Moselanus
Das mag alles sein, wird aber immer weniger relevant, weil nämlich dort, wo die Handkommunion praktiziert wird, immer häufiger nicht oder höchstens zweifelhaft gültig konsekriert wird. Und an zweifelhaften Sakramenten darf man nicht teilnehmen.
Heilwasser
@Moselanus Das wird nicht "immer weniger relevant", höchstens in Ihren Vorstellungen. Der katholische Glaube lebt und wird niemals ausgerottet. Vorher geht die Welt unter. /// Außerdem stimmt die Theorie nicht, auf die Sie anspielen, dass dort, wo ungültig konsekriert wird, keine Sakrilegien mehr begangen werden könnten. Die Schwere der Sünde ist immer an die Subjektivität gebunden. Auch die …More
@Moselanus Das wird nicht "immer weniger relevant", höchstens in Ihren Vorstellungen. Der katholische Glaube lebt und wird niemals ausgerottet. Vorher geht die Welt unter. /// Außerdem stimmt die Theorie nicht, auf die Sie anspielen, dass dort, wo ungültig konsekriert wird, keine Sakrilegien mehr begangen werden könnten. Die Schwere der Sünde ist immer an die Subjektivität gebunden. Auch die im Novus Ordo, solange sie noch hingehen, müssten die knieende Mundkommunion machen. Und wenn es dort quasi verboten wird, dann muss man eben zur Tridentinischen Messe gehen. Und falls es auch dort quasi verboten würde, muss man geistige Kommunion machen. Die Handkommunion ist immer ein Sakrileg, egal wo. Was wollen Sie eigentlich mit Ihrem Kommentar?
Moselanus
Sie verstehen nicht, was ich sage: Die neue Messe wird immer öfter ungültig gefeiert, gar keine Wandlung findet statt, dann bleiben auch Partikel lediglich Brot.
Heilwasser
@Moselanus Doch, ich verstehe sehr wohl. Wenn der Gläubige wüsste, dass nicht gewandelt ist, würde er in diese Messe nicht gehen. Wenn er im guten Glauben hingeht, sollte er immer knieende Mundkommunion machen. Und sollte diese nicht möglich sein, macht man geistige Kommunion, aber nie Handkommunion. ///FAZIT: Es gilt immer die knieende Mundkommunion, da die Handkommunion immer ein Sakrileg …More
@Moselanus Doch, ich verstehe sehr wohl. Wenn der Gläubige wüsste, dass nicht gewandelt ist, würde er in diese Messe nicht gehen. Wenn er im guten Glauben hingeht, sollte er immer knieende Mundkommunion machen. Und sollte diese nicht möglich sein, macht man geistige Kommunion, aber nie Handkommunion. ///FAZIT: Es gilt immer die knieende Mundkommunion, da die Handkommunion immer ein Sakrileg ist, ob nun gewandelt ist oder nicht, weil es auf die Subjektivität der Sünde ankommt. Wenn jemand glaubt, dass gewandelt ist, obwohl es nicht der Fall ist, muss er in höchster Ehrfurcht zur Hl. Kommunion gehen. Das ist und bleibt so, auch im NOM.
Heilwasser
@Moselanus Der Priester wird nämlich nicht sagen: Hallo, ich werde gleich eine Messe zelebrieren, wo nicht gewandelt ist.
Moselanus
Ich würde im NOM überhaupt nie (!) kommunizieren. Selbst wenn er gültig sein sollte im konkreten Fall, bliebe er doch ein Ritus, der analog einem illegitimen, schismatischen Ritus zu behandeln ist. Ergo: dort zu kommunizieren, wäre Indiz oder Anschein einer Akzeptanz, die nicht angebracht ist.

Noch eine Ergänzung: Zuerst waren natürlich noch viele Messen im neuen Ritus. Weil nämlich die Priester…More
Ich würde im NOM überhaupt nie (!) kommunizieren. Selbst wenn er gültig sein sollte im konkreten Fall, bliebe er doch ein Ritus, der analog einem illegitimen, schismatischen Ritus zu behandeln ist. Ergo: dort zu kommunizieren, wäre Indiz oder Anschein einer Akzeptanz, die nicht angebracht ist.

Noch eine Ergänzung: Zuerst waren natürlich noch viele Messen im neuen Ritus. Weil nämlich die Priester noch eine vorkonziliare Theologie und Bildung hatten und sich intuitiv vielfach nicht (!) umstellten. Aber diese Priestergeneration ist bald endgültig ausgestorben, überwiegend schon längst tot.
Heilwasser
@Teita Keine Sorge, die Lehre ist hier ganz klar festgelegt. Es ist viel einfacher als es aussieht. Es wirkt nur kompliziert, weil sich hier verschiedene Fragen überschneiden: wann ist gewandelt; ist die Handkommunion Sünde; wovon ist die Schwere der Sünde bestimmt.
