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M.RAPHAEL
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Sie haben keine Angst

Ich bin @der Logos dankbar für seine Beiträge. Sehr hilfreich ist auch:

Der Sieg des modernen Humanismus – das Menschtum

Wir haben schon festgestellt, dass die Menschen seit der Neuzeit den Glauben an den wahren Gott mehr oder weniger verloren haben. Sie sind seitdem die Götter dieser Welt, obwohl sie das meistens selbst heute noch nicht öffentlich vor sich und anderen zugeben werden. Ein Gott will nicht über seine Göttlichkeit diskutieren. Er ist es einfach. Zwischenzeitlich spielt er gerne „kleine unschuldige Leute“, weil er sich dadurch weniger Stress im Machtkampf mit den Konkurrenten erhofft. Außerdem, falls es den wahren Gott doch geben sollte, kann er später den dummen ignoranten Buben spielen.

der Logos hat den Begriff „Humanismus“ zurecht angeführt. Besser als Neuzeit und Moderne, die historische bzw. philosophische Begriffe sind, verdeutlicht Humanismus den tiefen religiösen Charakter der Selbstvergötzung der Menschen. Im Humanismus ist der Mensch Gott. Jede Gottesvorstellung und jede Religion haben ihm zu dienen. Man erinnere sich an die Aufklärungsdefinition von Immanuel Kant:

„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Muthes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen.“

Natürlich ist Gott mit dem „anderen“ gemeint. Damit stellt Kant den Menschen über Gott. Man vergesse auch nicht, dass im gläubigen Mittelalter, als der wahre Gott noch eine objektive Faktenrealität im Leben der Menschen war, die Philosophie (die Sicht des Menschen) die Magd der Theologie (die Sicht Gottes) war. Heute herrscht die Philosophie über alles. Unablässig muss sich Gott vor der menschlichen Vernunft rechtfertigen. Er muss dem Menschen gefallen und kontrollierbar sein. Das ist natürlich vollkommen unbiblisch. Aber das ist den humanistischen Menschengöttern egal. Sie sind Gott.

Wir leben im Zeitalter der einzig verbliebenen Religion, dem Humanismus. Das ist der heute alles beherrschende Glaube an den Menschen, der sich durch die Kontrolle über die Natur mit Hilfe der Naturwissenschaften rechtfertigt. Einen Beweis, dass es den wahren Gott nicht gibt, wurde nie erbracht. Dennoch leben alle so als ob. Weil sie nicht lieben. Weil sie hochmütig und egoistisch sind. Für solche Menschen war die Kontrolle über ihr Leben immer ausschlaggebend für ihre Verehrung. Gott war schon immer die personalisierte Projektion ihres Eigenwillens. Solange es Fremdbestimmung durch die Natur gab, war ihr Gott eine positive Aufladung ihrer Fremdbestimmungserfahrungen. Wie der Hammer und der Nagel am Punkt der Einwirkung Identität haben, so brauchte es auch einen fremdbestimmenden lieben Gott um die Fremdbestimmung erträglich zu machen und sie dadurch zu neutralisieren. In dem Moment als die Wissenschaften die Fremdbestimmung rational erklärten, war der Glaube an einen fremdbestimmenden Gott überholt. Jetzt wollte man einen lieben Gott der Selbstbestimmung, der gefälligst jede Schweinerei der Menschen abzusegnen hat. Schon immer haben diese Menschen gebetet: MEIN Wille geschehe!

Traditionelle Religionen sind für den Humanismus deshalb im besten Fall Hilfsleitern, um die Menschengötter glücklich zu machen. Alle Religionen werden deshalb früher oder später in der Welteinheitsreligion, dem Humanismus, aufgehen. Dann wird allen Menschen bewusst sein, dass sie selber Gott sind. In Brüderlichkeit und Großzügigkeit werden sie sich gegenseitig helfen. Warum? Weil alles Böse Minderwertigkeitskomplexen entspringt. Ein sexuell befreiter Gott ruht in sich selbst. Er ist nicht mehr neidisch. Er kann gönnen. Als Ermächtigter braucht er nicht mehr um Macht zu kämpfen. Er hat sie. Die Jesuiten um Bergoglio kennen dieses Geheimnis der Bejahung der sündhaften Gier. „Ja, Eva du bist Gott. Jetzt kannst du lieb sein und in dir ruhen!“ Sie arbeiten darauf hin. Wer wollte es ihnen verübeln? Sie meinen es gut. Sie lieben. Nein, das tun sie nicht.

Und Gott schaut zu. Milliarden von Menschen sind lieblos und selbstgerecht. Sie waren es schon immer, selbst als sie noch eine fromme Maske trugen. Auch in der Konzilskirche geben sich viele Menschen immer noch fromm, während sie nur sich selbst anbeten. Sie haben sich den lieben Gott konstruiert, damit ihnen diese Personalisierung ein reines Gewissen verschafft. Ein Menschengott will kein schlechtes Gewissen. Das ist unangenehm. Noch schlimmer ist die Angst vor der Hölle. Also wurde die Konzeption von der Allerlösung erfunden. Jeder kommt in das Heil. Niemand muss sich mehr fürchten. Ein Gott fürchtet sich nicht.

