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Martin Luther und seine "neue Form des Christentums"

Dr. Heinz-Lothar Barth spricht Anfang Juli im Zisterzienserstift Hohenfurth über Martin Luther.
Sonia Chrisye
◄ 1.Petrus 5:8 ►
Seid nüchtern und wachet; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, welchen er verschlinge.


Und das in beiden Konfessionen.

Nicht umsonst sagt Don Reto in vielen seiner Ausführungen : (Zitat)
„Die Kirche Jesu Christi ist eine kämpfende Kirche."
Ich möchte hinzufügen :
„Sie eckt an und wird nicht geliebt von dieser Welt."
Sonia Chrisye
Ich zitiere aus dem Nachwort des Arbeitskreises zum Beitrag das Neue Weltbild:

www.origenes.de/weltbild/weltbild.htm

Die Hölle existiert tatsächlich, aber es gibt keine ewige Verdammnis, weil auch Luzifer dereinst als Letzter zurückkehren wird und sich das Gleichnis vom verlorenen Sohn vollständig erfüllt.
Manche synkretische Anpassung von modernen Theologen an den Zeitgeist wird nun auch …More
Ich zitiere aus dem Nachwort des Arbeitskreises zum Beitrag das Neue Weltbild:

www.origenes.de/weltbild/weltbild.htm

Die Hölle existiert tatsächlich, aber es gibt keine ewige Verdammnis, weil auch Luzifer dereinst als Letzter zurückkehren wird und sich das Gleichnis vom verlorenen Sohn vollständig erfüllt.
Manche synkretische Anpassung von modernen Theologen an den Zeitgeist wird nun auch sichtbar.
Erst mit diesem Bild wird verstanden, warum Menschen so extrem unterschiedliche Startbedingungen in das Leben haben.

Mystiker und Propheten gibt es auch heute wie zu allen Zeiten und die Offenbarung ist nie abgeschlossen. Die aufgeführte Literatur am Ende des Artikels stammtg änzlich aus den letzten Jahrzehnten.
Wohl verändern sich die Formen der Offenbarung, aber die Boten Gottes haben auch heute meist ein ähnliches Schicksal. Sie werden nicht erkannt oder man glaubt ihnen nicht.

Ein großes Hindernis für die heutige Form der Offenbarung ist das Desinteresse von Theologen, das aus der kirchlichen Lehrmeinung resultiert, die Offenbarung
bestehe aus den in der Bibel festgehaltenen Worten Gottes und habe mit den Jüngern geendet. Dennoch haben wir die Hoffnung, dass die römisch-katholische
Kirche trotz allem Zögern an der Entwicklung teilnimmt und eines nicht fernen Tages Origenes - den verkannten Mann aus ihren eigenen Reihen - rehabilitiert, denn er hat schon vor 2000 Jahren dieses Weltbild in seinen wesentlichen Elementen gelehrt.
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One more comment from Sonia Chrisye
Sonia Chrisye
Die Allerlöungslehre / Allversöhnungslehre (von Luther???)
Apokatastasis (gr. ἀποκατάστασις [apokaˈtastasɪs],
übersetzbar etwa mit „Wiederherstellung“[1], „Wiederbringung“, aber auch „Neuordnung“[2] oder „Herstellung“ bzw. „Verwirklichung“[3]) ist eine theologischeLehre von der Wiederherstellung aller Dinge am Ende der Zeiten.

Wurde diese Lehre wirklich von Dr. Martin Luther ins Leben gerufen?…More
Die Allerlöungslehre / Allversöhnungslehre (von Luther???)
Apokatastasis (gr. ἀποκατάστασις [apokaˈtastasɪs],
übersetzbar etwa mit „Wiederherstellung“[1], „Wiederbringung“, aber auch „Neuordnung“[2] oder „Herstellung“ bzw. „Verwirklichung“[3]) ist eine theologischeLehre von der Wiederherstellung aller Dinge am Ende der Zeiten.

Wurde diese Lehre wirklich von Dr. Martin Luther ins Leben gerufen?

