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Warum das Abendland untergeht? Weil es vergessen hat, was Europa eigentlich sein soll

Gloria.tv sprach mit dem Besitzer des malerischen Wasserschlosses Aistersheim in Oberösterreich, Dr. Heinrich Birnleitner, in den 80er Jahren Botschafter Österreichs im Irak: "Zur Zeit meiner Funktionsperiode im Irak belief sich die Zahl der Christen auf ca. 1 Million bei einer Gesamtbevölkerung von 12 Millionen Menschen. Mittlerweile sind die Christen auf ca. 100.000 bei ca. 24 Millionen Gesamtbevölkerung geschrumpft."

Herr Dr. Birnleitner, Sie haben 2019 das Buch „Projekt Überleben“ veröffentlicht. Es ist ein Weiterdenken von Oswald Spenglers „Untergang des Abendlandes“ (1918). Können Sie uns den Inhalt kurz beschreiben?

Birnleitner:
Anders als Oswald Spengler sehe ich keine Parallelität zwischen Einzellebewesen einerseits und Zivilisationen andererseits, nämlich im Aufstieg, Höhepunkt und Niedergang. Gerade China mit seiner mehr als 4.000 jährigen Hochkultur und dessen Ambition, seine Rolle als „Reich der Mitte“ neuerlich einzunehmen, beweist, dass dem derzeit zweifellos zu beobachtenden Niedergang Europas durchaus wieder ein Aufstieg, zumindest eine Stabilisierung, folgen kann.

Sie schreiben über ein „Ende des Traumes einer in Europa zentrierten Zivilisation“. Warum schafft sich Europa ab?

Birnleitner:
Die Einmaligkeit der über einige Jahrhunderte in Europa zentrierten Zivilisation basierte auf der Koexistenz der zwei für jede Zivilisation maßgeblichen Faktoren, nämlich einerseits des Faktors Wirklichkeit und andererseits des Faktors Idee. In weiten Bereichen der außereuropäischen Welt dominiert entweder der Faktor Wirklichkeit, das heißt die Beschäftigung mit den diesseitigen Dingen, oder die Konzentration auf Fragen, die jenseits des sichtbaren Bereiches liegen, beispielsweise derzeit in der Welt des Islam. Europa war durch den autochthonen Wirklichkeitssinn einerseits und den importierten Faktor Idee in der Form der Lehre Christi andererseits sowie durch das daraus resultierende Spannungsfeld weltweit in einer einzigartigen Position. Derzeit verabschiedet sich Europa in zunehmendem Maße jedoch von dem Faktor Idee in Richtung alleiniger Geltung des Prinzips Wirklichkeit. In dem Maße, in dem dieser Vorgang fortschreitet, verliert Europa im weltweiten Vergleich seine Ausnahmestellung, zumindest seinen Anspruch auf den Traum einer in Europa zentrierten Zivilisation.

Sie betrachten die einzelnen Fakten, nämlich: ideelles Vakuum, negative Bevölkerungsentwicklung, massenhafte Einwanderung, unterschiedliche Entwicklung der einheimischen und der zugewanderten Bevölkerungsteile, Dominanz wirtschaftlicher Interessen. Gibt es einen dominierenden Faktor für den Untergang des Abendlandes?

Birnleitner:
Faktoren wie negative Bevölkerungsentwicklung, Masseneinwanderung, Dominanz wirtschaftlicher Interessen: das alles sind, betrachtet aus der langfristigen Interessenlage der europäischen Menschen, Symptome einer Fehlsteuerung. Die negative Bevölkerungsentwicklung ist das Ergebnis des Verzichts auf eigene Kinder für die notwendige Altersversorgung. Die Dominanz wirtschaftlicher Interessen hat zum Verlust der Einsicht geführt, dass die Wirtschaft für die Menschen da zu sein hat. Heute gilt im Gegensatz dazu der Grundsatz: Menschen für die Wirtschaft. Der dominierende Faktor für den Untergang des Abendlandes liegt zweifellos in der Absenz einer Idee davon, was Europa eigentlich sein soll. Diese Problematik wurde im Zuge der europäischen Aufklärung offenbar, als man die oberste Idee im Menschsein, im Humanismus, zu erblicken glaubte.

Ein weiterer Faktor für den Untergang des Abendlandes lässt sich erschließen durch die Identifizierung der für den seinerzeitigen Aufstieg Europas maßgeblichen Gegebenheiten. Bezogen auf jene Zeitspanne, mit der der Begriff des Abendlandes umschrieben wird, war dies etwa seit dem Ende der Völkerwanderung die Idee von der Errichtung des Reiches Gottes, etwa so, wie dies vom Kirchenlehrer Augustinus beschrieben und in den folgenden Jahrhunderten immer wieder angestrebt wurde, beispielsweise von Päpsten wie Gregor VII., Innozenz III, und Bonifaz VIII. Auch die Eroberungen anderer Kontinente durch Spanien waren letztlich von dieser Zielsetzung getragen.

