Es lasse sich zudem "nicht ausschließen, dass auch Verheiratete zum priesterlichen Dienst berufen sein können, wie es ja auch schon in bestimmten (Einzel-)Fällen in der Kirche Praxis ist", so …More
Es lasse sich zudem "nicht ausschließen, dass auch Verheiratete zum priesterlichen Dienst berufen sein können, wie es ja auch schon in bestimmten (Einzel-)Fällen in der Kirche Praxis ist", so Kohlgraf. "Diese Gruppe zu weiten - darum geht es mir."
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Tesa
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Kohlgraf: Zölibat ist nicht „vollkommenere Form“ der Nachfolge | Neues Ruhr-Wort

Bischof Kohlgraf hat sich gegen eine Überhöhung der ehelosen priesterlichen Lebensform ausgesprochen: "Der Zölibat ist nicht die vollkommenere Form …
Geschrieben von (pm) am 26.02.2013

Konzil von Neocäsarea (um 314):

„Wenn ein Priester heiratet, soll er aus seinem Stand entfernt werden.“
Konzil von Karthago unter Gratius (um 345):
„Diejenigen, die nicht heiraten wollen und den besseren Teil der Keuschheit wählen, müssen nicht nur vermeiden, zusammen zu wohnen, sondern dürfen auch gar keinen Zutritt zueinander haben. … Wenn es sich um …More
Geschrieben von (pm) am 26.02.2013

Konzil von Neocäsarea (um 314):

„Wenn ein Priester heiratet, soll er aus seinem Stand entfernt werden.“
Konzil von Karthago unter Gratius (um 345):
„Diejenigen, die nicht heiraten wollen und den besseren Teil der Keuschheit wählen, müssen nicht nur vermeiden, zusammen zu wohnen, sondern dürfen auch gar keinen Zutritt zueinander haben. … Wenn es sich um Kleriker handelt, sollen sie ihres Amtes enthoben werden.“
Konzil von Karhago unter Genethlius (390):
„Wir bereits gesagt wurde, schickt es sich für die gottgeweihten Vorstehen und Priester Gottes … vollkommen enthaltsam zu sein … damit wir uns auch daran halten, was die Apostel gelehrt haben und was von Anfang an bereits befolgt worden ist.“
Konzil von Turin (401):
„Die Synode hat in ihrer Vollmacht beschlossen, dass aber diejenigen, die … im Amt Kinder gezeugt haben, nicht zu den höheren Weihestufen zugelassen werden dürfen.“
Papst Innozenz I, Dekretale (405):
„Den Unenthaltsamen, die sich in solchen Ämtern befinden, wird jede geistliche Ehrenstellung genommen. Ihnen darf kein Zutritt zu dem Dienst gewährt werden, der nur in Enthaltsamkeit geleistet werden darf.“
(Quelle: Joseph de Guibert, Dokumente des Lehramtes zum geistlichen Leben, Herder Verlag, S. 14-22)
Carlus
Kohlgraf selbst hat große Schwierigkeiten in der Nachfolge. Er kann sich nicht entscheiden. Entscheidet er sich für den Heiligen Geist, da ist greifbar. Entscheidet er sich für den Geist der Welt, da ist alles sichtbar und greifbar.

Warum in die Ferne schweifen, so bleibt ihm nur der Geist der Welt.
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"Sie geben vor, Gott zu kennen, mit den Werken aber verleugnen sie ihn. Sie sind verabscheuungswürdig, ungehorsam und zu jedem guten Werke untauglich."
nefertari
An den Bestimmungen des Konzils von Trient hat sich nichts geändert, sie gelten auch heute noch für jeden Katholiken. Das II. Vatikanum hat zwar manches in rein nominalistischer und opportunistischer, falsch ökumenischer Manier umformuliert, ist aber nichts weiter als ein nicht ernst zu nehmendes Pastoralkonzil. Hätten die Konzilsbestimmungen von Trient keine absolute Geltung, hätte uns der …More
An den Bestimmungen des Konzils von Trient hat sich nichts geändert, sie gelten auch heute noch für jeden Katholiken. Das II. Vatikanum hat zwar manches in rein nominalistischer und opportunistischer, falsch ökumenischer Manier umformuliert, ist aber nichts weiter als ein nicht ernst zu nehmendes Pastoralkonzil. Hätten die Konzilsbestimmungen von Trient keine absolute Geltung, hätte uns der gnostische Protestantismus schon längst überflutet.
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Der Bezug auf das Konzil von Trient ist aber nur relevant, wenn dessen Lehre nicht von späteren Konzilien umformuliert wurde. Es nutzt nichts, die Lehre eines vergangenen Konzils zu verabsolutieren. Darum können wir dankbar sein, dass das Zweite Vatikanische Konzil den Zölibat betätigt hat, denn das ist entscheidend für unsere Zeit:

