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Vom Protestantismus kam der Modernismus, der heute der Todfeind der Seelen ist.

Seliger Papst Pius IX.

Zu seiner Zeit war außerhalb der Kirche der Modernismus schon sehr stark und bedrohte die katholische Wahrheit. Der Papst kämpfte mutig dagegen.

Wir können dankbar sein, daß wir über das Internet die Enzykliken der heiligen Päpste schnell finden können, denn viele Gläubigen hören heutzutage keine katholischen Predigten mehr und haben auch sonst wenig Zugang zur Lehre der Kirche. Nutzen wir daher diese Gelegenheit, die uns im Glauben stärkt und im Kampf gegen die Irrtümer befähigt, die überlieferte Lehre zu verteidigen.

Worte des Papstes aus der Enzyklika Quanta Cura

Der Naturalismus und die Kollektivierung von Familie und Erziehung

....Sie begnügen sich aber nicht damit, den Glauben aus der öffentlichen Gesellschaft zu entfernen, sondern wollen ihn auch von den einzelnen Familien fernhalten. Denn gemäß dem verhängnisvollen Irrtum des Kommunismus und Sozialismus, den sie lehren und bekennen, behaupten sie, "die häusliche Gemeinschaft oder die Familie leite ihr Daseinsrecht vom staatlichen Recht ab; alle Rechte der Eltern gegenüber ihren Kindern, vor allem das Unterrichts- und Erziehungsrecht, stammten einzig vom staatlichen Recht und hingen von ihm ab."

Mit diesen gottlosen Irrlehren und Wühlereien bezwecken diese Leute voll Lug und Trug vor allem die gänzliche Ausschaltung der wohltätigen Lehre und Einflusskraft der Katholischen Kirche aus dem Unterricht und der Erziehung der Jugend, um die zarten, aufnahmefähigen Seelen der Jugendlichen in verderbliche Irrtümer zu verstricken, sie elend in Sünde zu bringen und zu verwüsten.

Denn wer immer je die heiligen oder weltlichen Dinge in Verwirrung zu bringen, die gute gesellschaftliche Ordnung zu zerstören, alle göttlichen und menschlichen Rechte zu vernichten suchte, hat, worauf Wir weiter oben hingewiesen haben, alle seine schandbaren Pläne, Bestrebungen und Machenschaften mit Vorzug auf die Täuschung und die Entsittlichung der noch unvorsichtigen Jugend gerichtet, hat seine ganze Hoffnung auf die Verderbnis der Jugend gesetzt.

Daher verfolgt man hartnäckig mit allen Mitteln den Welt- und Ordensklerus, der nach dem unwiderlegbaren Zeugnis der Geschichte soviel Segen für das Christentum, für den Staat und die Wissenschaft brachte, und behaupten unablässig, die Geistlichkeit müsse "vom gesamten Jugendunterricht ausgeschaltet werden, weil sie dem wahren nutzbringenden Fortschritt der Wissenschaft und Bildung feind sei"..

Die Unterjochung der kirchlichen Autorität unter die staatliche Gewalt


Andere holen die irrigen, schon oft verworfenen Äußerungen der

Neuerer wieder hervor und wagen es in unverschämter Anmaßung, die oberste Autorität der Kirche und dieses Apostolischen Stuhles, die auf Christus zurückgeht, der Willkür der staatlichen Macht zu unterwerfen, und alle Rechte der Kirche sowie des Apostolischen Stuhles hinsichtlich der zeitlichen Ordnung zu leugnen. Sie machen sich kein Gewissen daraus, zu behaupten, "die Gesetze der Kirche verpflichten nicht im Gewissen, außer sie seien von der weltlichen Gewalt verkündet; die Erlasse und Verfügungen der Römischen Päpste mit religiösem oder kirchlichem Inhalt benötigten der Bestätigung, Billigung oder mindestens der Zustimmung der weltlichen Macht; die apostolischen Konstitutionen,in denen die geheimen Gesellschaften verurteilt und ihre Anhänger und Förderer mit dem Bann bestraft werden, ob nun in ihnen ein Eid zur Schweigepflicht gefordert werde oder nicht, hätten keinerlei Kraft in Ländern, wo solche Vereinigungen geduldet werden; der Bannspruch, den das Konzil von Trient und die Römischen Päpste gegen jene erließen, welche in die Rechte und Besitztümer der Kirche eingreifen und sie an sich reißen, beruhe auf einer Vermengung von geistlicher und bürgerlich-staatlicher Ordnung, lediglich zu dem Zweck, einen irdischen Vorteil zu erreichen; die Kirche dürfe nichts beschließen, was die Gewissen der Gläubigen im Gebrauch zeitlicher Güter verpflichten könne; die Kirche habe nicht das Recht, die Übertreter ihrer Gesetze mit zeitlichen Strafen zu belegen; es stimme mit der heiligen Theologie und den Grundsätzen des öffentlichen Rechts überein, das Eigentum von Kirchen, Ordensgenossenschaften und anderen frommen Institutionen der staatlichen Macht zuzusprechen und zu unterstellen."