Der Beginn für einen Abstieg ist möglicherweise in jenem Zeitabschnitt anzusiedeln, in dem das Menschenleben nicht mehr als Funktion der übergeordneten Idee, sondern der Mensch selbst als höchstes Prinzip begriffen wurde: so wie dies im Zeitalter der Aufklärung gesehen wurde und zunehmend in das europäische Denken Eingang gefunden hat. Dieses Denkmodell, ursprünglich als Erhöhung des Menschseins konzipiert - aus der Vormundschaft eines göttlichen Prinzips heraus, also als Ersatz hierfür - hat, wie sich zeigt, überwiegend negative Wirkungen hervorgebracht. Die von Charles Darwin entwickelte Idee der Evolution von den Einzellern bis zum Menschen hat eine revolutionäre Umdeutung von dessen Selbstverständnis bewirkt. Richtete die Lehre Christi den Blick des Menschen nach oben, in der Erwartung des Heimganges nach dem Ableben zum (Christen)-Gott, wird dieser zunehmend in der Gemeinschaft mit allen übrigen Lebewesen verstanden: der Mensch letztlich als Teil des Tierreiches. Die Folge dieser Neupositionierung ist der Verlust des Glaubens des europäischen Menschen an seine besondere Stellung in der Schöpfung im allgemeinen und auch in der Welt im besonderen. Eine eigentlich logische Folge dieser Umorientierung des eigenen Selbstverständnisses sind Ideen, wie jene der Grünbewegung, die den Menschen nicht zuletzt durch dessen übermäßigen Vermehrung eigentlich als Schädling begreift. Folgen dieser neuen Konstellation zeigen sich in dem mittlerweile eingetretenen Bewusstseinswandel der europäischen Völker von einem früheren Hoch- und Überlegenheitsgefühl hin zu einem Schuldgefühl: nicht nur im Verhältnis zur unmittelbaren Umwelt, sondern auch gegenüber all dem, was auf der ganzen Welt unvollkommen ist. Dies geht so weit, dass nicht wenige glauben, den negativen Folgen der Bevölkerungsexplosion in anderen Kontinenten hierzulande durch Verzicht auf eigene Nachkommen begegnen zu sollen. So gesehen kann der Wandel im Selbstverständnis des europäischen Menschen als seinerzeit privilegierte Kinder Gottes zu bloßen Lebewesen wie alle anderen als eigentlicher dem derzeitigen Zustand zugrundeliegender Faktor bezeichnet werden.

Was sind mögliche Lösungsansätze? Wie kann man das Weiterbestehen, oder sogar die Weiterentwicklung unserer Zivilisation gewährleisten?

Birnleitner:
Lösungsansätze dafür, wie die Weiterentwicklung unserer Zivilisation gewährleistet werden kann, liegen sowohl im ideellen Bereich wie auch in jenem der Wirklichkeit. Welche Wirkungskraft von einer Idee ausgehen kann, zeigt das Wiedererstarken der islamischen Welt.

Europa und die gesamte die westliche Welt verfügen an sich über ein Angebot im ideellen Bereich, das den ideellen Mitbewerbern jedenfalls gewachsen wäre, nämlich durch die Lehre Christi. Diese Lehre wurde zwar vor 2000 Jahren formuliert, enthält jedoch - abgesehen von deren nach Auffassung der Christen übernatürlichem Charakter - auch Elemente und Ideen, die auf den weltweiten Erfahrungen vorhergehender Jahrtausende aufbauen. Die derzeitige Schwächung dieses Ideengebildes scheint einerseits in der eher unzureichenden Begabung der europäischen Völker für das Verständnis derartiger, auch religiöser Inhalte zu liegen, andererseits im Unvermögen der für die Bewahrung und entsprechenden Interpretation dieser Lehrinhalte zuständigen Verantwortlichen. Ein Lösungsansatz wäre eine Reparatur des gegenwärtigen religiösen Ideengebäudes anhand des seinerzeit von dem atheistischen Philosophen Ludwig Feuerbach formulierten Kriteriums für eine Religion als geistiger Superstruktur einer Gesellschaft: nämlich das einer Projektion der höchsten Zielsetzungen und Aspirationen einer Gesellschaft. Das Christentum hat für Lateinamerika in der Form der Theologie der Befreiung eine derartige Projektion entwickelt. In Europa kann es diese Funktion wiedererlangen, wenn es neuerlich die Projektion unserer europäischen Aspirationen verkörpert.

Der zweite Lösungsansatz für das Weiterbestehen unserer Zivilisation liegt im Bereich der Wirklichkeit, nämlich dort, wo die europäischen Völker ihre eigentlichen Stärken haben und von wo aus - bei entsprechender Programmierung - sich das Überleben bewerkstelligen lässt. Ansatzpunkt für die Betrachtung der Möglichkeiten sind im Bereich der Wirklichkeit begreiflicherweise nicht die Ideen sondern die Interessen der Menschen.

