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Papst lässt Statue von sich entfernen

Im Garten der Kathedrale von Buenos Aires wurde kürzlich eine Statue von Papst Franziskus enthüllt. Dieser rief daraufhin beim verantwortlichen Priester an und erklärte am Telefon zu Statue laut der …
Lillimarlen
Ja, ich weiss...jetzt bin ich ne Protestantin.........
Lillimarlen
Wieso ? Wenn man Luxusautos verbannt, ist man ein Bilderstürmer ? Ganz schön krass. Ist die Kirche schon soweit in Luxus und Gier verstrickt ? Neben Geldwäsche werden den "Armen" noch ihre Luxusautos weggenommen ? Böser Papst, der nach dem Evangelium lebt. Bloss gut, dass wir Papst Franziskus haben !!!!
Hoffentlich entwickelt er sich nicht zum "Bilderstürmer..."
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cantate
Lillimarlen
Lieber Zet. haben Sie Vertrauen zum Heiligen Geist !
Hey..wovor haben wir alle Angst. Welche Religion hat einen auferstandenen Herrn ? Was unsere Religion so wunderbar macht ist doch, dass wir einfach auf Christus und Seine liebe Mutter vertrauen können. Wenn ich alles krumm sehe und überall Satan sehe...dann werde ich blind und angstvoll. Oder glauben wir etwa, Satan hätte ne Chance gegen …More
Lieber Zet. haben Sie Vertrauen zum Heiligen Geist !
Hey..wovor haben wir alle Angst. Welche Religion hat einen auferstandenen Herrn ? Was unsere Religion so wunderbar macht ist doch, dass wir einfach auf Christus und Seine liebe Mutter vertrauen können. Wenn ich alles krumm sehe und überall Satan sehe...dann werde ich blind und angstvoll. Oder glauben wir etwa, Satan hätte ne Chance gegen Christus ? Garantiert nicht !!! Satan hat ne Chance bei Menschen ohne Orientierung und Werten. Und DA sind wir gefragt. Da müssen wir alles tun um diese Menschen den Fängen Satans zu entziehen. Ich denke, unser Papst Franziskus ist ein Mann der Praxis und viele von Ihnen, liebe Mitschreiber, sind Menschen der sanften Theologie..sehr intellektuell..drum sind Sie alle schnell büskiert und haben Angst, dass etwas "gegen den Baum" laufen könnte. Hey..Christus war Zimmermann als Er auf Erden war. Ein Handwerker..ein mann mit spröden Händen. Diese Hände aber segneten und heilten und trieben Dämonen aus. Ich denke, wenn wir ne Zeitreise machen könnten in die Zeit Jesu auf Erden (ich gäb alles dafür) wir würden uns umgucken was für einen Jesus Christus wir vorfinden würden.
genau daran versucht Papst Franziskus anzuknüpfen. Klar..er ist manchmal ein bissl poltrig..sei es ihm vergeben. Aber ich kann ohne Probleme "Papa" zu ihm sagen. Weil er nicht so unnahbar ist wie viele Päpste früher. Auch diese Päpste haben ihre Verdienste und ich mag es nicht, sie gegeneinander auszuspielen. Aber sie waren auch Kinder ihrer Zeit...wie Franziskus. Ich vertrau ihm und ich vertraue dem Heiligen Geist.
Michl
So langsam finde ich es gefährlich, was unser Papst da macht - demonstrative "Armut" oder "Bescheidenheit" erfüllt auch den Tatbestand des Hochmuts.
Das kann ganz schön nach hinten losgehen, dieser Schuss. Er trägt das leider sehr stark vor sich her - er scheint sich damit/darin zu gefallen.
Hoffentlich entwickelt er sich nicht zum "Bilderstürmer".
Zet.
Werte Lillimarlen
ungleich manchen anderen hänge ich wenig an Äußerlichkeiten, auch nicht in der Kirche.
Andererseits ist das Äußere Ausdruck von Innerem und stützt innere Haltungen, und darf niemand, der verantwortungsvoll ist, in der Kirche Dinge niederreißen, nur weil sie nicht nach seinem persönlichen Geschmack sind, auch ein Papst nicht (wenngleich es in seiner Vollmacht liegt).
Demut zeigt…More
Werte Lillimarlen
ungleich manchen anderen hänge ich wenig an Äußerlichkeiten, auch nicht in der Kirche.
Andererseits ist das Äußere Ausdruck von Innerem und stützt innere Haltungen, und darf niemand, der verantwortungsvoll ist, in der Kirche Dinge niederreißen, nur weil sie nicht nach seinem persönlichen Geschmack sind, auch ein Papst nicht (wenngleich es in seiner Vollmacht liegt).
