Todesstrafe: Häretischer Franziskus behauptet, dass die Morallehre in ihr Gegenteil gewendet werden…

Die Todesstrafe ist „inakzeptabel und unmoralisch”. Das sagte Papst Franziskus bei einer heutigen Audienz für die Dachorganisation Internationale Vereinigung von Generaloberinnen. Die Stellungnahme…
Pie Jesus
Gegner der Todesstrafe haben mehr Mitleid mit und Empathie für Mörder als für ihre Opfer u. deren Qualen.
Ich sehe viele Kriminalfälle, die über unvollstellbare grausame und bestialische Morde von verrohten Mördern berichten. Da gab es ein Fall, wo ein äußerst grausamer Mörder ein 3-Jähriges Kind tagelang brutalst gefoltert und vergewaltigt hatte um es nach langem Martyrium LEBEND zu begraben …More
Gegner der Todesstrafe haben mehr Mitleid mit und Empathie für Mörder als für ihre Opfer u. deren Qualen.
Ich sehe viele Kriminalfälle, die über unvollstellbare grausame und bestialische Morde von verrohten Mördern berichten. Da gab es ein Fall, wo ein äußerst grausamer Mörder ein 3-Jähriges Kind tagelang brutalst gefoltert und vergewaltigt hatte um es nach langem Martyrium LEBEND zu begraben damit es elend und qualvoll starb und er sich darn ergötzen: Der Täter saß in der Todeszelle, triefte vor Selbstmitleid. Er hatte Null Reue und Mitleid und verhöhnte sein Opfer und die Angehörige noch und sagte, dass wenn er rauskäme, er immer wieder Menschen foltern und töten würde. Nur eine Kugel könne ihn davon abhalten, nicht zu töten.
Pie Jesus
@Tradition und Kontinuität "Glücklicherweise entwickelt die Menschheit, und mit ihr die Theologie sich weiter. " Für sie ist der christliche Glaube also ein menschengemachte Idee und keine Offenbarung Gottes? Die Menschen und die Theologie entwickelt sich weiter zurück zum Heidentum. Moderne Theologie gebiert Atheismus und Glaubensabfall. Die Menschenheit entwickelt sich weiter und sagt wir …More
@Tradition und Kontinuität "Glücklicherweise entwickelt die Menschheit, und mit ihr die Theologie sich weiter. " Für sie ist der christliche Glaube also ein menschengemachte Idee und keine Offenbarung Gottes? Die Menschen und die Theologie entwickelt sich weiter zurück zum Heidentum. Moderne Theologie gebiert Atheismus und Glaubensabfall. Die Menschenheit entwickelt sich weiter und sagt wir brauchen keinen Gott und keine Moral, die von Gott kommt. Die Theologie entwickelt sich weiter und wir haben schon eine gendergerechte, politisch korrekte, Feministische-Bibel.

Gendermainstream, Transgenderism, die Zerstörung von der traditionellen Ehe und Familie, Massen- Abtreibung, Euthanasie, Gay marriage, hedonismwahn... Soweit waren die alten Römer schon. Wo sehen sie hier eine moralische Weiterentwicklung?
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@Pie Jesus
Für sie ist der christliche Glaube also ein menschengemachte Idee und keine Offenbarung Gottes?
Natürlich ist der christliche Glaube eine Offenbarung Gottes. Das würde ich nie bezweifeln. Es geht aber auch um die tiefe Erkenntnis und die rechte Interpretation der geoffenbarten Wahrheit. Und hier gibt es durchaus eine Weiterentwicklung. Nehmen wir einen Vergleich: auch die von Gott …More
@Pie Jesus
Für sie ist der christliche Glaube also ein menschengemachte Idee und keine Offenbarung Gottes?
Natürlich ist der christliche Glaube eine Offenbarung Gottes. Das würde ich nie bezweifeln. Es geht aber auch um die tiefe Erkenntnis und die rechte Interpretation der geoffenbarten Wahrheit. Und hier gibt es durchaus eine Weiterentwicklung. Nehmen wir einen Vergleich: auch die von Gott gegebenen Naturgesetze sind unabänderlich. Trotzdem haben die Wissenschaftler zu allen Zeiten gestritten, es gab neue Erkenntnisse, neue Theorien kamen auf, andere wurden hinfällig. Das gleiche gilt, wenn vielleicht auch in vermindertem Maße für die Theologie. Wo es Entwicklung gibt, kann es auch zu Fehlentwicklungen kommen, wie die, welche Sie im letzten Abschnitt Ihres Kommentars aufzählen. Diese (von wahren katholischen Theologen wie Ratzinger stets bekämpften) Irrtümer sollten aber nicht gebraucht werden, um die Möglichkeit wahren Fortschritts im Sinne einer tieferen Erkenntnis des göttlichen Willens in Frage zu stellen..
