Clicks813
M.RAPHAEL
1

Versammlung hinter der coolen Kath Fahne mit Internet Zugang

Vor vielen Jahren sagte ein Jesuit in einem propädeutischen Seminar, dass die Kartäuser eigentlich keinen Platz mehr in der Kirche hätten. Er hat es ernster gemeint, als ich gedacht habe. Es stimmt, in der Konzilskirche gibt es keine Einsiedler mehr, weil diese für die humanistische Entwicklung der Menschheit keinerlei Beitrag leisten. Die paar Einsiedler, die von der Konzilskirche geduldet werden, müssen in Pilgerdestinationen leben, um dort unablässig Seelsorge (psychologische Beratung) für die Pilger anzubieten. Weltliche und sozial funktionale Leistungen sind von oberster Priorität in der Konzilskirche. In Konzilsklöstern müssen die Novizen andauernd beweisen, dass sie leistungsbereit und für irdische Interessen nützlich sind. So kann der Abt auch gegenüber weltlichen Managern wegen seines guten Nachwuchs angeben. In alten Klöstern verbrachte der Novize, abgesehen von den normalen klösterlichen Diensten (Chordienst, Tischdienst, Küchendienst, Reinigungsdienst, etc.), sein Jahr in Einsamkeit im Hören auf die Stille. Die mittelalterlichen Zisterzienserklöster hatten keine Eingänge für das Volk. Es gab keine Seelsorge. Es gab nur eine Suppentür für die Ausgestoßenen und Armen sowie Gastfreundschaft in Form von Unterbringungsmöglichkeiten für wandernde Pilger.

Die Konzilskirche ist verweltlicht. Sie versteht nicht mehr, dass ein Einsiedlermönch sein ganzes Leben in Einsamkeit mit und vor Gott verbringen kann und genau dadurch den mystischen und unsichtbaren Leib des Herrn unendlich stärken und nähren tut. Seine der Welt entzogene Hingabe an Gott in Opfer und Sühne hilft der ganzen Menschheit auf dem Weg zu Gott. All das ist unsichtbar und für die Welt nicht messbar. Es ist ein ontologisches Liebesgeschenk in der Transzendenz, das für die Liebe realer ist als der härteste Stein. Aber nur die Liebe versteht das. Nur sie zieht nach oben. Die meisten Menschen dagegen wollen Macht. Sie wollen nach unten in die Herrschaft über die Welt.

Das ist die Konzilskirche. Sie ist eine weltliche Institution. Auch die Türken haben eine Fahne. Sie haben eine große Erzählung, einen Mythos, Traditionen und große Gestalten in der Geschichte. All das ist notwendig, um die soziale Einheit herzustellen. Der einzelne Türke stirbt für diese Identität. Ähnliches gilt für alle anderen Völker und Religionsgemeinschaften. Es ist menschlich. Es ist weltlich. Es geht um Macht. Es geht um die Abgrenzung gegenüber den anderen. Es geht um das reine Überleben auf der Erde. Niemals darf man auf weltliches Leben verzichten. Man muss es ausbauen und an sich reißen. Man führt Kriege, um sich mehr zu nehmen (kürzlich: Aserbaidschan gegen Armenien).

Auch die Konzilskirche vereint die Menschen. Sie tut dies hinter dem Vatikan, dem Papst und den Bischöfen. Auch sie gibt Identität. Es handelt sich um das soziale Gutmenschentum. Jugendliche wollen die Welt verändern. Sie wollen alle anderen umarmen. Sie besuchen Jugendvigilien von coolen und weltoffenen Klerikern. Sie werden zu unvorstellbar guten Menschen. Zumindest halten sie sich dafür. Schon wird ausgeblendet, dass diese oft weibische und charismatische Hippiementalität für viele unerträglich ist. Das gilt auch für Gitarren und Lagerfeuer. Da beginnt das Problem der Konzilskirche. Welche Form ist denn katholisch? Damit kommen die konservativen Konzilsklöster ins Spiel. Sie kennen und wissen jedes Detail über die alten Mystiker, aber verstehen nichts. Die Verinnerlichung und das Verständnis sind aber auch nicht notwendig. Hauptsache, man schreibt dicke Bücher über sie. Das fördert den Zusammenhalt des folkloristischen Traditionsvereins. Das Ziel ist die Stärkung der kollektiven Schutzgemeinschaft, damit man sich sagen kann, dass man besser ist. Man ist konzilskatholisch. Man ist ein besserer, größerer, wichtigerer und vor allem humanistischerer Mensch. Greta Thunberg ist keine Konkurrenz.

Es ist wie in einem Gesangsverein. Man studiert die Partituren von Gounod und kennt die Messen von Mozart. Man kennt seine Vorlieben, so wie Konzilskatholiken über den Myrrhenstrauß auf der Brust vom Hl. Bernhard Bescheid wissen. Das stärkt das Gruppengefühl. MAN IST VEREIN. Man weiß, wer man ist. Man singt, man steht, man sitzt und betet zusammen. Wie schön katholisch. Dann noch ein roter Luftballon der Nächstenliebe und ein Homoküßchen.

Man denkt nur noch an die Welt. Die Erde ist so schön. Hier bauen wir jetzt das brüderliche Paradies. Wir schaffen das. Wer die Menschen auf das Leben nach dem Tod vertröstet ist für dieses Denken ein Menschenfeind.

Die Konzilskirche ist verweltlicht. Sie kennt nur noch die messbare humanistische Funktion. Gerade die Jesuiten haben immer wieder betont, dass man die Aktion (in der Welt) nicht gegen die Kontemplation (das zweckfreie Schauen in den Himmel) ausspielen darf. ICH BETONE: GENAU DAS IST NOTWENDIG. Eure konziliare Verweltlichung hat die Kirche an den Rand der Vernichtung gebracht. Euer Vat.2 Zug fährt in die Hölle. Anstatt „Duc in altum“ ist euer Rezept „Duc in infernum“. Deshalb beschimpfe ich die Konzilskirche. Die Heimtücke des Konzils muss gesühnt werden. Es ist Zeit.

Euer Gott ist eine süße Stimme, die den Homoklerikern (mehr als 50%, HALLO!!!) unablässig zuflüstert: „Ihr seid OK. Ihr gefällt mir!“ Das ist niemals die Stimme Gottes. Das ist die Stimme des Widersachers. Das ist der Gott der Konzilskirche. Der Spaßonkel ist niemals derselbe wie der wahre Gott der traditionellen Kirche. Dieser coole Jeck mit Jugendpotential ist ein Pseudochristus, ein Nachäffer, der allen den Himmel verspricht, weil er ihm nichts bedeutet. Er liebt die Verweltlichung, ist er doch der Herr der Welt. Ihm gehört sie. Satan ist schlau. Ijob hat nicht funktioniert. Heute gibt er den Menschen 50 Jahre was sie wollen, dann quält er sie bis in alle Ewigkeit. Das rechnet sich.

Die Armee ist auf der Erde. Jetzt ist Schluss.
B-A-S
Die wahren rechtgläubigen Katholiken bilden heute den Leib Christi auf Erden und nicht die Konzilskirche und ihre blinden, gutgläubigen Anhänger.