Eucharistisches Wunder in Paraguay?

Ein eucharistisches Wunder soll sich am 8. August in der Stadt Pedro Juan Caballero in Paraguay ereignet haben. Laut Hochwürden Gustavo Palaces, dem Pfarrer der Kirche Unserer Lieben Frau der Barmhe…
sudetus
ich denke das ist nicht echt
Man kann es nicht wissen. Denkbar ist - gerade in diesen Zeiten - alles.
Waagerl
Es ist verwunderlich, beim Blut Christi heißt es, das es eine süßliche Note hat. Kann Christi Fleisch und Blut sich zu Rosenblättern verwandeln? Oder versucht man hier ein Wunder zu produzieren?
Sieglinde
Rosen waren schon oftmals Zeichen unserer lieben Mutter Gottes, sowie ihr Duft. ausserdem soll es ja nur so aussehen, wie Rosenblätter, (Sinngemäss). Ist es denn wirklich so schwer an ein Hostienwunder zu glauben, welche es schon einige male gegeben hat und auch anerkannt wurde. GOTT schenkt in schweren Zeiten viele Zeichen, oder haben wir etwa keine schweren Zeiten, besonders was sie Kirche und …More
Rosen waren schon oftmals Zeichen unserer lieben Mutter Gottes, sowie ihr Duft. ausserdem soll es ja nur so aussehen, wie Rosenblätter, (Sinngemäss). Ist es denn wirklich so schwer an ein Hostienwunder zu glauben, welche es schon einige male gegeben hat und auch anerkannt wurde. GOTT schenkt in schweren Zeiten viele Zeichen, oder haben wir etwa keine schweren Zeiten, besonders was sie Kirche und den Glauben betrifft. Muss man den immer zuerst Jahrelang herum diskutieren, bis man eine Gnade erkennt ? Wenn Mutter Gottes Statuen weinen, ja sogar Bluttränen und JESUS Kreuze öl ausgiessen, unserer vielen Sünden wegen, warum will man dann ein solches Wunder bezweifeln ??
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Winfried
@Sieglinde
Hier einmal eine ganze Reihe von eucharistischen Wundern: kath-zdw.ch/maria/eucharistische.…

Dass sich die konsekrierte Hostie in etwas anderes als in den Leib (das Fleisch) Jesu Christi verwandelt, ist hier nirgends zu sehen. "In eine Art Rosenblätter" würde bedeuten, dass es sich hierbei immer noch um lebendiges Fleisch handeln muss, was u.U. die Form von (getrockneten) Rosenblätt…More
@Sieglinde
Hier einmal eine ganze Reihe von eucharistischen Wundern: kath-zdw.ch/maria/eucharistische.…

Dass sich die konsekrierte Hostie in etwas anderes als in den Leib (das Fleisch) Jesu Christi verwandelt, ist hier nirgends zu sehen. "In eine Art Rosenblätter" würde bedeuten, dass es sich hierbei immer noch um lebendiges Fleisch handeln muss, was u.U. die Form von (getrockneten) Rosenblättern angenommen hat. Dies ist absolut ungewöhnlich und müsste von der Kirche natürlich genau geprüft werden. Evt. ist es auch ein Übersetzungsfehler o.ä. Der Duft von Rosen etc. kommt natürlich in erster Linie der Gottesmutter zu.
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Pelekna
Die Frage ist doch...Um was handelt es sich materiell?

Es muss etwas sein, was nicht durch Zaubertricks ( Voodoo etc.) hervorgerufen werden kann.
Da ist noch einiges zu untersuchen, bevor man sicher von einem eucharistischen Wunder ausgehen sollte.

Es gibt einfach zu viele Missbräuche und daher verstehe ich, wenn manche erst einmal skeptisch sind.

Rosenduft wird der Muttergottes zugeschrieben…More
Die Frage ist doch...Um was handelt es sich materiell?

Es muss etwas sein, was nicht durch Zaubertricks ( Voodoo etc.) hervorgerufen werden kann.
Da ist noch einiges zu untersuchen, bevor man sicher von einem eucharistischen Wunder ausgehen sollte.

Es gibt einfach zu viele Missbräuche und daher verstehe ich, wenn manche erst einmal skeptisch sind.

Rosenduft wird der Muttergottes zugeschrieben, es handelt sich aber in diesem Fall um den Leib des Herrn.
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ein theologischer Nachweis kann nie durch ein Wunder widerlegt werden. Im Gegenteil, ein Wunder würde sich sogleich als falsch erweisen, wenn es einem eindeutigen theologischen Befund widerspricht. Wenn z.B. eine „Muttergottes“ erscheint, welche behauptet, sie sei ebenso die Mutter der Orthodoxen und Muslime wie der Katholiken, so steht das Urteil fest, ohne daß es weiterer Untersuchungen …More
ein theologischer Nachweis kann nie durch ein Wunder widerlegt werden. Im Gegenteil, ein Wunder würde sich sogleich als falsch erweisen, wenn es einem eindeutigen theologischen Befund widerspricht. Wenn z.B. eine „Muttergottes“ erscheint, welche behauptet, sie sei ebenso die Mutter der Orthodoxen und Muslime wie der Katholiken, so steht das Urteil fest, ohne daß es weiterer Untersuchungen bedürfte. Nicht die Theologie hat sich am Wunder zu messen, sondern das Wunder an der Theologie. Theologisch ist die Sache eindeutig: Der „NOM“ ist keine katholische Messe, es kommt kein Opfer und keine Wandlung zustande. (Die wichtigsten Fakten finden sich zusammengefaßt hier: Zweck-Agnostizismus, ausführlicher hier: www.antimodernist.org/…/liturgische-met….) Daraus ergibt sich in logischer Weise, daß keine eucharistischen Wunder darin vorkommen können.

Im „Volkskatechismus“ von Spirago lesen wir: „Wunder läßt Gott nur geschehen zu seiner Verherrlichung und zur Bekräftigung der Wahrheit.“ Spirago erklärt: „Wenn Gott durch ein Wunder, also in außergewöhnlicher Weise, in den gewöhnlichen Lauf der Natur eingreift, so muß ein ganz besonderer Zweck vorliegen. Gott will die Menschen auf etwas Wichtiges aufmerksam machen. Er will entweder zeigen, daß er, der Herr der Schöpfung, wirklich existiert und Macht hat (er will also den Glauben heben), oder er will etwas billigen oder bekräftigen. Allen Urkunden (z.B. den Schulzeugnissen) wird von der ausstellenden Behörde das amtliche Siegel aufgedrückt; durch dieses wird bestätigt, daß die Urkunde von der betreffenden Behörde wirklich ausgestellt worden ist. So hat auch Gott ein Siegel, womit er beglaubigt, daß etwas von ihm stammt. Dieses Siegel sind seine Wunder. Dieses Siegel hat sogar vor anderen den Vorzug, daß es von niemandem nachgemacht werden kann.“

Wie nun? Wirkt Gott eucharistische Wunder im „NOM“, um diesen zu „billigen oder bekräftigen“? Drückt er ihm damit sein Siegel auf, um zu beglaubigen, daß der „NOM“ „von ihm stammt“? Solches anzunehmen, wäre doch wohl blasphemisch! Oder welchen Zweck sonst sollte Gott damit verfolgen? Für uns ist klar, daß nur ein Verführer hinter solchen „Wundern“ stecken kann, der genau das damit bezweckt: arglosen Gläubigen zu suggerieren, der „NOM“ sei heilig und gut. In Polen mag er damit besonders erfolgreich sein, zumal dort der „große“ Wojtyla als „Heiliger“ in hohen Ehren steht, der ja in seinen „Papstmessen“ so ziemlich alles ausreizte, was der „Novus Ordo“ an Auswüchsen zu bieten hat, von halbnackten Lektorinnen bis zu Massen-Konzelebrationen.

Der Teufel vermag Scheinwunder zu wirken, und für die Letzten Zeiten ist uns vorhergesagt, daß er eine besondere Wirkmacht entfalten wird. Er wird sogar Wunder simulieren, die normalerweise einen eindeutig göttlichen Ursprung bezeugen, wie die Auferweckung von Toten. Der Antichrist wird sich gemäß der Offenbarung des heiligen Johannes durch ein solches Scheinwunder als Messias ausgeben. Eucharistische Wunder wie das Rotfärben einer Hostie oder ihr Austausch durch ein Stück Fleisch sind für Dämonen ein Kinderspiel. Darum hat die Kirche solche Wunder stets streng geprüft, ehe sie die Verehrung zuließ wie in Lanciano. Wer soll heute diese „Wunder“ prüfen?

„Die Prophetien der Apokalypse zeigen, daß Satan die Kirche Christi nachahmen wird, um die Menschen zu täuschen. Er wird eine Kirche Satans errichten gegen die Kirche Christi. Der Antichrist wird die Rolle des Messias übernehmen, sein Prophet wird den Part des Papstes spielen. Es wird Nachahmungen der Sakramente der Kirche geben. Es wird auch Scheinwunder geben in Nachahmung der Wunder, die in der Kirche geschehen“(Rev. E. Sylvester Berry, The Church of Christ: An Apologetic and Dogmatic Treatise [St. Louis, MO: B. Herder Book Co., 1927], p. 119). Wer wundert sich da noch über „eucharistische Wunder“ im „NOM“ der Menschenmachwerkskirche des „II. Vatikanums“? Was kann anderes damit bezweckt sein als die Täuschung der Gläubigen?

3. Unser wundergläubiger Bischof erklärt jedoch, man müsse die Sache differenziert sehen und „unterscheiden“. Der „NOM“ als Ganzes sei nicht nur schlecht, sondern in der Tat sehr schlecht. „Doch das bedeutet nicht, daß all seine Teile, als Teile, schlecht sind.“Einige dieser Teile seien noch katholisch und hätten es auch sein müssen, andernfalls man bei Einführung des „NOM“ im Jahr 1969 nicht den Eindruck hätte erwecken können, es gebe keinen Unterschied zur „tridentinischen“ Messe, speziell in der Konsekration. Der „NOM“ wäre zurückgewiesen worden und hätte sein Werk der Zerstörung nicht tun können.

