schieflage geraten ist, z.B. der hl. Franziskus, zu dem Jesus sagte, er solle Seine Kirche wieder aufbauen.

Was hat denn die Kirche eigentlich für eine schwere Aufgabe zu bewältigen?

Jesus war der Sohn des Allmächtigen Vaters und hat uns Kunde von der Universalgültigkeit des christlichen Glaubens gebracht. In Antiochien wurde dieser Glaube zum ersten mal Christentum genannt und alsbald nach seiner Universalgültigkeit katholischer Glaube (gr. katolon = universal). Der Missionsauftrag der Apostel war, alle Gläubigen der ganzen Welt zu taufen und die universal gültige Lehre Jesu zu predigen und zu festigen. Dieser Auftrag wurde an die durch Handauflegung geweihten Bischöfe und Priester weitertradiert, wodurch sich in der ganzen Welt Ortskirchen gebildet haben, die dem Petrusnachfolger verbunden waren. Dies war eine riiiiiesige Aufgabe und von vielen Gefahren und Angriffen Seitens der Kirchenfeinde begleitet. Trotzdem hat sich die Katholische Kirche immer mehr ausgebreitet und durch die Menschheitsgeschichte durchgekämpft bis heute, wo sie am allerschlimmsten angegriffen ist. Jeder Kirchenkritiker müsste trotz menschlicher Fehler innerhalb der Kirche – die eben passierten, weil sie auch menschlich ist – anerkennen, dass ihr Weiheprinzip, apostolische Sukzession genannt, stets vom Heiligen Geist durch die Geschichte geleitet wurde, ansonsten wären die großartigen Heiligen und auch Päpste aller Jahrhunderte nicht zu erklären. Auch ist es menschlich nicht zu erklären, dass die Dogmen der Kirche tatsächlich alle unfehlbar sind, ebenso wie die Tatsache, dass die Lehre des jeweiligen Petrusnachfolgers unfehlbar ist, wenn er sich ganz auf Christus hin ausrichtet. Die Päpste, Kirchenlehrer und Heiligen haben wirklich erstaunlich weise und heilige Schriften hinterlassen, sodass darin das Wirken Gottes bis in unsere Zeit nachverfolgt werden kann.

ABER: in manchen, wenn auch wenigen, Dingen haben sich gewisse Fehler eingeschlichen, welche die Idealisten nicht zugeben wollen. Es ist doch so: sobald jemand die Kirche regiert, ob in Rom oder in Teilkirchen, der sich nicht ganz auf den Hl. Geist und die Kirchenlehre aller Zeiten hin ausrichtet, können gewisse Fehler auftreten, die sich dann als historische Missverständnisse in die Geschichte einschleichen, Missverständnisse, weil die Nachwelt meint, das sei unfehlbare Lehre. Wir brauchen bloß nicht meinen, es gäbe solche Fehler nicht. ABER: Der Himmel hat dafür ein Korrektiv eingesetzt: das paulinische Prinzip des gotterleuchteten Mystikers und Propheten. Beide bilden das Fundament der Kirche und beide sind in Rom als Märtyrer gestorben: Petrus und Paulus. Petrus war der felsenfeste Christusbekenner (Mt 16,16), weswegen ihm Jesus die Himmelsschlüssel und das Petrusamt anvertraute, und Paulus war der große Mystiker, dessen Nachfolger Dionysius v. Areopag wurde, den der hl. Thomas v. Aquin einen der größten Mystiker der Kirchengeschichte nannte. Jesus hat in allen Jahrhunderten solche Mystiker erwählt, um sie nach Rom zum Papst zu schicken, wenn neue Erkenntnisse anerkannt oder wenn neue Orden gegründet werden sollten, oder wenn sich in die Kirche eingeschlichene Fehler korrigiert werden sollten. Paulus korrigiert bzw. kritisiert Petrus auch einmal in der Hl. Schrift und trotzdem bleibt Petrus natürlich das Oberhaupt. Das zeichnet den hl. Petrus und seine Nachfolger nämlich aus: stets offen bleiben auf die Offenbarungen Jesu Christi hin. „Liebst du mich mehr als diese?“ lautet die Anforderung Jesu, die dem Petrusamt stets vor Augen sein muss.

