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Vorwort des Distriktoberen (MB FSSPX Juni 2020)

Vorwort des Distriktoberen

Liebe Freunde und Wohltäter!

Vor etwa zwei Monaten stellten sich einige unserer Priester die Frage, wie sich die Coronakrise wohl auf das christliche Leben auswirken würde. Sie kamen zu dem Schluss, dass die Lauen noch lauer, aber auch die Eifrigen noch eifriger werden würden. Diese Annahme scheint sich zu bestätigen.

Die Wichtigkeit der Sakramente ist uns bewusster als vor einigen Monaten. Viele von Ihnen haben jetzt eine größere Sehnsucht nach der Teilnahme an der hl. Messe und nach der hl. Kommunion. Viele von Ihnen haben mit großer Andacht und Reue gebeichtet und warten schon auf die nächste Beichte. Nicht wenige Familien haben die positive Erfahrung gemacht, dass es eben doch möglich ist, einen Zeitpunkt für das gemeinsame Beten in der Familie zu finden. Der Wert der geistlichen Kommunion ist besser erkannt worden. Diese Fortschritte im geistlichen Leben gilt es nun zu sichern und zu bewahren.

Es gehört zum Charakter einer Herausforderung, dass sie eine gewisse Scheidung der Geister bewirkt. Steht die objektive Wahrheit im Zentrum, oder geht es eher darum, selbst Recht zu behalten oder zu bekommen? Jemehr sich jemand an Gott und an unserem Heiland orientiert, desto weniger wird er sich den inneren Frieden rauben lassen und desto objektiver wird er argumentieren.

Drei Punkte, die uns in der aktuellen Coronakrise-Sache besonders herausgefordert haben, sind gewisse Vorsichtsmaßnahmen wie das Leeren der Weihwasserbecken am Eingang der Kirche, dann das Verbot der öffentlichen Gottesdienste und schließlich die große Unklarheit darüber, was wirklich Sache ist.

Lassen Sie mich – in umgekehrter Reihenfolge – zu diesen Punkten Stellung nehmen.

Der Unklarheit über die Faktenlage bezüglich des Coronavirus versuchen viele durch zusätzliche Informationsbeschaffung entgegenzutreten. Normalerweise erfolgt die Vermittlung von Wissen von Mensch zu Mensch: Jemand sagt mir etwas. Ob ich ihm das glaube, hängt in erster Linie davon ab, ob ich ihm (ver-)traue. Wenn der Andere glaubwürdig ist, halte ich für wahr, was er sagt. Das Zitat des hl. Paulus (1 Tim 1,12): „Scio cui credidi“, wird meistens übersetzt mit: „Ich weiß, wem ich geglaubt habe“, bedeutet aber zunächst: „Ich weiß, wem ich vertraut habe“. Zuerst habe ich Vertrauen in jenen Menschen – dann und deswegen halte ich seine Aussage für wahr. Daher ist die vertrauensvolle Beziehung zwischen Eltern und Kindern, zwischen Lehrern und Schülern so elementar. Voraussetzung dazu ist die persönliche Begegnung.

Leider findet die Informationsbeschaffung heute vor allem über das Internet statt. Wenn ich mich im Internet informiere, findet keinerlei persönliche Begegnung statt. Ich kann mir persönlich kein Bild von der anderen Person und ihrer Glaubwürdigkeit machen. Dieses so wichtige und grundlegende Element für die Beurteilung der Information entfällt. Durch was wird es ersetzt? In fast allen Fällen ist der bisherige Wissensstand Maßstab für die Bewertung. Wenn die Informationen mit dem übereinstimmen, was ich denke oder fühle, heiße ich sie gut und nehme sie als Bestärkung meiner Auffassung. Die Informationen, die meine Meinung infrage stellen, lehne ich ab und halte sie für falsch oder irreführend. Weil wir Menschen ein Faible für Aufregendes haben, kann ich mich rasch in einer Art Teufelskreis wiederfinden, indem ich skandalträchtige Informationen suche und durch jede neue Information dieser Art neugieriger werde, noch mehr zu erfahren. Was darunter leidet, ja verloren geht, ist eines unserer kostbarsten Güter: der Friede des Herzens.