Die historische Wahrheit sieht etwas komplexer aus. Der „NOM“ wurde durch jahrzehntelange Reformarbeit schrittweise vorbereitet, so zwar, daß er nicht allzu jäh auf die katholische Messe stieß, sondern von den Katholiken bereitwillig als weitere Entwicklung aufgenommen wurde. Wir haben darüber an anderer Stelle ausführlich gehandelt (www.antimodernist.org/…/liturgische-met…). Es war weniger eine Ähnlichkeit des „NOM“ mit der Heiligen Messe als vielmehr diese lang angelegte Konditionierung der Gläubigen, welche seine weitgehende Annahme bewirkte. Daß der „NOM“ im Gegensatz zu seinen Vorläufern (1962, 1965) dann überhaupt bei einem Teil der Katholiken auf Widerstand stieß, beweist, wie sehr er sich doch von der Heiligen Messe unterschied.

Das soll hier jedoch nicht unser Thema sein. Wir kehren zurück zur Teile-Theologie unseres Bischofs. Nach ihm ist also der „NOM“ „sehr schlecht“, was jedoch nicht bedeute, daß alle seine Teile als Teile schlecht seien. Einige Teile seien sogar katholisch. Und da dem „Reinen alles rein ist“ (Tit 1,15), könnten „unschuldige Seelen“, welche sich der im „NOM“ liegenden Gefahr für den Glauben nicht bewußt sind, aus der im „NOM“ stattfindenden Konsekration und den „guten Teilen“immer noch „Gnade und geistliche Nahrung“ empfangen, speziell wenn diese durch einen Priester, welcher die „Zweideutigkeiten so katholisch wie möglich“ mache, weniger beeinträchtigt würden. So bildeten die „schlechten Teile“ des „NOM“ für Gott kein Hindernis, mit den „katholischen Teilen“ Wunder zu wirken, um „den Unschuldigen zu nähren und den Schuldigen zu warnen“.

Wir sind nicht sicher, ob alle oder auch nur die Mehrzahl der Gläubigen in der Lage ist, so eine differenzierte Sichtweise aufzubringen und daher zu verstehen, daß die „eucharistischen Wunder“ nur den „katholischen Teilen“ des „NOM“ gelten. Wir sind uns aber sicher, daß der Liebe Gott, der stets so sehr darauf bedacht ist, den Kleinen kein Ärgernis zu geben, in diesem Fall schon deshalb auf ein Wunder verzichten würde, um die Gefahr zu vermeiden, damit die „schlechten Teile“ oder sogar den als Ganzen „sehr schlechten“ „NOM“ selber mit zu bestätigen.

4. Das Problem liegt jedoch in der Teile-Theologie als solcher. Sie beruht auf der falschen Vorstellung, daß sich die Ganzheit aus Teilen aufbaut und die Summe ihrer Teile ist. Sind alle Teile gut, ist auch die Ganzheit gut. Sind einige oder viele Teile schlecht, so kann auch die Gesamtheit schlecht werden, so jedoch, daß immer noch einige gute Teile enthalten sind. Das klingt gut, hat jedoch den Fehler des rein quantitativen Denkens, wie es dem alten Atomismus eigen war und das ganze moderne Bewußtsein prägt. Das katholische Denken geht, wie der Name „katholisch“ bereits sagt, der vom griechischen „katholikos – das Ganze betreffend, allgemein“ kommt, von der Ganzheit aus und nicht von den Teilen.

Im philosophischen Wörterbuch von Walter Brugger lesen wir: „Wir sprechen von Ganzheit, wo mehrere Teile so geordnet sind, daß sie zusammen eine Einheit (das Ganze) bilden. Die Ganzheit ist Unterart der Ordnung. Das Besondere der Ganzheit liegt darin, daß in ihr die Elemente der Ordnung (die Teile) durch ihr Zusammensein eine geschlossene Einheit ausmachen. Fehlt ein Teil, dann ist das Ganze unvollständig und selber nur ein Teil. Teil einer Ganzheit ist also dasjenige, was mit anderem zusammen eine geordnete Einheit bildet. Durch die Ordnung der Teile (die Struktur oder Aufbaugliederung) unterscheidet sich die Ganzheit von der Summe und Anhäufung, bei der die Lage und Ordnung der Teile beliebig vertauschbar sind“(S. 112).

Wie der Name „Ordo“, Meßordnung, bereits besagt, haben wir es mit einer Ordnung zu tun, also mit einer Ganzheit, in welcher die Teile eine bestimmte Struktur aufweisen und zusammen eine geordnete Einheit bilden. Brugger: „Urbild der Ganzheit ist für uns der Organismus. In ihm haben die Teile so sehr ihren Sinn von der Einheit der Ganzen, daß ohne die Beziehung darauf die organischen Teile (z.B. eine Hand) nicht einmal definiert werden können. Sie haben ihr Wesen und Sein bloß als Teile im Ganzen. (Eine abgetrennte ‚Hand‘ ist keine Hand mehr.) Die Teile werden hier zur Ganzheit verbunden durch die Gemeinsamkeit des substantiellen Seins“ (S. 112 f).

Zwar gibt es noch andere Arten von Ganzheiten, doch wer würde bezweifeln, daß es sich bei der Heiligen Messe um eine Ganzheit im Sinne eines Organismus handelt, ist sie doch ein wahres, lebendiges, übernatürliches Geschehen. Daraus ergibt sich, daß man nicht Teile aus ihr herausbrechen kann, ohne daß diese „ihr Wesen und Sein“ verlieren. Wollte man also Teile der Heiligen Messe entnehmen, um sie dem „Novus Ordo“ zu integrieren, so würden sie allein deshalb bereits aufhören, „katholische Teile“ zu sein, weil sie aus der Gesamtheit der Heiligen Messe herausgerissen sind. Hinzu käme, daß sie einer neuen Gesamtheit, dem „Novus Ordo“, eingefügt werden und damit einen neuen Sinn und eine neue Identität bekommen. Konkret ist dies geschehen mit den Wandlungsworten, die zwar materiell im „NOM“ vorhanden sind, jedoch ihre Bedeutung und Wirkung verloren haben, da sie aus dem Kanon der Heiligen Messe herausgenommen wurden und nun als Teil des „Einsetzungsberichts“ im „eucharistischen Hochgebet“ auftauchen. Der „NOM“ hat keine Gültigkeit und besitzt keine „katholischen Teile“.

Brugger erklärt: „Zu den Ganzheits-Axiomen gehören: Das Ganze ist mehr als die Teile, d.h. die Summe der Teile ist noch keine Ganzheit; es gehört dazu noch die Ordnung und Gliederung der Teile, die einen besonderen, unter Umständen sogar substantiellen Ganzheitsfaktor (ein Prinzip der Einheit und Ordnung) voraussetzen.“ Das ist bei der Heiligen Messe der Fall. „Ferner: Das Ganze ist vor den Teilen (Aristoteles); d.h. nicht, daß das Ganze zeitlich vor den Teilen bestehe: es gibt Ganzheiten, bei denen die Teile bestehen, bevor sie zu einem Ganzen gefügt werden (etwa die Steine vor dem Haus), während andere Teile erst in einem Ganzen zur Existenz kommen (wie die Organe im Organismus). Der Sinn des Axioms ist vielmehr: Nicht was die Teile an sich sein mögen, ist für das Ganze ausschlaggebend, sondern was aus ihnen die Ganzheit macht, die Ordnung und Einheit (etwa der im Haus verwirklichte Bauplan); die Teile sind in ihrem Teilcharakter dem Ganzen untergeordnet, seinetwegen da, was nicht ausschließt, daß sie unter anderer Rücksicht Eigensein und Eigenwert besitzen“ (S. 113). So verhält es sich mit den Worten der Heiligen Schrift, die im „NOM“ sich finden. Sie sind dort „in ihrem Teilcharakter dem Ganzen untergeordnet“ und „seinetwegen da“, besitzen jedoch sicherlich „unter anderer Rücksicht Eigensein und Eigenwert“.