Man soll in der Katholischen Kirche bleiben, weil sie einen göttlichen Wesenskern besitzt. Sie kann zwar Fehler machen, weil Menschen in ihr arbeiten, aber sie ist die einzig wahre Kirche. Insofern es aufgrund vergangener Fehler – die dadurch entstanden sind, dass man nicht (ganz) auf Christus hören wollte – Anstößiges in der Kirche gibt, sollte man sich des menschlichen Teils der Kirche bewusst werden. Solange die Kirche aber noch den heiligen Wesenskern der Sakramente und das Evangelium Christi hütet, verteidigt und praktiziert, ist sie immer noch die wahre Kirche Jesu Christi. Christus trägt und erduldet nämlich alle Fehler und Sünden des menschlichen Teils der Kirche an seinem gekreuzigten Leibe!

Und jetzt kommt die Schwierigkeit an der ganzen Sache: Benedikt war der letzte wahre Papst auf Erden, Franziskus ist der falsche Prophet aus der Bibel, der nachweislich die Kirche zerstört und Häresieren verbreitet, nämlich die NWO und deren Ideologien. Er geht gegen die konservativen Orden und die lateinische Messe vor und plant eine neue Einheitsmesse mit falschen Wandlungsworten (Novus Ordo), die „zum Wohle aller“, wie es heißen wird, gefeiert werden solle. Das ist die Zerstörung der Messe und damit des Wesenskerns der Kirche, des Testamentes, das unser Herr und Erlöser Jesus Christus beim heiligen Ostertriduum vor 2000 Jahren hinterlassen hatte. Fr. ist nicht katholisch und alle, die ihm folgen, sind es auch nicht mehr. Die wahre Kirche ist nur noch, wo die wahren Sakramente gespendet werden von gültig geweihten Bischöfen und Priestern. Dort sind auch die wahren Gläubigen und dort wird das wahre Evangelium noch verkündet. Wenn die Kirche auch zu einem hl. Rest zusammenschrumpfen wird, so wird sie doch niemals besiegt werden können, denn der Allmächtige Dreieinige Gott wird eingreifen durch Warnung, Wunder, Entrückung, Strafe und 3tägige Finsternis. Danach beginnt ein neuer Frühling in der geläuterten Kirche und gereinigten Welt: die Eine, Heilige, Katholische und Apostolische Kirche wird in so großem Glanz neu erstehen, wie sie es noch niemals war.

Welche andere Kirche hätte bzw. hat 2000 Jahre bis zum Ende dieser Zeiten so tapfer mit all seinen historischen Schwierigkeiten und Kämpfen gegen den Bösen durchgehalten? Antwort: Keine, weil sie nicht von Christus gegründet, geführt und immer wieder korrigiert wurde.
Sklavin Marie shares this
219
Heilwasser
Wer war der Schüler des hl. Apostels und Evangelisten Johannes? St. Polykarp v. Smyrna. Sein Schüler war der hl. Irenäus v. Lyon. Der hl. Ignatius v. Antiochien war Schüler des hl. Petrus und des hl. Johannes und wurde von Letzterem zum Bischof geweiht.
Wer war der Schüler des hl. Paulus? Der hl. Dionysius v. Areopag.
Wer waren die Nachfolger des hl. Petrus? Linus, Cletus, Clemens, Evaristus, …More
Wer war der Schüler des hl. Apostels und Evangelisten Johannes? St. Polykarp v. Smyrna. Sein Schüler war der hl. Irenäus v. Lyon. Der hl. Ignatius v. Antiochien war Schüler des hl. Petrus und des hl. Johannes und wurde von Letzterem zum Bischof geweiht.

Wer war der Schüler des hl. Paulus? Der hl. Dionysius v. Areopag.

Wer waren die Nachfolger des hl. Petrus? Linus, Cletus, Clemens, Evaristus, Alexander, ...