Da hat Franziskus absolut recht. Auch die großen Päpste JP II und Benedikt haben sich in diesem Sinne geäußert. Glücklicherweise entwickelt die Menschheit, und mit ihr die Theologie sich weiter. Für die Menschen unserer Zeit sollte die Ächtung der Todesstrafe eine Selbstverständlichkeit sein. Obwohl ich persönlich wirklich erzkonservativ bin, macht es mich wütend, dass sich immer wieder …More
Da hat Franziskus absolut recht. Auch die großen Päpste JP II und Benedikt haben sich in diesem Sinne geäußert. Glücklicherweise entwickelt die Menschheit, und mit ihr die Theologie sich weiter. Für die Menschen unserer Zeit sollte die Ächtung der Todesstrafe eine Selbstverständlichkeit sein. Obwohl ich persönlich wirklich erzkonservativ bin, macht es mich wütend, dass sich immer wieder Befürworter dieses Gräuels zu Wort melden. Glücklicherweise haben sie in unseren zivilisierten Gesellschaften keine Chance, was man leider nicht von den Abtreibungsbefürwortern sagen kann. Deshalb sollten wir unsere Kräfte einsetzen damit auch dieses Gräuel bald Vergangenheit ist. Das Recht auf Leben ist unantastbar!!!!!
CSc
Die neue luziferische Weltordnung ist die Umkehrung der alten christlichen Weltordnung und alles andere als zivilisiert, vielmehr zutiefst barbarisch. In der alten christlichen Weltordnung wurden unschuldige Kinder geschützt und schwere Verbrecher hingerichtet. In der neuen luziferischen Weltordnung werden unschuldige Kinder ermordet und schwere Verbrecher geschont. Nicht einmal die modernistisch…More
Die neue luziferische Weltordnung ist die Umkehrung der alten christlichen Weltordnung und alles andere als zivilisiert, vielmehr zutiefst barbarisch. In der alten christlichen Weltordnung wurden unschuldige Kinder geschützt und schwere Verbrecher hingerichtet. In der neuen luziferischen Weltordnung werden unschuldige Kinder ermordet und schwere Verbrecher geschont. Nicht einmal die modernistischen Päpste Johannes Paul II. und Benedikt XVI. haben die prinzipielle Legitimität der Todesstrafe verneint. Siehe dazu auch: Die Zulässigkeit der Todesstrafe ist eine katholische Glaubenswahrheit › Katholisches.
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Pie Jesus
@Tradition und Kontinuität
Es gibt Fälle die die Todesstrafe rechtfertigen, Kriegsverbrechen, Genozid, barbarische Morde, etc. In der Bergpredigt (Mt 5 – 7) weist der Herr Jesus seine Jünger an, persönlich keine Rache zu üben, wenn ihnen Unrecht widerfahren ist. Das ist aber keine Anweisung für eine Regierung. Die Regierung soll das Gute belohnen, fördern und das Böse bestrafen (Röm 13,3.4). …More
@Tradition und Kontinuität
Es gibt Fälle die die Todesstrafe rechtfertigen, Kriegsverbrechen, Genozid, barbarische Morde, etc. In der Bergpredigt (Mt 5 – 7) weist der Herr Jesus seine Jünger an, persönlich keine Rache zu üben, wenn ihnen Unrecht widerfahren ist. Das ist aber keine Anweisung für eine Regierung. Die Regierung soll das Gute belohnen, fördern und das Böse bestrafen (Röm 13,3.4). Notwehr, Töten im Krieg oder in Kriegsgefahr bzw. Todesstrafe für Kriegsverbrechen, Genozid, barbarische bzw. sadistische Morde, sind nicht nur zulässig, sondern geboten.

Nochmals die Todesstrafe ist Strafe für Menschen, die das Ebenbild Gottes, ihre Opfer zerstört haben. Also die Strafe für das Böse und damit eben kein Mord. Abtreibung hingegen ist die Todesstrafe für Unschuldige. Den Unterschied sollten Katholiken, Bischöfe und der Papst kennen.

Offenbar ist im Vatikan heute die Würde und Leben von Mördern mehr wert als die Würde und Leben von unschuldigen Babys und Opfern. Westliche Staaten schützen die Würde und Leben von Mördern und verhängen aber die Todesstrafe für ungeborene, unschuldige Babys. Was ist daran zivilisiert, wenn unschuldiges Leben vernichtet und wie Müll entsorg werden darf, aber das Leben von bösartigen Monstern wie ein Heiligtum geschützt wird? Was Sie ZIVILISIERT und Weiterentwicklung der Menschheit nennen, nennt Gott Korruptheit, Perversion, Gottlosigkeit, Ungerechtigkeit.
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@Pie Jesus
In puncto Abtreibung brauchen wir gar nicht diskutieren: da bin ich mit Ihnen ganz auf einer Linie. Dass es ungeheuerliche Verbrechen gibt, die harte Strafen erfordern, sollte auch klar sein. Lebenslange Haft, ja körperliche Züchtigung, sofern die Würde des Häftlings nicht angegriffen wird, sind absolut legitim. Für mich, und die, die im gleichen Sinne denken, ist die Todesstrafe …More
@Pie Jesus
In puncto Abtreibung brauchen wir gar nicht diskutieren: da bin ich mit Ihnen ganz auf einer Linie. Dass es ungeheuerliche Verbrechen gibt, die harte Strafen erfordern, sollte auch klar sein. Lebenslange Haft, ja körperliche Züchtigung, sofern die Würde des Häftlings nicht angegriffen wird, sind absolut legitim. Für mich, und die, die im gleichen Sinne denken, ist die Todesstrafe jedoch nicht zulässig. Weil jedes Leben heilig und unantastbar ist. Etwas anderes ist es natürlich, wenn Leben gegen Leben steht, wie bei Notwehr oder Krieg. Da kann Töten erlaubt sein. Deshalb gehört das nicht in die selbe Kategorie wie die Todesstrafe.
