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Santiago_
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Sind die Grenzen der Sprache die Grenzen der Welt? Zur Weltaneignung durch Lesen. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Warum nichts bleibt, wie es ist - Von Transformation und Wandel in Kultur und …More
Sind die Grenzen der Sprache die Grenzen der Welt? Zur Weltaneignung durch Lesen.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Warum nichts bleibt, wie es ist - Von Transformation und Wandel in Kultur und Gesellschaft"
In Kooperation mit der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek

Befindet sich unsere Gesellschaft in einem epochalen Wandel, wie in der Renaissance? Während damals der Buchdruck, die Entdeckung der Neuen Welt durch Christopher Kolumbus oder die des Individuums durch die Reformatoren tiefgreifende Veränderungen verursachten, sind es heute Digitalisierung, Kosmonautik oder der progressive Liberalismus, der uns von allen Sozialräumen befreit und unserer natürlichen Basis entfremden?
In sechs Themenkomplexen wollen wir analysieren und gemeinsam diskutieren, wie sich unsere Gesellschaft gegenwärtig verändert, vor welchen Herausforderungen wir stehen und wie wir den Transformationsprozess gestalten können. Wie hat der Buchdruck am Beginn der Neuzeit die Welt beeinflusst und wie führt die Digitalisierung die Entwicklung weiter? Welche Bedeutung hat die Natur noch für den Menschen? Können wir uns von ihr vollständig distanzieren oder gibt es gerade unter dem Einfluss des Klimawandels gegenwärtig eine Rückbesinnung? Und wie steht es um unsere Demokratie? Dominieren Stimmungen und Meinungen den Diskurs oder können wir uns noch auf eine gemeinsame Basis einigen, sodass sich sachliche Argumente durchsetzen?
Wir fragen nach grundlegenden Werten und Orientierung in unserer Welt. Um Antworten zu finden, haben wir Expertinnen und Experten, Forscherinnen und Forscher eingeladen, die mit Ihnen ins Gespräch kommen wollen.