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8. Mai - Großer Gedenktag für St. Michael

St. Michael erschien um 490, verhieß dem Bischof den Sieg der Sipontiner über die Goten. Er riet ihm aber, die Feinde erst in der vierten Tagesstunde anzugreifen. In der dritten Stunde hüllte eine riesige Wolke den Monte Gargano ein - ein offenkundiges Zeichen des Sieges! Denn der Himmel verfinsterte sich und drohte den Feinden mit zuckenden Blitzen und krachenden Donnerschlägen. Fürchterliche Erdstöße ließen die ganze Umgebung erbeben. Ein orkanartiger Sturm peitschte über das nahegelegene Meer und türmte gewaltige Wogen auf. Mehrere todbringende Blitze schlugen in die Reihen der Goten ein und verursachten ihnen so eine totale Niederlage.

Nach dem offensichtlichen Eingreifen Sankt Michaels bei dieser Schlacht ordnete der Bischof eine feierliche Prozession zu seinem Heiligtum auf dem Monte Gargano an, um Gott und St. Michael zu danken. An der Grotte angekommen, wagte niemand, den heiligen Ort zu betreten.

Nur von außen betrachteten sie mit Ehrfurcht die hehre "Felsenburg" der Engel und brachten innige Dankgebete und Opfergaben dar.

Heute befindet sich die katholische Kirche wieder in großer Gefahr. Es wäre dringendst notwendig, das von Papst Leo XIII. für die Kirche angeordnete St.-Michaels-Gebet wieder nach jeder Hl. Messe zu beten:

"Heilliger Erzengel Michael,
verteidige uns im Kampfe,
sei unser Schutz gegen die Bosheiten
und Nachstellungen des bösen Feindes!
„Gott gebiete ihm“, so bitten wir flehentlich.
Du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen,
stürze den Satan und die anderen bösen Geister,
die zum Verderben der Seelen die Welt durchschweifen,
durch die Kraft Gottes hinab in die Hölle.
Amen.
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Eugenia-Sarto

Papst Leo XIII. hatte am 13. Oktober 1884 nach einer Messe eine schockierende Vision von bösen Geistern, die die Kirche angriffen. Als Reaktion darauf verfasste er das Gebet zum heiligen Erzengel Michael, um Schutz vor dem Bösen zu erbitten. Dies führte zur Anordnung, das Gebet 1886 nach jeder Messe zu sprechen. [1, 2, 3, 4]
Wichtige Details zur Vision:
Zeitpunkt:
13. Oktober 1884.
Geschehen: Während Leo XIII. nach der Messe in Trance verfiel (für etwa 10 Minuten), sah er eine Vision, die ihn fahl und grau werden ließ.

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Die "Leoninischen Gebete", die in der Tradition nach jeder stillen hl. Messe gebetet werden, beinhalten auch dieses Gebet.