Die derzeitigen Mechanismen unserer Gesellschaften motivieren deren Mitglieder infolge einer Fehlsteuerung zu deren kollektiver Selbstauslöschung, weil keine Notwendigkeit, kein Zwang, ja nicht einmal ein Vorteil für die Weitergabe des eigenen Lebens besteht. Diese Fehlsteuerung beginnt dadurch, dass durch die Übernahme der Altersversorgung durch den Staat dem einzelnen Menschen die Einsicht dafür genommen worden ist, Zeit und Geld in den Aufbau einer Familie mit einer entsprechenden Anzahl von Kindern zu investieren. Bedauerlicherweise ist das generative Verhalten der europäischen Menschen sohin auf deren Selbstauslöschung hin deformiert worden. Dennoch kann ein gesamtgesellschaftlicher Kraftakt das Ruder herumreißen, wenn die Weichen künftig so gestellt werden, dass die derzeit vorherrschenden Verhaltensweisen, wie Ehelosigkeit, Kinderlosigkeit, Leben letztlich ohne langfristige Perspektive, umgepolt werden. Jene Elemente, die für den Erhalt des europäischen Genpools erforderlich sind, angefangen von der Wiederentdeckung der naturgegebenen Rollen von Mann und Frau für die Weitergabe des Lebens bis hin zur Schaffung rechtlicher und wirtschaftlicher Gegebenheiten, sollen einen eindeutigen wirtschaftlichen Zwang, zumindest einen eindeutigen Vorteil darstellen. Das Um und Auf für eine Zukunft der europäischen Völker ist daher die Wiederherstellung des Zusammenhanges zwischen der Investition in eigene Kinder einerseits und der Altersversorgung andererseits.

Trotz materiellem Aufstieg und einem steigenden Durchschnittsalter wächst der Pessimismus. Warum? Ist das logisch?

Birnleitner:
Die Auseinanderentwicklung zwischen materiellem Aufstieg und wachsendem Pessimismus in den europäischen Völkern war bereits dem Philosophen Karl Popper unerklärlich. Der Grund hierfür kann zweifellos in der nicht vorhandenen Korrelation zwischen wirtschaftlichem Status und entsprechendem Bewusstsein erblickt werden. Bekanntlich sind Denker wie Karl Marx und in seinem Gefolge jene der sozialistischen Bewegungen von einem derartigen Zusammenhang ausgegangen. Tatsächlich erweist sich jedoch die Feststellung von Jesus Christus, dass der Mensch nicht vom Brot allein lebt, als die zutreffendere Antwort. Mit dieser Antwort sind Ideen, die im Zuge und nach dem Zeitalter der Aufklärung entwickelt wurden, etwa jene des Liberalismus, des Nationalismus, des Sozialismus und des Kommunismus, ja sogar der Grünbewegung, hinsichtlich der Endlichkeit ihrer Wirkungsmöglichkeiten enttarnt.

Sie schreiben, dass die Religion als dominierendes Lebensprinzip weitgehend verschwunden ist. Sehen Sie die Kirche als politischen und gesellschaftlichen Faktor oder als Institution zur Rettung einzelner Seelen für das ewige Leben?

Birnleitner:
Die Kirche als Institution zur Rettung einzelner Seelen für das ewige Leben entspricht dem im Wesentlichen seit der französischen Revolution dominierenden Prinzip der Trennung von Kirche und Staat und hat auch in dem Vertrag aus dem Jahr 1933 über die Beziehungen zwischen der Republik Österreich und dem Heiligen Stuhl ihren Niederschlag gefunden. Gegenwärtig sind beide Vertragsparteien mit dieser Formel einverstanden. Tatsächlich schadet die Trennung jedoch beiden Teilen, ohne dass diese es zu merken scheinen. Dabei müsste der rasante Glaubensverlust allen Verantwortlichen eigentlich zu denken geben. Bekanntlich hat, aufbauend auf der Idee vom säkularen Staat, noch vor wenigen Jahrzehnten Jürgen Habermas, Chef der Frankfurter Schule der kritischen Soziologie und Nachfolger von Denkern wie Adorno, Horkheimer, Fromm und Marcuse die Idee des Verfassungspatriotismus als oberste ethische Norm vertreten. Die Inhalte dieser Ethik hätten sich aus dem gesamtgesellschaftlichen Diskurs zu entwickeln. Mittlerweile hat sogar Habermas erkannt, dass sich gültige Lebensinhalte durch die bloße Festlegung prozessualer Vorgänge, wie etwa durch Gesetzesbeschlüsse in den Parlamenten, keineswegs herausbilden können. Selbst er hält die Rolle religiös, jedenfalls transzendent fundierter Inhalte für die Gestaltung des Lebens und des gesellschaftlichen Zusammenhaltes für unerlässlich. Diese bildeten die eigentliche Grundlage in der gesellschaftlichen Wertepyramide.

Die Trennung von Kirche und Staat bedeutet – jedenfalls für die österreichische Gesellschaft – sohin die Destabilisierung dieser Pyramide: der Pyramidenspitze fehlt der Unterbau.
Insofern haben die seit der europäischen Aufklärung entwickelten einschlägigen Gedanken des Laizismus eigentlich den Todesstoß für die europäische Zivilisation vorbereitet.

Den derzeit im Westen dominierenden Ideen, wie jenen des Sozialismus und des Liberalismus, mangelt es an jenen Inhalten, die geeignet wären, das Menschsein über die Gestaltung des materiellen Hier und Jetzt emporzuheben. Auch der Grünbewegung, sosehr ihren Inhalten angesichts der in kaum mehr als einem Jahrhundert von einer Milliarde auf beinahe 9 Milliarden gewachsenen Weltbevölkerung Bedeutung zukommt, fehlen die entsprechenden Bewusstseinselemente.

