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G.K.Chesterton
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Fragen der Journalisten

Fragen der Journalisten
Norbert06041974
Entschädigungen sollten grundsätzlich unter Regressnahme des Täters erfolgen. Alle finanzielle Mittel, die Bistümer oder Ordensgemeinschaften erhalten, sind zweckgebundene Mittel, deren zweckentfremdete Verwendung nach unseren bürgerlichen Gesetzen ebenfalls einen Straftatbestand darstellen kann.
Solche Untersuchungen sind weniger "verfänglich"...

Eine angeblich weinende Jesusstatue sorgt derzeit in Sao Paulo für Aufsehen – Kirche kündigt Untersuchung an.

Sao Paulo (kath.net/KNA)
Eine angeblich weinende Jesusstatue sorgt derzeit in Sao Paulo für Aufsehen. Wie Onlinemedien am Mittwoch melden, will die katholische Kirche das Phänomen einer wissenschaftlichen Analyse unterziehen…More
Solche Untersuchungen sind weniger "verfänglich"...

Eine angeblich weinende Jesusstatue sorgt derzeit in Sao Paulo für Aufsehen – Kirche kündigt Untersuchung an.

Sao Paulo (kath.net/KNA)
Eine angeblich weinende Jesusstatue sorgt derzeit in Sao Paulo für Aufsehen. Wie Onlinemedien am Mittwoch melden, will die katholische Kirche das Phänomen einer wissenschaftlichen Analyse unterziehen. Erst danach wollten sich Kirchenvertreter zu dem vermeintlichen Wunder äußern. Bei den Tränen der kleinen Gipsfigur soll es sich angeblich um Honig handeln. Die Statue im Privatbesitz zieht den Berichten zufolge täglich etwa 50 Besucher an.

Das Erzbistum Sao Paulo erklärte, zuerst müsse die Möglichkeit ausgeschlossen werden, dass es sich um eine Reaktion auf klimatische Bedingungen oder einen chemischen Prozess verschiedener in der Figur verarbeiteter Stoffe handele. «Das Phänomen kann erst mit einer übernatürlichen Kraft in Verbindung gebracht werden, wenn es keinerlei natürliche Erklärung gibt,» wird ein Sprecher des Bistums zitiert. Die Besitzerin stimmt einer Untersuchung der Figur bisher allerdings nicht zu.

Ein ähnlicher Fall hatte sich den Berichten zufolge 2007 im Bundesstaat Mato Grosso zugetragen. Dort hatte eine Gipsfigur der Heiligen von Fatima ebenfalls angeblich Honigtränen geweint und Tausende Menschen angezogen. Die Statuenbesitzer verweigerten jedoch eine von der katholischen Kirche angeregte Analyse.