Analyse zur Amazonas-Synode: Vatikanische Sprecher sind „völlig verrückt“
Versteckte Agenden
Schrems weist darauf hin, dass die Bischofssynode nur vordergründig zu den Themen Seelsorge an den Eingeborenen und Umweltschutz im Amazonasgebiet abgehalten worden sei. Es seien vielmehr „Revolutionen im Busch“, das heisst, ideologische Ziele.
Als erstes Ziel nennt er die Einführung einer „Ökotheologie“: „Die Welt soll ‚den Schrei der Erde‘ hören. Es geht also um Umweltschutz und ‚Klimaschutz‘. Damit werden Pantheismus und eine heidnische Mutter-Erde-Ideologie eingeführt und gleichzeitig der Globalismus befördert.“
Zweitens solle die Ideologie des Globalismus in politische Maßnahmen umgegossen werden: „Zu diesem Zweck kritisierte etwa der aus Vorarlberg stammende, mittlerweile emeritierte Bischof Erwin Kräutler von Xingu den (demokratisch gewählten) brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro überaus heftig. Dieser hat aber nichts Schlimmes gemacht. Er verteidigt nur sein Land.
Für die Amazonas-Region gibt es nämlich den sogenannten ‚Anaconda-Plan‘, gemäß dem die Amazonas-Gebiete aus den jeweiligen Staaten herausgelöst und einer „internationalen“ Kontrolle unterstellt werden soll. [...]
Es geht also um einen Angriff auf die Souveränität der Staaten, die zugunsten internationaler Autoritäten (die demokratisch nicht legitimiert sind) vernichtet werden soll. Präsident Bolsonaro warnte schon vor Monaten sein Volk, dass die Amazonassynode diesen Angriff auf die Souveränität Brasiliens unterstützen könnte.“
Heidnische Götzen und die Gegenwehr
Schrems äußert sich zu den „heidnischen Götzen auf der Synode“, den kultisch verehrten Holzfiguren der Fruchtbarkeitsgottheit Pachamama.
Er rekapituliert das „heidnisch- schamanistisches Spektakel“ in den Vatikanischen Gärten im Beisein von Papst Franziskus am 4. Oktober. Neben der bekannten Anbetung der Götzenbilder, inklusive Verneigung und Kreistanz, erwähnt er ein kaum kommentiertes Detail:
„Papst Franziskus wurde von der Schamanin ein schwarzer Ring (!) an den Finger gesteckt (der sogenannte Tucum-Ring), worauf er der Schamanin einen Gruß durch Zusammenstößen der Fäuste gab.“
Schrems erinnert daran, dass die Andengottheit Pachamama auch Menschenopfer fordert: „Bekanntlich werden von manchen Indiostämmen neugeborene Kinder mit Behinderungen einfach umgebracht.“
Die Reaktion von Alexander Tschugguel auf die Pachamama-Statuen, sie kurzerhand in den Tiber zu stoßen, bezeichnet er als „katholische Notwehr und Sühne“. Doch die vatikanischen Sprecher hätten sich darüber empört: „Derzeit sind die dort völlig verrückt.“
Bei den Pressekonferenzen der Synode seien nur altbekannte Phrasen von "neuen Wegen" gedroschen worden.
Abtreibungslobby finanziert Synode
Schrems kommentiert die 2-Millionen-starke Finanzierung der Amazonas-Synode durch die Ford-Stiftung. Er kritisiert Paolo Ruffini, den Präfekten der Vatikanischen Pressearbeit, wonach nicht die Quelle des Geldes, sondern seine Verwendung entscheidend sei: "Können wir Geld von Mafia annehmen?"
Schrems äußert den „naheliegenden Verdacht“, dass die Ford-Stiftung auch inhaltlich Einfluss genommen hat.
Das Resümee
„Vor unseren Augen entfalten sich die Folgen einer langjährigen Unterwanderung der Kirche durch eine feindliche Kraft", fasst Schrems zusammen:
"Die Kirchenstrukturen Südamerikas - und weit darüber hinaus, man schaue nur nach Österreich - sind von der Abtreibungslobby massiv beeinflusst. Deswegen hört man auch fast keine prophetische Stimme zum Mord an den Ungeborenen. Gleichzeitig nehmen einige Klimaapostel an der Synode teil.
Offensichtlich ist das alles die Folge eines Glaubensabfalls, jener „Apostasie“, die Kardinal Walter Brandmüller bereits im Vorfeld der Synode konstatierte.
Wenn die kirchliche Führung den Götzen und Dämonen des Regenwaldes irgendwie zuerkennt, dass sie Träger der göttlichen Offenbarung seien, dann ist damit ein Tiefpunkt der Kirchengeschichte erreicht.
Ein Angriff auf das Glaubensgut an sich kam nicht einmal bei den übel beleumundeten Renaissance-Päpsten vor. Jetzt aber bricht die Hierarchie der Kirche das Erste Gebot, nimmt an Götzenanbetungen teil und stellt in römischen Kirchen Götzenstatuen auf. Gott wird Seiner nicht lange spotten lassen.“
Der ganze Kommentar kann als Rundbrief bei HLI Österreich bestellt werden.