An @CSc Eine Frage/ Meinung zur kirchlichen Lehre der Todesstrafe:
Die Lehren der Heiligen Thomas von Aquin und Robert Bellarmin sind m.E. von der Kirche angenommen und vertreten worden. Wenn das stimmt, dann ist das, was die Kirche bisher über die Erlaubtheit der Todesstrafe lehrte, verbindliche Lehre. Haben sich andere Heilige gegen die Todesstrafe ausgesprochen? Und hat die Kirche solche …More
An @CSc Eine Frage/ Meinung zur kirchlichen Lehre der Todesstrafe:
Die Lehren der Heiligen Thomas von Aquin und Robert Bellarmin sind m.E. von der Kirche angenommen und vertreten worden. Wenn das stimmt, dann ist das, was die Kirche bisher über die Erlaubtheit der Todesstrafe lehrte, verbindliche Lehre. Haben sich andere Heilige gegen die Todesstrafe ausgesprochen? Und hat die Kirche solche ablehnenden Meinungen angenommen? Ich frage nur nach vorkonziliaren Heiligen.

Wenn die Kirche bisher die Erlaubtheit der Todesstrafe gelehrt hat, dann ist es nicht massgeblich, was Philosophen oder andere Denker dazu meinen.
CSc
Ich kenne keinen (vorkonziliaren) Heiligen, der sich gegen die Todesstrafe ausspricht. "Aber alle hervorragenden Lehrer der Kirche bezeugen die Erlaubtheit der Todesstrafe (vgl. Augustin, Ep. 153, 16ff.)" (Joseph Mausbach, Katholische Moraltheologie, Dritter Band: Die spezielle Moral, 2. Teil: Der irdische Pflichten Kreis. Die Lehre von den sittlichen Pflichten des Apostolates zur Auferbauung …More
Ich kenne keinen (vorkonziliaren) Heiligen, der sich gegen die Todesstrafe ausspricht. "Aber alle hervorragenden Lehrer der Kirche bezeugen die Erlaubtheit der Todesstrafe (vgl. Augustin, Ep. 153, 16ff.)" (Joseph Mausbach, Katholische Moraltheologie, Dritter Band: Die spezielle Moral, 2. Teil: Der irdische Pflichten Kreis. Die Lehre von den sittlichen Pflichten des Apostolates zur Auferbauung des Reiches Gottes in Kirche und Welt, 10. neubearb. Aufl. v. Gustav Ermecke, Münster W. 1961, S. 280). Siehe dazu auch: Die Zulässigkeit der Todesstrafe ist eine katholische Glaubenswahrheit › Katholisches.
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Danke für die Antwort,@CSc, . Darum ist eine Diskussion über diesen Punkt ja doch wohl nicht mehr angemessen. Bessere katholische Theologen gibt es wohl derzeit nicht.
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studer
Die Lehre der Kirche in nicht theologischen, sondern rein philosophisch-moralischen Fragen ist eine Angelegenheit der Schärfung der sittlichen Urteilskraft in gemäss dem Massstäben des Naturrechts. Die Kirche hat NIE die Abschaffung der Todesstrafen in zahlreichen Republiken und Fürstentümer der frühen Neuzeut angeprangert, vgl. San Marino, vgl. Grossherzogtum Toskana unter Peter Leopold im 18. …More
Die Lehre der Kirche in nicht theologischen, sondern rein philosophisch-moralischen Fragen ist eine Angelegenheit der Schärfung der sittlichen Urteilskraft in gemäss dem Massstäben des Naturrechts. Die Kirche hat NIE die Abschaffung der Todesstrafen in zahlreichen Republiken und Fürstentümer der frühen Neuzeut angeprangert, vgl. San Marino, vgl. Grossherzogtum Toskana unter Peter Leopold im 18. Jahrhundert usw.. Dass der Kirchenstaat die Todesstrafe beibehalten hat, war eine rein politische Erwägung, nie jedoch verbindliche Lehre der Kirche. Sich auf grosse Heilige zu berufen in Angelegenheiten, die mit der Heiligkeit nichts gemeinsam haben ist theologischer Unfug, um gedankliche Schwäche und intellektuelle Faulheit zu verbrämen.
Dass es jetzt kein besseres Verständnis von Moral gibt, sieht man daran, dass derzeit über 50 Millionen Kinder im Mutterleib jährlich hingerichtet/ geschlachtet werden. Das Leben eines Ungeborenen hat denselben Wert wie das eines geborenen Menschen.
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studer
Die Moralische Einsicht, dass es sich um Mord von Miliarden von Kinder handelt ist in der Tat nicht genügend verbeitet, aber aber für den, der sich um die Bildung sittlicher Urteilskraft bemüht heutzutage deutlicher denn je.
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Lucullus
Zur Todesstrafe: Irgendwo in der Bibel steht:" Die Zauberer sollst du nicht leben lassen". Todesstrafe also. Steht zwar im Alten Testament. Aber das gilt weiter,wenn das Neue Testament es nicht ausdrücklich aufhebt. Hat es nicht.