Sie widmen je ein Kapitel der Entheiligung der Frau und der Entmannung des Mannes. Können Sie das ausführen?

Birnleitner:
Die Heiligkeit der Frau basierte bekanntlich auf deren Monopol, Kinder zur Welt zu bringen, die zunächst die Altersversorgung der Elterngeneration sicherstellen, weiters aber auch durch die heranwachsenden jungen Männer die Sicherheit und Verteidigung der Familie, der Sippe und später des gesamten Gesellschaftsverbandes gewährleisten. Diese Funktionen haben sich Jahrtausende lang als heilbringend erwiesen und sind dadurch die Grundlage für eine derartige Zielsetzung fördernde Ethik.

Durch die mittlerweile eingetretene Trennung der Altersversorgung von der Notwendigkeit, hierfür eigene Kinder zu haben, ist diese Ethik weitgehend ihrer Grundlage beraubt worden. Dadurch erscheint es verständlich, dass besonders in den unter europäischem Einfluss stehenden Gesellschaften gänzlich neue Sichtweisen auf die Rolle der Frau sowie auch jene des Mannes entstanden sind. Es handelt sich hierbei um Ersatzfunktionen für die von Verantwortung befreite sexuelle Lust. Da diese Seite des Lebens in den meisten Fällen für die Darstellung eines vollen Lebensinhaltes als nicht ausreichend empfunden wird, hat sich etwa für die Frauen in hochentwickelten Gesellschaften ein Rollenbild als eine Art alternativen Mannes herausgebildet. Zu welchen Entwicklungen dies im gesellschaftlichen Diskurs bereits führt, zeigt sich mit zunehmender Deutlichkeit. Beides, das Fehlen wirtschaftlicher Interessen an der langfristigen Aufrechterhaltung von Partnerschaften zwischen Mann und Frau einerseits, und die Absenz des verantwortungsethischen Prinzips der Erhaltung des jeweils eigenen Kulturtyps andererseits, führt nach dem ersten Anschein zu dem, was in den vergangenen Jahrzehnten als sexuelle Befreiung - als Befreiung von zuvor herrschender Entfremdung und Verdrängung - gefeiert wurde.

Tatsächlich zeigt sich eine weitgehende Orientierungslosigkeit als andere Seite der Medaille. Die Orientierungslosigkeit in einer Verselbständigung etwa des Bereiches Sexualität, losgelöst von der durch die Natur eigentlich vorgegebenen Zielsetzung, ist ein Ausdruck und offenbar eine Folge davon. Diese Isolierung schlägt auch bei den heutigen Kriterien für die Partnerwahl durch. In vielen Fällen tritt die Bedachtnahme auf die Weitergabe des Genpools der eigenen Gesellschaft, etwa zugunsten der jeweiligen Fähigkeiten, Lustempfindungen zu produzieren, zurück.

Diese Ausführungen, betreffend die Entheiligung der Frau, gelten weitgehend spiegelgleich auch für die Entmannung des Mannes. Dieser erweist sich, da Kinder nicht mehr für die Altersversorgung erforderlich sind und sich bekanntlich für die individuelle Lebensqualität oft eher als nachteilig erweisen, für den Bereich der Fortpflanzung als nicht mehr notwendig. Dies gilt auch für einen großen Teil der anfallenden Arbeiten, wie jenen vor dem Computer: Tätigkeiten sohin, die dem Naturell der Frauen in viel größerem Maße entsprechen. Mangels Unterhaltsnotwendigkeit für Frauen – die sich ihren Lebensunterhalt selbst verdienen – und mangels Kinder, sieht sich der Mann heutzutage einer seiner hauptsächlichen Funktionen beraubt. Auch die der maskulinen Seite sowohl im animalischen wie im menschlichen Bereich zukommenden Schutz- und Verteidigungsfunktion wird eigentlich kaum als das Ansehen begründend empfunden. Möglicherweise deshalb, da viele der derartigen Gesellschaften eine Verteidigung eigentlich kaum im Sinne haben.
Ein Ergebnis der dargestellten Entwicklung ist der kaum noch überbietbare Abbau der Unterschiede zwischen den Geschlechtern und damit der gegenseitigen Attraktivität. Die Annahme scheint durchaus berechtigt, dass die derzeit vorherrschende Auffassung von Gesellschaft (die bereits in der Schule mit der Koedukation beginnt) dadurch, dass sie den eigentlichen Polen der Gesellschaft, nämlich den einander doch eher entgegengesetzten Prinzipien Mann und Frau, ihre Spannungsenergie entzieht, die jeweilige Gesellschaft auf die Betrachtung des Hier und Jetzt reduziert wird. Diese Gesellschaft wird dadurch soweit „kastriert“, dass jene Energien unterdrückt, ja ausgeschaltet werden, die für die Gestaltung von Zukunft, für das Überleben in eigenen Nachkommen, unerlässlich wären. Gleichzeitig zeigt sich ein Durchbruch der angeborenen biologischen Attribute in den europäischen Gesellschaften dann, wenn Frauen auf Männer – etwa aus ganz anderen Kulturkreisen – treffen, die das ursprüngliche, angeborene Rollenbild des Mannes verkörpern.