Es ist gut möglich, daß Gott einer vielleicht nicht gerade „unschuldigen“ oder „reinen“, aber doch schuldlos irrenden Person, die guten Glaubens eine „NOM“-Veranstaltung besucht in der Meinung, es handle sich um eine katholische Messe, trotzdem Gnaden zukommen läßt, zwar nicht durch den „NOM“ und auch nicht durch die nicht stattfindende Konsekration, aber möglicherweise durch darin enthaltene Worte der Heiligen Schrift. Diese Gnaden werden aber vor allem den Zweck verfolgen, diese Person möglichst schnell zu einer wahren Heiligen Messe zu führen. Eucharistische Wunder im „NOM“ wären da völlig kontraproduktiv. Gott wird sich hüten, ausgerechnet mit „NOM“-Wundern den „Unschuldigen zu nähren“. Um „den Schuldigen zu warnen“, wäre ein „eucharistisches Wunder“ im „NOM“ ebenfalls das falsche Mittel. Ein schreckenerregendes Ereignis wie eine Teufelserscheinung wäre da eher angebracht. Gott ist ein Gott der Ordnung und der Weisheit. Eucharistische Wunder im „NOM“ würden dem direkt widersprechen.
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@Alfonso M. - Ich weiß jetzt nicht ob ich in allem einer Meinung mit Ihnen bin, aber ich danke Ihnen für die profunden und ausführlichen Erklärungen und Verlinkungen, sowie für die Mitteilung Ihres Hintergrundwissens!
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CSc
@Alfonso M.
Da der NOM gültig gefeiert werden kann, sofern ein gültig geweihter Priester die rechte Materie und Form in der rechten Intention setzt, können sich im NOM auch Eucharistische Wunder vollziehen. Liest man die alten Berichte über Eucharistische Wunder, so fällt auf, dass sie meist dort geschahen, wo am Altarsakrament gezweifelt wurde, wo gegen das Altarsakrament gefrevelt wurde, wo …More
@Alfonso M.
Da der NOM gültig gefeiert werden kann, sofern ein gültig geweihter Priester die rechte Materie und Form in der rechten Intention setzt, können sich im NOM auch Eucharistische Wunder vollziehen. Liest man die alten Berichte über Eucharistische Wunder, so fällt auf, dass sie meist dort geschahen, wo am Altarsakrament gezweifelt wurde, wo gegen das Altarsakrament gefrevelt wurde, wo mit dem Altarsakrament unsorgfältig umgegangen wurde, wo die Liebe zum Altarsakrament erkaltet war. Schließlich sollen derartige Wunder einen heilsamen Schrecken bei den lauen Priestern und Gläubigen bewirken, damit sie umkehren und das Allerheiligste mit all ihrer Liebe, Ehrfurcht und Sorgfalt umgeben. Es ist also keineswegs überraschend, wenn derartige Wunder gerade im NOM geschehen.
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@Vered Lavan Ja, muss man neidlos anerkennen, man kann @Alfonso M. nicht nur nicht widersprechen, sondern muss für seinen wertvollen Beitrag sehr dankbar sein!
Mal sehen, wie lange diese Sonne scheint.
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@CSc & @Alfonso M. - Danke für die profunden & tiefgreifenden Erklärungen!
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Sehr interessante Sichtweise, von Alfonso M und ebenso interessant, die Stellungnahme dazu, von CSc. Beide Sichtweisen haben etwas für sich und sind eine ernsthafte Betrachtung wert. Daß bei so einen wichtigen Thema, zwei derart unterschiedliche und dennoch ernstzunehmende Sichtweisen, durch Gläubige, der kath. Kirche, in Betracht zu ziehen sind, beweist die Zerissenheit, die in der kath. Kirche …More
Sehr interessante Sichtweise, von Alfonso M und ebenso interessant, die Stellungnahme dazu, von CSc. Beide Sichtweisen haben etwas für sich und sind eine ernsthafte Betrachtung wert. Daß bei so einen wichtigen Thema, zwei derart unterschiedliche und dennoch ernstzunehmende Sichtweisen, durch Gläubige, der kath. Kirche, in Betracht zu ziehen sind, beweist die Zerissenheit, die in der kath. Kirche seit Jahrzehnten herrscht, sowie die Tatsache, das die Kirchenführung, den sicheren Boden der Lehre, also der Dogmatik, längst verlassen hat. Es ist kein Wunder, daß niemand mehr sicher ist, was zu glauben ist, wenn die höchste Kirchenführung, Dogmen relativiert und sogar in Frage stellt und Lehrschreiben herausbringt, die im krassen Gegensatz zu allen stehen, was für einen Katholiken, noch vor wenigen Jahren, als unumstößlich gegolten hat.
@CSc

Der Novus Ordo Missae ist keine Messe, er ist ungültig, unerlaubt und gotteslästerlich.

I. UNGÜLTIG. Für eine gültige Messe ist erforderlich: Die richtige Materie, Form und Intention und die Priesterweihe des Zelebranten.

A. Die richtige Materie ist Brot vom Weizen und Wein vom Weinstock.

B. Die richtige Form muß dasselbe ausdrücken wie die Form des lateinischen Ritus:

"Dies ist mein …More
@CSc

Der Novus Ordo Missae ist keine Messe, er ist ungültig, unerlaubt und gotteslästerlich.

I. UNGÜLTIG. Für eine gültige Messe ist erforderlich: Die richtige Materie, Form und Intention und die Priesterweihe des Zelebranten.

A. Die richtige Materie ist Brot vom Weizen und Wein vom Weinstock.

B. Die richtige Form muß dasselbe ausdrücken wie die Form des lateinischen Ritus:

"Dies ist mein Leib" und "Dies ist der Klech meines Blutes, des neuen und ewigen Bundes, Geheimnis des Glaubens, das für euch und für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden".
1. Für alle bedeutet nicht dasselbe wie für viele.

a. Diese Ersatzformulierung macht die Messe ungültig, d.h. es ist keine Messe.
b. Die Formulierung "für alle" bei der Konsekration bedeutet, daß alle Menschen gerettet werden und daß es keine Hölle gibt. Das ist eine Häresie.
Deshalb wurde diese Formulierung vor 4oo Jahren ausdrücklich verworfen.
2. "Dies ist der Klech meines Blutes" genügt nicht (für die Gültigkeit). Diese Formulierung zeigt die Transsubstantiation an, aber ergänzt sie nicht durch weitere Worte, welche ausdrücken: 1. Opfer. 2. Sühne. 3. Einheit der Kirche. Das Geheimnis des Glaubens ist das Geheimnis der Erlösung durch das Vergießen von Christi Blut und ist gleichbedeutend mit Sühne.
3. Der lateinische Novus Ordo enthält pro multis (für viele, nicht für alle). Dennoch ist er ungültig, auf Grund mangelnder Intention.

C. Die Intention des Spenders zu tun, was Christus und die Kirche tut, ist notwendig für die Gültigkeit eines jeden Sakraments (einschließlich der Messe).

1. Nach den von Papst Leo XIII. aufgestellten Regeln kann die rechte Intention als gegeben angenommen werden, wenn ein von der Kirche approbierter Ritus angewandt wird; im anderen Fall ist die Intention offensichtlich mangelhaft, insbesondere wenn ein Ritus verwendet wird, der zu dem Zweck eingeführt wurde einen katholischen Ritus zu verdrängen.

2. Der NOVUS ORDO - wie von seinem Promulgator Paul VI. dargelegt - ist keine Messe, sondern nur ein Gedächtnismahl.

a. Mit der Bezeichnung "Messe" für diesen Ritus sprach Paul VI. offen eine Häresie aus.
b. Weltweiter Protest brachte keine Zrückweisung der häretischen Definition der Messe, sondern eine längere und weniger klare Formulierung, von der ausdrücklich erklärt wurde, daß sie dasselbe bedeuten solle, wie die frühere Formulierung.

3. Der Novus Ordo ist daher ungültig wegen mangelnder Intention.

a. Indem Paul VI. die Messe als bloßes Gedächtnismahl definierte, brachte er seine Intention, nicht zu tun, was die Kirche tut, zum Ausdruck.
b. Nach den von Papst Leo XIII. aufgestellten Grundsätzen ist der Novus Ordo ungültig, weil er eingeführt wurde, um einen katholischen Ritus zu verdrängen.

D. "Priesterweihe des Zelebranten" bedeutet, daß nur ein gültig geweihter Priester eine gültige Messe lesen kann. Die sogenannten "Priester", die seit dem 15. Aug. 1968 nach Pauls VI. neuem, ungültigem Ritus geweiht sind, sind keine wirklichen Priester und können daher auch keine gültige Messe lesen.

1. Der katholische Ritus überträgt "die Würde des Priestertums" d.h. ein Mann wird in den zweiten Rang des Klerus versetzt und es wird ihm die immerwährende Vollmacht (der priesterliche Charakter) verliehen zu segnen und zu konsekrieren, die Messe darzubringen für die Lebenden und Verstorbenen und von den Sünden loszusprechen.

a. Diese drei Vollmachten sind im lateinischen Ritus ausdrücklich erwähnt.
b. Sie sind nicht ausdrücklich erwähnt in den orientalischen Riten. Daher kam es zu Zweifeln, die Gültigkeit orientalischer Riten betreffend.
c. Papst Pius XII. erklärte, daß die Vollmachten für die Gültigkeif nicht ausdrücklich erwähnt zu sein brauchen.

2. Paul VI. ersetzte den überlieferten und eindeutig gültigen lateinischen Weiheritus durch einen absichtlich zweifelhaften, neuen Ritus. Dieser Ritus ist ungültig auf Grund mangelnder Form und Intention, wie die anglikanischen Ordinationen, die Papst Leo XIII. aus denselben Gründen für ungültig erklärte.

a. Die Form scheint gültig auf Grund der Autorität von Pius XII., ist aber dennoch ungültig, weil in diesem Ritus die Bedeutung für das Wort "Priester" nicht jener Realität entspricht, die Christus gesetzt hat.

1. Paul VI. bezog sich auf das Dekret von Pius XII., um die Gültigkeit des neuen Ritus zu behaupten.
2. Gleichzeitig veröffentlichte er seine häretische Definition der Messe, nach welcher der Priester nur der Vorsitzende bei einem Gedächtnismahls sei.
3. Papst Leo XIII. erklärte 1896 die anglikanischen Weiheriten für ungültig, aus genau demselben Grund, weil die Worte "Priester" und "Bischof" in dieser Kirche "der Realität, die Christus gesetzt hat, entkleidet seien."

b. Die Intention hinter dem neuen Weiheritus kann nicht gewesen sein, die Vollmacht zu übertragen gültig die Messe zu lesen, denn die Gegenintention - die Zerstörung der wahren Messe - wird von der Geschichte der konziliaren Kirche aufs klarste demonstriert.

II. Der Novus Ordo ist unerlaubt, d.h. durch das Kirchenrecht verboten. Die Teilnehmer begehen eine Sünde des Ungehorsams und erhalten dabei keine Gnade.

A. Der hl. Papst Pius V. veröffentlichte 157o eine authentische Ausgabe des Römischen Meßbuches. Er begleitete diese Ausgabe mit einer Bulle "Quo Primum", in welcher er verbot, irgendetwas hinzuzufügen oder zu ändern.

B. Paul VI. sagte offen die Unwahrheit, wenn er am 24. Mai 1976 behauptete, daß bei Einführung des neuen Ritus, er in derselben Weise und mit derselben Autorität gehandelt habe, wie der hl. Papst Pius V.

