Keinen Kontakt mit Gott in der Wirrkirche

Die Vat 2. Kirche hat den Menschen zum Zentrum ihrer Bestrebungen gemacht. Diese Wende von der Theo- hin zur Anthropozentrierung ist gewollt und wird als notwendig angesehen, um dem modernen …
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alfredus
Mit Ihren Ansichten @Moselanus gehören Sie nicht in dieses Portal. Entweder sie sind ein bezahlter Konzil-Verliebter, oder einer der wenig über den wahren katholischen Glauben weiß, sonst würden Sie @Raphael und @Melchiades ohne Einschränkungen zustimmen !
Moselanus
Konzilsverliebt? In Vaticanum II bestimmt nicht. Wenn Sie mich kennten, würden Sie selbst über eine solche Einschätzung laut lachen!
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Moselanus
Den Absatz Wir frommen Katholiken... finde ich etwas zu selbstsicher und optimistisch, wenn man es noch kritischer sagen wollte, könnte hier auch pharisäerisch stehen.
Moselanus

Pharisäerisch ? Steht dies nicht eigentlich für jene, die sich ihren Glauben selbst nach Gutdünken sowohl in die eine, wie auch in die andere Richtung zusammenbasteln ?
Denn ja , zu der Zeit als der Herr als Gottmensch unter uns lebte, hatten sich die Pharisäer und Schriftgelehrten Bürden über Bürden erdacht, nur um den Volk jegliche Hoffnung zu nehmen und sich selbst einzig als …More
Moselanus

Pharisäerisch ? Steht dies nicht eigentlich für jene, die sich ihren Glauben selbst nach Gutdünken sowohl in die eine, wie auch in die andere Richtung zusammenbasteln ?
Denn ja , zu der Zeit als der Herr als Gottmensch unter uns lebte, hatten sich die Pharisäer und Schriftgelehrten Bürden über Bürden erdacht, nur um den Volk jegliche Hoffnung zu nehmen und sich selbst einzig als gerecht und erhaben da stehen zu lassen. Doch haben wir tatsächlich seit dem II Vatikanum nicht das gleiche Spiel, nur dieses Mal in die entgegengesetzte Richtung ?
Und was ist nun wirklich so schlimm daran,dass M.RAPHAEL mit diesem Absatz gerade, den so verachteten Katholiken, die glaubenstreu geblieben sind und jenen der Tradition Mut zu spricht ? Denn ist der niederschmetternde Ausspruch und der Buchtitel von Erzbischof Lefebvre " Sie haben Ihn entthront" nicht wahr ? Und entspricht es nicht der Wahrheit, dass es genau diese Kleriker sind, die um jeden ihrer Schritt zur Verweltlichung der Kirche Jesu Christi ungestört vorantreiben zu können, schon beim kleinsten Widerstand auf ihren "absoluten Machtanspruch" pochen ? Und verzeihen Sie, aber ich durfte schon selbst erfahren, wie sehr selbst ein einfacher Pfarrer genau darauf gepocht hat. Nur weil ich offen meine Verwunderung darüber aussprach " Weshalb nun ausgerechnet Yoga, die Unterweisung im katholischen Glauben ersetzen soll." Ist man nun deshalb schon ein Pharisäer ?
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Moselanus
Viele Traditionalisten tun es unbewusst doch auch, indem sie sich eine ideale Kirche der Tradition ersinnen, die es so entweder nie gegeben hat oder die höchstens eine bestimmte Strömung, die es auch gab, absolutsetzt. Oder indem man letztlich willkürlich entscheidet, was noch als katholisch durchgeht und was nicht. Das sieht man zB schön an der Karwochenreform Pius XII. oder am Messbuch von …More
Viele Traditionalisten tun es unbewusst doch auch, indem sie sich eine ideale Kirche der Tradition ersinnen, die es so entweder nie gegeben hat oder die höchstens eine bestimmte Strömung, die es auch gab, absolutsetzt. Oder indem man letztlich willkürlich entscheidet, was noch als katholisch durchgeht und was nicht. Das sieht man zB schön an der Karwochenreform Pius XII. oder am Messbuch von 1962.

Ihr Beispiel bzgl Yoga und Ihren Einwand dagegen finde ich keineswegs pharisäisch.
M.RAPHAEL
@Melchiades hat Recht.

Dem Herrn hat es gefallen, mich in die Moderne zu senden und alles in Bezug auf diese zu lernen. Ich habe von der notwendigen, nicht immer leichten Offenheit gegenüber dieser schon geschrieben. Offenheit und Risiko. In diesem Sinn bin ich bestimmt kein Frömmler. Mit dem Konzept „Leben in der Welt“, wie es der Hl. Augustinus auch erfahren hat, kann ich mich durchaus …More
@Melchiades hat Recht.