Wie ließe sich der demographische Winter umkehren?

Birnleitner:
Zunächst auf der Basis einer Verantwortungsethik. Nämlich durch Umgestaltung der wirtschaftlichen Gegebenheiten derart, dass die Vorsorge für die immer länger werdenden Zeiträume nach der Erwerbsphase in erster Linie nur durch Investitionen in den eigenen Nachwuchs gesichert werden kann. Aus der Verantwortung des Einzelnen ist es ein leichtes, insgesamt auch die Aufgabe der Gesamtgesellschaft abzuleiten: nur durch das Zusammenwirken aller Mitglieder kann die Altersversorgung jedes Einzelnen von ihnen gesichert werden. Auf dieser – materiellen Grundlage – lässt sich ein entsprechender geistiger Überbau – eine neue, zukunftsbezogene Ethik – entwickeln. Eine der Voraussetzung hierfür ist, dass die Gesellschaft ihre schon von Cicero und Augustinus definierten diesbezüglichen Aufgaben erkennt. Nach einem Zitat von Botschafter Dr. Breisky in der Zeitung „Die Presse“ „kann ein sterbliches Individuum sich dafür entscheiden, im Vertrauen auf jenseitige Belohnung alles der Moral und dem Guten zu opfern, sowohl seine Existenz als auch sein Leben – eine Gesellschaft hat aber nicht das Recht dazu, da sie auf Dauer eingerichtet ist und sich gewissermaßen als unsterblich verstehen soll. Aufgabe von Gesellschaft und Staat ist „nur“ die nachhaltige Sicherung der ihr anvertrauten Kultur in einem umfassenden Sinn.“ Oberste Aufgabe nicht nur des Einzelmenschen, sondern der Gesamtgesellschaft ist sohin, ihre eigene Zukunft aus sich heraus, mit eigenen Nachkommen, zu gestalten und sicherzustellen.

Was ist ihre Position zu Asyl und Einwanderung?

Birnleitner:
Maßgeblich für die Beurteilung dieser beiden Fragen ist einerseits die Aussage von Jesus zu der an ihn herangetragenen Bitte einer Heidin um Heilung ihrer Tochter dahingehend, dass er nur für die Kinder Israels, nicht jedoch für die, wie er es nannte, „Hunde“ da sei. Jesus hat sohin, in wohl überspitzter Form, zwischen der eigenen Gruppe und anderen Gruppen unterschieden. Auch Autoren wie Cicero und Augustinus sagen, dass eine Gesellschaft in ihrer Gesamtheit auf Bewahrung ihrer kulturellen Eigenart ausgerichtet ist, deren Führung sohin keine Legitimation für deren mit jeder Asylgewährung und Einwanderung verbundenen Veränderung hat.
Asylgewährung ist innerhalb eines Kulturkreises wie des europäischen eine Jahrtausende alte, geheiligte Tradition wie beispielsweise der protestantischen Hugenotten im 18. Jahrhundert durch den König von Preußen. Die in der Zeit des Zweiten Weltkrieges am jüdischen Volk begangenen Ausrottungsverbrechen haben bekanntlich zur Annahme der Genfer Flüchtlingskonvention geführt. Die damalige Intention galt offenbar zahlenmäßig begrenzten und vor allem dem europäischen Kulturtyp angehörenden Einzelpersonen oder Personengruppen. Die Ausweitung des Geltungsbereiches dieser Konvention auf die gesamte Welt hat sich, wie sich nunmehr aufgrund gänzlich geänderter Umstände zeigt, als verhängnisvoll erwiesen. Sie ist die Grundlage für das Hereinströmen von Menschenmassen nach Europa und in besonderer Weise nach Österreich und Deutschland. Diese haben bereits jetzt die historische Zusammensetzung der Bevölkerung etwa in Österreich, zusammen mit dem Arbeitskräfteimport, verändert. Ein Ende dessen, was ein Land wie Österreich in den vergangen mehr als tausend Jahren ausgemacht hat, ist absehbar. Maßgeblich für diese Entwicklung sind die Interessen der kaufmännisch denkenden Wirtschaft an immer mehr Arbeitskräften und Konsumenten, aber auch von politischen Gruppierungen, die sich damit künftige Wähler erwarten. Hier haben wir es mit einer Auseinanderentwicklung der Interessen dieser genannten Faktoren und jenen der Gesamtgesellschaft zu tun. Langfristig wird nämlich letztere die Folgen dieser demografischen Verwerfungen zunächst als Mehrheitsgesellschaft, später möglicherweise sogar als Minderheit, zu tragen haben, wie sich bereits jetzt im Schulbereich, aber auch im Bereich der öffentlichen Sicherheit, zunehmend zeigt.
Nochmals: so wie der Einzelmensch entsprechend der Lehre Christi keine Verfügungsgewalt über sein eigenes Leben hat, da dieses von Gott kommt, haben die bereits oben genannten maßgeblichen Autoren aus der Antike auch einer Gesamtgesellschaft das Recht abgesprochen, sich selber abzuschaffen.