1. Pauls VI. Autorität - wenn sie jemals bestand - wurde nach Kanon 188 stillschweigend aufgehoben durch öffentliches Bekenntnis folgender Häresien:

a. Daß nichtkatholische Religionen Mittel des Heiles seien.
b. Daß gemeinsamer Gottesdienst mit Nichtkatholiken erlaubt, ja wünschenswert sei.
c. Daß jedermann das Recht habe eine falsche Religion zu bekennen.
d. Daß die Messe ein Gedächtnismahl sei - ohne Erwähnung von Opfer, Sühne für die Sünden, Transsubstantiation, wirkliche und physische Gegenwart Christi mit Leib und Blut, Seele und Gottheit.
e. Daß alle Menschen gerettet werden.
2. Die Absicht des hl. Pius V. war, die von Christus eingesetzte Messe unverändert zu bewahren. Pauls VI. Absicht war die wahre Messe durch einen neuen ungültigen Ritus zu ersetzen.
3. Auch die Art und Weise war unterschiedlich. Der echte Papst Pius V. befahl den Gebrauch des Missale und verbot jede Änderung. Der Usurpator Paul VI. wagte nicht dieses Dekret in ordentlicher Form aufzuheben; er wandte Täuschung an, um seinen neuen Ritus einzuführen.

III. Pauls VI. Gegenmesse ist gotteslästerlich, denn sie sagt die Unwahrheit im eigentlichen Akt der Gottesverehrung, indem sie die Einheit Christi und Seines mystischen Leibes mit den Feinden Christi behauptet.

A. Die richtige Messe in der falschen Kirche behauptet fälschlich diese Einheit in Christi sakramentaler Gegenwart.

B. Die falsche Messe (Novus Ordo) - wo auch immer und wann auch immer - behauptet diese Unwahrheiten, nicht in seiner sakramentalen Gegenwart, jedoch planvoll und bewußt.

Der Novus Ordo Missae ist keine Messe, sondern eine Gegen'messe', eine Waffe der sog. Konziliaren Kirche gegen die wahre Kirche. Er ist ungültig, unerlaubt und gotteslästerlich und eingeführt als Ersatz für die wahre Messe, welche das zentrale Geheimnis unseres Glaubens ist. "Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm." (Joh. 6,57)

I. DER NOVUS ORDO IST UNGÜLTIG

Was sind die Voraussetzungen einer gültigen Messe? Hören wir den hl. Papst Pius V.: "Denn wenn etwas von folgendem fehlt, die richtige Materie, die Form mit Intention und die Priesterweihe beim Zelebranten, kommt das Sakrament nicht zustande." (Dekret De Defectibus, p.xc in dem von Pius V. veröffentlichten Missale vom 19. Juli 1570)

A. Die richtige Materie

"Denn es ist notwendig, daß das Brot vom Weizen und der Wein vom Weinstock sei und daß diese Materie der Konsekration sich vor dem Priester befindet während dem Akt der Konsekration." (Ibid., p.xc).

B. Form

"Die Worte der Konsekration, welche die Form des Sakramentes sind, lauten so: Hoc est enim Corpus meum. (denn dies ist mein Leib.) Und: Hie est enim Calix Sanguinis mei, novi et aeterni testamenti: mysterium fidei, qui pro vobis et pro multis effundetur in remissionem peccatorum. (Denn dies ist der Kelch meines Blutes, des neuen und ewigen Bundes, Geheimnis des Glaubens, das für euch und für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.) Wenn jemand etwas hinwegnehmen oder ändern sollte an der Form der Konsekration des Leibes und Blutes, und bei dieser Änderung die Worte nicht dasselbe bedeuten, würde er das Sakrament nicht bewirken. Wenn er etwas hinzufügen sollte, was die Bedeutung nicht verändert, würde er das Sakrament bewirken, jedoch sehr schwer sündigen." (Ibid., pp. xci-xcii)

Für alle, im Novus Ordo bedeutet nicht dasselbe wie pro multis (für viele). Nach der Regel des hl. Papstes Pius V. kann daher keiner der diese Änderung vornimmt "das Sakrament bewirken" - d.h. er liest keine gültige Messe. Alle die an dem neuen Ritus teilnehmen billigen ihn und haben teil an des Priesters schwerer Sünde des Sakrilegs, außer sie sind vielleicht entschuldigt durch Unwissenheit, die sie nicht zu vertreten haben.

Die Formulierung für alle macht aus den Konsekrationsworten eine Häresie, indem sie behauptet, daß Christus nicht nur alle Menschen retten wollte und eine Genugtuung leistete, die für die Sünden der ganzen Welt ausreichte, sondern auch - und das ist - die Häresie - daß diese Genugtuung allen Sünden zugute kommt, den bereuten wie den nicht bereuten und sogar den Sünden solcher Menschen, die keine Vergebung wollen, zumindest nicht zu den Bedingungen, die Christus gesetzt hat. Das bedeutet alle Menschen werden gerettet und die Hölle ist abgeschafft.

Der Katechismus des Konzils von Trient warnt vor dieser Häresie und erläutert die Worte "für euch und für viele" folgendermaßen:

"Sie (=diese Worte) dienen dazu die Frucht und den Nutzen Seines Leidens zu erklären. Denn wenn wir die Kraft desselben betrachten, so muß man sagen, daß der Heiland Sein Blut für das Heil aller vergossen hat, wenn wir aber die Frucht welche die Menschen daraus ziehen betrachten, werden wir leicht erkennen, daß dessen Nutzen nicht allen, sondern nur vielen zuteil wird. Indem Er also "für euch" sagte, meinte er damit die Anwesenden oder Auserwählten aus dem Judenvolk, die Jünger mit Ausnahme des Judas, mit denen Er sprach. Wenn Er aber beifügte "für viele", so wollte Er darunter die übrigen Auserwählten aus den Juden und Heiden verstanden wissen. Es ist also mit Recht geschehen, daß nicht gesagt wurde "für alle", da hier nur von den Früchten des Leidens die Rede war, welches doch nur den Auserwählten die Frucht des Heiles gebracht hat. Und hierauf beziehen sich jene Worte des Apostels (Hebr. 9,28), wenn er sagt: "Christus ist einmal geopfert worden, um die Sünden vieler hinwegzunehmen" und was der Herr bei Johannes sagt: "Ich bitte für sie nicht für die Welt bitte ich, sondern für diese, welche du mir gegeben hast, weil sie dein sind".

Aber warum wird für eine gültige Konsekration mehr verlangt als die Worte "Dies ist der Kelch meines Blutes? Aus demselben Grund,weshalb eine gültige Taufe mehr verlangt als die Worte: "Ich taufe dich". Sie verlangt nämlich auch den Rest der Form "im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes", wodurch sich die katholische Taufe unterscheidet von der jüdischen Ablution, der Bußtaufe des hl. Johannes des Täufers, von der häretischen, arianischen Taufe: "im Namen des Vaters, der größer und des Sohnes, der geringer ist ..." Die verstümmelte Form bezeichnet das Sakrament, aber bewirkt es nicht, solange die Bedeutung nicht vervollständigt ist.

So wird in allen Riten, die von der katholischen Kirche approbiert sind die Wandlung des Weines bezeichnet durch Worte wie: "Dies ist der Kelch meines Blutes" oder "Dies ist mein Blut", aber sie wird erst verwirklicht, wenn die Bedeutung durch drei Hinzufügungen vervollständigt ist. 1. durch Worte, welche das Opfer bezeichnen (das vergossen wird); 2. durch Worte, welche die wahre Sühne für die Sünde, bezeichnet, die Sühne, die nur erlangt werden"kann durch das Blut Christi, nicht durch das Blut von Tieren etc.; 3. durch Worte, welche die Einheit der Kirche bezeichnen, außer der es kein Heil gibt, ("für viele", ''für euch und für viele", aber niemals "für alle"). Die Worte "Geheimnis des Glaubens", die in manchen orientalischen Riten fehlen werden, vom hl. Thomas von Aquin der Sühne zugezählt, die durch Christi Erlösungsopfer am Kreuz bewirkt wurde. So schrieb der hl. Paulus an die Römer (3, 25-26): "Den Gott darbot, als ein Sühnopfer durch Glauben in seinem Blut,zum Erweis seiner Gerechtigkeit, da er früher geschehene Sünden hatte hingehen lassen,in der Zeit der Geduld Gottes, zum Erweis seiner Gerechtigkeit,nunmehr in dieser Zeit, auf daß er selbst gerecht sei und gerecht mache den aus dem Glauben Jesu."

DER LATEINISCHE NOVUS ORDO

Aber ist nicht das lateinische Original von Pauls VI. Konsekrationsformel gültig, da es pro multis (für viele) enthält? Und wandeln nicht die Worte "Denn dies ist mein Leib" sei es in Latein oder der Volkssprache das Brot in Christi Leib, im neuen Ritus genauso wie im alten? Unsere Antwort auf diese Fragen basiert auf dem laut dem hl. Papst Pius V. dritten Erfordernis für die Gültigkeit, nämlich der Intention, die wir bisher noch nicht erklärt haben.

Wir möchten hier jedoch zuerst darauf hinweisen, daß dieses lateinische Original, promulgiert am 3. April 1969 nur den einen praktischen Zweck hat, als ein offizielles Dokument mit den Worten "pro multis" zur Verfügung zu stehen, auf welches die Verteidiger des Novus Ordo verweisen können, denn eine volkssprachliche Falschübersetzung mit den Worten "für alle" war schon seit Jahren fast über all eingeführt worden; und diese volkssprachliche Falschübersetzung wird weiterhin von Johannes Paul LI. durchgesetzt. Zweitens, bei der Promulgation des neuen Ritus bezog sich Paul VI. auf die Institutio Generaiis, einer allgemeinen Einführung zu seinem neuen Missale. Paragraph 7 dieser Institutio definiert "das Herrenmahl oder die Messe" einfach als ein Gedächtnismahl, ohne Erwähnung von Transsubstantiation, sakramentaler Wirkung oder irgendetwas zu dem die Begriffe Form, Konsekration und Gültigkeit einen Bezug haben. Paul VI. spricht daher nicht wie ein Katholik von Form und Konsekration, sondern wie ein Protestant einfach von den "Herrenworten" (verba dominica); ganz unterschiedslos zitiert er Worte, die in der katholischen Konsekrationsform benutzt werden, läßt aus oder versetzt einige Worte und fügt andere Worte hinzu, die nicht Teil der Form sind. So lautet Pauls VI. Anweisung:

"Jedoch aus pastoralen Gründen und um den Ablauf der Konzelebration reibungslos zu gestalten, verfügen Wir, daß die Herrenworte in jeder Form des Kanons dieselben seien. Wir wünschen daher, daß sie in jedem eucharistischen Hochgebet so ausgesprochen werden: Nehmet alle und eßt davon: Denn dies ist mein Leib, der für euch hingegeben wird; und über den Kelch: Nehmet alle und trinkt davon, denn das ist der Kelch meines Blutes, des neuen und ewigen Bundes, das für euch und für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Tut dies zu meinem Gedächtnis. Die Worte 'Geheimnis des Glaubens' jedoch, herausgenommen aus dem Zusammenhang der Herrenworte und vom Priester verkündet, öffnen das Tor zur Akklamation durch die Gläubigen."

