"Wir brauchen liturgische Utensilien, die das Glaubensverständnis des 21. und nicht des 19. Jahrhunderts repräsentieren."
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Tesa
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Standpunkt: Die Kirche braucht ein Fronleichnam 2.0!

Ein Kommentar von Dominik Blum
Eremitin
Die Kirche braucht ein Fronleichnam der alten Art: mit den herrlichen Liedern, dem Tragehimmel, den 4 Altären und dem Blumen streuen der Kinder.......wo ist mein allerschönstes Fest der Kindheit nur geblieben? Fronleichnam 1.0. brauchen wir und alles andere kannste in die Tonne kloppen.....ich habe da schon lange mit den Füßen abgestimmt!
Mir vsjem
"Wie könnten wir sonst tatsächlich anschaulich erfahrbar werden lassen, dass es um die lebendige Gegenwart unseres Gottes in dem Brot geht, das im Mittelpunkt der Eucharistiefeier heute steht?"

Im Mittelpunkt des Meßopfers steht das KREUZESOPFER CHRISTI!
Im Mittelpunkt steht nicht heute, sondern immer schon die Einsetzung dieses OPFERS.

Gewiss spielte sich alles an diesem Abend ab "während …More
"Wie könnten wir sonst tatsächlich anschaulich erfahrbar werden lassen, dass es um die lebendige Gegenwart unseres Gottes in dem Brot geht, das im Mittelpunkt der Eucharistiefeier heute steht?"

Im Mittelpunkt des Meßopfers steht das KREUZESOPFER CHRISTI!
Im Mittelpunkt steht nicht heute, sondern immer schon die Einsetzung dieses OPFERS.

Gewiss spielte sich alles an diesem Abend ab "während sie aßen": (Mk 14,22; Mt 26,26). Das bedeutet eben der Zeitraum dieses Abendmahls. Doch nicht DAS Abendmahl wird gefeiert, denn beim Abendmahl (Passah-Mahl = Abendmahl) blieb das dünne ungesäuerte Brot (Tag der Ungesäuerten Brote) weiterhin Brot und der Wein blieb Wein. Erst NACH DEM (Abend-)MAHLE gab es eine ganz neue Szene. Nach dem Abräumen bereiteten die Apostel alles für das große Mysterium vor. "Ebenso nahm er NACH dem Mahle auch den Kelch…" (Lk 22,20)
"In gleicher Weise nahm er NACH dem Mahle..." (Wandlungsworte in der Heiligen Messe)

Im Neuen Bund gibt es kein Passahfest mehr; es wurde von CHRISTUS aufgehoben.
Der Mittelpunkt im Neuen Bund ist das HEILIGE KREUZESOPFER CHRISTI, gegenwärtig gesetzt im Heiligen Meßopfer. So wird auch an Fronleichnam nicht des Abendmahls gedacht, sondern der Einsetzung des Allerheiligsten Altarsakramentes.

Es dreht sich also um ein falsches Verständnis dieses Glaubensgeheimnisses; der Verstand muss sich diesem Glaubensgeheimnis unterwerfen.

Es wird sogar in manchen Schriftstücken von "Einsetzung" des Abendmahls gesprochen. (s. "Passahmahl und Abendmahl", Autor Heike Schüller)
Nicht das Abendmahl wurde eingesetzt, denn das "Abendmahl" gab es bereits und war das jüdische Passahfest. Im Abendmahlsaal geschah die Vorwegnahme des Kreuzesopfers Christi in unblutiger Weise, es vollzog sich die Einsetzung des Heiligen Meßopfers.

Hochgelobt und angebetet sei ohne End'
JESUS im Allerheiligsten Sakrament.
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Bibiana
"Seht den Leib des Herrn!" In diesem Sinne wohl eine Frömmigkeit, die einmal im Jahr auch zur "Schau" gestellt wird.
Und warum auch nicht. Nur ist jammerschade, dass wir heute, wenn auch durchaus gläubige Christen, im Grunde nicht sehr viel wissen um die Geheimnisse des Altarsakraments. (Es sind auch Wunder damit geschehen, in Deutschland u.a. während der heiligen Messe vor langer Zeit in …More
"Seht den Leib des Herrn!" In diesem Sinne wohl eine Frömmigkeit, die einmal im Jahr auch zur "Schau" gestellt wird.
Und warum auch nicht. Nur ist jammerschade, dass wir heute, wenn auch durchaus gläubige Christen, im Grunde nicht sehr viel wissen um die Geheimnisse des Altarsakraments. (Es sind auch Wunder damit geschehen, in Deutschland u.a. während der heiligen Messe vor langer Zeit in Walldürn.)