Demut zeigt sich auch in Rücksichtnahme gegenüber anderen, ihren Fähigkeiten und Leistungen, und gegenüber Sitte und Brauchtum, solange diese nicht unmoralisch sind.
Es ist schwer und kostet viele Mühe und Opfer, etwas über Jahrzehnte, manchmal sogar Jahrhunderte aufzubauen, wie zum Beispiel eine Kirche oder einen Dom, und es ist relativ leicht sie einzureißen.
Was mich gegenüber Papst Franziskus auf der Hut sein lässt, ist weder sein Hang zu Einfachheit und Bescheidenheit, noch seine Betonung tätiger Nächstenliebe, noch Schwächen seiner Persönlichkeit. Es sind seine Lehren und seine Verkündigung.
Zet.
Vielleicht will der Papst die Statue grundsätzlich nicht, weil er Personenkult ablehnt.
Allerdings schätze ich ihn als jemand ein, der Schönheit wahrzunehmen und zu würdigen weiß, und schon, oder zumindest auch, deshalb diese Statue schon bei ihrem ersten Anblick weghaben wollte.
Sicherlich wird sich ein unauffälligerer Platz für sie finden.
Lillimarlen
Fehler in Rechtschreibung und Kommasetzung bitte ich zu tolerieren, ich tippe grad auf dem Handy.
Lillimarlen
Werter Zet. Sie haben damit natürlich faktisch Recht und vielleicht sollte man es wirklich so machen wie in der Urkirche. Ich finde, die Kirche fing erst an, dem Heiligen Geist nich mehr richtig zu trauen, als sie Staatsreligion wurde. Also: Die Verquickung der Botschaft Christi und weltlicher, politischer Macht und damit auch der Verfühung durch die Gier nach Reichtum und Abgehobenheit vom "…More
Werter Zet. Sie haben damit natürlich faktisch Recht und vielleicht sollte man es wirklich so machen wie in der Urkirche. Ich finde, die Kirche fing erst an, dem Heiligen Geist nich mehr richtig zu trauen, als sie Staatsreligion wurde. Also: Die Verquickung der Botschaft Christi und weltlicher, politischer Macht und damit auch der Verfühung durch die Gier nach Reichtum und Abgehobenheit vom "gemeinen Volk". Weltliche Macht und Lehre Jesu stehen aber grundsätzlich im Widerspruch. "Mein Reich ist nicht von dieser Welt" (aus dem Evangelium unseres Herrn Jesus Christus) Daher auch so manche Verfehlung in der Kirche. Meiner Meinung nach ist unser Papst Franziskus sehr "jesuanisch" Klar, mit den Jahrhunderten hat sich, aus der weltlichen Macht eine grosse Volksfrömmigkeit aufgebaut und die Leute hängen eben an bestimmten Auftritten von Päpsten und Ritualen. Ich denke aber, dass Papst Franziskus ein grosses Stück zurück möchte zu einer Kirche ohne weltliches Machtgehabe..eben zur Kirche vor der Verweltlichung selbiger. Das liebe ich, ehelich gesagt, an ihm. Er muss nur aufpassen, dass er die Menschen..die über Jahrhunderte etwas anderes gewohnt waren,und das eben so wie es war liebgewonnen haben, nicht zu sehr vor den Kopf stösst. Ich denke, das ist der Grund für den grossen Hass und sie grosse Resepktlosigkeit (auch gegen den Menschen Jorge) gegen ihn. Viele möchten keine Veränderung der äusseren Dinge. Aber: Die Botschaft ist klar zu erkennen, und daran lässt Franziskus keinen Zweifel : Christus ! Oder etwas salop gesagt: Back to the Basic ! Allerdings aufpassen, alle mitzunehmen. Ich verstehe schon auch die Angst vieler, das könnte sie Kirche zerstören. Ich denke aber, es ist nicht so, denn die Kirche Christi ist unzerstörbar. Schon gar nicht, wenn man sie wieder etwas weiter weg von Verweltlichung führt..hin zu mehr Jesus Christus pur. Das hat nichts mit Protestantismus zu tun, denn auch die Kräfte, die die Lehre Jesu pur relativieren wollen, werden scheitern. Die grosse katholische Spiritualität kann uns niemand nehmen...darum find ich es ja auch gut, dass es Traditionalismus gibt. Wir können und sollen nicht auf einmal so tun, als wäre alles falsch gewesen. Da wird vielleicht wirklich auch sehr viel falsch gemacht. Meine bescheidene undogmatische Herzensmeinung
Zet.
@ Hannes1 12.7.2013 09:58:35