Dem Herrn hat es gefallen, mich in die Moderne zu senden und alles in Bezug auf diese zu lernen. Ich habe von der notwendigen, nicht immer leichten Offenheit gegenüber dieser schon geschrieben. Offenheit und Risiko. In diesem Sinn bin ich bestimmt kein Frömmler. Mit dem Konzept „Leben in der Welt“, wie es der Hl. Augustinus auch erfahren hat, kann ich mich durchaus identifizieren. Lange trieb mich die Frage nach dem Zufall um. Wer an der Wahrheit interessiert ist, darf sich pharisäischen Hochmut gegenüber anderen Menschen nicht leisten. Warum also habe ich mich so ausgedrückt?

Nachdem der Ruf zur aktiven Nachfolge an mich ergangen war, begann ich mich für mystische Schriften zu interessieren. Ich war überrascht, wie sehr ich mich mit diesen identifizieren konnte. Besonders die Brautmystik der Zisterzienser erschien mir immer eh klar. Das war meine Wahrheit. Wie konnte das sein, dass uralte Schriften mich modernen Typen so treffen konnten?

Ich habe mich immer schon jenseits von Zeit und Raum dem Licht der Liebe Gottes geöffnet. Lourdes, 11. Mai, Mitternacht. Dieses Licht enthält ganz konkrete Informationen. Alle, die dieses Licht in ihrer Seele empfangen, verstehen das, haben dieselbe Information. Sie unterscheidet sich nur etwas in Bezug auf die individuellen Personen, aber selbst diese Differenzen sind eingebettet in die Eine Botschaft. Wir verstehen und wollen, dass unsere Brüder und Schwestern unterschiedliche Aufgaben erfüllen. ES GIBT KEINEN NEID! Dieses Licht bezieht uns aufeinander. Es spaltet nicht. Es ist eher Kernfusion und nicht Kernspaltung wie bei den Gottesablehnern; aber es verschmilzt uns nicht zu einem lieblosen und unterschiedslosen Klumpen. Jeder von uns bleibt differente Person und doch sind wir eins. Es ist herrlich.

In diesem Licht gibt es keinen Zweifel. Es ist die sicherste und realste Realität, die es überhaupt gibt. Viele intelligente moderne Menschen rühmen sich ihrer Zweifel in Bezug auf den Glauben. Solange es sich noch um aufrichtige Gottsuche handelt, ist dieser positiv. Leider, fürchte ich, wird ihr Zweifel im Regelfall der Ausdruck eines hochmütigen Sich Rühmens ihres eigentlichen Glaubens sein. Das empirische Verifikationsprinzip der wissenschaftlichen Weltanschauung ist ihr Gott. Das macht reich und mächtig. Das Licht des wahren Gottes macht arm, keusch und gehorsam. Deshalb lehnen sie es ab.

Wir alle erleben Anfechtungen, aber diese entstehen in Bezug auf die schwierige und verlogene Welt. Zweifel in Bezug auf Gott ist völlig undenkbar. Gott ist und in Seinem Licht sind wir. Fertig. Schluss.

Übrigens, es ist diese einheitliche Information in der Seele, die kontemplative Klöster zum Schweigen anleitet, z.B. die Dominikanerinnen in Regensburg. Das gilt auch für die traditionellen Benediktiner/Zisterzienser: Kapitel 6 der Benediktsregel. Es muss nicht geredet werden. Es ist eh alles klar. Umso mehr geredet wird, umso mehr wird die Abwesenheit Gottes bezeugt.

Die, die das empirische Verifikationsprinzip anbeten, sind verachtenswert und müssen beschimpft werden. Es muss ihnen entsprochen werden. Der Beweis ist ja gerade Zwang und Lieblosigkeit. Er ist schändlich. Er ist allenfalls als systemimmanentes Werkzeug zur innerweltlichen Problembewältigung erlaubt. Wenn der Beweis zu Gott wird, dann gibt es keine Liebe, keine Würde, keine Ehre und keine Anerkennung mehr. Deshalb müssen sich die Idioten ja alle eine Luxuskarosse kaufen und nicht nur das, um sich ihrer Bedeutung zu versichern. Das ist ein Zeichen dafür, dass sie sich alle gegenseitig unendlich verachten und hassen. Wir müssen sie beschimpfen. Sie haben es sich nicht redlich verdient.