Wenn wir den Herzensfrieden verlieren – woher sollen wir dann die Kraft finden, unsere Standespflichten treu zu erfüllen? Woher sollen wir die Geduld haben, die Schwierigkeiten zu meistern? Für uns sollte eine einfache Regel gelten: Was uns den Herzensfrieden raubt, ist nicht vom Guten. Die Unklarheit darüber, was wirklich Sache ist, gehört zur Herausforderung und ist Bestandteil der Prüfung. Lassen wir uns nicht täuschen: Unser Heil liegt nicht in maximaler Informationsbeschaffung, sondern in größtmöglicher Verbundenheit mit Gott. Die Nachfolge Christi ist sehr deutlich: „Was andere tun oder reden, wolle nicht leichtfertig beurteilen. Misch dich auch nicht in Dinge ein, die dich nichts angehen. So kann die Unruhe kaum oder gar nicht an dich heran“ (3,25). „Wir könnten reich sein an Frieden, wenn wir uns nicht so viel um das kümmerten, was andere sagen und tun und was uns nichts angeht. Wie kann der lange in Frieden leben, der sich in fremde Händel mischt, äußere Anlässe sucht und sich wenig oder selten innerlich sammelt?“ (1,11)

Das Verbot der öffentlichen Gottesdienste hat alle gläubigen Katholiken schmerzlich getroffen. Viele haben es als schweres Kreuz auf sich genommen und geduldig getragen. Andere haben sich darüber entrüstet, dass die Priesterbruderschaft es „einfach geschluckt“ hat. Ein solches Verbot sei gegen Gottes Gebot und man müsse Gott mehr gehorchen als den Menschen.

Auch hier gilt es, den inneren Frieden nicht zu verlieren und in der Argumentation objektiv zu bleiben. Das Naturgesetz gebietet uns, Gott zu ver ehren und ihm gewisse Tage zu weihen. Seine Konkretisierung findet dieses göttliche Gesetz im Gebot der Kirche, dass Gott am Sonntag durch den Besuch der hl. Messe und durch die Enthaltung von knechtlicher Arbeit geehrt werden soll. Das Sonntagsgebot ist also ein „positives Gesetz“, das heißt ein (von der Kirche) „aufgestelltes Gesetz“. Positive Gesetze verpflichten nicht unter schwerem Nachteil oder großer Not, Ausnahmen sind also möglich. Mit anderen Worten: Es ist nicht automatisch und immer eine schwere Sünde, die Sonntagsmesse nicht zu besuchen. Leider wird dieser Aspekt in den meisten Argumentationen außer Acht gelassen. Ein weiterer Punkt, der nie entsprechend gewürdigt wird, ist der Grundsatz, dass die Sorge des Staates um das Wohlergehen der Bürger in großer Gefahr durchaus auch einschneidende Maßnahmen zulässt. Eine Quarantäne maßnahe („Lockdown“) kann unverhältnismäßig sein. Es ist aber nicht ehrlich, so zu tun, als wäre eine solche Maßnahme etwas in sich Schlechtes, nur, weil dadurch der Besuch der Sonntagsmesse verunmöglicht wird. Es genügt, daran zu erinnern, dass es der hl. Karl Borromäus war, der den Stadtbehörden von Mailand im Herbst 1576 vorgeschlagen hat, die ganze Stadt unter Quarantäne (40 Tage!) zu stellen. Er gab auch seine Zustimmung zur Verlängerung der Quarantäne bis in den Januar 1577. Zwar wurde damals auf den Straßen und Plätzen der Stadt die Messe gefeiert, der die Leute aus dem Inneren der Häuser folgen konnten; dennoch war es vielen Menschen nicht möglich, an Weihnachten und den anderen Festen die Messe zu besuchen.

Die verschiedenen Vorsichtsmaßnahmen, die getroffen wurden, sind ebenfalls ruhig und objektiv zu beurteilen. Es kam meines Erachtens zu einer vorschnellen Verurteilung der in unseren Kapellen getroffenen Maßnahmen. Es ist nicht korrekt, diese als Ausdruck eines Mangels an Glaubensgeist auszulegen. Bitte lesen Sie zu diesem Thema den Artikel von Pater Pascal Schreiber. Wir freuen uns, dass die Gottesdienste nun wieder erlaubt sind. Wegen der geforderten Schutzmaßnahmen findet jeweils nur ein Teil der Gläubigen Platz. Wir versuchen dieser Schwierigkeit zu begegnen, indem wir die Anzahl der Messen erhöhen. Ich bitte Sie aber um Ihr Verständnis, dass die Verhältnisse es an vielen Orten nicht erlauben, an jedem Sonntag allen Gläubigen den Messbesuch möglich zu machen.