>>Er will halt keinen Personenkult...<<

Hoffentlich nehmen Sie sich das zur Lehre.
Zet.
@cantate
Ein solcher Zug des Papstes kann ihn mir sympathisch machen.
Ich erinnere mich, als ich an einer Mittwochsaudienz von Papst Johannes Paul II. teilnahm, im Verlaufe derer ebenfalls frenetisches Beifallrufen für den Papst aufkam. Gleichzeitig trug eine Gruppe der Teilnehmer ein gut sichtbares Transparent mit einer großen Christusikone bei sich, welcher niemand Aufmerksamkeit oder Ehre …More
@cantate
Ein solcher Zug des Papstes kann ihn mir sympathisch machen.
Ich erinnere mich, als ich an einer Mittwochsaudienz von Papst Johannes Paul II. teilnahm, im Verlaufe derer ebenfalls frenetisches Beifallrufen für den Papst aufkam. Gleichzeitig trug eine Gruppe der Teilnehmer ein gut sichtbares Transparent mit einer großen Christusikone bei sich, welcher niemand Aufmerksamkeit oder Ehre erwies.
cantate
Er hat ja neulich auch gesagt, die Leute sollen nicht "Francesco, Francesco" rufen, sondern "Jesus, Jesus". Er lässt eben nicht so viel Personenkult über sich ergehen wie sein Vorgänger. Ich bin sicher, dass Benedikt den Personenkult ebenso wenig mochte, aber er war eben anders. Und Franziskus ist auch anders. So geht katholisch.
hlkreuzfan
Ich sehe das auch so, wie Hannes1!
Zet.
@Lillimarlen
Der Papst wurde von den Kardinälen erwählt - unter dem Beistand, wie wir glauben, des Heiligen Geistes.
Dabei geht es nicht immer hundertprozentig heilig zu, nebenbei gesagt.
Würde der Papst durch den Heiligen Geist direkt erwählt werden, dann sollte man ihn auslosen nach einem Verfahren, wie es in der Apostelgeschichte bei der Wahl des hl. Matthias bezeugt ist --obwohl damals die …More
@Lillimarlen
Der Papst wurde von den Kardinälen erwählt - unter dem Beistand, wie wir glauben, des Heiligen Geistes.
Dabei geht es nicht immer hundertprozentig heilig zu, nebenbei gesagt.
Würde der Papst durch den Heiligen Geist direkt erwählt werden, dann sollte man ihn auslosen nach einem Verfahren, wie es in der Apostelgeschichte bei der Wahl des hl. Matthias bezeugt ist --obwohl damals die heiligen Apostel selbst anwesend waren, die doch über den Bischöfen und Kardinälen stehen-- und wie es in manchen orientalischen Kirchen noch heute praktiziert wird.
Die Kopten zum Beispiel stellen drei würdige Kandidaten auf, und ein kleiner Junge wählt den neuen Papst durch Ziehen eines Loses.
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Galahad
"Warum schafft man nicht gleich das Papsttum ab?"

