Carlus

"Mein Jesus": Märtyrerin und Nonne sah Christus in jungen Menschen

ROM , 28 November, 2020 / 7:27 AM (CNA Deutsch).- Das Außergewöhnliche an der sonst ganz normalen Ordensfrau, die vor 20 Jahren in einem satanische…
SvataHora
Jesus im Nächsten sehen - schön und gut. Wenn diese Ordensfrau also alle die ihr Anbefohlenen "mein Jesus" nennt, dann ist das in Ahnlehnung an Jesu Wort von den "geringsten Brüdern" zwar richtig. Und die Schwester hat das bestimmt im richtigen Sinn gemeint ohne dabei die Person des Erlösers Jesus Christus auf die Hilfebedürftigen zu reduzieren. Dennoch birgt diese Terminologie eine große Gefahr …More
Jesus im Nächsten sehen - schön und gut. Wenn diese Ordensfrau also alle die ihr Anbefohlenen "mein Jesus" nennt, dann ist das in Ahnlehnung an Jesu Wort von den "geringsten Brüdern" zwar richtig. Und die Schwester hat das bestimmt im richtigen Sinn gemeint ohne dabei die Person des Erlösers Jesus Christus auf die Hilfebedürftigen zu reduzieren. Dennoch birgt diese Terminologie eine große Gefahr in sich: Jesus ist nicht mehr der leibhaftige Gott, der angebetet werden muss, und dem gedient werden muss, weil Er Gott und Erlöser ist, sondern den man anbeten und ihm dienen kann, indem am "ihn" in den Bedürftigen sieht und "ihn" so "anbetet". Modernistische Theologen, die nicht an die leibliche Auferstehung Jesu von den Toten glauben, gehen sogar so weit zu behaupten, Jesus lebt weiter in seinen Ideen und in denen, die "er uns hinterlassen hat: den Bedürftigen". Damit wird der Glaube an die göttliche Person des Auferstandenen zu Grabe getragen. Protestantische Theologen gingen/gehen sogar so weit: "Gott ist keine Person. Wo man sich liebt, da ist Gott. Da findet Gott statt."