3
4
1
2
Clicks47
Maximilian Schmitt
1
Man stelle sich vor, Leo XIII. wäre 1896 nach Canterbury gereist und hätte folgende Ansprache gehalten: [Hintergrund: Johannes Paul II hielt am 25. Februar 2000 in der katholischen Kathedrale von …More
Man stelle sich vor, Leo XIII. wäre 1896 nach Canterbury gereist und hätte folgende Ansprache gehalten:
[Hintergrund: Johannes Paul II hielt am 25. Februar 2000 in der katholischen Kathedrale von Kairo eine Ansprache anläßlich einer ökumenischen Begegnung mit dem koptisch-monophysitischen Patriarchen Schenuda III. - Das Thema war der umfaßenden Einsatz in allen Bereichen für die Einheit der Christen. Die folgende Satire baut auf dieser Ansprache auf und wir versetzen und in die Epoche Leos XIII., der allen Versuchen der ‚Church of England‘ die anglikanischen Weihen von der römisch-katholischen Kirche anerkennen zu lassen, seine Bulle ‚Apostolicae Curae‘ entgegensetzte, worin er diese Weihen für null und nichtig erklärt hatte. Wir stellen uns nun vor, daß das, was den Feinden der Kirche erst viele Jahrzehnte später gelingen sollte, schon im Jahre 1896 geschehen wäre; so als wäre bereits damals ein Leo XIII. auf der Schleimspur der Ergebenheit vor den Anglikanern gekrochen, um das Ausmaß der gegenwärtigen Absurdität deutlich werden zu lassen. Die katholische Kirche als Kirche Christi hat ihre innere Einheit niemals verloren und wird sie auch nie verlieren. Und außerhalb ihrer gibt es kein Heil! Jeder, wer auch immer, der so redet, als müsse diese Einheit erst gefunden werden, der hat nicht den Geist Christi und spricht auch nicht aus ihm: „Und selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein anderes Evangelium verkündeten, als wir euch verkündet haben, er sei anathema! (Gal. 1,8)“.]
Maximilian Schmitt shares this
47