Gebet zum hl.Erzengel Michael am Mittwoch, den 14.09.2022

Heiliger Erzengel Michael, du unser Bundesengel, schütze uns! Heiliger Erzengel Michael, rette dein angestammtes deutsches Volk und Vaterland und …
Theresia Katharina
Theresia Katharina
Liebe himmlische Mutter, bitte hilf uns gegen die Abtreibung mit der Fürsprache deines Unbefleckten Herzens beim Throne Gottes.
Abtreibung bis zur Geburt und Tötung während der Geburt mit grausamen Methoden erlaubt in Neuseel…
Es wird immer schlimmer: Abtreibung bis zur Geburt und wenn das Kind die Abtreibung überlebt, darf es nicht medizinisch versorgt werden.
Franz Graf
@Theresia Katharina Bei uns fand bis vor ca 10 Jahren, in der vorösterlichen Zeit, besonders in der Karwoche, auch jährlich eine Art Kreuzwegprozession statt. Sogar mehrmals, dabei eine allgemeine, große. Dabei wurde an einen Waldweg, der zu einer Wallfahrts-Bergkirche führt, an den 14 Stationen, wo seit ca 500 Jahren entsprechende steinerne Bildstöcke aufgestellt sind, vom Klerus, zusammen mit …More
@Theresia Katharina Bei uns fand bis vor ca 10 Jahren, in der vorösterlichen Zeit, besonders in der Karwoche, auch jährlich eine Art Kreuzwegprozession statt. Sogar mehrmals, dabei eine allgemeine, große. Dabei wurde an einen Waldweg, der zu einer Wallfahrts-Bergkirche führt, an den 14 Stationen, wo seit ca 500 Jahren entsprechende steinerne Bildstöcke aufgestellt sind, vom Klerus, zusammen mit tausenden Gläubigen, der Kreuzweg gebetet. Auf dem Weg, zwischen den Stationen wurde gebetet und gesungen. Dieser Kreuzweg erstreckt sich über ca. 1.5-2 km, aber die gesamte zurückgelegte Strecke betrug bestimmt 5,6 km und hatte schließlich die Wallfahrtskirche zum Ziel, weshalb wir immer von einer Kreuzwegprozession sprahen. Quasi gleichzeitig eine Andacht und eine Prozession. Würde mich interessieren, ob soetwas in protestantisch geprägten Gegenden auch bekannt ist. ( In dieser Form)
Theresia Katharina
Fulda ist ja katholisch geprägt, was allerdings sehr nachgelassen hat, inmitten des evangelisch-lutherisch geprägten Hessens.
Die Landgrafen von Hessen wurden ja in der Reformation protestantisch, obwohl direkte Nachkommen der hl.Elisabeth von Thüringen.
Eine solche lange Kreuzwegprozession wie bei Ihnen kenne ich nicht. Allerdings gab es einst eine ungefähr ebenso lange Flurprozession zu Christi …More
Fulda ist ja katholisch geprägt, was allerdings sehr nachgelassen hat, inmitten des evangelisch-lutherisch geprägten Hessens.
Die Landgrafen von Hessen wurden ja in der Reformation protestantisch, obwohl direkte Nachkommen der hl.Elisabeth von Thüringen.
Eine solche lange Kreuzwegprozession wie bei Ihnen kenne ich nicht. Allerdings gab es einst eine ungefähr ebenso lange Flurprozession zu Christi Himmelfahrt in der katholischen Rhön. Allerdings auch inzwischen abgeschafft und stark verkürzt.
Franz Graf
Traurig wie es um unsere christliche Heimat bestellt ist. Interessant, dann sind die hessischen Landgrafen Nachfahren der hl. Elisabeth v. Thüringen. Um so trauriger, das die Landgrafen vom Glauben abgefallen sind, angesichts dieser hl. Führssprecherin und dadurch gewiss auch das Volk im Glauben schwächten
Theresia Katharina
Der 1.Landgraf von Hessen war ein Enkelsohn der hl. Elisabeth von der älteren Tochter Sophie, die den verwitweten Herzog von Brabant geheiratet hatte. Nach dessen Tod musste sie gehen, da im Mittelalter nur die Kinder aus 1.Ehe erbberechtigt waren. So kam sie auf die Idee von deutschen König Land zu erbitten für ihren Sohn, zumal ihre Mutter, die hl. Elisabeth, in Marburg gestorben war und dort …More
Der 1.Landgraf von Hessen war ein Enkelsohn der hl. Elisabeth von der älteren Tochter Sophie, die den verwitweten Herzog von Brabant geheiratet hatte. Nach dessen Tod musste sie gehen, da im Mittelalter nur die Kinder aus 1.Ehe erbberechtigt waren. So kam sie auf die Idee von deutschen König Land zu erbitten für ihren Sohn, zumal ihre Mutter, die hl. Elisabeth, in Marburg gestorben war und dort das 1.Pflegehospital von ihrem Witwengeld gebaut hatte. Sofort nach ihrem Tod begann die Heiligenverehrung und der Marburger Dom wurde um ihr Grab herum gebaut. Die Stammburg der Landgrafen von Hessen ist in Marburg.
Im Deutschordenshaus zu Marburg war damals auch ein Onkel der hl.Elisabeth, Konrad von Marburg, Deutschordensritter in höherer Stellung.
Franz Graf
Ich erinnere mich noch sehr gut an meine Jugend, als im September die Feste der hl. Erzengel und der Schutzengel gefeiert wurden. Der ganze Ort war damals, im katholischen Bayern, auf den Beinen, bei der Schutzengel Prozession usw. Ich wirkte damals als Ministrant mit. Heutzutage, seit ca 8 Jahren, findet diese Prozession überhaupt nicht mehr statt. Zumindest nicht bei uns.
Theresia Katharina
Diese Prozession ist mir weder von BaWü noch von Hessen bekannt, da beide Bundesländer stark protestantisch geprägt sind,
Franz Graf
Schon seit Anfang der 90 er Jahre, bemerkte ich das immer größere Desinteresse an diesen Feierlichkeiten. Ab den Pontifikat von Papst Benedikt XVI, geschah dann vorübergehend eine Renaissance des Schutzengel festes, was aber inzwischen wieder völlig eingeschlafen ist.
Theresia Katharina
Die Zerstörung der katholischen Kultur ist doch schon lange in vollem Gange. Hier muss man froh sein, wenn die Himmelfahrts- und Fronleichnamsprozessionen noch laufen.
Theresia Katharina
Bayern war bisher schon noch am meisten katholisch.
Franz Graf
Das ist merkwürdig. Das Fest der hl. Schutzengel und auch das Erzengel fest war doch in der ganzen Kirche gefeiert. Bei uns fand im Anschluss an die hl. Messe eine Prozession statt.
Franz Graf
Seit den neunziger Jahren hat die katholizität auch in Bayern stark nachgelassen. Ich habe den starken Eindruck, das dies mit der starken Zuwanderung aus der ehemaligen DDR einher ging.
One more comment from Franz Graf
Franz Graf
Bei uns gab es das ganze Kirchenjahr hindurch, früher immer wieder zu den unterschiedlichen Gelegenheiten Prozessionen. Das würde bei den Gläubigen sehr gut und gerne angenommen.
Theresia Katharina
Bayern hat die Gottesmutter als Patrona Bavariae, das merkt man schon. Aber der Niedergang ist überall zu spüren. Das hat mit der Zuwanderung, aber auch mit dem Tanz ums Goldene Kalb zu tun. Fulda war mal zu 90 % katholisch noch nach dem Krieg. Jetzt vielleicht noch 40 %.