Infos über unseren Glauben sind heute wahrlich vonnöten. Und auch darüber, wie man sich in einer Prozession verhält, auch was man/frau trägt, also zB nicht bauchnabelfrei an heissen Tagen.
Denn kritisch wird man beäugt, geht man mit dem hochheiligen Gut an die Öffentlichkeit.
Mir vsjem
"Die aktuelle Form repräsentiere nämlich kein zeitgemäßes Glaubensverständnis."

Der Glaube ist unwandelbar; er ändert sich nicht. Nicht der Glaube muss sich der Zeit anpassen, sondern JEDE ZEIT muss sich dem wahren Glauben unterwerfen und das ist in bezug auf Fronleichnam der Glaube an die Wesensverwandlung des Brotes und des Weines in den Leib und das Blut CHRISTI. Folglich gebührt dem …More
"Die aktuelle Form repräsentiere nämlich kein zeitgemäßes Glaubensverständnis."

Der Glaube ist unwandelbar; er ändert sich nicht. Nicht der Glaube muss sich der Zeit anpassen, sondern JEDE ZEIT muss sich dem wahren Glauben unterwerfen und das ist in bezug auf Fronleichnam der Glaube an die Wesensverwandlung des Brotes und des Weines in den Leib und das Blut CHRISTI. Folglich gebührt dem Allheiligen GOTT im Sakrament Verehrung und Anbetung.
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Liturgische Utensilien?? Regenbogenfähnchen...etc...Zum Schauen und Schaudern...Man muß der normalen Bevölkerung dieses Bild zumuten
a.t.m
Die Gebäude der Afterkirche (ich meine damit das antikatholische innerkirchliche Konstrukt das aus dem Unseligen _VK II hervorgekorchen ist) leeren sich nur deshalb, weil in ihnen keine Beständigkeit mehr vorhanden ist, Heute so Morgen so und Abends anderes als Morgens. Und am besten ist das daran zu erkennen wie die antikatholischen innerkirchlichen Irrlehrer und Wölfe in Schafskliedern der …More
Die Gebäude der Afterkirche (ich meine damit das antikatholische innerkirchliche Konstrukt das aus dem Unseligen _VK II hervorgekorchen ist) leeren sich nur deshalb, weil in ihnen keine Beständigkeit mehr vorhanden ist, Heute so Morgen so und Abends anderes als Morgens. Und am besten ist das daran zu erkennen wie die antikatholischen innerkirchlichen Irrlehrer und Wölfe in Schafskliedern der AFTERKIRCHE mit den wenigen noch wahren von Gott dem Herrn berufenen Hirten umgehen.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
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Der missmutige Porschefahrer...Beim Karnevalsumzug wäre er gar nicht an die Teilnehmer gekommen, weil dann verständnisvoller in weitem Umkreis gesperrt wird. "Mittelalterliche Schaufrömmigkeit"...Ja, das Schauen-Wollen stammt aus der Gotik und ist heute säkularisiert zu Shows und "Street-Days". Sollen wir Katholiken "schau-asketisch" drinnen bleiben, uns zurückziehen in die Katakomben? Dem Autor …More
Der missmutige Porschefahrer...Beim Karnevalsumzug wäre er gar nicht an die Teilnehmer gekommen, weil dann verständnisvoller in weitem Umkreis gesperrt wird. "Mittelalterliche Schaufrömmigkeit"...Ja, das Schauen-Wollen stammt aus der Gotik und ist heute säkularisiert zu Shows und "Street-Days". Sollen wir Katholiken "schau-asketisch" drinnen bleiben, uns zurückziehen in die Katakomben? Dem Autor Dominik Blum sind Traditionen ("barock", "Pickelhaube") etwas ganz Fürchterliches, und er zeigt eine (schon vorkonziliar unter blässlichen Intellektuellen spürbare) Animosität gegen das, was an Katholischem noch nicht getilgt ist, was Natur wie Kultur freudig bejaht und in starken Formen mit dem Himmel verbinden will.
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CollarUri
Herr, erbarme Dich seiner Seele.
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