Da ist man doch gerade feste dabei.


@Vikar und Danijel

Die Befürchtung, daß einige Leutchen das versuchen ist wohl leider nicht ganz ungerechtfertigt. Aber da hat der liebe Herrgott und Heiland ein Wörtchen mitzureden. Schauen Sie einmal hier, daß sind die Offenbarungen der hl. Anna Katharina Emmerich zu diesem Thema:

Die neue "Menschenmach…More
"Warum schafft man nicht gleich das Papsttum ab?"

Da ist man doch gerade feste dabei.


@Vikar und Danijel

Die Befürchtung, daß einige Leutchen das versuchen ist wohl leider nicht ganz ungerechtfertigt. Aber da hat der liebe Herrgott und Heiland ein Wörtchen mitzureden. Schauen Sie einmal hier, daß sind die Offenbarungen der hl. Anna Katharina Emmerich zu diesem Thema:

Die neue "Menschenmachwerkskirche"

@Bonifatius-Franz

Werter Bonifatius-Franz. Also ich bin auch sehr enttäuscht darüber, in welche Richtung das aktuelle Pontifikat in vielen Bereichen geht. Aber meinen Sie nicht auch, daß der "Grüßaugust" wirklich etwas hart ist? Ich meine wie gesagt. Ich verstehe, daß man sich über vieles schlichtweg ärgert. Das tue ich ehrlich gesagt auch. Aber das ist schon ein harter Begriff. Meinen Sie nicht?

Viele Grüße und Gottes reichlichen Segen

Galahad
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Lillimarlen
Ein wenig mehr Respekt. Der Heilige Vater wurde durch den Heiligen Geist auserwählt. Bitte versündigen Sie sich nicht am Heiligen Geist. Das ist sündhaft, Bonifatius-Franz. Ob den Erzkonservativen der Heilige Vater nun passt oder nicht: Der Heilige Geist hat ihn erwählt und dieser Geist ist stärker und mächtiger als menschlicher Kleingeist.
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Vikar
"Warum schafft man nicht gleich das Papsttum ab?"

Da ist man doch gerade feste dabei.
Hannes1
Ein Zeichen der Bescheidenheit.Er will halt keinen Personenkult...
Danijel
Warum schafft man nicht gleich das Papsttum ab?
Don't) Cry for me Argentina

Wenn der Bischof einer Stadt zum Papst gewählt wird, freuen sich natürlich alle mit ihm. Das zeigt sich in besonderer Ehrerbietung, die man einem solchen großen Sohn der Stadt erweist.
So war es in Polen (Krakau) als Johannes Paul II Papst wurde - und so war es in München, als Benedikt XVI zum Nachfolger Petri gewählt wurde. Das Münchner Domkapitel gab zu seinen …More
Don't) Cry for me Argentina

Wenn der Bischof einer Stadt zum Papst gewählt wird, freuen sich natürlich alle mit ihm. Das zeigt sich in besonderer Ehrerbietung, die man einem solchen großen Sohn der Stadt erweist.
So war es in Polen (Krakau) als Johannes Paul II Papst wurde - und so war es in München, als Benedikt XVI zum Nachfolger Petri gewählt wurde. Das Münchner Domkapitel gab zu seinen Ehren ein Reliefbild in Auftrag, das an einer Säule des Doms platziert wurde.

Da konnten auch die Argentinier nicht zurückstehen, kommt doch aus ihren Reihen der erste Übersee-Papst überhaupt. Sie gaben dem Bildhauer F. Pugliese den Auftrag, eine Statue für die ehemalige Wirkungsstätte von Papst Franziskus zu schaffen. Das Resultat wurde Ende Juni geweiht und ist in Argentinien bereits ein begehrtes Fotoobjekt.

Buenos Aires ist begeistert und wir können uns vorstellen, dass einer (verständlicherweise) nicht begeistert ist:
Internationale Medien berichten, dass Papst Franziskus bereits Kontakt mit dem Domkapitel in Buenos Aires aufgenommen und darum gebeten hat, dass die Statue schnellstmöglich wieder entfernt wird.

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