Worin bestehen die angeblich "pastoralen" Gründe für diese willkürliche Untreue gegenüber der katholischen Tradition, diesen Austausch der Konsekrationsform gegen eine bloße Erzählung des "Herrenmahles"? Was trägt dies zur Konzelebration bei, die nach Canon 8o3 ohnehin verboten ist, außer bei der Priesterweihe? Es gibt dafür kein anderes Motiv als dasjenige Luthers, als er fast dieselben Änderungen vornahm: gotteslästerliche Verachtung der Tradition der heiligen katholischen Kirche und der katholischen Auffassung der heiligen Messe und Eucharistie, die allein den Begriffen Form, Konsekration und Gültigkeit einen Sinn gibt.

C. Die Intention bei der Spendung der Sakramente

Die Messe ist - wie die anderen Sakramente - in erster Linie das Werk Christi, der sich jedoch dabei eines menschlichen Instrumentes bedient, des Spenders des Sakraments. Der Spender ist kein bloßes Werkzeug wie Hammer und Säge des Schreiners, sondern hat einen freien Willen. Wenn er nicht den Willen hat zu tun, was Christus und die Kirche tut, ist das Sakrament ungültig wegen Mangel der Intention. So erklärte Papst Leo XIII. im Jahre 1896 in der Bulle Apostolicae Curae das Sakrament der Priesterweihe wie es in der Anglikanischen Kirche gespendet wird für ungültig, nicht wegen Mangels der Form bei den Worten, die von den anglikanischen Bischöfen gebraucht werden, sondern auch wegen ihrer fehlerhaften Intention. Diese Grundsätze sind ganz allgemein und können auf jedes Sakrament angewendet werden, einschließlich der Messe. Papst Leo erklärt: "Mit dem Defekt der Form hat sich ein Defekt der Intention verbunden - der Intention, die gleichermaßen notwendig ist für das Zustandekommen eines Sakraments. Soweit sich die Intention nur im Inneren des Menschen abspielt kann die Kirche nicht darüber urteilen, aber insoweit sie sich nach außen manifestiert, ist es Aufgabe der Kirche darüber ein Urteil abzugeben.

Wenn nun eine Person beim Spenden eines Sakramentes ernsthaft und korrekt die rechte Materie und die rechte Form verwendet hat, ist zu vermuten, daß sie die Intention hatte, zu tun was die Kirche tut. Dieses Prinzip ist die Grundlage der Lehre, daß ein Sakrament wirklich als Sakrament zustande kommt, selbst wenn es durch den Dienst eines Häretikers oder Ungetauften gespendet wird, vorausgesetzt der katholische Ritus wird angewandt. Wenn jedoch der Ritus geändert wird zu dem offensichtlichen Zweck, einen anderen Ritus einzuführen, der von der Kirche nicht akzeptiert wird und zurückzuweisen^was die Kirche tut und kraft der Einsetzung durch Christus zur Natur des Sakramentes gehört, dann ist offensichtlich, daß nicht nur die für das Sakrament notwendige Intention fehlt, sondern daß eine dem Sakrament entgegengesetzte und mit diesem nicht vereinbare Intention vorhanden ist." (Acta Sanctae Apostolicae Sedis, Vol. XIX, 1996-7, pp. 198-2oo).

Was bedeutet das praktisch, auf die Messe angewandt? Wenn wir keine anderen äußeren Anzeichen haben, welche uns von der Intention eines Priesters in Kenntnis setzen, müssen wir annehmen, daß seine Intention richtig und seine Messe gültig ist, vorausgesetzt, er benutzt einen katholischen Ritus. Wenn er jedoch einen Ritus benutzt, der eingeführt wurde, um einen katholischen Ritus zu verdrängen, dann ist evident, daß seine Intention ungenügend und dem Einsetzungszweck Christi sogar entgegengesetzt ist und seine Messe ist schon aus diesem Grunde - wenn nicht noch aus anderen Gründen - ungültig.

Bei einer Tridentinischen Messe von einem gültig geweihten Priester richtig zelebriert, darf immer die Gültigkeit vorausgesetzt werden, gleichgültig, ob der Priester ein guter oder schlechter Mensch ist, ob in seiner Predigt rechtgläubig oder häretisch. Als gültig anzusehen sind die Messen, die von Priestern der Ostkirchen - schismatisch oder uniert - gefeiert werden, entsprechend ihren eigenen Riten, welche von der katholischen Kirche als gültig angesehen werden. Das protestantische "Abendmahl" und der Novus Ordo Missae sind dagegen ungültig, denn sie wurden eingeführt zu dem Zweck, die katholische Messe zu verdrängen.

Die Intention im Novus Ordo Missae

Paul VI. definierte den neuen Ritus in Artikel 7 der Institutio Generalis seines neuen Römischen Meßbuchs folgendermaßen: "Das Herrenmahl oder die Messe ist die heilige Versammlung oder Zusammenkunft des Gottesvolkes unter dem Vorsitz eines Priesters, um das Gedächtnis des Herrn zu feiern. Für diese lokale Versammlung der heiligen Kirche gilt in besonderem Maße das Versprechen Christi: 'Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, bin ich mitten unter ihnen.'"

So die Messe zu definieren ist eine Häresie; denn diese Definition enthält keinen Hinweis auf Christi Opfer am Kreuz und dessen Erneuerung; keine Erwähnung der Transsubstantiation, der realen und physischen Gegenwart zum Unterschied von Seiner geistigen Gegenwart bei einer Versammlung zu seinem Gedächtnis; keine Erwähnung der Erfordernisse für die Gültigkeit, wie sie Pius V. aufgestellt hat.

Häresie sagen wir nicht Irrtum; denn der Häretiker Paul VI., obwohl rasch gewarnt durch den weltweiten Aufschrei des Protestes, veranlaßte oder erlaubte Msgr. Annibale Bugnini, Sekretär der Ritenkongregation, in der Zeitschrift dieser Kongregation NoJuJ^iae^ Mai 197o, zu schreiben, daß nach Überprüfung der "Introduktion" des neuen Ritus "die Väter und Experten keinen dogmatischen Irrtum gefunden hätten und keinen Grund sähen irgendeine Änderung vorzunehmen"; daß aber ohne "etwas neues" hinzuzufügen "eine neue Version formuliert worden sei, um gewisse Begriffe klarer hervortreten zu lassen". Beim Lesen der neuen Version muß man auf zwei Dinge achten:

1) Jeder Anschein einer Berichtigung,eines Irrtums im Originaltext wird von vorneherein dementiert; ausdrücklich wird erklärt, daß die neue Version dasselbe aussage, wie die erste Definition des Novus Ordo.
2) Das lateinische Wort seu, übersetzt oder wird gebraucht zwischen zwei Bezeichnungen für ein und diesselbe Sache; durch seinen Gebrauch zwischen einer unvollkommenen und mehrdeutigen Bezeichnung und der streng korrekten soll die Bedeutungsgleichheit der beiden Begriffe vorgetäuscht werden. Bugnini sagt: "In der Messe oder Herrenmahl wird das Volk Gottes an einen Ort zusammengerufen, gemeinsam mit einem Priester, der den Vorsitz führt und in der Person Christi handelt, um das Gedächtnis des Herrn oder Eucharistieopfer zu feiern. Daher gilt das Versprechen Christi ganz besonders für solch eine lokale Zusammenkunft der heiligen Kirche: 'Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, bin ich mitten unter Ihnen.' (Matth. 18,2o). Denn in der Feier der Messe, in welcher das Kreuzesopfer erneuert wird, ist Christus wirklich gegenwärtig in der Versammlung selbst, die in Seinem Namen beisammen ist; in der Person des Priesters und schließlich substantiell und dauernd unter den eucharistischen Gestalten."

Die erste Version drückt klar mit protestantischen Ausdrücken die protestantische Intention aus, lediglich ein Gedächtnismahl zu halten. Wie von Bugnini versprochen, drückt diese neue Version dieselbe Intention mit denselben Ausdrücken aus, aber katholische Begriffe von ganz anderer Bedeutung wurden als synonym den protestantischen Ausdrücken hinzugefügt: Messe ist gleich Herrenmahl und Gedächtnis des Herrn ist gleich eucharistisches Opfer. Das Opfer Christi wird zwar erwähnt, aber nicht als mystisch und wirklich erneuert, sondern als gefeiert und fortgesetzt durch die Versammlung, d.h. es wird eine Gedenkfeier des Opfers Christi abgehalten. Die wirkliche Gegenwart Christi ist nicht klar physisch in Leib und Blut, Seele und Gottheit, sondern geistig in der Versammlung, im Priester, in der Predigt. Angesichts von Bugninis Versicherung, daß nichts hinzugefügt wurde und nichts am Originaltext korrigiert wurde, muß die substantielle und fortdauernde Gegenwart Christi "unter den eucharistischen Gestalten" im protestantischen Sinne verstanden werden, als aus der Gemeindeversammlung resultierend und nur solange "fortdauernd" als diese Versammlung existiert. Der Priester "handelt in der Person Christi", aber es wird kein Hinweis gegeben, worin diese Handlung besteht und wie sie sich von dem unterscheidet, was die Laien in der Versammlung tun.