Sie waren österreichischer Botschafter im Irak. Wie bewerten Sie den Islam dort und wie in Österreich?

Birnleitner:
In meiner Funktionsperiode als Botschafter im Bagdad 1980-1984 hat der Islam als politischer Faktor eigentlich kaum existiert, da die damals von Präsident Saddam Hussein geführte Baath-Partei ein konsequent westlich-laizistisches Gesellschaftsmodell darstellte, basierend auf den europäischen Ideen des Sozialismus und auch des arabischen Nationalismus. Charakteristisch für den Islam im Irak war und ist heute im besonderen Maße die Koexistenz der zwei Hauptrichtungen im Islam: damals eine sunnitische Region arabischer Identität im Raum von Bagdad sowie weiters die sunnitisch geprägte Kurdenregion im Norden des Landes auf der einen Seite, sowie die schiitische Mehrheit im Süden. Historisch gesehen charakterisierte sich die sunnitische arabische Minderheit immer durch ihren Willen zur Macht, wie sich seinerzeit unter den Kalifen, dann unter der osmanischen Herrschaft und zuletzt im Regime Saddam Husseins zeigte, während die schiitische Mehrheit, maßgeblich unter der geistlichen Führung des Ajatollah Al Sistani in der Stadt Najer, überwiegend einem Pietismus huldigte.
Die Beseitigung des Regimes von Saddam Hussein hat auch ein Ende letztlich der Wirksamkeit der erwähnten westlichen Ideen und eine Renaissance des Faktors Religion gebracht.
Der Unterschied zwischen dem Islam im Irak und jenem in Österreich besteht nach islamischer Diktion darin, dass der Irak dem Dar al Islam, das heißt, dem Haus des Islam, angehört, Österreich derzeit – noch – dem Dar al Harb, dem Haus des Unglaubens. Diese genannte Sachlage bewirkt, dass im Irak, sofern keine ausländische Bevormundung vorhanden ist, der dortige Islam sich nach Gesetzmäßigkeiten entwickelt, die dort seit den Anfangstagen dieser Religion bekannt sind, etwa durch den Gegensatz zwischen Schiiten und Sunniten. Die Position der ca. 850.000 Angehörigen der islamischen Religion in Österreich, als Minderheit, weist hier grundlegende Unterschiede auf. Dadurch, dass die Lehre des Propheten Mohammed seinen Anhängern eine Ethik bezüglich des Herrschens vermittelt, tut er sich in einer Minderheitenposition begreiflicherweise eher schwer. Die Anweisungen des Propheten für das Leben der Muslime als Minderheit sehen daher für jenen Zeitraum, in dem sie die Minderheit bilden, jedenfalls die Macht im Staat noch nicht übernommen haben, eine Anpassung an die gegebenen Verhältnisse vor. Diese Anpassung kann sehr weit gehen.
Der Prophet Mohammed hat - als er noch in seiner Heimatstadt Mekka lebte - am eigenen Leib erfahren, wie nachteilig es sein kann, von der Mehrheit missverstanden und abgelehnt zu werden. In Jathrib, dem heutigen Medina, konnte er hingegen seiner neuen Religion zum Durchbruch verhelfen und von dort aus die geistigen Grundlagen dafür schaffen, dass innerhalb weniger Jahrzehnte das islamische Weltreich von Spanien bis Indien reichte.
Manche Gutmenschen in Österreich glauben, dass sich Muslime in Österreich von ihrer angestammten Religion ähnlich abwenden könnten, wie dies die Christen hierzulande tun. Sie übersehen jedoch, dass sich der Islam in Europa auf der Siegerstraße befindet und weiters die einheimische laizistische Gesellschaft einem Muslim keine Alternative im religiösen, jedenfalls nicht im geistigen Bereich, zu bieten imstande ist. Wie eine Auseinandersetzung zwischen einer entschlossenen islamischen Gruppierung einerseits und einer gemäßigten, ebenfalls muslimischen Mehrheit ausgehen kann, hat sich jüngst in Afghanistan gezeigt, als sich eine bestens ausgerüstete Armee von 300.000 Mann kampflos einer Gruppierung von nur gut 20.000 talibanischen Kämpfern ergeben hat.
Für die Bewertung des Islams in Österreich erweist es sich möglicherweise als hilfreich, sich in die Rolle eines Muslims in Österreichs hinzudenken.

Wie bewerten Sie die Lage der Christen im Irak?

Birnleitner:
Zur Zeit meiner Funktionsperiode im Irak belief sich die Zahl der Christen auf ca. 1 Million bei einer Gesamtbevölkerung von 12 Millionen Menschen. Mittlerweile sind die Christen auf ca. 100.000 bei ca. 24 Millionen Gesamtbevölkerung geschrumpft. Diese Gruppierung hatte früher vom westlich - sozialistischen System Saddam Husseins profitiert. Als Nachteil für die Christen im Irak erweist sich, offenbar wie auch in anderen Ländern der Region, deren Passivität gegenüber dem im Heiligen Koran seinen Muslimen aufgetragenen Herrschaftsanspruch. Gemessen an der Tatsache, dass der gesamte Nahe Osten einschließlich sogar Mekkas und auch Nordafrikas ehemals christlich dominiert war und im Nordirak in einigen Kirchen noch immer die aramäische Sprache Christi verwendet wird, zeigt sich in dieser Region ein strukturelles Defizit am Überlebens- und Selbstbehauptungswillen der dortigen Christen.