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Goldfisch
@Lucullus -> Jesus sagt aber auch: "Liebe deine Feinde, tu Gutes denen, die dich hassen". Ich denke, daß das wohl die weitaus größere aller Tugenden ist, wenn man das wirklich zulassen kann. Allein die Überwindung verlangt einem so manches Opfer ab.
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CSc
@Goldfisch
Der hl. Thomas von Aquin weist darauf hin, dass die Hinrichtung von Verbrechern nicht aus Hass geschieht: "Das tut der Richter freilich nicht aus Haß gegen sie [die Verbrecher], sondern aus Liebe der Teuerliebe, mit der das öffentliche Gut dem Leben der Einzelperson vorgezogen wird. – Und doch ist der durch den Richter zugefügte Tod dem Sünder zu Nutz: zur Tilgung der Schuld, wenn er …More
@Goldfisch
Der hl. Thomas von Aquin weist darauf hin, dass die Hinrichtung von Verbrechern nicht aus Hass geschieht: "Das tut der Richter freilich nicht aus Haß gegen sie [die Verbrecher], sondern aus Liebe der Teuerliebe, mit der das öffentliche Gut dem Leben der Einzelperson vorgezogen wird. – Und doch ist der durch den Richter zugefügte Tod dem Sünder zu Nutz: zur Tilgung der Schuld, wenn er sich bekehrt; bekehrt er sich aber nicht, so zur Beendigung der Schuld, weil ihm dadurch die Macht genommen wird, weiter zu sündigen." (S.th. II-II, q. 25, a. 6, ad 2; Thomas von Aquino, Summe der Theologie. Zusammengefaßt, eingeleitet und erläutert von Joseph Bernhart. Dritter Band: Der Mensch und das Heil [Kröners Taschenausgabe, 109], veränderter Nachdruck der dritten, durchgesehenen und verbesserten Auflage, Stuttgart 1985, S. 124)
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Lucullus
Bergoglios ewig gleiche Botschaft: "2000 Jahre Kirche waren einfach Sxxxxxx, Ich ,Jorge Bergoglio, weiß alles besser. Und vor allem weiß ich,was eine gottlos gewordene Welt von der Kirche verlangt,also linksum kehrt, Marsch. - Kann dieser Mensch nicht endlich sterben und dann Gott im Himmel erklären,daß der mit seinem in der Bibel erklärten Willen nicht mehr in die Zeit passt?
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Goldfisch
@Lucullus -> stell ich mir lebhaft vor. FP vor der Himmelstür und klopft, pocht ja tritt die Tür fast ein und Jesus schaut zum Fenster raus und fragt: "Na, was willst du Besserwisser denn von MIR?? - Hast du nicht das Himmelreich hinuntergewirtschaftet und nun willst du hier einziehen??? - Nicht dein Ernst!!"
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Korrektur der Überschrift: "Häretischer Kardinal Bergoglio".
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Goldfisch
@DrMartinBachmaier oder Bischof von Rom, so wie er sich selbst immer wieder betitelt.
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Mk 16,16
Der FP macht ohnehin was er will, hoffentlich greift der Herr bald ein.
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Ich glaub', Der hat eingegriffen, indem Er uns zeigt, dass Er als Hl. Geist immer noch durch Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. spricht.
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studer
In der katholischen Kirche hat das Argument, dass etwas wahr ist, weil es über Jahrhunderte behauptet wurde, nur eine ganz schwaches Gewicht. Melchior Cano hat die loci comunes, d.h. die unterschiedlichen Gesichtspunkte der überlieferten Tradition und die Hierarchie der autoritativen Argumente der Theologie ganz klar unterschieden.
Nun ist die Frage der Todesstrafe auch nicht etwas, das sich mit …More
In der katholischen Kirche hat das Argument, dass etwas wahr ist, weil es über Jahrhunderte behauptet wurde, nur eine ganz schwaches Gewicht. Melchior Cano hat die loci comunes, d.h. die unterschiedlichen Gesichtspunkte der überlieferten Tradition und die Hierarchie der autoritativen Argumente der Theologie ganz klar unterschieden.
Nun ist die Frage der Todesstrafe auch nicht etwas, das sich mit den Moden der Zeit rechtfertigen liesse, sondern ein Thema des Naturrechts und der PHILOSOPHISCHEN Reflexion über die Achtung der menschlichen Würde gemäss den göttlichen Geboten und die daraus folgende Anerkennung der Menschenrechte.
Dasselbe gilt auch für das Thema der Folter, welche über Jahrhunderte von der Kirche zugelassen und gerechtfertigt wurde. Dennoch kommt es niemandem mehr in den Sinn, dass man sie wie zu frührenen Zeiten anwenden dürfte, man überlegt sich höchstens. ob es Ausnahmefällte gibt, wo man z.B. von jemanden, der lebensrettende Informationen vorenthält zur Eruierung dieser Informationen die Folter anwenden dürfe, aber das sind rein philosophische Fragen.
Die Todesstrafe ist nicht biblisch und auch nicht dogmatisch gerechtfertigt - sie ist rein ein Thema der naturrechtlichen Reflexion im Lichte der erhellenden Einsichten der Offenbarung.