Sie scheuen sich auch nicht, offen vor aller Welt zu jenem von den Ketzern geäußerten Grundsatz zu stehen, aus dem so viele verkehrte Meinungen und Irrtümer hervorgehen. Sie können sich nämlich nicht genugtun zu erklären, "die kirchliche Macht sei nicht, kraft des göttlichen Rechtes, von der weltlichen Macht verschieden und unabhängig; ferner könne eine solche Verschiedenheit und Unabhängigkeit nicht aufrechterhalten werden, ohne dass die Kirche in wesentliche Rechte der staatlichen Macht einbreche und sich dieselben anmaße."

Wir können auch nicht die Dreistheit jener übergehen, welche die gesunde Lehre nicht ertragen und behaupten, "man könne ohne Sünde, ohne den christlichen Glauben zu verletzen, jenen Entscheidungen und Verfügungen des Apostolischen Stuhles, von denen erklärt wird, dass sie sich auf das Gemeinwohl der Kirche, ihre Rechte und ihre Ordnung beziehen, Billigung und Gehorsam verweigern, solange nicht Lehrsätze der Glaubens- und Sittenlehre berührt werden". Jedermann muss doch sehen, dass dies dem katholischen Lehrsatz völlig widerspricht, nach dem der Römische Papst von Christus selbst, Unserem Herrn, die volle Macht erhalten hat, die gesamte Kirche zu weiden, zu regieren und zu leiten.

II. VERURTEILUNG DER NATURALISTISCHEN IRRTÜMER UND AUFRUF ZUR ABWEHR

Feierliche Verurteilung


Im Anblick eines solchen Durcheinanders von entarteten Anschauungen haben Wir im Bewusstsein Unserer apostolischen Pflicht in Sorge um Unsern heiligen Glauben, um die rechte Lehre, um das Heil der Seelen, das Uns von Gott anvertraut wurde, um das Wohl der menschlichen Gesellschaft selbst, abermals Unsere Stimme erhoben. Alle verkehrten Meinungen und Lehren also, die Wir in diesem Schreiben einzeln angeführt haben, weisen Wir kraft unserer apostolischen Vollmacht zurück, verbieten sie und verdammen sie und fordern, dass alle Söhne der Katholischen Kirche sie voll und ganz zurückgewiesen, verboten und verdammt betrachten.
prince0357
Mit 1717 war die Grundorganisation angeschlossen. Einer ihrer wichtigsten Vertreter vor 1717 war Giordano Bruno, der 1600 auf dem Scheiterhaufen starb. Nach dem Fall des Kirchenstaates haben die Carbonari eine Statue zu seinen Ehren in Rom aufgestellt. In Deutschland gibt's die Stiftung gleichen Namens.
Moselanus
@Anna Matura, der Protestantismus kann schlecht der Loge entstammen, wenn Luther 1517 aufgetreten ist, die erste Loge aber in London erst 1717 gegründet wurde. Außerdem ist das vielleicht das Problem, dass die Päpste seit dem 18. Jahrhundert alles recht irrational auf tatsächliche oder angebliche Aktivitäten und Ziele der Freimaurer geschoben haben.
Eugenia-Sarto
Die Päpste sprachen von Geheimbünden. Mit diesem Ausdruck waren vielleicht mehrere Gesellschaften als nur die Freimaurer gemeint. Aber es stimmt natürlich, daß es die Freimaurer offiziell erst seit 1717 gab.
Eugenia-Sarto
Und man wird wohl sagen können, daß die Freimaurer aus dem Protestantismus hervorgingen (habe ich so gelesen).
Ratzi
Freimaurerei und Protestantismus sind aus dem Judaismus entstanden. Quelle: Verschwörung gegen die Kirche
Moselanus
Ich lache über diese "Quelle".