1"7.Juli: Fest Mariä Demut

17. Juli:Mariä Demut In der Stunde ihres jungen Mutterglückes hat Maria das Wort gesprochen: „Von nun an werden mich seligpreisen alle Geschlechter.“ Gewiss haben die zweitausend Jahre Christentum …More
17. Juli:Mariä Demut
In der Stunde ihres jungen Mutterglückes hat Maria das Wort gesprochen: „Von nun an werden mich seligpreisen alle Geschlechter.“ Gewiss haben die zweitausend Jahre Christentum diese Weissagung wahrer gemacht, als Maria es sich damals selbst in kühnsten Träumen hätte ausmalen können. Schauen wir aber in das weitere Erdenleben dieser kühnen Prophetin hinein, dann ist man versucht zu sagen: Gott scheint es förmlich darauf angelegt zu haben, diese Seligsprechung zuschanden zu machen, denn er führte die Auserwählte in ein Leben irdischen Kleinseins und Unbeachtetwerdens.
Schon die Geburt des Kindes, dessen Ankunft die Größten ihres Volkes in den prachtvollsten Farben geschildert hatten, war, menschlich gesehen, etwas Klägliches: Auf der Reise, in einem Stall, von den Mitmenschen verlassen.
Es kommen die Weisen aus dem Morgenland. Eine aufsehenerregende Angelegenheit, so recht geeignet, eine junge Mutter stolz zu machen. Gleich folgt die schmähliche Flucht nach Ägypten.…More
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Wenn ich mich recht erinnere, nannte sich die BMV "doule" - d.h. nicht "Magd", sondern "Sklavin" des HERRn!
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"Ja, selig vielmehr (quinimmo), die das Wort Gottes hören und es befolgen."
Damit meint Jesus zuerst seine Mutter - er stellt sie als d a s Vorbild der Demut hin in diesem Satz. Quinimmo in der Einheitsübersetzung klingt wie ein Gegensatz, wie wenn Jesus seine Mutter an den Rand stellen wollte. An dieser Stelle gibt die Einheitsübersetzung wie an so vielen anderen Stellen eine sprachlich sehr …More
"Ja, selig vielmehr (quinimmo), die das Wort Gottes hören und es befolgen."
Damit meint Jesus zuerst seine Mutter - er stellt sie als d a s Vorbild der Demut hin in diesem Satz. Quinimmo in der Einheitsübersetzung klingt wie ein Gegensatz, wie wenn Jesus seine Mutter an den Rand stellen wollte. An dieser Stelle gibt die Einheitsübersetzung wie an so vielen anderen Stellen eine sprachlich sehr unglückliche Übersetzung wieder. Wahrscheinlich weil die Ökumeniker die Rolle Mariens klein halten wollten...
Im Schott ist das quinimmo nur mit "ja" übersetzt. Ich denke, die Aussage ist am Besten wiedergegeben mit "ja, vielmehr", nämlich: "ja, meine Mutter ist die Befolgerin des Wortes Gottes", und vielmehr: "alle Menschen guten Willens können zu solchen Befolgern des Wortes Gottes werden und sind ebenfalls selig zu preisen."
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