Hat der Krieg 2004 etwas geändert?

Birnleitner:
Wie ich bereits weiter oben ausgeführt habe, stellt die Beseitigung des Regimes von Saddam Hussein im Jahr 2004 eine – selbstverschuldete – katastrophale Niederlage für europäische und westliche Lebensprinzipien dar. Dessen Regime mit seiner arabisch-sozialistischen Baath-Partei stellte nämlich – wenngleich mit vielen Fehlern behaftet – einen Außenposten europäischer, westlicher Ideen und Gesellschaftskonzepte dar. Frauen etwa waren eher noch mehr als in vielen Teilen Europas emanzipiert und trugen entscheidend dazu bei, dass sich der Irak in der achtjährigen militärischen Auseinandersetzung mit dem Iran – mit nur einem Drittel an Bevölkerungsanzahl – soweit halten konnte, dass es bekanntlich zu einem vertraglichen Ende der Kriegshandlungen kam. Mit der Verdrängung des westlich-laizistischen Gesellschaftsmodells im Jahr 2004 ist die christliche Minderheit im Irak, da sie mit den erwähnten westlichen Ideen Saddam Husseins assoziiert wird, in eine eigentlich kaum haltbare Position geraten. Für Europa ist diese Entwicklung wohl umso schmerzlicher, da sie von außen, und eigentlich auch gegen den Willen maßgeblicher Teile der irakischen Bevölkerung, gewaltsam herbeigeführt wurde und in ihrer vielfältigen Auswirkung, auch durch Flüchtlingsströme, zur im gang befindlichen Destabilisierung auch in den Staaten Europas beiträgt.

Wo sehen Sie derzeit auf dem Globus die dominierenden Mächte – und wo steht Europa?

Birnleitner:
Europa erweist sich immer mehr als Kontinent einer großen Vergangenheit, in der allein das Vereinigte Königreich über ein Viertel der Erdoberfläche gebot. Derzeit sieht es so aus, dass Europa sich als eine Art Halbinsel Asiens darstellt, mit einer offenen Flanke vor allem gegenüber Afrika mit dessen wachsendem Bevölkerungsüberschuss, den die in der Europäischen Union dominierenden Wirtschaftsinteressen im Grunde genommen als Arbeitskräfte, vor allem als Konsumenten, herbeizusehnen scheinen.
Als Zentrum weltpolitischer Willensbildung tritt derzeit neben den Vereinigten Staaten von Amerika vor allem die Volksrepublik China in das Zentrum des Weltgeschehens. Nach wie vor nimmt Russland trotz vergleichsweise geringerer wirtschaftlicher Potenz und auch demografischer Probleme durch professionelle Außenpolitik eine wichtige Rolle als einflussreicher Faktor ein. Als zunehmend bedeutend erweist sich wohl die islamische Welt, deren Potenzial jedoch – bisher – nicht unter einheitlicher Führung, koordiniert und zusammengefasst ist.
Ganz anders als bei den derzeit im Vordergrund stehenden Weltmächten erweist sich die in Teilen der islamischen Welt, vor allem in Afrika, stattfindende Bevölkerungsexplosion, noch dazu angesichts eines rapiden Bevölkerungsschwundes in Europa, als weltpolitischer Faktor.
Nicht völlig abzuschreiben wäre Europa, wenn es gelänge, Faktoren und Elemente auszuschalten, die diesen Bereich der Welt tendenziell zu einer gewissen Bedeutungslosigkeit verkommen lassen.
Von diesen Faktoren seien zwei genannt: zunächst der Eurozentrismus, nämlich die besonders im EU-Bereich vorherrschende Naivität, Vorgänge auf der gesamten Welt nach jenen eigenen Maßstäben zu messen, die den vergangen Zeiten weltweiter europäischer Vorherrschaft anwendbar und teilweise auch durchsetzbar erschienen. Dies gilt in noch größerem Maße, wie sich zeigt, dass die gerade in Westeuropa entwickelte Dominanz individueller Freiheitsrechte im Vergleich zu den besonders im islamischen Kulturbereich vorherrschenden Interessen der Gesamtgesellschaft tendenziell als eher nachteilig erweist. Das Unvermögen der Westeuropäer, die im Bereich der christlichen Orthodoxie, etwa in Russland, stärkere Betonung staatlicher Interessen gegenüber den Positionen der Einzelmenschen, zu verstehen, ist ein Beispiel dafür.
Die politische Inadäquanz gerade der im westeuropäischen Bereich vertretenen Positionen birgt bereits innerhalb der Europäischen Union eine gefährliche Sprengkraft in sich.
Vor allem aber verhindert sie, jenen Schritt zu tun, der Europa jedenfalls einen beträchtlichen Teil seiner Stärke wieder zurückgeben könnte: nämlich die Verwirklichung der seinerzeit vom französischen Präsidenten Charles de Gaulle entwickelten Idee eines Europa von Atlantik bis zum Ural. Gerade in der jüngsten Zeit, in der die Volksrepublik China zur Weltmacht Nummer 1 heranzuwachsen scheint und auch als Reich der Mitte das Zentrum des Globus werden will, erscheint es aus der Sicht jedes Europäers von lebenswichtigem Interesse, bei der im gang befindlichen Neugliederung der globalen Kräfteverhältnisse dabei zu sein. Diese Vorgänge bestehen momentan aus dem gewaltigen Muskelspiel Chinas einerseits und der Schaffung eines entsprechenden Gegengewichtes andererseits. Einschlägigen Bemühungen der USA im Bereich südlich und südwestlich Chinas sind bekanntlich Teile dieser Neugruppierung. Logische Ergänzung hierfür ist die Schaffung einer gleichartigen Gruppierung nordwestlich und nördlich von China gemeinsam von Westeuropa und Russland. Die Abneigung politischer Kräfte in Westeuropa gegenüber einer diesbezüglichen Zusammenarbeit mit Russland erweckt den Eindruck, dass die Europäer einer Entwicklung den Vorzug geben, die Russland eher in die Arme Chinas treibt. Europa hat unzweifelhaft die Aufgabe, die obigen Zielsetzungen zu verfolgen, um als neue Weltmacht zu einem neuen weltpolitischen Gleichgewicht und auch zu einer neuen Rolle Europas in der Welt beizutragen.