Ich empfehle Sie dem Schutz des heiligsten Herzens Jesu und spende Ihnen meinen priesterlichen Segen.

P. Stefan Pfluger
Mir vsjem
"Positive Gesetze verpflichten nicht unter schwerem Nachteil oder großer Not, Ausnahmen sind also möglich."
Wenn die FSSPX auch an die Vorgaben sich gebunden sah, dennoch wäre es ihr gut angestanden, Bestimmtes zu beklagen. Manche Neo-"Priester" und "Bischöfe" sogar haben die Maßnahmen angeprangert, dass ein Besuchsverbot bei Kranken und Pflegebedürftigen herzlos, menschenfeindlich ist. Man …More
"Positive Gesetze verpflichten nicht unter schwerem Nachteil oder großer Not, Ausnahmen sind also möglich."
Wenn die FSSPX auch an die Vorgaben sich gebunden sah, dennoch wäre es ihr gut angestanden, Bestimmtes zu beklagen. Manche Neo-"Priester" und "Bischöfe" sogar haben die Maßnahmen angeprangert, dass ein Besuchsverbot bei Kranken und Pflegebedürftigen herzlos, menschenfeindlich ist. Man möchte fast sagen diabolisch ist. Vor allem im Hinblick darauf, dass eine "grosse Not" und "schwerer Nachteil" ein wenig anders aussieht, denn nicht einmal in Zeiten viel tödlicher Krankheiten und Seuchen wie Pest oder Cholera hat es solches gegeben. Und immer schon hat die Christenheit solche Plagen als Gottesgeißel angesehen. Darüber verliert P. Pfluger kein Wort.
Selbst Paolo Gulisano, ein italienischer Epidemiologe, hält Kirchenschließung und Absagen von Messen "verrückt" und spricht von einer Coronavirus-Psychose.
Mir vsjem
Sich bewusst werden lassen müßte in Zusammenhang mit der Coronageißel die FSSPX auch ihre Fehlhaltung der neuen Zusammenarbeit mit den Novus-Ordo-Bischöfen.
Wie wurde doch gegenüber den Gläubigen beteuert, bei einer Regulierung des kanonischen Status wäre eine Kooperation mit den Diözesanbischöfen ausgeschlossen.
Wir werden unabhängig von den Diözesanbischöfen bleiben, hieß es doch!
Eine erne…More
Sich bewusst werden lassen müßte in Zusammenhang mit der Coronageißel die FSSPX auch ihre Fehlhaltung der neuen Zusammenarbeit mit den Novus-Ordo-Bischöfen.
Wie wurde doch gegenüber den Gläubigen beteuert, bei einer Regulierung des kanonischen Status wäre eine Kooperation mit den Diözesanbischöfen ausgeschlossen.
Wir werden unabhängig von den Diözesanbischöfen bleiben, hieß es doch!
Eine erneute Betörung. Dies wiederum gab den Anlass, dass auch aus diesem Grund Priester die Bruderschaft verließen. Und dies auch aus dem Grund, dass ein Konzilsbischof sogar in eine Piusbruderschaftsschule Einzug hielt und Wohnung dort bezog.
Jeder der Konzilshäupter verbarg in der Gewährung von Privilegien eine bestimmte Absicht. Rom ordnete an, dass nun die Diözese einen Diözesanpriester beauftragt, bei der Trauung des Brautpaars das Eheversprechen abzunehmen.
Nun gab es ein Beispiel besonderer Art in Kanada, aus dem man erkennt, welche Abgründe diese Hinwendung zur Konzilssekte nach sich ziehen.

Die Trauung eines Brautpaares sollte in der Novus-Ordo-Diözesankirche gefeiert werden. Eine Novos-Ordo-Kirche natürlich mit Volksaltar, kommunionbankfrei etc.
Während der FSSPX-Priester betreten allein mit Meßgewand abseits der Handlungen stand, amtierte der Novus-Ordo-Priester beim Brautpaar. Einfach unehrenhaft anzuschauen. Gefehlt haben nur noch Ministrantinnen! Welche "Kommunion" hat dieses Brautpaar und alle Anwesenden empfangen? Darüber macht sich offenbar die Piusbruderschaft keine Gedanken, ebenso nicht, was das Corona-Unheil der Piusbruderschaft sagen will.
Klaus Elmar Müller
Wie sieht Herr Pater Pfluger den Seelenzustand der isoliert Sterbenden und derer, die diese grausame Isolation zu verantworten haben? Er beruhigt nur die Gesunden, durch die staatlichen Gottesdienstschikanen nicht schwer zu sündigen - eine merkwürdig quisquilienhafte Besorgtheit.
Mir vsjem
"(...) nach Rom zu laufen", schreiben Sie, @Mir vsjem , kritisch; aber als Katholiken müssen wir das tun: Rom auf den Weg der Gerechtigkeit bringen! Wer das Papsttum nicht geheilt sehen möchte, ist nicht katholisch.