Nach jeder Version, der offiziellen Definition Pauls VI. - dem Original, welches niemals aufgehoben wurde oder der neuen Formulierung, die gleichbedeutend ist, wenn auch weniger klar - ist der Novus Ordo Missae keine Messe. Sein erklärter Zweck ist die Feier eines Gedächtnismahles. Paul VI., obwohl ermahnt, beharrte in seiner Häresie, dies als Messe zu bezeichnen. Die Grundregeln Leos XIII. analog angewandt, hat jeder der diesen Ritus benutzt, offensichtlich die Intention Pauls VI., der diesen Ritus als Ersatz für die katholische Messe promulgiert hat. Alle diese Zelebrationen sind ungültig nicht wegen mangelnder Form, sondern auch wegen mangelnder Intention.

D. Die Priesterweihe des Zelebranten

Das vierte Erfordernis für die Gültigkeit einer Messe ist die Priesterweihe des Zelebranten, von Pius V. "ordo sacerdotalis", das heißt wörtlich: priesterliche Klasse oder priesterlicher Rang genannt. Kanon 948 sagt: "Ordo" (d.h., das Sakrament der Priesterweihe) "sondert kraft der Einsetzung durch Christus die Geistlichen ab vom Volk der Laien in der Kirche zur Leitung der Gläubigen und zur Verwaltung des göttlichen Dienstes.". Das Pontificale Romanum benennt in seinem Weiheritus die Aufgaben des Priesters: ihren Rang unter dem Bischof, dem sie helfen und ihre Gewalt zu segnen und zu konsekrieren, das Meßopfer darzubringen für die Lebenden und die Verstorbenen und von den Sünden loszusprechen.

Da jedoch einige orientalische Riten, die von der katholischen Kirche als gültig angesehen werden, weniger deutlich sind, entstanden Zweifel die Gültigkeit orientalischer Weiheriten betreffend. Papst Pius XII. dekretierte deshalb in Sacramentum Ordinis (3o. November 1947), daß folgende Form ausreichend sei für eine gültige Priesterweihe:

"Verleihe, wir bitten dich allmächtiger Vater, diesem deinem Diener die Würde des Priestertum (Presbyterii dignitatem); erneuere in ihm den Geist der Heiligkeit, damit er von dir erhalten möge das Amt des zweiten Ranges (secundi meriti munus) und gesunde Sitten einflößen möge durch das Beispiel seines eigenen Lebens."

Der römische Weiheritus macht ganz deutlich,worin die Würde des Priestertums besteht, durch die ausdrückliche Übertragung der Macht zu segnen, das Meßopfer darzubringen und loszusprechen:

"Weihen und heiligen mögest du, o Herr diese Hände durch diese Salbung und unsere Segnung Amen. Damit alles was sie segnen mögen, gesegnet sei und was sie weihen mögen, geweiht sei, im Namen unseres Herrn Jesus Christus. ... Empfange die Gewalt Gott das Opfer darzubringen, Messen zu feiern für die Lebenden und die Verstorbenen, im Namen des Herrn. ... Empfange den Heiligen Geist, wessen Sünden du nachlassen wirst, dem sind sie nachgelassen und wem du sie behalten wirst, dem sind sie behalten."

Die Form der konziliaren Priesterweihe Am 18. Juni 1968 approbierte Paul VI. in einem Dokument, Pontificalis Romani Recognitio (Revision des Römischen Pontificale) genannt, einen neuen und absichtlich zweifelhaften Weiheritus, den seine Ritenkongregation am 15. Juli 1968 für einstweilen zulässig und am 6. April 1969 für obligatorisch erklärte. Genau drei Tage vor dem letztgenannten Datum, nämlich am 3. April 1969 veröffentlichte Paul VI. seine Apostolische Konstitution Missale Romanum, in welcher er den Novus Ordo Missae definierte und den Priester lediglich als den Vorsitzenden eines Gedächtnismahles erklärte. Diese Daten sprechen deutlich genug für sich selbst, um eine Verbindung nahezulegen zwischen diesen beiden Riten, von denen der eine an die Stelle des katholischen Priestertums treten sollte und der andere an die Stelle der katholischen Messe, die nur gültig gefeiert werden kann durch einen gültig geweihten Priester.

Warum behaupten wir, daß dieser neue Weiheritus absichtlich zweifelhaft sei? Weil er einerseits der im authentischen römischen Ritus enthaltenen ausdrücklichen Übertragung der Vollmacht zu segnen, das Meßopfer darzubringen und von Sünden loszusprechen beraubt ist. Wie von den Strahlen dreier mächtiger Scheinwerfer wurde so die Bedeutung der grundlegenden Formulierung "Würde des Priestertums" erhellt. Diese Beraubung, dieses Ausblasen der Lichtquellen,straft die Behauptung Pauls VI. Lügen, der einzig Sinn (der Änderung) sei, "den ganzen Ritus, der in verschiedene Teile auseinandergefallen war, in größerer Einheit wiederherzustellen und in schärferem Licht den Hauptteil der Weihe, die Handauflegung und das Weihegebet herauszustellen." Der neue Ritus überträgt nichts als presbyterii dignitas, die Würde des Priestertums, in welchem Sinn auch immer es der konziliaren Kirche gefallen mag, diese Würde zu verstehen - vermutlich nichts weiter als die armselige Würde,den Vorsitz bei einem Gedächtnismahl zu führen.

Andererseits bezieht sich Paul VI. ausdrücklich auf Sacramentum Ordinis von Pius XII. und hält die dort dargelegte Form für ausreichend zur Gültigkeit, wobei er jedoch darüber hinwegsieht, daß Pius XII. nicht von einem neuen Ritus spricht, der eingeführt wurde, um einen katholischen Ritus zu verdrängen, sondern von "Priesterweihen, gespendet nach dem griechischen Ritus", der schon vor vielen Jahrhunderten von der Kirche bestätigt wurde und von orientalischen Katholiken in Rom selbst benutzt wird und von Schismatikern, welche die katholische Auffassung des Priestertums teilen.

Paul VI. übersieht dabei - wohl kaum aus Unkenntnis die Konstitution Apostolicae Curae (1896), in welcher Papst Leo XIII. unter den Gründen für die Ungültigkeit der anglikanischen Weiheriten feststellt, daß dieselbe Form der Worte, die bei einem katholischen Ritus gültig sein kann, unter solchen Umständen, die eine Änderung der Bedeutung dieser Worte bewirken, ungültig sind:

"... die Worte für Amt und Aufgabe eines Priesters oder Bischofs haben hier keine Gültigkeit mehr, denn sie werden als bloße Namen verwendet, entleert der Realität, die Christus eingesetzt hat."

Die Form des neuen Weiheritus von Paul VI. soll also als gültig erscheinen, unter Berufung auf die Autorität Pius' XII., ist jedoch tatsächlich ungültig, wegen der Bedeutungsänderung des Begriffes Priestertums. Sie ist absichtlich zweifelhaft gehalten, denn sie soll von Protestanten angenommen werden und mit manchen Bedenken auch von Katholiken.

Die Intention der konziliaren Priesterweihe

Wenn wir jedoch die ihm zugrunde liegende Intention betrachten, dann ist der neue Weiheritus eindeutig ungültig aus denselben Gründen, wie die anglikanischen Weihen. Die Behauptung einen ursprünglichen Ritus, der von der katholischen Kirche verdorben worden sei, wiederherzustellen, ist nicht nur eine ausgemachte Ehrfurchtslosigkeit und Beleidigung dieser Kirche, sondern auch hohle Täuschung. Denn die verschiedenen Ausdrucksformen, die benutzt wurden, um ein und dieselbe Bedeutung in den unterschiedlichen katholischen Riten zu übermitteln, hatte ihre Ursache in den besonderen Umständen unter denen die Katholiken in den ersten vier oder fünf Jahrhunderten lebten. Der Kanon der Messe und die Formen der anderen Sakramente waren in den ersten Jahrhunderten der Verfolgung geheim. Sie wurden nicht niedergeschrieben, sondern mündlich weitergegeben; vollkommene Gleichheit war nicht möglich, denn die Verständigung unter den einzelnen katholischen Gemeinden war schwierig und selten. Dennoch haben alle in der Substanz dieselbe Bedeutung bewahrt. Riten mit anderer Bedeutung hätte die katholische Kirche zurückgewiesen.

Der anglikanische und der konziliare Ritus haben jedoch andere Ursachen in einer Zeit, als die Buchdruckerkunst und die leichten Kommunikationsmöglichkeiten das Erreichen von Gleichheit sehr einfach machen. Diese Riten wurden ausdrücklich erdacht, nicht um einen katholischen Ritus zu erhalten, sondern zu verdrängen. Ein solcher Akt ist nach der Regel von Papst Leo XIII. ein klarer Beweis dafür, daß eine Intention gegeben ist, "dem Sakrament entgegengesetzt und mit diesem unvereinbar".

Des weiteren ist zu beachten, daß die Absicht, die wahre Messe für welche echte Priester geweiht werden, zu zerstören, schon lange bei Paul VI. und der konziliaren Kirche offenkundig war; eine solche Absicht schließt jegliche Intention, gültig Priester für die Darbringung des Meßopfers zu weihen, aus.

26. Sept. 1964: Die Hl. Ritenkongregation warnt in Inter Oecumenici, Artikel 4, daß schwerwiegende Eingriffe vorsichtig getätigt werden müssen: "Die allgemeine Reform der Liturgie wird von den Gläubigen besser aufgenommen werden, wenn sie schrittweise vorgenommen wird und wenn sie ihnen in verständiger Weise von ihren Hirten nahegebracht und erklärt wird."

Juli 1965: Yves Dupont schreibt in seinen World Trends, Nr.6, S.4-5:' "Die Messe in der Volkssprache mit den wiederholten Modifikationen hat in England, Frankreich, Amerika und anderen Ländern Widerstand gefunden ... Die liturgischen Änderungen wurden nicht gerechtfertigt und können auch gar nicht gerechtfertigt werden ... Traurige Tatsache ist, daß sich die Kirche nun dem Protestantismus nähert ..."