"Für die lateinische Kirche bekräftigte das Konzil den Zölibat:…More
Der Bezug auf das Konzil von Trient ist aber nur relevant, wenn dessen Lehre nicht von späteren Konzilien umformuliert wurde. Es nutzt nichts, die Lehre eines vergangenen Konzils zu verabsolutieren. Darum können wir dankbar sein, dass das Zweite Vatikanische Konzil den Zölibat betätigt hat, denn das ist entscheidend für unsere Zeit:

"Für die lateinische Kirche bekräftigte das Konzil den Zölibat: „Diese Heilige Synode billigt und bekräftigt von neuem das Gesetz für jene, die zum Priestertum ausersehen sind, wobei ihr der Geist das Vertrauen gibt, dass der Vater die Berufung zum ehelosen Leben, das ja dem neutestamentlichen Priestertum so angemessen ist, großzügig geben wird, wenn nur diejenigen, die durch das Sakrament der Weihe am Priestertum Christi teilhaben, zusammen mit der ganzen Kirche demütig und inständig darum bitten. (Presbyterorum ordinis, 16)" (Wikipedia)

Im Zuge der Konzilsberatungen zu diesem Thema bezeichnete Papst Paul VI. eine öffentliche Diskussion über die Zölibatsverpflichtung als „nicht opportun“.
@Tradition und Kontinuität Sie irren fundamental! Spätere Konzilien können nicht einmal verbindlich Festgelegtes "umformulieren"! Die Lehre der Kirche ist nicht heute so und morgen so, das wollen uns nur die V II Ideologen mit ihrem Blödsinn einer angeblich "lebendigen Tradition" einreden, die in Wirklichkeit reine Willkür und Anpassung an den jeweiligen Zeitgeist ist!
nefertari
An Klaus Elmar Müller: Konzil von Trient, can. 10 der Lehre der Lehre und Kanones über das Sakrament der Ehe, DH 1810: "Wer sagt, der Ehestand sei dem Stand der Jungfräulichkeit oder des Zölibates vorzuziehen, und es sei nicht besser und seliger, in der Jungfräulichkeit und dem Zölibat zu bleiben, als sich in der Ehe zu verbinden [vgl. Mt 19,11f; 1 Kor 7,25f 38 40]: der sei mit dem Anathema …More
An Klaus Elmar Müller: Konzil von Trient, can. 10 der Lehre der Lehre und Kanones über das Sakrament der Ehe, DH 1810: "Wer sagt, der Ehestand sei dem Stand der Jungfräulichkeit oder des Zölibates vorzuziehen, und es sei nicht besser und seliger, in der Jungfräulichkeit und dem Zölibat zu bleiben, als sich in der Ehe zu verbinden [vgl. Mt 19,11f; 1 Kor 7,25f 38 40]: der sei mit dem Anathema belegt."
An @nefertari: Herzlichen Dank für die Information zum Trienter Konzil!
Da gesunde Menschen nicht asexuell sind, ist der Zölibat eben doch die verzichtsreichere Lebensform! Und die vollkommenere ist sie deshalb, weil Jesus Christus, der Vollkommene, sie gelebt hat.
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nefertari
Kennt denn dieser Bischof die Konzilsbestimmungen von Trient nicht? Dann soll er sie einmal nachlesen.
An @nefertari: Könnten Sie die von Ihnen gemeinten Bestimmungen hier einstellen? Wäre Ihnen dankbar.
heute hätt er was aus der k-tv predigt lernen können, die ging um petrus damiani, der vor 1000 jahren, so meinte der priester, die gleichen zustände erlebte wie heutzutage
- schade das er diese predigt nicht hörte- er hätte viel daraus gelernt-
Jetzt kommt halt der nächste Bischof mit der Zölibats-Gehirnwäsche!
Klar doch, PF hat nur noch ein gutes halbes Jahr, dann soll ja auf dem Amazona-Synode II im Vatikan die längst in der Schublade ruhende Anordnung auf Fallen des Pflichtzölibates für Priester doch endlich umgesetzt werden!