Heutzutage ist auf alle Fälle die Todesstrafe in keinem Land mehr gerechtifertigt, weil die Verurteilten in Gefängnissen niemanden mehr bedrohen, weil es zu vielen Ermordungen unschuldiger Opfer von Justizirrtümer kommt, laut allen Recherchen die Abschreckungswirkung nicht gegeben ist, und die Todesstrafe vor allem von gottlose, unchristlichen Dikaturen übelst missbracht wird. Ferner impliziert die Todesstrafe die unannehmbare Folge, dass Menschen als "Henker" einen die Seele zerstörenden perversen Beruf ausüben müssen. Wer die Todesstrafe auch der Vergangenheit bewundert ist innerlich pervers, ein psychischer Krüppel!
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@studer Das ist wohl philosophisch nicht schlecht, aber theologisch völlig irrelevant, unterscheiden Sie diese beiden Dinge. Wenn Sie Recht haben - was ich im allgemeinen auch annehme -, dann müssen die politischen Führer entsprechend agieren und nicht die spirituellen.
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studer
Philosophie und Theologie gilt es ganz klar zu unterscheiden, aber nicht zu trennen. In dieser Hinsicht folge ich Vicenzo Gioberti, der gewarnt hat, wie die französischen Aufklärer Philsophie und Theologie zu trennen oder wie die deutschen Idealisten Theologie und Philosophie zu verschmelzen.
CSc
@studer
Die Schrift, die Väter und das Lehramt bezeugen die Legitimität der Todesstrafe. Auch die Heiligen befürworteten die Todesstrafe. Die Todesstrafe hat (wie jede Strafe) nicht in erster Linie eine schützende, sondern eine vergeltende/sühnende Funktion. Darum hat die Todesstrafe als Höchststrafe für Schwerverbrechen auch im Zeitalter von Hochsicherheitsgefängnissen ihre Berechtigung nicht …More
@studer
Die Schrift, die Väter und das Lehramt bezeugen die Legitimität der Todesstrafe. Auch die Heiligen befürworteten die Todesstrafe. Die Todesstrafe hat (wie jede Strafe) nicht in erster Linie eine schützende, sondern eine vergeltende/sühnende Funktion. Darum hat die Todesstrafe als Höchststrafe für Schwerverbrechen auch im Zeitalter von Hochsicherheitsgefängnissen ihre Berechtigung nicht verloren. Missbrauch der Todesstrafe hebt deren rechten Gebrauch nicht auf. Justizirrtümer gibt es auch ohne Todesstrafe und sie sind auch im Fall von Freiheitsstrafen nicht mehr rückgängig zu machen.
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studer
@CSc Der Missbrauch der Todesstrafe bewirkt das schlimmste Verbrechen, nämlich die Ermordung. Du sollst nicht Töten ist ein oberstes Gebot, wenn man es aufhebt, bewirkt es die Zerstörung fundamentalster Kriteriologie im Rahmen der Moral und das finden wir in den schlimmsten Unrechtsregimes, besonders bei den gottlosen Komunisten aber leider auch bei an sich frommen Diktatoren mit guten …More
@CSc Der Missbrauch der Todesstrafe bewirkt das schlimmste Verbrechen, nämlich die Ermordung. Du sollst nicht Töten ist ein oberstes Gebot, wenn man es aufhebt, bewirkt es die Zerstörung fundamentalster Kriteriologie im Rahmen der Moral und das finden wir in den schlimmsten Unrechtsregimes, besonders bei den gottlosen Komunisten aber leider auch bei an sich frommen Diktatoren mit guten religiösen Absichten, welche aber durch die Anwedung der Todesstrafen in Friedenszeit grosse Verbrecher wurden, wie Franco, Pinochet und die argentinischen Generäle.
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studer
Die Sühneleistung der Todesstrafe ist nicht ein legitimes Ziel menschlichen Strebens. Die Todesstrafe zu ersehnen ist genau so pervers, wie das Ersehnen von Selbstmord. Daher hat Beccaria auch aus christlicher Perspektive recht, wenn er die Todesstrafe im Rahmen des Gesellschaftsvertrags ablehnt.
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@studer Dann respektieren Sie doch bitte, dass es zwar einerseits ein theologisches Argument für die Todesstrafe gibt - nämlich deren Entschärfung durch die Lehre vom ewigen Leben -, andererseits aber kaum theologische Argumente dagegen. Klar sollte man in den USA der vielen Justizirrtümer wegen besser die Finger davon lassen! Klar ist es auch barbarisch, Menschen jahrelang in Todeszellen zu …More
@studer Dann respektieren Sie doch bitte, dass es zwar einerseits ein theologisches Argument für die Todesstrafe gibt - nämlich deren Entschärfung durch die Lehre vom ewigen Leben -, andererseits aber kaum theologische Argumente dagegen. Klar sollte man in den USA der vielen Justizirrtümer wegen besser die Finger davon lassen! Klar ist es auch barbarisch, Menschen jahrelang in Todeszellen zu halten, und deswegen besser, wenn man dies beseitigt. Klar kann man auch im Falle von Staatsnotstand entscheiden, aus Gründen des Lebensschutzes wolle man nicht selber töten. (NB. @CSc Es gibt mehr Justizirrtümer, wenn die Todesstrafe droht, weil die Mörder stärker bestrebt sind, die Tat einem andern in die Schuhe zu schieben, als wenn nur Gefängnis droht.)

