Schwerin in Finanznot - Steuern und Gebühren sollen rauf
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Mecklenburg-Vorpommern Schwerin in Finanznot - Steuern und Gebühren sollen rauf
17.09.2024, 18:41 Uhr
(Foto: Jens Büttner/dpa)
Schwerin (dpa/mv) - Die Landeshauptstadt ist laut Stadtverwaltung in Finanznöten und will deshalb Steuern und Gebühren anheben. Der Kommunalpolitik in Schwerin stünden schwere Entscheidungen bevor, die beinahe alle Schweriner Bürger beträfen, erklärte Finanzdezernent Silvio Horn. Die Verwaltung werde der Stadtvertretung die Erhöhung der Übernachtungs-, der Hunde- und der Gewerbesteuer vorschlagen. Auch die Entgelte für die Nutzung der städtischen Sportstätten sollen steigen, "um wenigstens die deutlich höheren Bewirtschaftungskosten aufzufangen".
Als Gründe für die Finanznot nannte Horn unter anderem das gestiegene Zinsniveau, das Defizit im Nahverkehr, steigende Aufwendungen der sozialen Sicherung sowie außergewöhnlich hohe Tarifabschlüsse.
Die Landeshauptstadt ist hoch verschuldet und muss Vorgaben eines Haushaltssicherungskonzeptes erfüllen. Mit dessen …