Dazu braucht es nun neue fleißige Protagonisten für PF und seine Agenda zur Ruinierung der Heiligen …More
Jetzt kommt halt der nächste Bischof mit der Zölibats-Gehirnwäsche!
Klar doch, PF hat nur noch ein gutes halbes Jahr, dann soll ja auf dem Amazona-Synode II im Vatikan die längst in der Schublade ruhende Anordnung auf Fallen des Pflichtzölibates für Priester doch endlich umgesetzt werden!
Dazu braucht es nun neue fleißige Protagonisten für PF und seine Agenda zur Ruinierung der Heiligen Katholischen Kirche, damit die Sache mit dem erfundenen Missbrauchs-Hoax (es gab keinen Hoax , da die Daten aus 70 Jahren verfälschend zusammengekratzt worden waren !!!!) noch mal weiter belebt und am Kochen gehalten werden kann!
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Waagerl
„Mir ist der Zölibat viel wert“
Zugleich sei es aber wichtig, den Zölibat als Lebensform zu „retten“, ergänzte der Bischof: „Mir ist der Zölibat viel wert. Denn so hat Jesus gelebt. Als Priester will ich nicht nur Funktionär und Beamter sein, sondern will eigentlich in seinen Fußstapfen gehen. Bei einer Freistellung des Zölibats, so Bätzing weiter, wäre es wohl so, „dass die meisten Priester …More
„Mir ist der Zölibat viel wert“
Zugleich sei es aber wichtig, den Zölibat als Lebensform zu „retten“, ergänzte der Bischof: „Mir ist der Zölibat viel wert. Denn so hat Jesus gelebt. Als Priester will ich nicht nur Funktionär und Beamter sein, sondern will eigentlich in seinen Fußstapfen gehen. Bei einer Freistellung des Zölibats, so Bätzing weiter, wäre es wohl so, „dass die meisten Priester heiraten“, so wie dies auch in der evangelischen Kirche der Fall sei. Dort aber sei die wertvolle Lebensform des Zölibats nahezu verschwunden: „Im Grund gibt es in der evangelischen Kirche nicht mehr das gelebte Zeugnis der Ehelosigkeit in der Nachfolge Jesu.“ Deshalb müsse man Formen finden, die eine wie die andere Lebensform zu stärken.
Klar sei aber auch: „Die Ehelosigkeit ist mit dem Priesteramt nicht wesentlich verbunden. Und wenn sie mehr und mehr zum Hindernis wird, dann müssen wir das überdenken.“ Eine Freigabe des Zölibats könne er als Ortsbischof aber nicht verfügen, dies müsste vom Papst rechtlich erlaubt werden.

Einmal wird vom Priester und einmal vom Priesteramt gesprochen.

Das heißt im Vergleich: Einmal handelt es sich um Priester und einmal um Funktionäre die das Priestertum amtsmäßig, beruflich anstreben!

In anderen Worten: Weg von der Berufung hin zum Beruf!
Was für ein Sakrileg!

Was braucht es dann noch eine Priesterweihe?
Der Pastor und der berufsmäßige Priester, der den Namen Priester garnicht verdient, alles identisch.
Plaisch
Ach diese Phrasen. Mir ist der Zölibat viel wert.

Der Zölibat ist überhaupt keine Form der Nachfolge, sondern die Grundhaltung eines jeden Christen: man muss caelebs sein, für den Himmel offen.
Die Form der Nachfolge - was ist das überhaupt - ist z.B. das Sühneleiden, oder das Einsiedlerleben, oder das Priestertum an sich.

Die Form ist die äussere Darstellung; der Zölibat steht eher auf der …More
Ach diese Phrasen. Mir ist der Zölibat viel wert.

Der Zölibat ist überhaupt keine Form der Nachfolge, sondern die Grundhaltung eines jeden Christen: man muss caelebs sein, für den Himmel offen.
Die Form der Nachfolge - was ist das überhaupt - ist z.B. das Sühneleiden, oder das Einsiedlerleben, oder das Priestertum an sich.