@Klaus Elmar Müller, wer hat Ihnen das alles vorgequatscht? "Rom auf den Weg der Gerechtigkeit bringen"? "das Papsttum geheilt sehen möchten"? Deswegen muss ja Gott dieses …More
"(...) nach Rom zu laufen", schreiben Sie, @Mir vsjem , kritisch; aber als Katholiken müssen wir das tun: Rom auf den Weg der Gerechtigkeit bringen! Wer das Papsttum nicht geheilt sehen möchte, ist nicht katholisch.

@Klaus Elmar Müller, wer hat Ihnen das alles vorgequatscht? "Rom auf den Weg der Gerechtigkeit bringen"? "das Papsttum geheilt sehen möchten"? Deswegen muss ja Gott dieses Strafgericht senden und diese Ausmerzung vornehmen, weil jene, die den Vatikan besetzt halten, niemals zurückweichen werden. Inzwischen ist ein halbes Jahrhundert vergangen, seit die Priesterbruderschaft St. Pius X. gegründet wurde und wo blieb die Bekehrung Roms?
Wir sagen es Ihnen: Ein wahrer Papst, das wahre Papsttum bedarf keiner Bekehrung, keiner Rückkehr "auf den Weg der Gerechtigkeit"! Noch nie ist es gehört worden, dass ein Papst, dem die höchste unverbrüchliche Vollmacht von CHRISTUS erteilt wurde, einer Heilung bedarf. Wir haben es aber heute nicht mit wahren Päpsten in Rom zu tun. Diejenigen, die heute unrechtmäßig den Stuhl Petri besetzt halten sind es, die hinausgeworfen werden müssen!

Das "nach Rom laufen" kommt aus dem Munde von Bischof Fellay: "Wenn Rom mich ruft, komme ich gelaufen"!
Was aber sagt derjenige, der Bischof Fellay geweiht hat?

"Es ist strenge Pflicht für jeden Priester, abgetrennt zu bleiben von der konziliaren "Kirche", so lange sie nicht sich zur Tradition des Lehramtes bekehrt und zum wahren katholischen Glauben! (Erzbischof Marcel Lefebvre)

Lefebvre spricht hier nicht von der Katholischen Kirche, nicht vom Lehramt der Katholischen Kirche oder vom Papsttum, das sich zu bekehren hat, SONDERN VON DER KONZILIAREN "KIRCHE"!! Und diese "Konziliaren" halten den Stuhl Petri besetzt.

Es wird von menschlicher Seite her niemals gelingen, das usurpierte Rom jemals zu bekehren, denn sie sind die Erzfeinde der Katholischen Kirche.
Lefebvre hat es zur Genüge erfahren und Bischof Fellay hätte dies wissen müssen, dass jeder Versuch einer "Bekehrung" dieser Usurpatoren scheitert.

Die von CHRISTUS gegründete Kirche als auch das Papsttum bedürfen keiner "Bekehrung"!! Wann kommt das endlich an? Das Papsttum ist niemals krank und braucht deswegen auch nicht geheilt werden.
Das Papsttum geht nie verloren, es ist immer gegenwärtig und real auch dann, wenn es heute in Rom nicht erkennbar ist. Das Papsttum ist mit höchster Autorität ausgerüstet, das von niemand geraubt werden und niemals abhanden kommen kann.
___

Wo Sie jetzt absolut im Recht sind ist Ihr Hinweis, den ich hier auch noch ansprechen wollte und Sie mir aus der Seele sprechen: "Wie sieht Herr Pater Pfluger den Seelenzustand der isoliert Sterbenden und derer, die diese grausame Isolation zu verantworten haben? Er beruhigt nur die Gesunden.."

