Clicks1.1K
de.news
10

VatiVision: Das jüngste technische Abenteuer des Vatikans

Der Präfekt für Kommunikation des Vatikans, Paolo Ruffini, präsentierte am 4. Mai VatiVision.com, einen italienischen Video-on-Demand-Dienst für religiöse Inhalte.

Der Dienst wird am 8. Juni gestartet. Trotz des Namens, der erst im September 2019 registriert wurde und VatiLeaks in Erinnerung ruft, finanziert der Vatikan den Dienst nicht. Er hat auch keine Kontrolle über dessen Inhalt.

Presseberichte präsentierten VatiVision.com als "Streaming-Dienst", gar als "katholisches Netflix". Die Technologie hinter der aktuellen Version bestätigt diese Behauptung nicht.

An der Startlinie ist VatiVision.com bereits veraltet. Es entspricht nicht einmal dem "Web 2.0" von 2003, das inzwischen durch soziale Medien abgelöst wurde. Kommentare, Likes oder jegliche Art von Benutzerbeteiligung werden nicht unterstützt. Es ist derzeit nicht einmal eine Suche verfügbar.

Das HTML-Markup ist sehr einfach. Es dauerte wahrscheinlich nur ein paar Tage, um es zu erstellen.

Die Plattform hostet oder streamt keine Videos, sondern verwendet eine Microsoft-Cloud. Dies schafft zusätzlich ethische Probleme, da Microsoft, eine multinationale, milliardenschwere Geldmaschine, kaum im Einklang mit Franziskus' Vorstellungen von "Armut" steht.

Isolde Essen
Da wird viel, viel Geld verausgabt, so wie bei den aufwendig
gestalteten monatlichen Papstvideos.
AlexBKaiser
Im jüngstne Papstvideo geht's wieder einmal um die "Revolution der Zärtlichkeit"
Theresia Katharina
Weiß man doch, immer nur weltliche Themen: Ökologie etc.!!
Susi 47
ich glotzte einmal das mit den 4 weltreligionen an
worauf die fsspx antwort gab
Vates
Kardinal Müllers größter Fauxpas

Wer diesen Kardinal Müller jemals für einen Konservativen oder gar Papabile gehalten hat, müßte nach dieser unfaßbaren Äußerung, daß die Abu-Dhabi-Häresie Christen in ihrem Gewissen zur Zustimmung verpflichte, eines Besseren belehrt worden sein!
Ein Wolf, der den Schafspelz endgültig abgelegt hat!
Wer ihn weiterhin für einen "weißen Ritter" hält, ist in großer …More
Kardinal Müllers größter Fauxpas

Wer diesen Kardinal Müller jemals für einen Konservativen oder gar Papabile gehalten hat, müßte nach dieser unfaßbaren Äußerung, daß die Abu-Dhabi-Häresie Christen in ihrem Gewissen zur Zustimmung verpflichte, eines Besseren belehrt worden sein!
Ein Wolf, der den Schafspelz endgültig abgelegt hat!
Wer ihn weiterhin für einen "weißen Ritter" hält, ist in großer Gefahr, ihm diese Häresie
abzunehmen!
Moselanus
Müller ist einfach so ziemlich der extremste Lehramtspositivist. Ich denke, er hat nur aufgrund dieser Eigenschaft so gut mit Ratzinger harmoniert und wurde nur darum von diesem an die Spitze der Glaubenskongregation berufen (sowie zuvor mit der Herausgabe der Ratzinger-Schriften betraut). Denn auch die Hermeneutik der Kontinuität war ja eine Art Trick, diesem Lehramtspositivismus eine Art …More
Müller ist einfach so ziemlich der extremste Lehramtspositivist. Ich denke, er hat nur aufgrund dieser Eigenschaft so gut mit Ratzinger harmoniert und wurde nur darum von diesem an die Spitze der Glaubenskongregation berufen (sowie zuvor mit der Herausgabe der Ratzinger-Schriften betraut). Denn auch die Hermeneutik der Kontinuität war ja eine Art Trick, diesem Lehramtspositivismus eine Art logische Legitimation oder Rechtfertigung zu verschaffen.
nujaas Nachschlag
Ich habe genau umgekehrt gedacht : nur ein Lehramtspositivist kann auf die Hermeneutik der Kontinuität kommen.
Moselanus
Der umgekehrte positivistische Irrtum der meisten Traditionalisten ist allerdings, jede niederrangige Äußerung des vorkonziliaren Lehramts, zB in Enzykliken, sei zwangsläufig eine unbedingte Festlegung, die jede Entwicklung ausschließt.
nujaas Nachschlag
Die müssen allerdings auch mit widersprüchlichen Lehramtsaussagen im Verlauf der Zeit leben..
Moselanus
Was nicht schlimm ist, nicht jede Äußerung ist ja situationsübergreifend gültig. Und Situationen ändern sich ständig. Gerade gesellschaftlich und politisch. Und auf diese Bereiche erstreckt sich die Unfehlbarkeit höchstens punktuell, insofern Fragen der Sitten in Betracht kommen. Fragen des Glaubens kommen an sich gar nicht in Betracht.