„Nach der Wahl wird jeder Tag in Brüssel Stalingrad sein. Die Nationalisten werden zusammenarbeiten. Durch die Vernetzung wird etwas möglich sein, was ich «command by negation» nenne: Du kannst …More
„Nach der Wahl wird jeder Tag in Brüssel Stalingrad sein. Die Nationalisten werden zusammenarbeiten. Durch die Vernetzung wird etwas möglich sein, was ich «command by negation» nenne: Du kannst deinen Willen nicht durchsetzen, weil du keine Mehrheit hast, aber du kannst Dinge blockieren. Dadurch verändert sich die Situation grundlegend. Lassen wir die Briten und den Brexit kurz einmal ausser acht: Von den Parteien, mit denen ich rede, will keine die Europäische Union verlassen. Was die wollen, ist ein Europa der Nationen... Macron hat die Gelbwesten selbst erschaffen. Er hat das betrügerische, verlogene Pariser Klimaabkommen auf den Weg gebracht, zusammen mit Angela Merkel. Dieser Vertrag erlaubt den Chinesen, so viele Abgase in die Atmosphäre zu pumpen, wie sie wollen, und die westlichen Demokratien sollen dafür bezahlen.“
nzz.ch

Steve Bannon im Interview: Brüssel wird zu Stalingrad

Interview Steve Bannon, der frühere Chefstratege von Donald Trump, arbeitet seit Monaten daran, Europas Rechtspopulisten zu stärken und miteinander …
SvataHora
Einer der schrecklichsten Antitypen, die ich kenne! Bei dieser fürchterlichen Ausstrahlung I get goosepumps all over! Hetzen und verunsichern ist sein Programm! Mann, welche Leute haben in letzter Zeit nur das Weltpodium betreten. "Brüssel zu Stalingrad": hirnrissiger gehtes nicht mehr! Sogar Trump hat ihn abgestoßen. Das will was heißen!
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Antiquas
Ich glaube, es war Bertrand Russell, der den Satz prägte: "Es sind Persönlichkeiten, die die Welt verändern, nicht Bewegungen!"
Bannons Konzept ist plausibel. Die Zukunft wird zeigen, ob es von den Europäern angenommen wird. Einer deutschen "Bannon-Partei" würde ich übrigens sofort beitreten. Leider gibt es in Deutschland keine äquivalenten Persönlichkeit (en)!
Danke @AlexBKaiser für die Selek…More
Ich glaube, es war Bertrand Russell, der den Satz prägte: "Es sind Persönlichkeiten, die die Welt verändern, nicht Bewegungen!"
Bannons Konzept ist plausibel. Die Zukunft wird zeigen, ob es von den Europäern angenommen wird. Einer deutschen "Bannon-Partei" würde ich übrigens sofort beitreten. Leider gibt es in Deutschland keine äquivalenten Persönlichkeit (en)!
Danke @AlexBKaiser für die Selektion dieses wirklich interessanten Interviews aus der NZZ!
In der Symbolik und Allgemeinformeln mögen die nationalen Parteien der verschiedenen Länder noch gut übereinstimmen. Dass sie in Europa tatsächlich auch nur in der Verweigerung eine gemeinsame Position beziehen können, dazu sind die Interessen doch sehr verschieden. Orban oder die PISS werden als große Nettoempfänger sicher die Haushalte lieber durchwinken, die AFD will kürzen, Salvini immer …More
In der Symbolik und Allgemeinformeln mögen die nationalen Parteien der verschiedenen Länder noch gut übereinstimmen. Dass sie in Europa tatsächlich auch nur in der Verweigerung eine gemeinsame Position beziehen können, dazu sind die Interessen doch sehr verschieden. Orban oder die PISS werden als große Nettoempfänger sicher die Haushalte lieber durchwinken, die AFD will kürzen, Salvini immer mehr Geld, Salvini will Flüchtlinge in Europa verteilen, die keiner aufnehmen will. Ich denke mal, diese Einigkeit braucht keine Legislatur, um sich gegenseitig zu entzaubern.
Ratzi
Historischer Auftritt von Steve Bannon am 6.3.2018 in Zürich (O-Ton): www.youtube.com/watch
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