Clicks3.6K
HerzMariae
41

Konservativer Pfr. Hornig darf in der Kirche keine Messen mehr feiern

Pfarrer Andreas Hornig von Oberwaltersdorf in der Erzdiözese Wien schreibt in seinem jüngsten Rundbrief:

Was verbindet die Pariser Kathedrale Notre Dame mit unserer schlichten Pfarrkirche St. Jakobus? Eine sehr wichtige und äußerst schmerzliche Gemeinsamkeit! In beiden düfen keine hl. Messen mehr gefeiert werden.

Ausgerechnet in der Zeit, als das mehr als sonderbare Treiben im Vatikan um die indianische Fruchtbarkeitsgöttin "Pachamama" die katholische Welt in Atem hielt, teilte uns ein Bauexperte der Erzdiözese Wien mit, der Verputz im Kirchengewölbe mache ihm Sorgen. Eine nähere Untersuchung brachte ein niederschmetterndes Ergebnis.

Die Kirche wurde auf unabsehbare Zeit gesperrt.

Und das gerade am Jahrestag der Verurteilung der seligen Märtyrerin Schwester Restituta Kafka, der Patronin unseres Kindergartens, Es war genau der Tag, an dem die "Pachamama" Statuen auf Weisung des Vatikans wieder aus dem Tiber gefischt wurden, nachdem sie ein katholischer Wiener Aktivist dorthin "entsorgt hatte". Zufall?

Oder doch ein Hinweis darauf, wie schlimm es um unsere katholische Kirche wirklich steht?

GOTT sei Dank hat GOTT das letzte Wort und wenn wir uns an IHN und SEINE Gebote halten, gehen wir richtig - gerade auch "in Zeiten wie diesen!". Denn auch der Papst ist als "Stellvertreter Christi auf Erden" nur SEIN oberster Knecht auf dieser sichtbaren Welt.

Und was unsere gesperrte Pfarrkirche angeht ist es tröstlich zu bedenken, was schon der Prophet Jesajah sagte: ""Der Himmel ist MEIN Thron und die Erde der Schemel für MEINE Füsse: Wo könnt Ihr mir ein Haus bauen? (Jes. 66,1), Wir feiern jetzt die hl. Messen eben in unserem Pfarrsaal, den wir so sakral wie möglich gestaltet haben.

Sollte das Geschehen bei uns gar eine kleine Vorahnung dessen sein, wass auf die immer gottvergessenere Gesellschaft, die immer weniger GOTTgefällige Kirche Europas zukommen könnte?

Sollte es gar sein, dass uns all die schönen Kathedralen, Dome und Kirchen dereinst genommen werden, weil man in ihnen immer weniger GOTT und immer mehr dem antichristlichen Zeitgeist huldigt?

Wie auch immer, wir wollen aus der derzeitigen Lage das Beste machen - im festen Vertrauen darauf, dass der HERR aus jedem "minus" ein "plus" machen kann.

Ich persönlich fühle mich in ganz besonderer Weise den "Rucksackpriestem" des legendären holländischen Paters Werenfried van Straaten nahe, die in Gasthäusern und Kinosälen die hl. Messe feierten, weil die Kirchen zerbombt oder unbenutzbar waren. Sie waren damals mühsam mit dem Fahrrad oder dem Motorrad samt Rucksack mit den liturgischen Gefäßen und Büchern von Dorf zu Dorf unterwegs. Ich brauche nur vom Pfarrhof in den Pfarrsaal gehen oder mit dem Auto ins Gefängnis fahren!

Doch den Glauben, das GOTTvertrauen und das Durchhaltevermögen dieser Priester - das alles hätte ich auch gerne und darum möchte ich den HERRN bitten. Und ebenso bitte ich für unsere Pfarrgemeinschaft, dass sie durch diese Prüfung reifen und im Wesentlichen - in der Verbundenheit mit IHM - wachsen möge. Dann wird diese "kirchenlose" Zeit für uns zu einer Gnadenzeit werden!
Caruso likes this.
M.RAPHAEL
Keiner soll glauben, dass es von der Gegenseite nicht bewusst ist. Wir sind immer gutgläubig. Die sind es nicht. Es wäre hilfreich, nicht immer so naiv zu sein. Wir sind im Krieg gegen die Novus Ordo Anbeter der hochmütigen Menschengötter und ihrer wöchentlichen Liturgie des lieben Kindergeburtstages.
Eva
Man fragt sich bei diesen Schließungen immer: Ist es wirklich ein bauliches Problem oder ein Vorwand für eine böse Absicht.
CollarUri
Guckt halt wie sie "nachher" aussehen.
Nicolaus likes this.
Nicolaus
Ich ersten Moment habe ich befürchtet, man wolle dem Pfarrer am Zeug flicken.
CollarUri likes this.