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Galahad
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Ultraliberale Dissidenten fordern: Sakramentenspendung ohne Priesterweihe

Bei einer Tagung ultraliberaler Gruppierungen am 29. November über Krankenseelsorge und Krankensalbung im Erzdiözesanen Bildungshaus St. Virgil in Salzburg wurde die Forderung aufgestellt, dass die an das Priesteramt gebundene Krankensalbung auch von Laienseelsorgern, sogar von evangelischen Laienseelsorgern spenden zu lassen.
Die Organisatoren forderten die Bischöfe auf:
"· die Begleitung der Kranken nicht mehr von der Krankensalbung zu trennen,
· Krankenhausseelsorger/innen mit der Spendung der Krankensalbung zu beauftragen und damit die längst geübte Praxis anzuerkennen,
· die ökumenische Zusammensetzung der Seelsorge-Teams in Krankenhäusern und damit die gemischt-konfessionelle Seelsorge zu akzeptieren."
Sie stifteten an:
"· zur Selbstermächtigung, sich in ihrem verantwortungsvollen Dienst nicht durch überholte kirchenrechtliche Vorschriften einschränken zu lassen,
· weil die Taufe jeden Christen und jede Christin ermächtigt, um Schuldvergebung zu beten und die Krankensalbung zu vollziehen;
· nicht mehr zu akzeptieren, dass nach Begleitung des/der Kranken zuletzt ein Priester geholt werden muss, den der/die Kranke sehr häufig gar nicht kennt.”

Die Organisatoren werden ihre Forderungen den Bischöfenzukommen lassen.

Bildquelle

Orginaltext:

Krankensalbung nicht nur durch Priester
Tagung der katholischen Reformbewegungen am 29. November 2013 über Krankenseelsorge und Krankensalbung im Bildungshaus St. Virgil in Salzburg.


Die Krankenseelsorge ist ein wichtiger Dienst der Kirche und wird überwiegend von Frauen wahrgenommen. Die Begleitung der Kranken findet ihren Abschluss und Höhepunkt in der Spendung des Sakraments der Krankensalbung. Die geltenden kirchlichen Vorschriften wollen dazu zwingen, dass diese nur durch einen Priester geschehen darf.

Dagegen fordert die Salzburger Tagung die Bischöfe auf,
· die Begleitung der Kranken nicht mehr von der Krankensalbung zu trennen,
· Krankenhausseelsorger/innen mit der Spendung der Krankensalbung zu beauftragen und damit die längst geübte Praxis anzuerkennen,
· die ökumenische Zusammensetzung der Seelsorge-Teams in Krankenhäusern und damit die gemischt-konfessionelle Seelsorge zu akzeptieren.

Die Seelsorger/innen ermutigt die Salzburger Tagung
· zur Selbstermächtigung, sich in ihrem verantwortungsvollen Dienst nicht durch überholte kirchenrechtliche Vorschriften einschränken zu lassen,
· weil die Taufe jeden Christen und jede Christin ermächtigt, um Schuldvergebung zu beten und die Krankensalbung zu vollziehen;
· nicht mehr zu akzeptieren, dass nach Begleitung des/der Kranken zuletzt ein Priester geholt werden muss, den der/die Kranke sehr häufig gar nicht kennt.

Die Reformbewegungen, die die Salzburger Tagung veranstaltet haben, werden diese Ergebnisse den Bischöfen als dringende Forderungen zukommen lassen.
intellego1
Die Spendung der Sakramente ist den geweihten Amtsträgern, in personam Christ , vorbehalten. Da führt kein Weg vorbei. Auch wenn sie zugeben, das sie es selber schon machen entsteht daraus kein Recht.
D.A.S.
Ach du Schreck...Mogelpackung!
Wann begreift man, dass nicht die Kutte den Mönch macht?
Diese Herren und Damen möchten sich also an ein Sakrament vergreifen? In den 2000 Jahren ist kein einziges Sakrament gefallen, und wird auch weiterhin keines fallen. Und wenn sie sich die Salbe in die Haare schmieren, daraus wird nie eine Krankensalbung.
WELCHEN GLAUBEN HABEN DIE??? Ich bin wirklich geschoc…More
Ach du Schreck...Mogelpackung!
Wann begreift man, dass nicht die Kutte den Mönch macht?
Diese Herren und Damen möchten sich also an ein Sakrament vergreifen? In den 2000 Jahren ist kein einziges Sakrament gefallen, und wird auch weiterhin keines fallen. Und wenn sie sich die Salbe in die Haare schmieren, daraus wird nie eine Krankensalbung.
WELCHEN GLAUBEN HABEN DIE??? Ich bin wirklich geschockt!
Latina
Galahad
Ja das müssen dann aber keine Laien mehr spenden. Sonst kommen wir irgendwann in den Bereich der Charismatik und Esoterik. Sakarament bleibt Sakrament. Da sollte man auch keine "Nebenformen" haben, die dann nur zu Verwirrung führen. 😇 🤗 😁
elisabethvonthüringen
Gali, ja das hilft, allerdings nur wenn es geweihtes Mobilat ist... 😇
Galahad
@Eli

ok, ich empfehle dann Mobilat und eine Krankenschwester. 😉
elisabethvonthüringen
Ich habe damit kein Problem, wenn der Terminus "Sakrament" gestrichen wird und die Salbung für sich steht. Mit geweihten Salben und Ölen kann sich jeder Kranke selber salben oder salben lassen...dort wo es am meisten schmerzt...oder?? Als Sakramentenspendung gilt das halt nicht!

Es gibt diverse Heiler und im Befreiungsdienst Tätige, Freikirchliche Krankenbegleitung usw...da fallen die kath. …More
Ich habe damit kein Problem, wenn der Terminus "Sakrament" gestrichen wird und die Salbung für sich steht. Mit geweihten Salben und Ölen kann sich jeder Kranke selber salben oder salben lassen...dort wo es am meisten schmerzt...oder?? Als Sakramentenspendung gilt das halt nicht!

Es gibt diverse Heiler und im Befreiungsdienst Tätige, Freikirchliche Krankenbegleitung usw...da fallen die kath. Salberinnen nicht mehr aus der Reihe!!
cyprian
Was sollen diese "Forderungen"?! Wie von diesen Herrschaften selbst zugegeben ist das alles längst Praxis! "Allgemeines Priestertum der Gläubigen" - Luther hat gesiegt - auf der ganzen Linie.
Coelestin V
Diese Meldung schlaegt dem Fass den Boden aus! Was kommt als naechstes???
Galahad
Das dumme ist vor allem, daß man sich die "Beichte" bei einer solchen schenken kann. Die ist ja nutzlos. Darüber lacht der Widersacher. 😲
elisabethvonthüringen
Äh..ja...den der Kranke häufig gar nicht kennt....
Finde ich auch besser bei einem fremden Priester eine Lebensbeichte abzulegen, als beim Seelsorgsfrauerl, das alles versteht und alles verzeiht!!