Richtig! Die Gläubigen wurden von der Priesterbruderschaft St. Pius X. nicht davon unterrichtet, was mit jenen geschah, die während der Coronazeit schwer erkrankten (durch andere Krankheiten), oder auch im Sterben lagen? Keine Information darüber wie die FSSPX in Deutschland bzw. weltweit damit umging, wenn es zuhause oder im Krankenhaus solche Erkrankte/Sterbende gab, wie diese zu den Sakramenten kamen? Es ist enorm wichtig, dass Sie das hier ansprechen! Doch wird man eine Antwort seitens der FSSPX erwarten können?
Klaus Elmar Müller
Erzbischof Lefebvre ist nie von einer Sedisvakanz ausgegangen, sondern hat Papst Johannes-Paul II. aufgesucht, um die offizielle Erlaubnis des "Experimentes der Tradition" zu erbitten, und kann folglich mit "Trennung" keine formale Spaltung, sondern nur die Absonderung vom falschen postkonziliaren Geist gemeint haben; das Konzil lehnte er grundsätzlich gar nicht ab, sondern forderte, es "durch …More
Erzbischof Lefebvre ist nie von einer Sedisvakanz ausgegangen, sondern hat Papst Johannes-Paul II. aufgesucht, um die offizielle Erlaubnis des "Experimentes der Tradition" zu erbitten, und kann folglich mit "Trennung" keine formale Spaltung, sondern nur die Absonderung vom falschen postkonziliaren Geist gemeint haben; das Konzil lehnte er grundsätzlich gar nicht ab, sondern forderte, es "durch das Sieb der Tradition" zu pressen. Mit Pfarrer Hans Milch sage ich: Die heilige Kirche ist Opfer einer antichristlichen Besatzungsmacht geworden (von der sie meines Erachtens befreit werden oder die bekehrt, auf den rechten Weg gebetet werden muss). Es gilt, ontologisch zu denken (sagte mir Herr Pfarrer Milch einmal in anderem Zusammenhang): Das heilige Wesen der katholische Kirche und auch des Papsttums wird von den Machenschaften apostatischer Bischöfe oder gar eines apostatischen "Papstes" nicht berührt. Für wen die Coronahysterie das von Ihnen, sehr geehrter @Mir vsjem, ersehnte "Strafgericht" und die ersehnte "Ausmerzung" bedeutet, muss sich noch herausstellen; die äußere Gestalt unserer hl. Kirche kann sich durchaus noch weiter verdunkeln und es können jene triumphieren, die auf die Reduktion der Weltbevölkerung zielen und Menschenmassen auf die Knie vor immer neu ausgedachten Vergötzungen bringen - mögen wir Wenigen dadurch heilig werden!
Mir vsjem
Folglich muss fein säuberlich getrennt werden zwischen der falschen Konzilssekte und der wahren Heiligen Kirche, dessen Wesen unbefleckt und heilig immerdar ist und bleibt.

"..und kann folglich mit "Trennung" keine formale Spaltung, sondern nur die Absonderung vom falschen postkonziliaren Geist gemeint haben"

Wer sich von der wahren Katholischen Kirche absonderte und abtrennte ist eben die …More
Folglich muss fein säuberlich getrennt werden zwischen der falschen Konzilssekte und der wahren Heiligen Kirche, dessen Wesen unbefleckt und heilig immerdar ist und bleibt.

"..und kann folglich mit "Trennung" keine formale Spaltung, sondern nur die Absonderung vom falschen postkonziliaren Geist gemeint haben"

Wer sich von der wahren Katholischen Kirche absonderte und abtrennte ist eben die Konzilssekte mit ihrer neuen Religion, neuen Sakramenten, neuem Kirchenrecht.
Kann sich jemand in einer Partei nur vom falschen "Geist" absondern und dennoch gemächlich in der Partei bleiben? Kann sich jemand vom "maurerischen Geist" absondern und dennoch in der Loge bleiben?

Wie oft muss das noch ausgeräumt werden hier: "Erzbischof Lefebvre ist nie von einer Sedisvakanz ausgegangen"? Es dürften 20 Jahre nicht reichen, dass nachweislich die Aussagen von Lefebvre über die Möglichkeit der Sedisvakanz hier angeführt werden:

„...Wenn wir aber sicher sein können, daß der Glaube, den die Kirche seit zwanzig Jahrhunderten lehrt, keinen Irrtum enthalten kann, haben wir andererseits weit weniger die absolute Sicherheit, daß der Papst wirklich Papst ist. Die Häresie, das Schisma, die Exkommunikation ipso facto, die Ungültigkeit der Wahl können unter Umständen verursachen, daß ein Papst in Wirklichkeit nie Papst gewesen ist oder nicht mehr Papst ist...“
(Erzbischof Marcel Lefebvre, Ecône, am 2.8.1976, Interview mit »Le Figaro«)