Laut des Arbeitskreises Origenes hat diese Lehre ihren Ursprung in der Lehre des Kirchenvater Origenes.

www.origenes.de/…/impressum.htm

Die Lehre des Origenes
Punkt 10 - Tod

www.origenes.de/lehre/Tod.htm

Hier eine Kopie des Textes:

Der Begriff ,Tod‘ hat in der Bibel verschiedene Bedeutungen. Vor allem gilt es, zwischen dem irdisch-leiblichen Tod (des äußeren Menschen) und dem geistigen Tod (des inneren Menschen) zu unterscheiden. Es ist also zu unterscheiden zwischen dem Tod, den jeder Mensch bei seinem Abscheiden von der Erde stirbt, und dem geistigen Tod, den wir beim ersten Sündenfall durch unsere Trennung von Gott gestorben waren — oder bei schwerer Versündigung abermals sterben. Beim Tod, den jeder Mensch stirbt, ist ein seligmachender — also mit Gott versöhnender — Tod jener, den ein Mensch, Christus nachlebend, für seinen Glauben stirbt, wie die Apostel es als Märtyrer taten.

Christus hat — so Origenes — durch seine Bewährung als Mensch auf Erden in der Gottestreue bis in den Kreuzestod die Voraussetzung für die Versöhnung aller Abgefallenen mit Gott geschaffen. Christus hat uns das Recht der Kindschaft Gottes und damit der Heimkehr ins göttliche Reich zurückerrungen, das wir durch unsere Untreue einst verwirkt hatten.

Unsere Erde ist für die durch Christus erlösten Höllenbewohner ein Himmel; aber den nicht gefallenen Himmelwesen muss sie als Hölle erscheinen.

Anmerkung
CHRISTUS hat die Voraussetzung für die Versöhnung aller Abgefallenen mit Gott geschaffen.
Dieses ist auch der Glaube von Kardinal Marx, München

www.katholisches.info/…/c8-kardinalsrat…

Was sagt uns das?
Tatsache ist, dass diese Lehre sich heute stark ausbreitet, da ein neues Weltbild entstanden ist:
Siehe DAS NEUE WELTBILD.
Es wurde erarbeitet vom katholischen Arbeitskreis Origenes.
Link:
DAS NEUE WELTBILD
augustinus 4
Danke und ebenso eine gesegnete Woche,
Sonia Chrisye
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Sonia Chrisye
@augustinus 4

Die Werke Martin Luthers in neuer Auswahl für die Gegenwart. Herausgegeben von Kurt Aland. Band 9: Tischreden.
Danke für den Hinweis

Kurt Aland war ein deutscher evangelischer Theologe sowie Professor für Neutestamentliche Einleitungswissenschaft und Kirchengeschichte. Wikipedia
Gestorben: 13. April 1994, Münster
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Sonia Chrisye
@augustinus 4
Lieber Augustinus,
wie gut ist es, sich mit diesem Mann nicht beschäftigen zu müssen. Und alle seine Zitate sind keine biblischen Lehrsätze, die geglaubt werden müßten, um selig zu werden. Sie gehören in die Mülltonne der Geschichte, und man darf sie getrost vergessen.
Mir tut dieser Mann unendlich leid.
Ein Urteil über IHN steht mir nicht zu. Ich darf ihn mitsamt meinem…More
@augustinus 4
Lieber Augustinus,
wie gut ist es, sich mit diesem Mann nicht beschäftigen zu müssen. Und alle seine Zitate sind keine biblischen Lehrsätze, die geglaubt werden müßten, um selig zu werden. Sie gehören in die Mülltonne der Geschichte, und man darf sie getrost vergessen.
Mir tut dieser Mann unendlich leid.
Ein Urteil über IHN steht mir nicht zu. Ich darf ihn mitsamt meinem Verständnis über ihn an Jesus abgeben und dann diese Person loslassen.

Das aber ist mein Trost: Jesus macht uns selig, ER allein ist unsere Hoffnung, und ER wird niemanden enttäuschen, der an IHM bleibt.