Wenn Sie eine Sache ändern könnten für das „Projekt Überleben“, was wäre es?

Birnleitner:
Als erstes: Stopp jeglicher Einwanderung aus kulturfremden Bereichen, um auf diese Weise die weitere Veränderung des eigenen Lebensbereiches, bedingt durch die Existenz äußerst dynamischer und wachsender, weitgehend paralleler Gesellschaften, zum Stillstand zu bringen.
Diese Maßnahme verbunden mit einer Regelung der Staatsbürgerschaft analog zu Staaten wie etwa in den Vereinigten Arabischen Emiraten, wo die Staatsbürgerschaften und damit die Mitgestaltung des politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens der dort derzeit eine Minderheit bildenden einheimischen Bevölkerung vorbehalten ist.
Dieser defensiven Maßnahme hat sich eine Abkehr abhängig von der derzeitigen Geburtenhinderungspolitik anzuschließen: Die Entscheidung für eigene Kinder der einheimischen Bevölkerung muss, wenn nicht ein ökonomischer Zwang, so zumindest ein eindeutiger ökonomischer Vorteil sein.
Unsere Bevölkerung wird dann wieder Zuversicht schöpfen können, dass dieses Land auch in Zukunft ihr, das heißt ihren Kindern, gehört bzw. gehören wird.
alfredus
Uff, uff sagt der Indianer, bei so einem langen Beitrag, den man mit ein paar Sätzen hätte erklären können ... ! Die Idendität Europas gibt es als geprägtes christliches Abendland schon lange nicht mehr ! Man kann es auch anders sehen : ... Gott hat in der langen Vergangenheit ganze Völker durch ihre Unsitten untergehen lassen ! Dem ehemals als katholisch geltenden Europa, droht das gleiche Schic…More
Uff, uff sagt der Indianer, bei so einem langen Beitrag, den man mit ein paar Sätzen hätte erklären können ... ! Die Idendität Europas gibt es als geprägtes christliches Abendland schon lange nicht mehr ! Man kann es auch anders sehen : ... Gott hat in der langen Vergangenheit ganze Völker durch ihre Unsitten untergehen lassen ! Dem ehemals als katholisch geltenden Europa, droht das gleiche Schicksal. Warum ? Europa ist weitgehend gottlos geworden, Abtreibung, Gleichgeschlecht, Gender und Sünde dominieren. So läßt Gott die Völkerwanderung zu und verstärkt sie mit Umweltschäden und Katastrophen ! Niemand will das sehen und schon garnicht darüber reden, denn es geht uns doch gut ... ?
De Profundis
Lesen hat sich aber gelohnt. (aber auf Papier ausgedruckt)
Goldfisch
Um es kurz zu sagen - gelesen hab ich das alles nicht, ufff!!! Aber: Wenn jedes Land sich seiner Kultur bewußt ist, etwas davon hält, wird es auch diese schützen und bewahren. Wenn jedoch alles nur auf Komfort ausgerichtet wird, zerbröckelt der Schatz und irgendwann das ganze Land, weil die Struktur, der Halt und das Wesentliche verloren gegangen sind. Schaut euch unsere Länder an ..., wir schä…More
Um es kurz zu sagen - gelesen hab ich das alles nicht, ufff!!! Aber: Wenn jedes Land sich seiner Kultur bewußt ist, etwas davon hält, wird es auch diese schützen und bewahren. Wenn jedoch alles nur auf Komfort ausgerichtet wird, zerbröckelt der Schatz und irgendwann das ganze Land, weil die Struktur, der Halt und das Wesentliche verloren gegangen sind. Schaut euch unsere Länder an ..., wir schämen uns teilweise für unsere Kultur, unsere Andenken und Wahr- bzw. Wertzeichen. Das kann nur Untergang bedeuten!
Gottfried von Globenstein
Der Text ist zu lang, ein Video wäre hier die Ideallösung gewesen.