„Es ist nicht ausgeschlossen, dass diese Hypothese [der Sedisvakanz] eines Tages von der Kirche bestätigt wird, denn für sie sprechen ernstzunehmende Argumente.“
(Lefebvre im Seminar von Ecône am 24.2.1977)

"Wir stehen wirklich vor einem schwerwiegenden Dilemma, einem sehr schwerwiegenden sogar, das meines Wissens in der Kirche bisher niemals existiert hat: daß der Inhaber des Stuhls Petri an der Verehrung falscher Götter teilnimmt. Ich glaube nicht, daß dies in der Kirche je vorgekommen ist. Welche Folgerungen werden wir vielleicht in einigen Monaten angesichts dieser wiederholten Teilnahme an solchen falschen Kulten ziehen müssen?
Ich weiß es nicht... Ich stelle mir die Frage. Doch möglicherweise werden wir verpflichtet sein zu glauben, daß dieser Papst nicht Papst ist. Es scheint nämlich auf den ersten Blick - feierlich und formell kann ich es noch nicht sagen - unmöglich, daß dein Papst öffentlich und formell Häresie begeht. Unser Herr hat ihm versprochen, ihm beizustehen, seinen Glauben zu bewahren, ihn im Glauben zu bewahren. Wie kann da einer, dem unser Herr verheißen hat, ihn endgültig im Glauben zu bewahren, so daß er im Glauben nicht irren kann, gleichzeitig öffentlich Häresie, ja sogar Apostasie begehen?"
(Osterpredigt Msgr. Lefebvre 1986)

Nachfolgend sah sich Erzbischof Lefebvre zahlreichen Druckversuchen von innerhalb und außerhalb der Piusbruderschaft ausgesetzt, die ihn von der "feierlichen und formellen" Erklärung abhielten, daß "dieser Papst kein Papst" ist.
Mir vsjem
"Es ist nicht automatisch und immer eine schwere Sünde, die Sonntagsmesse nicht zu besuchen."
Natürlich kann es Dispens geben. Dennoch: So einen Satz in den Raum zu stellen ohne weitere Erklärung und Ausführung ist gefährlich und pflichtlos. Ebenso das Ineinanderwürfeln von Naturgesetz, Kirchengebot und Göttliches Gesetz.
"Sie kamen zu dem Schluss, dass die Lauen noch lauer, aber auch die Eifrige…More
"Es ist nicht automatisch und immer eine schwere Sünde, die Sonntagsmesse nicht zu besuchen."
Natürlich kann es Dispens geben. Dennoch: So einen Satz in den Raum zu stellen ohne weitere Erklärung und Ausführung ist gefährlich und pflichtlos. Ebenso das Ineinanderwürfeln von Naturgesetz, Kirchengebot und Göttliches Gesetz.
"Sie kamen zu dem Schluss, dass die Lauen noch lauer, aber auch die Eifrigen noch eifriger werden würden.."

