Moselanus
@Ottaviani: Was soll an OS blödsinnig sein? Es braucht gar nicht unfehlbar zu sein, da es eine zugleich konstante und ubiquitäre Praxis der Kirche gibt, aus der sich ex negativo eindeutig ergibt, dass die Frau zu keiner Stufe des Weihesakramentes gültig oder wirksam geweiht werden kann. Und da diese Praxis keine Ausnahmen kennt, die als gültig anerkannt worden wären, ist sie es, die unfehlbar …More
@Ottaviani: Was soll an OS blödsinnig sein? Es braucht gar nicht unfehlbar zu sein, da es eine zugleich konstante und ubiquitäre Praxis der Kirche gibt, aus der sich ex negativo eindeutig ergibt, dass die Frau zu keiner Stufe des Weihesakramentes gültig oder wirksam geweiht werden kann. Und da diese Praxis keine Ausnahmen kennt, die als gültig anerkannt worden wären, ist sie es, die unfehlbar ist. Viel wichtiger als irgendeine Lehrvorlage es je sein kann. Übrigens hat es Papst Franziskus in Querida Amazonia wiederholt so bestätigt, ausdrücklich auch für den Diakonat. Und zwar aufgrund der Beziehung zwischen Braut und Bräutigam, die zwischen Christus und der Kirche waltet beziehungsweise in der Eucharistie und der zu ihrer Feier versammelten Gemeinde beim heiligen Messopfer.
SvataHora
Ein Ritus, zwei Formen - Das war der größte Schwindel von Papst Benedikt XVI. Das hat er doch selbst nicht geglaubt; doch damit wollte er den Feinden der alten Messe dieselbe etwas "schmackhafter" machen und sie legitimieren. Das ging aber mächtig in die Hose. Er sprach damit von der "neuen Messe" als von der "ordentlichen" und von der tridentinischen Messe als von der "außerordentlichen". Die …More
Ein Ritus, zwei Formen - Das war der größte Schwindel von Papst Benedikt XVI. Das hat er doch selbst nicht geglaubt; doch damit wollte er den Feinden der alten Messe dieselbe etwas "schmackhafter" machen und sie legitimieren. Das ging aber mächtig in die Hose. Er sprach damit von der "neuen Messe" als von der "ordentlichen" und von der tridentinischen Messe als von der "außerordentlichen". Die Bezeichnung "außerordentlicher Ritus" wird häufig von der Petrusbruderschaft verwendet, obwohl diese wissen müsste, wie falsch diese Bezeichnung ist. Warum sagt man nicht ganz einfach "tridentinischer Ritus" oder "klassischer römischer Ritus", wie die Piusbruderschaft es tut. Hiermit bleibt man bei der Wahrheit, verliert nicht sein Gesicht und macht sich nicht lächerlich.
Solimões
"klassisch" ist auch so ein blödes Hülsenwort. Was ist "klassisch" überhaupt?

Man begnüge sich einfach mit DER (römischen) Messe, und dann ist ihre Entwicklung durch die Jahrhunderte gedeckt, mit Fehlern und Verbesserungen, aber immer in mente Petri.

Dagegen ist die Montinimesse NICHT mehr in mente Petri. Benedikt hin oder her.
Ottaviani
jeder der sich mit der Materie beschäftigt weiß daß es ein Kunstgriff von Benedikt XVI war das zu erklären um das liturgische Reservat für die liturgischen Feinschmecker Schaffen zu können und wie man weiß liegen dem alten Herrn Ratzinger Kunstgriffe nicht seit dem peinlichen Versuch
dem blödsinnigen Dokument Ordinatio Sacerdodatils die Unfehlbarkeit nach zu werfen
Solimões
@Moselanus
@Ottaviani
Sie kann nicht "unfehlbar" sein, weil etwas wesentliches fehlt: die Sicht auf den Diakonat, wie es der Moseler richtig anmerkt. Zu einem unfehlbaren Dokument gehört eine Analogieerklärung, nicht nur eine (richtige) historische Bestandesaufnahme.

Gerade die Analogie der insgesamt 7 Weihestufen zeigt die Unmöglichkeit der Frauenweihe.

Mit diesem Mangel in der Argumentatio…More
@Moselanus
@Ottaviani
Sie kann nicht "unfehlbar" sein, weil etwas wesentliches fehlt: die Sicht auf den Diakonat, wie es der Moseler richtig anmerkt. Zu einem unfehlbaren Dokument gehört eine Analogieerklärung, nicht nur eine (richtige) historische Bestandesaufnahme.

Gerade die Analogie der insgesamt 7 Weihestufen zeigt die Unmöglichkeit der Frauenweihe.

Mit diesem Mangel in der Argumentation zeigte JP II auch ex negativo die Unsinnigkeit des neuen Ritus, welcher ein falsches Christusverständnis widerspiegelt.

Daraus ergibt sich: auf einem falschen Ritus kann man nicht eine unfehlbare Behauptung aufbauen.