Ich kann hier nicht im Detail auf die Perversionen, die Lügen und Begriffsverdrehungen in den Köpfen der Konzilskleriker eingehen. Da gibt es Arbeit. Hier will ich nur folgendes erwähnen, vor allem auch um den Lieblingen Gottes Hoffnung zu machen, angesichts der Frechheiten der verdrehten und ungerechten Homovertreter. Ihre Verlogenheit beweisen sie allein dadurch, dass sie seit Jahrzehnten so tun, als ob sie katholisch wären und es eben nicht sind. Warum tun sie das? Wenn sie so sicher in Bezug auf ihre eigene Unschuld und Gerechtfertigkeit wären, würden sie die Kirche den alten verrückten Weibern überlassen. Nein, das tun sie nicht. M.E. bringt der Antisemitismus keinen Juden dazu, sich umzubringen. Gott sei Dank. Ähnliches gilt für die Homophobie. Stattdessen ist es das schlechte Gewissen, dass die anständigen Homosexuellen veranlasst, sich umzubringen. Sie wissen, dass sie dem Bösen dienen.

Liebe fromme Katholiken, erinnern wir uns an Psalm 94. Im Kloster haben wir an Sonntagen in der 3. Nachtwache Jes 33, 13 - 18a gebetet. Die Verse sind wahr. Für mich waren sie immer ein großer Trost!!!

Morgen ist der Festtag des Hl. Raphael. Von Zeit zu Zeit geht er für den Herrn in die Hölle. Dann trägt er einen Kampfanzug, dessen Anblick für jeden normalen Menschen unerträglich wäre. Ich stehe in Bezug zu ihm. Das verpflichtet mich, im eindringlichen Auftrag meines Beistandes, demnächst einiges Furchtbares über den Nicht Gott, das nicht Identische des wahren Gottes, zu schreiben.

Es ist keine Drohbotschaft, weil es mir keinen Vorteil bringt. Es hat nichts mit Macht zu tun. Es ist eine Warnung, eine zutiefst ernste Warnung durch die Liebe. Natürlich muss sie außerhalb der humanistischen Vernunft erfolgen, entsprechend eigenartig wird ihr Charakter sein.

Die humanistischen Menschengötter, die die Realität auf das von ihnen Kontrollierbare eingrenzen, werden die Warnung belächeln und, aus ihrer Sicht zu Recht, als irreale Spinnerei abtun. Ich zwinge nicht. Auf der Erde kann jeder glauben, was er will. Wie gesagt, lieb ist niemand. Deshalb ist es Liebe, Angst zu haben. Die Liebe wird der Wahrheit immer gerecht.
Salzburger
"Christliche Humanisten? - ja! Christlicher Humanismus? - nein!" (GOMEZ DAVILA)
Unter den Umanisti der Renaissance waren nicht wenige Christen. Aber heute gilt: "Wenn sich ein Christ als 'Humanist' bezeichnet, ist sein Glaube am Verschwinden; wenn es ein Nichtchrist tut, sind die Gemetzel am Kommen." (idem)
Salzburger
Wie schon oftmals gesagt, war KANT nüchtern-reaktionär gesinnt, ein Verteidiger der Religion (wie alle ganz großen Dichter&Denker): Die Fähigkeit zum freien Denken ward uns von GOTT geschenkt und gerade der vom Menschen nicht berauschte echte Denker erkennt die OhnMacht der reinen Vernunft des Menschen. Die sog. "Aufklärung" basiert nicht auf der Vernunft, sie ist nicht einmal "ein Mißbrauch der …More
Wie schon oftmals gesagt, war KANT nüchtern-reaktionär gesinnt, ein Verteidiger der Religion (wie alle ganz großen Dichter&Denker): Die Fähigkeit zum freien Denken ward uns von GOTT geschenkt und gerade der vom Menschen nicht berauschte echte Denker erkennt die OhnMacht der reinen Vernunft des Menschen. Die sog. "Aufklärung" basiert nicht auf der Vernunft, sie ist nicht einmal "ein Mißbrauch der Vernunft", sondern ein Miẞbrauch des Terminus "Vernunft" für Widerlegbares (denn unsere angebliche GOeTTlichkeit ist zu widerlegen!).
alfredus
Ja, welch ein Mensch ... ! ... und Gott ! Leider meint man nicht den Christus König, sondern den Menschen als solchen. Alles dreht sich um das Individuum Mensch, Mode, Sport, Freizeit, Politik, einfach alles, er wird vergöttert. Der Jesuit Karl Rahner schrieb in einem seiner Bücher : ... der Mensch muss sich quasi vergöttlichen .. ? ! Dieser Gedanke führte sogar im Konzil dazu, dass man den …More
Ja, welch ein Mensch ... ! ... und Gott ! Leider meint man nicht den Christus König, sondern den Menschen als solchen. Alles dreht sich um das Individuum Mensch, Mode, Sport, Freizeit, Politik, einfach alles, er wird vergöttert. Der Jesuit Karl Rahner schrieb in einem seiner Bücher : ... der Mensch muss sich quasi vergöttlichen .. ? ! Dieser Gedanke führte sogar im Konzil dazu, dass man den Menschen, den Laien in die Mitte, in den Mittelpunkt der Hl. Messe stellte, sich ihm zuwandte und dem Herrn im Tabernakel den Rücken zukehrte ! Das hatte, wie man heute weiß auch Folgen, die sich negativ auf den Glauben und das kirchliche Leben auswirkten !