Und die Uneinsichtigen noch uneinsichtiger, die Kurzsichtigen noch kurzsichtiger und die Betrogenen Betrogene bleiben.
Schon seltsam, wenn einer Traditionsgemeinschaft die Wichtigkeit der Sakramente erst durch eine Epidemie bewusster wird!
Und natürlich erneut die Betonung: "der Wert der Geistlichen Kommunion"!
Und der "Wert" der "Live-Übertragungen" hätte nicht fehlen dürfen!
"Corona" eine "Herausforderung"! Was Gott damit zu tun hat, was Gott damit sagen will, was Gott daraufhin erwartet - kein Wort! Es bleibt bei der "Prüfung". Und was soll die Prüfung bewirken?
"Corona" - nicht doch eine erste Vergeltungsmaßnahme des Himmels für die mit dem Bann belegte 1962-Messe? - Ausschluss! "Verbannung" = Quarantäne!
Natürlich ist es einem Katholiken gestattet - und er ist verpflichtet - sich Klarheit zu beschaffen über denkbare Machenschaften, antichristliche Zielrichtungen und machterhaltende Tendenzen.
Die Zeilen offenbaren wieder neu den folgenschweren und einschneidenden Kurswechsel der FSSPX!
Mir vsjem
Beklagenswert: die Priesterbruderschaft St. Pius X. will von Einsicht nichts wissen. "Corona" hat nichts bewirkt. Wann werden die Heucheleien endlich widerrufen und die offenen Rechnungen beglichen, die sich nicht verjährt haben?
Die Einsicht, dass es ein grober Fehler war, heuchlerisch nach Rom betteln zu gehen, um die Tridentinische Messe wieder "freizugeben". Dass es regelwidrig war, eine …More
Beklagenswert: die Priesterbruderschaft St. Pius X. will von Einsicht nichts wissen. "Corona" hat nichts bewirkt. Wann werden die Heucheleien endlich widerrufen und die offenen Rechnungen beglichen, die sich nicht verjährt haben?
Die Einsicht, dass es ein grober Fehler war, heuchlerisch nach Rom betteln zu gehen, um die Tridentinische Messe wieder "freizugeben". Dass es regelwidrig war, eine Säuberung vorzunehmen an jenen Priestern, die diesen neuen Kurs nicht akzeptierten.
Die Gläubigen wurden durch diese verachtenswerten "Schatzzettel" nur getäuscht, denn längst war vorher mit Ratzinger alles vereinbart. Es sollte nur den Anschein erweckt werden, dass die Millionen gebeteten Rosenkränze "diese Gnade", dieses "Wunder" bewirkten. Der "Geistliche Blumenstrauß" sollte an Ratzinger überreicht werden und es sollte ein "Zetteli" (Mgr. Fellay) angeheftet werden, dass dieser doch bitteschön die Tridentinische Messe wieder freigeben solle. Doch wozu eine "Freigabe", wenn die Alte Messe nie verboten war?
In Wirklichkeit war das Motu Proprio Summorum Pontificum nichts anderes als ein "Meisterstück Satans" - denn die Messe wurde nun in die entweihten Pfarrkirchen gezerrt und Pater de la Roque (FSSPX) bestätigte gar, dass es durchaus möglich ist, die "außerordentliche Form" auch am Luthertisch und in der Landessprache zu feiern. - Nun war alles zerstört!
Doch dafür wurde gar unterwürfigst gedankt für diese "große Wohltat" und in allen Kapellen das TE DEUM angestimmt. Doch wofür? Ratzinger hatte seinen Plan; eine Hybridmesse sollte daraus werden - das sollte seine Reform der Reform werden. Was der eigentliche Sinn der "Freigabe" war: "eine gegenseitige Befruchtung beider Riten" zum "einen römischen Ritus der Zukunft".
Dasselbe Spiel fand mit der Aufhebung der "Exkommunikation" statt, von der die Priesterbruderschaft St. Pius X. fortwährend beteuerte, sie sei null und nichtig. Und Erzbischof Lefebvre sie als "Schutz" erachtete und mit den Worten ausdrückte:

„Eine Exkommunikation fügte uns nichts weiteres mehr zu, vor allem wenn man überdenkt, woher sie käme. Exkommuniziert werden von Liberalen, von Modernisten wäre eher ein Gütezeichen für Rechtgläubigkeit. Es bewiese, daß wir auf der richtigen Linie verblieben sind. Wir wären exkommuniziert, weil wir nicht so denken wie sie. Und wir denken ja auch wirklich nicht wie sie, das stimmt!“
Weiter Lefebvre:
„Von wem exkommuniziert?
Die, welche uns exkommunizieren, sind bereits selbst seit langem exkommuniziert. Warum? Weil sie Modernisten sind. Der Modernismus, der vom hl. Papst Pius X. verurteilt wurde. Dieser letzte heilige Papst hat die Modernisten verurteilt und exkommuniziert. Alle diese Geister, die modernistisch sind, sind durch den hl. Pius X. exkommuniziert."


Auch Bischof Tissier de Mallerais sah in der "Exkommunikation" einen Schutzwall (16.8.1988):
„Nun aber tendiert die gegenwärtige Kirche aufgrund einer irrigen Vorstellung von der Einheit der Kirche dazu, eine Föderation der Religionen zu werden u. damit die katholische Einheit zu verlieren. Nachdem der Hl. Vater sich als in – wenn auch unvollkommener – Gemeinschaft mit den Protestanten, den Juden, den Muselmanen, den Buddhisten, den Fetischisten stehend bezeichnet, SCHLIESST ER UNS DURCH UNSERE EXKOMMUNIKATION AUS DIESER FALSCHEN GEMEINSCHAFT AUS.“

