M.RAPHAEL

Der Herr möchte, dass wir einander lieben, wie er uns geliebt hat. Joh 15,12: „Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe.“ UND Joh 15,13: „Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt.“ UND Joh 12,24: „Amen, amen, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht.“ UND Joh12,25: „Wer an seinem Leben hängt, verliert es; wer aber sein Leben in dieser Welt gering achtet, wird es bewahren bis ins ewige Leben.“
Das universelle Urbild des Katholiken vor Gott ist der Kartäuser in seiner Gebetszelle. Es IST NICHT Paul VI mit seiner Enzyklika Populorum Progressio. Es IST NICHT die Aufgabe der Kirche, die Welt des Herrn der Welt zu humanisieren und materiell reich zu machen.
Die Aufgabe der Kirche besteht darin, die Menschen durch die Nachfolge des Herrn (s.o.) zur Erlösung zu führen. So wie der Weinstock in jeder Rebe ist (vgl. Joh 15), so wohnt Gott in der innersten Kammer der inneren Burg (Hl. Teresa von Avila) eines jeden Menschen. Der Kartäuser macht das sichtbar. Mit dem EINEN wahren Gott in der unsterblichen Seele kann der Katholik dann seiner jeweiligen Berufung entsprechen.
Für Aufklärung und Moderne ist daran furchtbar, dass diese Nachfolge immer bedeutet, sein Leben zu verachten. Es geht nicht um Selbstverwirklichung. Es geht nicht darum, sein Ding zu machen und sich deshalb wohl zu fühlen. Man muss sein Leben gering schätzen, es verlieren, um dem ganzen Leben entsprechend dem Willen Gottes zu dienen. Z.B. wird eine Frau auch Kinder bekommen, die sie sich nicht gewünscht hat und die sie arm machen, und ein Manager auf Profit verzichten, um den allgemeinen Wohlstand zu dienen.
Wenn die Gebetszelle des Kartäusers das lex credendi ausmacht, dann kann nur die Hl. Opferliturgie dem lex orandi entsprechen, niemals der NOM.
Das Vat. 2 Konzil hat den Menschen auf den Thron gesetzt (anthropozentrische Wende):
Gaudium et spes, 22: „Christus, der neue Adam, macht eben in der Offenbarung des Geheimnisses des Vaters und seiner Liebe dem Menschen den Menschen selbst voll kund und erschließt ihm seine höchste Berufung.“
Das ist Karl Rahner und auch Hans-Urs von Balthasar. Für sie und für die ganze Konzilskirche ist Gott kein anderer, kein neben oder außerhalb des Menschen. Damit ist der Mensch Gott selbst, der nur noch durch Selbsttranszendierung und universelle Humanisierung zu seiner Göttlichkeit finden muss (angetrieben durch die Christus Idee in ihm). Das ist das innerste Prinzip der Vat.2 Konzilskirche. Das Ziel ist Menschenverwirklichung nicht Gottverwirklichung. Weder Opfer noch Verzicht sind gefragt, sondern das Ausleben der eigenen „göttlichen Humanität“.
Ab Minute 09:00 bestätigt das Hans Urs von Balthasar in diesem Video:
youtube.com/watch?v=ygKIWUa-iLM
Den Menschen zu vergöttlichen ist Selbstvergötzung. Es ist durch und durch satanisch. Die Vat.2 Kirche dient Satan. Er ist ihr Gott, ihr lieber schwammherziger Allesverzeiher.
Der wahre Gott ist immer der Andere. Niemals ist ein Kind Gottes Gott selbst. Auch der Kartäuser kniet vor dem Anderen in seiner innersten Kammer. Nur so überwindet er seine eigene Begrenztheit, seine instrumentelle Vernunft, seine Frage nach dem Vorteil. Nur so ist er offen für das Heilige, für all das, was er eben nicht ist. Mein Herr und mein Gott, was für ein Mysterium, was für eine Herrlichkeit!
Wenn mit dem neuen „Papst“ jetzt wieder auf fromm und traditionell getan wird, dann nur, um wieder besser täuschen zu können. BerGOG hatte die katholische Maske zu weit in Frage gestellt. PPP (PseudoPapstPrevost, er ist der Krebspapst (kein Sedisvakantismus)) kommt mir vor wie ein Faschingsnarr, der sein Plastikcowboykostüm durch eine echte Cowboyausrüstung aus Montana kpl. mit funktionierendem Revolver ersetzt, damit alle wieder seine falsche Identität glauben. Ha!
Die Feinde Gottes brauchen die katholische Kirche für ihr gutes Gewissen. Sie werden sie nie aufgeben. Nur der Hüter der Moral kann die Moral ändern. Oswald Kolle kann das nicht. In diesem Sinn erwarten sie ein regelrecht „strenges“ Lehramt der Vergangenheit als Beglaubigung, nur um dann durch eine „sündonale“ laxe Pastoral alles erlaubt zu bekommen. Ausrede vor Gott: „Die „rechtgläubige“ Kirche hat es nicht nur pastoral toleriert sondern auch noch gesegnet. Ich bin unschuldig und habe im guten Glauben gehandelt.“
Feuer!
Ein gutes Video:
youtube.com/watch?v=gFQbCNFX00o

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