Die Form ist die äussere Darstellung; der Zölibat steht eher auf der Ebene der Intention (der Absicht). Die materielle Nachfolge ist ganz einfach mein Leben als Christ. Ich folge Jesus hintennach. Und nicht Mohamed oder Buddha oder sonst wem.
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Carlus
Ach Kohlgraf schweige das wäre und ist für Dich eine Gottesgabe, diese solltest Du nutzen. Nutze dieses Talent bis zum Tode. Für die Nutzung von dem einen Talent, welches Du erhalten hast mußt Du vor Gott die Rechenschaft ablegen.

Das Talent hast Du vergraben, aus Angst vor dem Zeitgeist. Du willst es später Gott ungenützt zurück geben. Diese Handlungsweise wird nicht Dein Heil sein.

Trotzdem …More
Ach Kohlgraf schweige das wäre und ist für Dich eine Gottesgabe, diese solltest Du nutzen. Nutze dieses Talent bis zum Tode. Für die Nutzung von dem einen Talent, welches Du erhalten hast mußt Du vor Gott die Rechenschaft ablegen.

Das Talent hast Du vergraben, aus Angst vor dem Zeitgeist. Du willst es später Gott ungenützt zurück geben. Diese Handlungsweise wird nicht Dein Heil sein.

Trotzdem bete ich für die Bekehrung die noch möglich ist und welche Du nutzen mögest.
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Magee
Bätzing, Kohlgraf, Wilmer, Feige und Konsorten handeln als Auftragsmörder am Klerikerzölibat nach dem altbewährten Motto: Man muss eine Lüge nur oft genug wiederholen, dann wird sie geglaubt. Möge der Herr diese seine Brutusse im Bischofsgewand alle strafen!
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"Die Lüge oft genug wiederholen, dann wird sie geglaubt."
Das wird auch seit 2010 mit der Missbrauchsaufarbeitung probiert.

Die Kirche hat eine Propagandamaschinerie installiert, die dem Volk einreden soll, es werde aufgearbeitet, es werde sich was ändern und es tue dem Klerus leid.
Das zu vermitteln ist die Aufgabe von "Pressesprechern", die mit ihrem Schmarrn und ihren Lügen Unsummen verdienen…More
"Die Lüge oft genug wiederholen, dann wird sie geglaubt."
Das wird auch seit 2010 mit der Missbrauchsaufarbeitung probiert.

Die Kirche hat eine Propagandamaschinerie installiert, die dem Volk einreden soll, es werde aufgearbeitet, es werde sich was ändern und es tue dem Klerus leid.
Das zu vermitteln ist die Aufgabe von "Pressesprechern", die mit ihrem Schmarrn und ihren Lügen Unsummen verdienen. Fragen Sie mal zu dem Thema Missbrauch in Ihrem Ordinariat an: Sie bekommen eine Kurz-Stellungnahme eines Pressesprechers in dem Tenor: Machen Sie sich mal keine Gedanken, alles ist in Ordnung.
Und (sehr wichtig): Gottes Segen für Sie!
Maria Katharina likes this.
EIn Priester, der glaubt er könne verheiratet Gott so dienen, wie es ein Priester tun muss, ist ungeeeignet für das Priesteramt, denn er hat nicht erfasst, was das Priesteramt ist.
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TraditionundKontinuität likes this.
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diana 1 likes this.
Es kann keine verheirateten Priester geben, denn man kann keinen zwei Herren dienen. Nicht mal Priester können das!!!!! Man muß sich entscheiden. Entweder für Gott oder für den Teufel. Entweder für das zölibatäre Priesteramt, oder für eine Familie - beides geht nicht!
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One more comment from Katholische-Legion
Herr Bischof Kohlgraf, Priester und Zölibat ist untrennbar miteinander verbunden. Es ist die Form der Nachfolge für Priester. Niemals kann es eine andere Form der Nachfolge für Priester geben als die des Zölibats, denn es ist die von Gott gewollte Form.
Ist in Ordnung, Herr Bischof. Sie können mich (verheiratet seit 42 Jahren) gerne weihen. Meine Primiz wird jedoch im "alten" Ritus stattfinden. Und jetzt?
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