Dennoch beeilt man sich, nach Rom zu laufen, um diesen Schutz endgültig sich entziehen zu lassen.
Klaus Elmar Müller
"(...) nach Rom zu laufen", schreiben Sie, @Mir vsjem , kritisch; aber als Katholiken müssen wir das tun: Rom auf den Weg der Gerechtigkeit bringen! Wer das Papsttum nicht geheilt sehen möchte, ist nicht katholisch.
Heilwasser
Die objektive Wahrheit ist, dass die Coronakrise von A bis Z menschlich durchgeplant ist, aber es an manchen Stellen doch ein wenig anders kommen kann, weil der Allmächtige alles nur soweit zulässt, wie es der Sündenstrafe der Menschheit entspricht. Somit könnte man sagen: Der/das Virus ist das Virus der Seele. Die ganze Geschichte mit all ihren wahren und gefaketen Umständen ist ein Spiegel der …More
Die objektive Wahrheit ist, dass die Coronakrise von A bis Z menschlich durchgeplant ist, aber es an manchen Stellen doch ein wenig anders kommen kann, weil der Allmächtige alles nur soweit zulässt, wie es der Sündenstrafe der Menschheit entspricht. Somit könnte man sagen: Der/das Virus ist das Virus der Seele. Die ganze Geschichte mit all ihren wahren und gefaketen Umständen ist ein Spiegel der Menschheit. Da sie krank ist, wird ihnen nun der Spiegel vorgehalten. Man hat sich als krank zu erkennen, ob nun wirklich ein Virus herumgeistert oder nicht (Grippewelle längst beendet und weit weniger schlimm als gedacht). D.h. man sollte seine Sünden bereuen, zum christlichen Glauben umkehren und schon würde alles besser. Doch ach, die Menscheit ist störrisch. Also muss es eben kommen, wie es kommt. Die Beter können es abmildern.
Hannes Eisen
Ich empfehle folgendes zur Lektüre: www.sodalitium.biz/de/wer-sind-wir-2/
alfredus
Die ollen Kaiser Wilhelms Zeiten ... ? Die sind bestimmt nicht gemeint ! Gehorsam ist zwar eine Christenpflicht, aber nicht der Kadaver-Gehorsam, der hier auch nicht gemeint ist. Jeder hat seine Sicht über Staat und Kirche, die muss aber nicht immer richtig sein. Gehorsam einem Staat gegenüber, der gottlose Gesetze und Sitten einführt, gibt es nicht ! Gehorsam einer Kirche gegenüber, die …More
Die ollen Kaiser Wilhelms Zeiten ... ? Die sind bestimmt nicht gemeint ! Gehorsam ist zwar eine Christenpflicht, aber nicht der Kadaver-Gehorsam, der hier auch nicht gemeint ist. Jeder hat seine Sicht über Staat und Kirche, die muss aber nicht immer richtig sein. Gehorsam einem Staat gegenüber, der gottlose Gesetze und Sitten einführt, gibt es nicht ! Gehorsam einer Kirche gegenüber, die Irrlehren verbreitet und ihre Türen verschließt, gibt es nicht ! Hier muss der Christ aufbegehren und seinem Gewissen folgen und Gott mehr gehorchen, als dem Staat und einer belanglosen Kirche ... !
Klaus Elmar Müller
O "heilige" Einfalt! Pater Pfluger schlägt uns eine quietistische Parodie von Christ- und Bürgersein vor, aus ollen Kaiser Wilhelms Zeiten. Den Merkels und Spahns liegt nichts am Wohl des Volkes: Wie kam der Distriktobere zu seiner gegenteiligen Vermutung? "Herzensfrieden" dank Mainstream-Medien, oder besser: Ohren und Augen zu? Die Politik überlassen wir den ...Klügeren, den Bösen, den …More
O "heilige" Einfalt! Pater Pfluger schlägt uns eine quietistische Parodie von Christ- und Bürgersein vor, aus ollen Kaiser Wilhelms Zeiten. Den Merkels und Spahns liegt nichts am Wohl des Volkes: Wie kam der Distriktobere zu seiner gegenteiligen Vermutung? "Herzensfrieden" dank Mainstream-Medien, oder besser: Ohren und Augen zu? Die Politik überlassen wir den ...Klügeren, den Bösen, den Politikern? Die Piusbruderschaft tut gut daran, zu gehorchen, um ihre Priorate und Schulen vor dem Zugriff eines immer rabiateren Staates zu retten. Aber peinlich, dass sie sich offenbar gerne unterwirft! Und eine Zumutung, wenn sie uns Gläubige zu Staatsdackeln dressieren will.