Es kann aber nicht mit absoluten Argumenten jedem Staat und jeder Gesellschaft in jeder Lage verwehrt werden. Es gibt keine absoluten Argumente, und der Jesuit verhält sich gerade so, als gäbe es sie, weil für ihn das Absolute und das Relative gleich sind, wie für einen Philosophen, der von der Theologie, aber auch überhaupt vom katholischen Glauben, einfach Null Ahnung hat, oder der ihn, wo er nur kann, bekämpft.
studer
Ich denke, dass die Position von Hl. JPII und des Katechismus immer noch wegweisend sein kann. Zu beachten ist ferner, dass das Tötungsverbot in keiner Weise entschärft wird, weil man den Glauben ans ewige Leben hat. Die Sühneleistung der zurecht erlittenen Todesstrafe betifft höchstens eine Liderung im Fegefeuer, das ewige Leben an der Seite des Herrn bewirkt nur die Gnade und die Umkehr, dafür …More
Ich denke, dass die Position von Hl. JPII und des Katechismus immer noch wegweisend sein kann. Zu beachten ist ferner, dass das Tötungsverbot in keiner Weise entschärft wird, weil man den Glauben ans ewige Leben hat. Die Sühneleistung der zurecht erlittenen Todesstrafe betifft höchstens eine Liderung im Fegefeuer, das ewige Leben an der Seite des Herrn bewirkt nur die Gnade und die Umkehr, dafür ist keine Sühne durch Todesstrafe nötig !!!
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@studer Klar wird die Todesstrafe entschärft, versetzen Sie Sich in die Lage des Delinquenten: Der hat keine weltliche, irdische Hoffnung mehr, nur noch die theologisch begründete, die Hoffnung des Glaubens. Also besteht eben das theologische Argument für die Todesstrafe, die Theologie kann sie mildern. Sie kann sie aber nicht aus Prinzip ablehnen, weil es kein solches theologisches Prinzip …More
@studer Klar wird die Todesstrafe entschärft, versetzen Sie Sich in die Lage des Delinquenten: Der hat keine weltliche, irdische Hoffnung mehr, nur noch die theologisch begründete, die Hoffnung des Glaubens. Also besteht eben das theologische Argument für die Todesstrafe, die Theologie kann sie mildern. Sie kann sie aber nicht aus Prinzip ablehnen, weil es kein solches theologisches Prinzip gibt. Selbst der Lebensschutz geht nicht so weit, dass er ins Unendliche ausdehnbar wäre. Wenn Gott dem Abraham befiehlt, zu töten, dann muss Abraham gehorchen, der Rest ist nicht die Sache Abrahams, sondern die Sache Gottes.
CSc
@studer

Wie kommen Sie darauf, dass ausgerechnet das fünfte Gebot das oberste Gebot wäre und warum sollte die Anwendung der Todesstrafe in Friedenszeiten ein Verstoß gegen dieses Gebot sein?

Was zur Kirche zurückkehrende Waldenser im 13. Jahrhundert bekennen mussten, müssen auch die heutigen Katholiken bekennen, wenn sie Angehörige der Kirche bleiben wollen: „Was die weltliche Gewalt betrifft,…More
@studer

Wie kommen Sie darauf, dass ausgerechnet das fünfte Gebot das oberste Gebot wäre und warum sollte die Anwendung der Todesstrafe in Friedenszeiten ein Verstoß gegen dieses Gebot sein?

Was zur Kirche zurückkehrende Waldenser im 13. Jahrhundert bekennen mussten, müssen auch die heutigen Katholiken bekennen, wenn sie Angehörige der Kirche bleiben wollen: „Was die weltliche Gewalt betrifft, so erklären wir, daß sie ohne Todsünde ein Bluturteil vollstrecken kann, solange sie zum Vollzug der Strafe nicht aufgrund von Haß, sondern aufgrund eines richterlichen Urteils, nicht unvorsichtig, sondern überlegt schreitet“ (DH 795).

