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Unbefristetes bischöfliches Verbot der Heiligen Messe in Würzburg

In Würzburg scheinen den dortigen Ortsbischof Jung eher gesundheitspolizeiliche denn religiöse Überlegungen zu leiten, gibt er doch in den „Rahmenbedingungen und möglicher Ablauf öffentlicher Gottesdienste mit beschränkter Teilnehmerzahl ab dem 4. Mai 2020 in der Diözese Würzburg“ (www.bistum-wuerzburg.de/…/2020-04-29_Rege…) unter Punkt 1 (mit Ausrufezeichen) bekannt, „das Wichtigste“ in der Situation der Corona-Krise sei „der Schutz der Gesundheit der Gläubigen!“.

Daraus folgt für seine Exzellenz, das „zunächst nur nicht-eucharistische Gottesdienstformen erlaubt“ seien (aufgezählt werden „Wort-Gottes-Feiern ohne Kommunionspendung, die Feier der Tagzeitenliturgie und Andachten, besonders Maiandachten“), „nach einer gewissen Zeit und dem Sammeln von Erfahrungen und deren Auswertung“ werde dann „über die Zulassung der öffentlichen Feier der Eucharistie neu beraten“.

Ein Schelm, der bei der Entscheidung von Bischof Jung gegen die Heilige Messe von der Überlegung ausgeht, dieser wolle vielleicht durch von Pastoralreferentinnen in Albe und Stola-ähnlichem Schal gehaltene Wort-Gottes-Feiern die Gottesdienstbesucher schon mal an die von ihm mit viel Verständnis betrachtete und ausdrücklich nicht ausgeschlossene „Frauenordination“ gewöhnen. Antwortete er doch im Mai 2019 in einem sog. „Interview“ (www.vaticannews.va/…/kirche-frauen-d…) mit seinem eigenen „Pressedienst des Ordinariats Würzburg“ auf die Frage, ob er sich ein Frauenpriesteramt vorstellen könne: „Ich kann mir vieles vorstellen. Aber das muss, wie gesagt, in den kommenden Jahren geklärt werden.

Eventuell hält er ja die Messe „ersetzende“, von Frauen abgehaltene „Wortgottesfeiern“ für hilfreich...? Der Präfekt der Gottesdienstkongregation, Kardinal Sarah, sieht diesen Verzicht auf die Heilige Eucharistie übrigens schlicht als „nicht mehr katholisch“ an, vielmehr sei dies „Protestantismus“, so der Kardinal wörtlich (siehe Tagespost vom 7. Mai, S. 1).