Ich trage einen Kampfanzug. Der sieht von außen sehr modern aus. Aber er ist eine Waffe gegen die Moderne. Innerlich knie ich unablässig vor dem Allerheiligsten, wie alle meine Brüder und Schwestern. Wir schweigen und singen: Heilig, Heilig, Heilig!
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alfredus
Wir alle müssen die Rüstung anziehen und gegen dieses Heer der mehr oder weniger Gottlosen ankämpfen, das ist unser Auftrag ! Ihrem sehr wahren Kommentar @M.RAPHAEL kann man nur zustimmen, denn er hat alles gesagt, was uns Christen auf der Seele brennt. Schon der Jesuit Karl Rahner sagte damals beim Konzil : .. der Mensch muss sich gleichsam "vergöttlichen .." ? ! Das war und bleibt das …More
Wir alle müssen die Rüstung anziehen und gegen dieses Heer der mehr oder weniger Gottlosen ankämpfen, das ist unser Auftrag ! Ihrem sehr wahren Kommentar @M.RAPHAEL kann man nur zustimmen, denn er hat alles gesagt, was uns Christen auf der Seele brennt. Schon der Jesuit Karl Rahner sagte damals beim Konzil : .. der Mensch muss sich gleichsam "vergöttlichen .." ? ! Das war und bleibt das Ziel dieser geistigen Mafia !
Moselanus
Dafür, dass Sie schweigen, schreiben Sie aber recht viel.
CollarUri
@Moselanus "Viele Traditionalisten tun es unbewusst doch auch, indem sie sich eine ideale Kirche der Tradition ersinnen"
Nein.
Das wären keine Traditionalisten.
Wer sein Gewissen erforscht, wird unterscheiden können, ob er dem Glauben gehorcht oder den eigenen Hirngespinsten, denn er muss der Wahrhaftigkeit Genüge tun (VIII. Gebot); wer aber privat eine Offenbarung des Heiligen hat und diese …More
@Moselanus "Viele Traditionalisten tun es unbewusst doch auch, indem sie sich eine ideale Kirche der Tradition ersinnen"
Nein.
Das wären keine Traditionalisten.
Wer sein Gewissen erforscht, wird unterscheiden können, ob er dem Glauben gehorcht oder den eigenen Hirngespinsten, denn er muss der Wahrhaftigkeit Genüge tun (VIII. Gebot); wer aber privat eine Offenbarung des Heiligen hat und diese nun als Argument anführt, um die allgemeine Offenbarung des Wortes Gottes zu bestätigen, lebt gewiss nicht nach seinem eigenen Hirngespinst, sondern untermauert, was wir alle glauben.
Sie aber scheinen im Glauben nicht ausführlich unterwiesen zu sein, wenn Sie nicht anführen, dass die Tradition eine Quelle der Hl. Lehre ist. Nach älterer Auffassung, vorkonziliar, sind Quellen der Lehre die Heilige Schrift, die Tradition und das Lehramt; nach neuerer Auffassung, nachkonziliar, sind Quellen der Lehre die Heilige Schrift, die Tradition, das Lehramt, der Sensus Fidelium (Volk) und die Wissenschaft (universitäre Theologie); das ist zwar nicht einfach schlechthin dasselbe, aber die Tradition ist immernoch dabei! Traditionalist sein heisst also nicht etwa eine Kirche ersinnen, sondern an einer Quelle der Heiligen Lehre teilhaben, wie sie geoffenbart ist als Glaubenswissen.
Moselanus

Ihr Beispiel bzgl Yoga und Ihren Einwand dagegen finde ich keineswegs pharisäisch.

Nun, und genau hier ist der Punkt bei denen Sie sich irren. Denn ich möchte nicht wiedergeben, was mir der Pfarrer alles an den Kopf warf. Doch als er, nicht ich, erkannte, dass

ich seinen Lob auf Yoga gar noch widerlegen konnte, forderte er mich auf Grund des Gehorsams ihn gegenüber zum Schweigen …More
Moselanus

Ihr Beispiel bzgl Yoga und Ihren Einwand dagegen finde ich keineswegs pharisäisch.

Nun, und genau hier ist der Punkt bei denen Sie sich irren. Denn ich möchte nicht wiedergeben, was mir der Pfarrer alles an den Kopf warf. Doch als er, nicht ich, erkannte, dass

ich seinen Lob auf Yoga gar noch widerlegen konnte, forderte er mich auf Grund des Gehorsams ihn gegenüber zum Schweigen auf und dies ist pharisäisch !
Ferner mögen Sie bedenken, dass Sie mit dem, was und wie Sie schreiben, im Grunde, sämtliche heiligen Kirchenväter, heilige Päpste Lügen strafen und somit letztendlich eigentlich auf den Herrn, wenn Er für sie tatsächlich der einzige wahre Sohn des lebendigen Gottes ist. Oh nein, ich stelle nicht Ihren Glauben in Frage, wie könnte ich, ich kenne Sie ja nicht einmal. Doch besteht die Möglichkeit, dass Sie durch die heutige kirchliche Ablehnung der Wahrheit, ohne sich dessen bewusst zu sein, selbst dies bewusst oder unbewusst ablehnen, um mit guten Gewissen der Verweltlichung auf den Leim gehen zu können. Nichtsdestotrotz wünsche ich Ihnen, ohne jeglichen Hochmut, dass Sie einen wahrhaftigen katholischen Priester begegnen, der Ihnen dies aufzuzeigen vermag, und dies nicht einmal um zur Tradition zu gelangen, sondern einfach nur damit Ihnen Gnade zu teil wird ,auf Ihren ganz persönlichen Glaubensweg.
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Moselanus
Das ist sehr freundlich. Aber ich nehme, wenn ich die hl. Messe besuche ausschließlich an der überlieferten Liturgie teil. Möglichst an einer ohne jeglichen Zusammenhang mit dem Novus Ordo, also nicht aufgrund von Summorum Pontificum. Um nur ein Beispiel zu nennen, von dem Sie auf meine Haltung schließen können.
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