Der hl. Thomas von Aquin schreibt: „Und doch ist der durch den Richter zugefügte Tod dem Sünder zu Nutz: zur Tilgung der Schuld, wenn er sich bekehrt; bekehrt er sich aber nicht, so zur Beendigung der Schuld, weil ihm dadurch die Macht genommen wird, weiter zu sündigen.“ (S.th. II-II, q. 25, a. 6, ad 2; Thomas von Aquino, Summe der Theologie. Zusammengefaßt, eingeleitet und erläutert von Joseph Bernhart. Dritter Band: Der Mensch und das Heil [Kröners Taschenausgabe, 109], veränderter Nachdruck der dritten, durchgesehenen und verbesserten Auflage, Stuttgart 1985, S. 124). Der hl. Robert Bellarmin lehrt, dass man die zum Tode Verurteilten „glücklich nennen“ könne: „Denn entweder sind sie mit Recht zum Tode verurteilt worden oder mit Unrecht; wenn mit Recht, dann wird der Tod ihnen zur Genugtuung vor Gott dienen können, sofern sie ernstlich ihre Verbrechen verabscheuen und den Tod zur Sühne für ihre Sünden gerne hinnehmen; wenn mit Unrecht, dann müssen sie denjenigen von Herzen verzeihen, welche die Ursache ihrer Verurteilung waren, wodurch sie Nachfolger ihres Erlösers werden, der für seine Kreuziger betete: ‚Vater, verzeihe ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.‘ Dazu kommt, dass die zum Tode Verurteilten viel weniger vom Tode zu leiden haben als diejenigen, die an einer schweren und langwierigen Krankheit darniederliegen. Auch können sie, da sie noch bei gesunden Sinnen und klarem Verstande sind, leichter die hl. Beichte ablegen, sich auf den Empfang des allerheiligsten Sakramentes vorbereiten und ihre Gebete verrichten als diejenigen, die an das Krankenbett gefesselt sind und allerlei Schmerzen zu ertragen haben, während die Kraft ihrer Natur geschwächt oder vielleicht ganz verschwunden ist. Schließlich fehlt es auch fast nirgends an frommen und erfahrenen Männern, welche mit dem größten Fleiß und der größten Sorgfalt den zum Tode verurteilten auf ihrem letzten Gange beizustehen pflegen und sie belehren, wie sie sich vorbereiten müssen, damit sie den Tod in frommer Gesinnung hinnehmen und das selige Leben der Unsterblichkeit beginnen, während sie das sterbliche Leben beendigen.“ (Robert Bellarmin, Die Kunst, gut zu sterben, bearbeitet von Dr. Friedrich Frank, 2. Auflage, Kulmbach 2016, S. 139f.)
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@CSc Das Tötungsverbot darf nur aufgehoben werden, wenn es zur legitimen Verteidigung des Lebens unabdingbar ist, also im Krieg oder bei gewalttätigen Angriffen. Was der Hl. Thoams und der Hl. Robert dazu gesagt haben hat theologisch trotz Ihrer Autorität gegeüber der philosophischen Reflexion des Naturrechts keine Bedeutung. Auch ein göttlicher Befehl wäre ungöttlich, würde er Mord befehlen. …More
@CSc Das Tötungsverbot darf nur aufgehoben werden, wenn es zur legitimen Verteidigung des Lebens unabdingbar ist, also im Krieg oder bei gewalttätigen Angriffen. Was der Hl. Thoams und der Hl. Robert dazu gesagt haben hat theologisch trotz Ihrer Autorität gegeüber der philosophischen Reflexion des Naturrechts keine Bedeutung. Auch ein göttlicher Befehl wäre ungöttlich, würde er Mord befehlen. Daher lehnen wir, das positivistische Gottesverstädnis eines Ockhams mit Entschiedenheit ab, sowie den biblischen Positivismus und protestantischen Fundamentalismus.
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CSc
@studer
Gott kann gar keinen Mord befehlen. Er allein ist nämlich von Natur aus der Herr über Leben und Tod und besitzt deshalb das Recht einem Menschen die Tötung eines anderen Menschen zu befehlen. Aus diesem Grund verstößt derjenige, der auf Befehl Gottes hin einen Menschen tötet, niemals gegen das fünfte Gebot, welches Mord verbietet. Als Herr über Leben und Tod hat Gott den Menschen das …More
@studer
Gott kann gar keinen Mord befehlen. Er allein ist nämlich von Natur aus der Herr über Leben und Tod und besitzt deshalb das Recht einem Menschen die Tötung eines anderen Menschen zu befehlen. Aus diesem Grund verstößt derjenige, der auf Befehl Gottes hin einen Menschen tötet, niemals gegen das fünfte Gebot, welches Mord verbietet. Als Herr über Leben und Tod hat Gott den Menschen das Töten von Menschen im Krieg, aus Notwehr und bei der Vollstreckung der Todesstrafe erlaubt. Wer nun gegen Gott die Legitimität der Todesstrafe bestreitet, macht sich selbst zum Herrn über Leben und Tod.
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studer
Die Todesstrafe ist in fast allen Fällen nicht nötig, um Leben zu beschützen. Daher ist Todesstrafe, wo sie unmittelbar zum legitimen Schutz von Leben nicht unugänglich ist, als Mord zu bezeichnen und ist als schwerste Sünde und erbärmliches Verbrechen mit aller Deutlichkeit zu verurteilen.
Es gibt allerdings einige Menschen, die ins Schwärmen geraten, wenn Sie an ein über ein feierliches "auto …More
Die Todesstrafe ist in fast allen Fällen nicht nötig, um Leben zu beschützen. Daher ist Todesstrafe, wo sie unmittelbar zum legitimen Schutz von Leben nicht unugänglich ist, als Mord zu bezeichnen und ist als schwerste Sünde und erbärmliches Verbrechen mit aller Deutlichkeit zu verurteilen.
Es gibt allerdings einige Menschen, die ins Schwärmen geraten, wenn Sie an ein über ein feierliches "auto da fé" nachdenken. Das "reinigende Feuer", der "sühnende Pein" ... war für eine krankhaft morbide Spiritualität. Mit christlichem Glaube hat diese verdrehte und perfide Einstellung nicht das Geringste gemeinsam!