Heilwasser
@Moselanus Ich würde auch nie mehr in den NOM gehen. Darum ist ja Ihr Satz "wird immer weniger relevant" aus meiner Sicht sehr merkwürdig. Die knieende Mundkommunion, worüber der Artikel ja geht, bleibt immer relevant, sogar bei NOM-Teilnahme.
Moselanus
Das zeigt, dass Sie eben doch nicht realisieren, was aus meiner Argumentation folgt. Macht aber nichts.
Heilwasser
@Moselanus Doch doch, ich realisiere schon. Sie meinen den Partikelverlust. Wenn nicht gewandelt wäre, wäre auch kein Partikelverlust, so Ihre Meinung. Doch macht man es sich zu einfach, würde man meinen, nun bräuchten die Gläubigen in so einer Messe die knieende Mundkommunion gar nicht beachten, weil ja gar nicht gewandelt sei .... und das wäre eben ein Trugschluss, wie ich oben schon erklärt…More
@Moselanus Doch doch, ich realisiere schon. Sie meinen den Partikelverlust. Wenn nicht gewandelt wäre, wäre auch kein Partikelverlust, so Ihre Meinung. Doch macht man es sich zu einfach, würde man meinen, nun bräuchten die Gläubigen in so einer Messe die knieende Mundkommunion gar nicht beachten, weil ja gar nicht gewandelt sei .... und das wäre eben ein Trugschluss, wie ich oben schon erklärte.
Heilwasser
@Teita! Die Wandlung hängt von materia, forma, intentio (des Priesters) ab. Kurz: Wenn der Priester wandeln will, ist gewandelt. Die Wandlung hängt nicht vom Glauben des Kommunizierenden ab. Je mehr Glaube ein Kommunizierender mitbringt, desto mehr Gnaden bekommt Er von Jesus, aber die Wandlung hängt davon nicht ab.
Moselanus
"Sünde" wiederum kann man nicht nennen, was - wenn auch nur als Indult - von der Kirche erlaubt worden ist, @Heilwasser. @Teita! Handkommunion stellt den Partikelschutz nicht gleichwertig sicher wie die Mundkommunion, außerdem ist die Handkommunion psychologisch dem Glauben an die Eucharistie abträglich, die Mundkommunion, die kniend empfangen wird, stützt ihn. Und diese beiden Ungleichheiten…More
"Sünde" wiederum kann man nicht nennen, was - wenn auch nur als Indult - von der Kirche erlaubt worden ist, @Heilwasser. @Teita! Handkommunion stellt den Partikelschutz nicht gleichwertig sicher wie die Mundkommunion, außerdem ist die Handkommunion psychologisch dem Glauben an die Eucharistie abträglich, die Mundkommunion, die kniend empfangen wird, stützt ihn. Und diese beiden Ungleichheiten sind das eigentliche Problem. Natürlich kann ich hier nur sagen, wie ich das sehe.
Heilwasser
@Moselanus In himmlischen Botschaften stand unzählige Male, dass die Handkommunion ein Sakrileg ist. Das liegt daran, dass die Handkommunion nie leichtfertig erlaubt wurde. Nie. Paul VI. wurde dabei hintergangen. Wie heißt das Schreiben noch, Memoriale Domini?
Heilwasser
@Teita! Zur Intentio gilt: Der Priester muss die Intention (Absicht) haben, das zu tun, was die Hl. Kirche immer tut, nämlich gültig wandeln. (Wenn einer nicht tun will, was die Hl. Kirche mit der Wandlung beabsichtigt, ist nicht gewandelt)
Moselanus
@Teita!: Wo keine Wandlung erfolgt, "entsteht" sie auch nicht, wenn der Gläubige glaubt, besser: meint, sie hätte stattgefunden. Bedauere. Sonst hätten auch viele fromme Lutheraner und Anglikaner eine Realpräsenz.
Heilwasser
@Teita! Wenn Sie ganz zu Jesus kommen, zum universalen (gr. katolon=universal) Glauben, dort sind die Kleinen die Großen!
Moselanus
@Heilwasser, ja, das Schreiben hieß Memoriale Domini. Glauben Sie auch die Doppelgängergeschichte? Mit Privatoffenbarungen befasse ich mich prinzipiell nur in absoluten Ausnahmefällen. Als theologisches Argument betrachte ich sie niemals (!) als ausschlaggebend.
Heilwasser
@Moselanus In Memoriale Domini gibt es keine leichtfertige Erlaubnis für die Handkommunion. Das ist ein Faktum!
Heilwasser
@Moselanus Nach der weltweiten Seelenschau (Warnung) werden sie sie immer (!) als wichtig betrachten.
Moselanus
Derlei wird alles nie und nimmer eintreten. Solche Erwartungen kursieren schon seit den 1960igern und stehen immer unmittelbar bevor, ohne je zu passieren. Psychologisch irgendwie verständlich, aber theologisch weder seriös noch ernstzunehmen.