Oktober 1967: Die in Rom zusammengerufene Bischofssynode lehnt eine "Missa normativa", ab, welche mit dem zwei Jahre später eingeführten Novus Ordo Missae identisch ist. (Ottaviani, Intervention, Artikel 1)

1967: Die amerikanischen Bischöfe führen eine volkssprachliche Falschübersetzung des Kanon ein, welche unter anderen Häresien die Formulierung "für alle" enthält, wodurch die Messe ungültig wird.

18. Juni 1968: Der verstümmelte Weiheritustvon dem wir gesprochen haben wird eingeführt, offensichtlich mit dem Bewußtsein, daß die abgelehnte Missa normativa, die bald als Novus Ordo Missae promulgiert werden sollte, die Bedeutung des Priestertums, wovon die Gültigkeit des Ritus abhängt ändern wird.

15. August: Drei neue Canones werden eingeführt: "Canon II kann guten Gewissens von einem Priester, der weder an die Transsubstantiation noch an den Opfercharakter der Messe glaubt, benutzt werden." (R.H. Richens in Tablet, abgedruck in World Trends, März 1979, S.5-8.)

15. August 1968: An demselben Tag wird der verstümmelte Weiheritus für erlaubt erklärt; verpflichtend wird er am 6. April 1969.

3. April 1969: Der Novus Ordo Missae wird beschrieben in Pauls VI. apostolischer Konstitution Missale Romanum. Er verwendet den Ausdruck "wir haben befohlen" (jussimus), befiehlt jedoch nichts aus Furcht vor den Folgen. Es wird jedoch ein Datum gesetzt - der 3o. November 1969 - an dem das^"was wir befohlen haben, wirksam werden soll". Ein falscher Eindruck von Gesetzgebung wird auch im Schlußsatz gegeben: "Wir wollen, daß diese unsere Regelungen und Befehle jetzt und künftig fest und wirksam seien."

6. April 1969: Der verstümmelte Weiheritus wird obligatorisch: von diesem Tag an soll kein Priester mehr für die wahre Messe geweiht werden. Dahinter steht unausgesprochen die Hoffnung, daß der letzte gültig geweihte Priester eines Tages sterben wird und daß dann alle Messen ungültig sind wegen fehlender "Weihe beim Zelebranten".

25. September 1969: In der Ottaviani-Intervention untersucht eine Gruppe römischer Theologen nicht die volkssprachliche Falschübersetzung, die nur den Gläubigen auferlegt ist, sondern Pauls VI. eigenen lateinischen Novus Ordo. "Es ist offensichtlich," sagen sie in Artikel 6, "daß der Novus Ordo nicht die Intention hat den Glauben so dazulegen, wie er vom Konzil von Trient gelehrt wird, an den jedoch das katholische Gewissen für immer gebunden ist. Mit der Promulgation des Novus Ordo wird der treue Katholik vor eine höchst tragische Alternative gestellt."

Oktober 1969: Msgr. Marcel Lefebvre gründet ein Seminar in Freiburg/ Schweiz, weil kein andares Seminar gefunden werden kann, das priesterliche Bildung statt Verbildung vermittelt. (H.H. Peter J. Morgan, "The Seminary of the True Faith" in World Trends Nr. 23, August 1971; Msgr. Lefebvre, "Priests for Tomorrow", 29. März 1973).

27. November 1971: In einer Rundfunkansprache stellt Bischof A. de Castro Mayer von Campos, Brasilien fest, daß der Tag an dem die traditionelle Messe verboten werden sollte, der 28. November 1969, zuerst um zwei Jahre hinausgeschoben worden sei, bis zum 28. November 1971; dieses neue Datum dann jedoch in offiziellen Dokumenten nie wieder erwähnt worden sei; dafür gäbe es einen guten Grund; "Kanon 3o bestimme, daß ein Brauch, der mehr als 100 Jahre Geltung habe ... nicht abgeschafft werden könne, es sei denn in ausdrücklicher, offizieller Form." Die Feier der Messe nach dem Ritus Pius' V. ist jedoch ein Brauch, der mindestens bis ins 6. Jahrhundert zurückgeht. 'Deshalb kann kein Priester gemaßregelt werden, weil er diesen Ritus feiert."

28. Oktober 1974: Die Ritenkongregation Pauls VI. erlaubt den neuen Bischofskonferenzen die Messe Pius' V. abzuschaffen, unter Mißachtung des Dekrets Quo Primum und des Kanon 3o: "Wenn eine Bischofskonferenz beschlossen hat, daß eine volkssprachliche Version des römischen Missale oder eines Teils desselben, auf ihrem Territorium benutzt werden soll, dann darf von diesem Zeitpunkt an die Messe nicht mehr gefeiert werden, weder in Latein noch in der Volkssprache, außer entsprechend dem Ritus des Missale Romanum, wie er durch die Autorität Pauls VI. am 3. April 1969 promulgiert wurde ... Dies findet keine Andwendung auf offiziell anerkannte nicht-römische Riten; es findet jedoch Anwendung gegen jeden Vorwand eines uralten Brauches."

24. Mai 1976: Die bevorstehenden Weihen von Priestern für die wahre Messe durch Mgr. Lefebvre in Econe (lassen wir einmal vorläufig das Problem außer acht, ob Mgr. Lefebvres Weihen zum Priester und zum Bischof durch den 33. gradigen Freimaurer Lienart, der dies vor dem Empfang seiner eigenen Bischofsweihe war, d.h. ob Lienart selbst gültig geweiht werden konnte, gültig sind oder nicht; Anm.d.Red.) veranlassen Paul VI., die wahre Messe persönlich, wenn auch nicht in kanonisch korrekter Form und verbindlich, klar und eindeutig zu verbieten: "Die Autorität von heute wird im Namen der Autorität von gestern zurückgewiesen. Ist es nicht der Papst, das Kollegium der Bischöfe, das Ökumenische Konzil, denen es obliegt zu entscheiden, welche von den unzähligen Traditionen als Norm des Glaubens angesehen werden muß? ... Die Annahme des Ordo Missae ist gewiß nicht der freien Wahl der Priester und Gläubigen überlassen ... Mit derselben höchsten Autorität, die von Jesus Christus kommt, verlangen wir denselben Gehorsam für alle unsere liturgischen, disziplinären und pastoralen Reformen, welche in diesen Jahren in Erfüllung der Konzilsbeschlüsse gereift sind." (Paul VI. Custos quid de nocte?)

22. Juli 1976: Durch ein anonymes Dekret wird Msgr. Lefebvre mitgeteilt, daß Paul VI. ihn a divinis suspendiert habe, wegen der Priesterweihen vom vorausgegangenen 29. Juni.

11. Oktober 1976: Paul VI. lehnt das Gesuch von Msgr. Lefebvre nach Zulassung der tridentinischen Messe in einigen Kirchen und der traditionellen Priesterausbildung in einigen Seminaren ab. Die suspensio a divinis soll erst aufgehoben werden, wenn Msgr. Lefebvre alle Dekrete des 2. Vatikanischen Konzils akzeptiert, den Novus Ordo annimmt und alle seine Seminare und sonstigen Häuser an Paul VI. aushändigt.

Das ist der Ablauf der Ereignisse, in denen sich eine Intention manifestiert, in der Tat verwirklicht und in Worten definiert, zuerst mehrdeutig, schließlich aber ganz klar: die wahre Messe abzuschaffen und zu ersetzen mit "bloßen Namen entleert der Realität, die Christus eingesetzt hat". Zu diesen entleerten Namen gehören Messe, Priester, Priestertum und Priesterweihe; die katholischen Wirklichkeiten, die in diesen Namen ausgedrückt sind, werden in der konziliaren Kirche nicht geduldet. Daher ist die konziliare Priesterweihe wegen mangelnder Intention ungültig, wenn nicht außerdem noch wegen absichtlich zweifelhafter Form. Jeder, der nach dem 6. April 1969 die Priesterweihe empfangen hat, muß als Laie betrachtet werden ohne die Gewalt zu weihen und zu segnen, gültige Messen zu lesen oder von den Sünden loszusprechen, es sei denn der katholische Ritus ist bei seiner Priesterweihe, entgegen den Verordnungen Pauls VI., benutzt worden.

II. DER NOVUS ORDO IST UNERLAUBT

Unabhängig von der Farge seiner Gültigkeit ist der Novus Ordo Missae Pauls VI. unerlaubt - d.h. durch das Kirchenrecht verboten. Seine Teilnehmer begehen eine Sünde des Ungehorsams gegen die Autorität, die Christus im hl. Petrus und dessen Nachfolger eingesetzt hat und besonders gegenüber Pius V. und seinem Dekret Quo Primum (19. Juli 157o). Adrian Fortescue schreibt 19o8 in der Catholic Encyclopedia (Bd.3, S.26o-261) unter dem Stichwort "Canon of Mass":

"Von der Zeit des hl. Gregor I. (59o-6o4) - gewiß von der Zeit an als Gregor Papst wurde, war unser Kanon bereits genau festgelegt in der gegenwärtigen Form. Im Laufe der Geschichte bis heute sind kaum Änderungen zu verzeichnen. 'Kein Papst hat seit Gregor am Kanon etwas geändert oder hinzugefügt', sagt Benedikt XIV. (De SS.Missae Sacr.162) ...