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@studer Der Verurteilte sollte schon so denken. Mein Leiden ist Sühne, Christus hat mehr gelitten als ich, weil Er wirklich in allem völlig unschuldig war und das Ganze auch mit seiner gesamten Tragweite vorhersehen musste.

Wie aber soll der Richter denken? Bezogen auf ihn haben Sie schon Recht, weil sich da ein Mensch zur existentiellen Macht über einen andern Menschen aufschwingt. Aber auch …More
@studer Der Verurteilte sollte schon so denken. Mein Leiden ist Sühne, Christus hat mehr gelitten als ich, weil Er wirklich in allem völlig unschuldig war und das Ganze auch mit seiner gesamten Tragweite vorhersehen musste.

Wie aber soll der Richter denken? Bezogen auf ihn haben Sie schon Recht, weil sich da ein Mensch zur existentiellen Macht über einen andern Menschen aufschwingt. Aber auch Sie kennen eine Ausnahme: "Todesstrafe, wo sie unmittelbar zum legitimen Schutz von Leben nicht unumgänglich ist". Also auch Sie sehen Ausnahmen, und gerade um die geht es. Auch die Befürworter der Todesstrafe haben sie nicht für einen Parksünder oder einen Ladendieb vorgesehen. Ein Richter kann sie nur dann zu Recht aussprechen, wenn er eine Moral hat, von der er überzeugt ist: Sie gilt für mich genauso wie für den Täter. Auch ich könnte in dieselbe Situation kommen und würde dann die Todesstrafe auf mich nehmen.
Wer z.B. hier Vergew... und Mordet oder sich an Kindern vergeht hat das Lebensrecht verwirkt,links/ grün fördert das noch durch lächerliche Strafen,die Justiz ist hier ja meist links.Wer Schäden verursacht z.B. beim Einbruch hat diese in Lagern bis zum letzten Cent abzuarbeiten,hier zahlt alles die Allgemeinheit,sind ja Kleinigkeiten.
CollarUri
@Walpurga50 Hier hat man Gefängnisse. Schauen Sie in Sri Lanka nach, unter den Nachrichten des vergangenen Jahres. Dort ist die Debatte aktuell, weil einige Häftlinge durch Revolten und einer Beinahe-Revolution die Macht des Staates eindeutig gebrochen haben.
rumi
Wie kann eine solche Debatte über die Todesstrafe geführt werden, ohne sich einen Gedanken zu machen, was eigentlich für ein himmelschreiendes Verbrechen in unserer Zeit passiert. Da werden täglich Tausende ungeborene Kinder abgeschlachtet aus niederen Beweggründen ohne die geringsten Gewissensbisse. Hätte man die Todesstrafe nicht abgeschafft, wären dann wohl Millionen von Kindern das Leben …More
Wie kann eine solche Debatte über die Todesstrafe geführt werden, ohne sich einen Gedanken zu machen, was eigentlich für ein himmelschreiendes Verbrechen in unserer Zeit passiert. Da werden täglich Tausende ungeborene Kinder abgeschlachtet aus niederen Beweggründen ohne die geringsten Gewissensbisse. Hätte man die Todesstrafe nicht abgeschafft, wären dann wohl Millionen von Kindern das Leben geschenkt worden, weil man dann die Henker gehenkt hätte?
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studer
In Ländern mit Todesstrafe ist doch die Ermordung der Ungeborenen nicht geringer, ganz im Gegenteil, vgl. China!
CSc
@AfD sù Gloria
Nur wenn bewusst ein Unschuldiger verurteilt wird, ist es Mord (Justizmord). Wenn dagegen versehentlich ein Unschuldiger verurteilt wird, ist es ein Irrtum (Justizirrtum). Auch der Apostel Paulus hat in einer Zeit, in der die Todesstrafe zum Kampf gegen die Christen missbraucht wurde, inspiriert vom Heiligen Geist geschrieben: "Wenn du aber das Böse thust, so fürchte, denn nicht …More
@AfD sù Gloria
Nur wenn bewusst ein Unschuldiger verurteilt wird, ist es Mord (Justizmord). Wenn dagegen versehentlich ein Unschuldiger verurteilt wird, ist es ein Irrtum (Justizirrtum). Auch der Apostel Paulus hat in einer Zeit, in der die Todesstrafe zum Kampf gegen die Christen missbraucht wurde, inspiriert vom Heiligen Geist geschrieben: "Wenn du aber das Böse thust, so fürchte, denn nicht umsonst trägt sie [die weltliche Gewalt] das Schwert; ist sie doch Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Bestrafung für den, der das Böse thut." (Röm 13,4) "Abusus non tollit usum ist ein lateinisches Sprichwort und war eine Rechtsregel: Missbrauch hebt den (rechten) Gebrauch nicht auf. Gelegentlich wird er ergänzt mit sed confirmat substantiam („sondern er bestätigt das Wesen“). Der Satz richtet sich gegen die Neigung, etwas verbieten zu wollen, nur weil die grundsätzliche Gefahr eines Missbrauchs besteht." (de.wikipedia.org/wiki/Abusus_non_tollit_usum)
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Ich verstehe diese endlosen Diskussionen nicht. Das menschliche Leben ist absolut heilig und unantastbar: Punkt. Fertig!
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