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M.RAPHAEL

Schmerzhafte innere Heilung statt buntem Pflaster

Wieder klage ich am Abend, „es hat doch keinen Sinn“. Wieder weckt mich der Herr in den frühen Morgenstunden und ruft mit lauter Stimme: „Jeremia 23! Warne sie!“

Die Menschen brauchen klare Botschaften. Ein „Nein“ ist etwas anderes als ein „besser nicht, aber wenn es dir ein fröhliches Leben ermöglicht, warum nicht?“ Die Konzilskirche hat es seit dem Konzil entschieden vermieden, sich mit der feministisch liberalen Gutmenschengesellschaft anzulegen. Mit dem Josephinismus hat sich der Staat die Kirche in die Tasche gesteckt:

Nach dem Naturrecht ist der Hauptzweck eines Staates das größtmögliche Glück seiner Untertanen. Es sieht allein in der Religion die Institution, die durch die Bindung der Gewissen die Hindernisse betreffs der Vernachlässigung der Pflichten und dem Mangel an gegenseitigem Wohlwollen der Menschen entgegenwirken kann. Folglich sieht der Staat in der Religion den Hauptfaktor der Erziehung: „Die Kirche ist eine Abteilung der Polizei, die den Zielen des Staates zu dienen hat, bis die Aufklärung des Volkes soweit gediehen ist, dass sie ihre Ersetzung durch die weltliche Polizei erlaubt.“ (Sonnenfels).“ Zitat aus Wikipedia über den Josephinismus.

Besonders die österreichischen Klöster, um nicht ans Kreuz der Auflösung gehen zu müssen (Gott hat genau zugeschaut und alle, die sich dem Staat nicht ergeben haben, umso mehr belohnt), sind zu staatstragenden Einheiten geworden (übrig blieben Papiermönche mit Beamten Fassonschnitt; aber sie sind sehr ordentlich und ertragen deshalb keine stammelnden Mystiker). Auch ein Wiener Kardinal gehorcht der Staatsräson bei Fuß und feiert mit Homos. Die Kirche ist ein Anhängsel der Volksparteien. Und wie Laschet eben gesagt hat, in Homoehen werden bald Kinder großgezogen. Wehrt sich irgend jemand in dieser Kirche? Nein.

Es wundert nicht, dass diese josephinische Staatskirche ihre Bestätigung in der Konzilskirche gefunden hat. Endlich teilt die Kirche die Werte des aufgeklärten Humanismus, glaubt sie. Die US Bischöfe sind auf Seiten von Biden und Pelosi (auch unser Wiener Kardinal ist, nicht verwunderlich, für diese Feinde). Beide sind bekennende Gegner der Tradition. Sie fördern Abtreibung, Ehebruch und Homosexualität. Sie wollen die Menschen von dem Joch der christlich keuschen Liebe befreien. In ihren Augen soll dadurch jeder von einem demütigen neurotischen Charakter zu einem hochmütigen Genitalcharakter (Wilhelm Reich) verwandelt werden. Jeder soll ein freier Gott werden. Und die Konzilskirche will das auch. Sie hält das für „menschenfreundlich“.

Wenn junge Menschen vor einer schwierigen Wahl stehen, z.B. einen Ehebruch zu begehen, dann werden sie auf die Stimme der öffentlichen moralischen Instanz hören. Traditionell sind das der Papst und die katholische Kirche. Wenn sie dann eine wachsweiche Schwammherzigkeit anstatt ein klares Nein geliefert bekommen, werden sie die Seelen vernichtende Sünde begehen. Aber wer ist Schuld? Wer wird brennen? Ihr Konzilskleriker. Hiermit warne ich euch offiziell im Sinne von Jeremia 23.

Die Konzilskirche will die Perversion, obwohl sie genau das Gegenteil lehrt. Sie ist verlogen. Sie kreiert eine trottelige Kindergartenliturgie, damit die Menschen glauben, dass Händchenhalten in einer Mentalität eines verantwortungslosen rosafarbenem Positivismus im Kinderlieder Schutzkollektiv ihnen ihre Angst nehmen kann. Die Staatsangestellten Kleriker leben ihnen das in ihrer verantwortungsflüchtigen Konzelebration vor. Aber das Schutzkollektiv gehört zur Grundeinheit des Bösen. Auch die Gangster, die Mafia, die Rockerbanden und natürlich die Grünen bilden Schutzkollektive. In diesem Sinn ist die bunte und lustige Kindergartenliturgie des NOM ein Pflaster auf den Krebs des Bösen. Sie kann nicht die Angst nehmen, denn der angstmachende Krebs sitzt im Menschen selbst. Jeder Mensch hat den Schatten in sich:

orf.at/stories/3197180/

Das Dunkel, das, was dem Menschen Angst macht, wächst aus seinem Eigenwillen. Gerade weil dieser ihm erlaubt, sich für Gott zu halten, kann er nur durch eine innere und fast immer schmerzhafte Läuterung gereinigt werden. Dafür muss der Mensch nach innen gehen und in seiner innersten Kammer vor den Thron Gottes treten. Dort muss er seinen Eigenwillen kreuzigen und alles, was er ist, Gott übergeben. Ab jetzt herrscht Gott. Jetzt gibt es keine Angst mehr. Ein tiefer Friede folgt:

renovatio.org/…altung-im-angesicht-des-todes/

Der Mensch muss seine Seele Gott übergeben. Er muss völlig loslassen. Das ist innere Heilung. Kein äußeres Händchenhalten in poppigen und witzigen Schutzkollektiven der Macht, sondern eingehen in die Herrlichkeit des Himmels. In der traditionellen Liturgie kniet man vor dem Tabernakel in der Stille. Im Heiligen Messopfer opfert man sich mit auf. Heilig, Heilig, Heilig. Der einzige Weg zum Heil.