Jesus bewahre uns gerade in unserer heutigen Zeit, IHM treu zu bleiben und nicht erneut auf falsche Propheten hereinzufallen.
Diese Gnade, Glaube und Vernunft walten zu lassen, und gerade deswegen vermehrt um die Gabe der Unterscheidung der Geister zu bitten, das schenke Gott uns allen.
Ich wünsche Ihnen, lieber Augustinus, eine gesegnete Woche.
augustinus 4
Bezüglich Luther hab ich keinerlei Zweifel,
wenn ich mir die Fülle an wörtlichen Zitaten
von ihm durchlese, Sonia Chrisye.
Da kann man nur sagen: Der Mann war extrem
durcheinander und antichristlich unterwegs.

Vielleicht doch ein paar "Kostproben", damit etwaige
Zweifel schnell verfliegen:

Die Vernunft „ist die höchste Hur, die der Teufel hat."
WA 51, 126; vgl. 10 I, 1.326; 18, 164; 24, 182…More
Bezüglich Luther hab ich keinerlei Zweifel,
wenn ich mir die Fülle an wörtlichen Zitaten
von ihm durchlese, Sonia Chrisye.
Da kann man nur sagen: Der Mann war extrem
durcheinander und antichristlich unterwegs.

Vielleicht doch ein paar "Kostproben", damit etwaige
Zweifel schnell verfliegen:

Die Vernunft „ist die höchste Hur, die der Teufel hat."
WA 51, 126; vgl. 10 I, 1.326; 18, 164; 24, 182

„Wer ... ein Christ sein will, der ... steche seiner Vernunft die Augen aus."
Martin Luther, Gesamtausgabe in 25 Bänden, herausgegeben von Johann G. Walch, Concordia Publishing House St. Louis 1880-1910, Band V, S. 452

„Eurem Geist hau ich auf die Schnauzen."
1520 gegen die Zwickauer Propheten; zitiert nach Walter Nigg, Prophetische Denker, Rottweil 1986, S. 87

„Gott kann nicht Gott sein, Er muss zuvor ein Teufel werden ... Ich muss dem Teufel ein Stündlein die Gottheit gönnen, und unserem Gott die Teufelheit zuschreiben lassen. Es ist damit aber noch nicht aller Tage Abend. Es heißt doch zuletzt: Seine Güte und Treue waltet über uns."
WA 31, S. 249 f.;

„Das Geglaubte „verbirgt sich unter dem Schein des Gegenteils."
WA 18 zitiert nach H.G. Pöhlmann, Abriss der Dogmatik, Gütersloh 1980, 3. Auflage, S. 82

„Ich habe die fanatischen und wütenden Schwärmer gern; sie bringen sich selbst um."
Tischreden, Luther Deutsch, 279

„Ich habe ... keine bessere Arznei als den Zorn. Denn wenn ich gut schreiben, beten und predigen will, dann muss ich zornig sein; da erfrischt sich mein ganz Geblüt, mein Verstand wird geschärft, und alle Anfechtungen weichen."
Tischreden, Luther Deutsch, 357
Die Werke Martin Luthers in neuer Auswahl für die Gegenwart. Herausgegeben von Kurt Aland. Band 9: Tischreden. Dritte, völlig neu bearbeitete Auflage, Stuttgart 1960; Reclam-Ausgabe, Ditzingen 1987, Nr. 430
Sonia Chrisye
@augustinus 4
Die Weiterentwicklung des Glaubenslebens von Luther bis hin zu seinem unsäglichen Antisemitismus ist ein Weg, der dem Ja zu Jesus entgegensteht. Das ist leider so.
In diesem Punkt „Ja zu Jesus" steht das Wort Gottes für SICH, unabhängig von Luther und seinem Lebensweg:
„Also hat Gott die Welt geliebt, auf das alle, die an IHN glauben, nicht verloren gehen, sondern saß ewige Leben …More
@augustinus 4
Die Weiterentwicklung des Glaubenslebens von Luther bis hin zu seinem unsäglichen Antisemitismus ist ein Weg, der dem Ja zu Jesus entgegensteht. Das ist leider so.
In diesem Punkt „Ja zu Jesus" steht das Wort Gottes für SICH, unabhängig von Luther und seinem Lebensweg:
„Also hat Gott die Welt geliebt, auf das alle, die an IHN glauben, nicht verloren gehen, sondern saß ewige Leben haben.
(Joh. 3, 16)

Dieses Wort Gottes setzt natürlich Vertrauen und Treue zu IHM voraus.
Unter diesem Gesichtspunkt verstehe ich auch die Zweifel, die ich mit Ihnen teile.
.
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augustinus 4
"Das Bekenntnis Luthers war, - - die zu Jesus Ja sagen."

Liebe Sonia Chrisye, wo haben Sie das her ?
Luther gab selbst zu, besessen zu sein und wusste, dass er
im Dienste des Teufels ist. Daher hat er den Christusglauben
der anderen reduziert. Er wollte ihn zerstören.

Das Bekenntnis Luthers war also eher, denen, die zu Jesus
Ja sagen, eine reduzierte Form des Christusglaubens
vorzusetzen, …More
"Das Bekenntnis Luthers war, - - die zu Jesus Ja sagen."

Liebe Sonia Chrisye, wo haben Sie das her ?
Luther gab selbst zu, besessen zu sein und wusste, dass er
im Dienste des Teufels ist. Daher hat er den Christusglauben
der anderen reduziert. Er wollte ihn zerstören.

Das Bekenntnis Luthers war also eher, denen, die zu Jesus
Ja sagen, eine reduzierte Form des Christusglaubens
vorzusetzen, während er selber wusste, dass er für den
Teufel arbeitet, nur ein Beispiel:
Seine gotteslästerliche, abscheulich verdrehte Version des
Vater unser. Ich möchte es hier nicht verlinken.
Sonia Chrisye
www.wn.de/…/2501986-Neuer-P…

Pfarrer Stefan Jürgens ist der neue Pfarrer der Heilig Kreuz Kirche in Münster, der Nachfolger von Pfarrer Frings. Pfarrer Frings beendete dort seinen Dienst, weil sich die Menschen nicht mehr dorthin führen lassen, wo die Kirche sie hinführen soll, nämlich zu Jesus.

Erlösung für alle, die zu Jesus Ja sagen, ist früher noch das Glaubensbekenntnis gewesen, insbes…More
www.wn.de/…/2501986-Neuer-P…

Pfarrer Stefan Jürgens ist der neue Pfarrer der Heilig Kreuz Kirche in Münster, der Nachfolger von Pfarrer Frings. Pfarrer Frings beendete dort seinen Dienst, weil sich die Menschen nicht mehr dorthin führen lassen, wo die Kirche sie hinführen soll, nämlich zu Jesus.

Erlösung für alle, die zu Jesus Ja sagen, ist früher noch das Glaubensbekenntnis gewesen, insbesondere bei den Pietisten sogar heute. Es gibt nun einmal viele Strömungen in beiden Konfessionen.

Das Bekenntnis Luthers war, - - die zu Jesus Ja sagen.

Meine Erfahrungen sind, daß heute beide Konfessionen nicht mehr zur Entscheidung aufrufen bis auf wenige katholische Gemeinden, und die muss man suchen.

In seiner Einführungspredigt sagte Pfarrer Jürgens von der Heilig Kreuz Gemeinde sinngemäß : „Wenn einer weltlich war, dann war es Jesus, denn ER hat wie keiner sonst die Welt geliebt."
Was soll man dazu noch sagen.
Viele Gottesdienst Besucher haben daraufhin die gleichen Konsequenzen gezogen wie Pfarrer Frings. Sie sind gegangen, und diejenigen, die die Welt lieben, wurden hinzugewonnrn.

Ja,.
Es ist historisch erwiesen, dass es den Thesen Anschlag nie gegeben hat, - und wieviele weitere Legenden es über die Person Luther gibt, - - - Gott weiß es.

Um so wichtiger ist es für einen Christen, an Jesus festzuhalten, der durch sein teures vergossenes Blut auf Golgatha die Erlösung erworben hat für die, die an IHN glauben und zu IHM ja gesagt haben und in SEINE Nachfolge getreten sind und sich ändern lassen durch SEIN heiliges Wort, durch die Predigt, die Beichte und die heilige Eucharistie.
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Raffi2211
Gibt es die anderen vorträge auch.
Wie hier in diesem vortrag erwähnt??
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