Vom 10. Jahrhundert an,nahm man sich mit dem Text des Missale immer mehr Freiheiten. Es war die Zeit ausufernder Kyries und Glorias, dramatischer und sogar theatralischer Rituale, endlos variierender und langatmiger Einleitungsreden, in welche ausführliche Geschichten aus der Bibel und aus dem Leben der Heiligen eingeflochten wurden. Diese Tendenzen verschonten auch nicht den Kanon ... Das Konzil von Trient (1545-63) beschnitt jedoch diese Entwicklung und ordnete an, daß 'der heilige Kanon, der vor vielen hundert Jahren festgelegt wurde' rein und unverändert bewahrt bleiben müsse; das Trienter Konzil verurteilte auch diejenigen, die behaupteten, daß 'der Kanon der Messe Irrtümer enthalte und abgeschafft werden müsse.' (Sess.XXII., cap.iv,can.vi; Denzinger 819,83o). Papst Pius V. veröffentlichte 1570 eine authentische Ausgabe des römischen Missale und begleitet sie mit einer Bulle, die verbot, etwas daran zu ändern oder hinzuzufügen. Dieses Missale sollte das einzige sein, das in der westlichen Kirche benutzt wird, es sei denn lokale Gebräuche, die älter sind als 2oo Jahre sollten bewahrt werden ... Seit der Zeit Pius' V. war unser Kanon in seiner ursprünglichen Einfachheit wiederhergestellt ... "

"... So daß von allen liturgischen Gebeten in der christlichen Welt keines älter und verehrungswürdiger ist als der Kanon der Römischen Messe."

Paul VI. sagte also offen die Unwahrheit, wenn er in Custos quid de nocte, am 24. Mai 1976 erklärte:

"Der neue Ordo wurde nach reiflicher Überlegung und entsprechend den Forderungen des 2. Vatikanischen Konzils promulgiert, um den Platz des alten Ordo einzunehmen. In keiner anderen Weise hat unser heiliger Vorgänger Pius V. das unter seiner Autorität entsprechend den Forderungen des Konzils von Trient promulgierte Missale für verpflichtend erklärt. Mit derselben Autorität, die von Jesus Christus kommt, fordern wir denselben Gehorsam."

Es gibt bemerkenswerte Unterschiede in der "Art" des hl. Pius V. und Pauls VI.:

1. Die Autorität von Pius war echt, und niemals mißbraucht. Die Autorität Pauls VI. beruhte auf einer Wahl von zweifelhafter Gültigkeit, da möglicherweise durch freimaurerische Verschwörer zustandegekommen. Wenn seine Autorität jedoch anfangs echt war, so wurde sie bald verwirkt durch öffentliches Bekenntnis zur Häresie gemäß Kanon 188,n.4, als er häretische Dekrete des 2. Vatikanischen Konzils approbierte (Das Ökumenismusdekret, Teil 3 über Erlösung durch nichtkatholische Religionen und Teil 8, öffentlicher Gottesdienst mit Nichtkatholiken; Erklärung zur Religionsfreiheit, mit Lehre vom Naturrecht auf Bekenntnis einer falschen Religion). Oder aber im Novus Ordo selbst mit der Lehre, daß alle Menschen gerettet werden und daß die Messe nur ein Gedächtnismahl sei.

2. Das Ziel Pius' V. war es, die ehrwürdigste Überlieferung der Kirche zu ehren und durch alle Jahrhunderte und in der ganzen Welt die Einheit ihres Gottesdienstes zu wahren. Pauls Ziel war genau das Gegenteil; er wollte einen ungültigen, protestantischen Ritus verbreiten in einer neu erfundenen Form, um das zu verdrängen, was Pius V. erhalten wollte.

3. Der hl. Pius V. befahl in klarer und kanonischer Form den Gebrauch des traditionellen Missale und verbot den Gebrauch jeden anderen Meßbuches, das nicht mindestens 2oo Jahre in Gebrauch war. Paul VI. befahl niemals in kanonischer Form den Gebrauch des neuen Ritus, sondern führte ihn praktisch ein, unter der Behauptung er hätte ihn befohlen und mit der Verfolgung derjenigen, die der katholischen Messe treu bleiben wollten.

Dieser letztgenannte Unterschied in den Handlungsweisen des echten Papstes und des Usurpators hat unmittelbare Bedeutung für die Frage der Gültigkeit, die wir hier prüfen wollen. Der hl. Papst Pius V. kanonisierte das alte Römische Missale und machte den Gebrauch eines anderen "jetzt und für immer ungesetzlich", kraft seiner Autorität als Papst. Paul VI. konnte nicht offiziell und in kanonischer Form ein solches Dekret außer Kraft setzen, ohne die Aufmerksamkeit auf seinen Mangel an echter Autorität zu lenken. Hätte irgend eine einflußreiche Person die Aufmerksamkeit auf Kanon 188,n.4, gerichtet, wonach keine Häretiker wie Paul VI. und seine Handlanger in der katholischen Kirche Autorität besitzen können, wäre es zu einem allgemeinen Ruf nach Wahl eines wahren Papstes gekommen und die Usurpation der kirchlichen Ämter durch Kirchenfeinde, wäre zu einem Ende gekommen. Pauls Furcht als Gegenpapst (der er war) enttarnt zu werden, ließ und läßt noch das Dekret Quo Primum frei von jeder möglichen, gesetzlichen Aufhebung selbst innerhalb der konziliaren Kirche; sogar in dieser Kirche ist also der Novus Ordo unerlaubt, wie auch in der katholischen Kirche. Wer also an dem neuen Ritus teilnimmt, begeht eine Sünde des Ungehorsams gegen die Autorität,die Christus Pius V. übertragen hat, dem Nachfolger des hl. Petrus. Sünde ist ein Hindernis für die Gnade, auch die Gnade eines gültigen Sakraments. Der Novus Ordo Missae vermittelt keine Gnade, nicht nur weil er ungültig ist, wegen mangelnder Form und Intention, sondern auch weil er unerlaubt ist.

Der Novus Ordo ist sakrilegisch

Wurde nun damit alles gesagt, was gegen Pauls VI. Gegenmesse gesagt werden muß? Noch nicht; denn Ungehorsam ist nicht die einzige Sünde, die mit dieser Messe im Zusammenhang steht. Andere Sünden sind gemeinsamer Gottesdienst mit Nichtkatholiken und Sakrileg gegen die hl. Messe und die von Christus eingesetzte Eucharistie, wie wir aus den Erläuterungen des hl. Thomas von Aquin über unwürdige Kommunion ableiten können.

"In diesem Sakrament, wie in den anderen Sakramenten, ist das Sakrament, in seiner Wesenheit, ein Zeichen für die res sacramenti (Wert des Sakraments). Aber dieses Sakrament hat einen zweifachen Wert (res), wie oben dargelegt (q6o,a.3,Sed contra;q.73,a.6): der eine ist in ihm bezeichnet und enthalten, nämlich Christus selbst; der andere ist bezeichnet aber nicht enthalten, nämlich der mystische Leib Christi, die Gemeinschaft der Heiligen. Wer also dieses Sakrament empfängt, zeigt damit an, daß er eins mit Christus und mit seinen Gliedern vereint ist. Dies wird bewirkt durch einen durch Liebe gebildeten Glauben (perfidem formatam), den keiner gleichzeitig mit einer Todsünde haben kann. Daher ist es klar, daß jeder, der dieses Sakrament im Stand der Todsünde empfängt eine Lüge gegen dieses Sakrament begeht. Er begeht also ein Sakrileg als Schänder des Sakraments. Aus diesem Grund sündigt er tödlich." (Summa Theologiae 3,q.8o,a.4c)

Diese Worte des hl. Thomas, obwohl auf den unwürdigen Empfang der hl. Eucharistie bezogen, sind mit besonderem Nachdruck anzuwenden auf zwei Praktiken, die in unserer Zeit weit verbreitet sind:

1. Die richtige Messe in der falschen Kirche; das heißt die gültige Tridentinische Messe und der Empfang von Christi wahrem Leib von einem Priester oder in einer Gruppe, die zur konziliaren Anti-Kirche gehört und die weder die katholische Kirche noch ein Teil von ihr ist. Das ist die fälschliche Bekundung, die Mitglieder einer Verschwörung zur Zerstörung des mystischen Leibes Christi seien mit Christus eins und Seinem mystischen Leib eingegliedert. Das ist nicht nur eine Lüge, sondern eine sakrilegische Lüge, durch welche die wirkliche Gegenwart Christi, physisch und sakramental, verletzt wird.

2. Die falsche "Messe", der Novus Ordo Missae, überall und zu jeder Zeit, bedeutet dieselbe Unwahrheit, jedoch nicht in der wirklichen und sakramentalen Gegenwart Christi, sondern in einer mehr bewußten und systematischen Leugnung und Verhöhnung, durch Verdrehung von Christi eigenen Worten "für viele" in die Versicherung, daß alle Menschen, seine Spötter eingeschlossen, mit ihm für immer vereint seien. Der Ritas ist in sich selbst sakrilegisch, und alle die daran teilnehmen, beleidigen das wahre Opfer und Sakrament der Messe. Das heißt sie begehen ein Sakrileg.
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Der novus ist von satan..
Diese wunder sind nicht Gotteswunder...
Die Wahrheit tut weh .....

Kehrt um...
Die neue Messe ist nicht römisch katholisch
Nicht pauschal so zu sehen.
Es gibt sehr würdige NOM Messen. Noch...
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Der Inhalt ist das was zählt
Raffi2211
Getrocknete RosenBlätter sind keine hostie....
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Raffi2211
"Wenn alsdann jemand zu euch sagt: Sehet, *hier ist Christus, oder dort! So glaubet es nicht.* [Mk 13,21, Lk 17,23]
Denn es werden falsche Christus und falsche Propheten aufstehen; und sie werden große Zeichen und Wunder tun,
so dass auch die Auserwählten (wenn es möglich wäre) irre geführt würden." - Mt., 24:23-24
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Zeichen Gottes, echte Zeichen Gottes, Botschaften, sind durchaus willkommen, weisen sie uns doch genau den Weg. Leider aber ist es nicht so, dass der Heiland sich würdigt so zu uns zu sprechen, wie in dem beliebten Filmen zu Don Camillo vom Kruzifix aus. Um nicht in die Irre zu gehen müssen wir uns daher an der Hl. Schrift (nicht an apokryphen Schriften!) halten, sowie an die Tradition und …More
Zeichen Gottes, echte Zeichen Gottes, Botschaften, sind durchaus willkommen, weisen sie uns doch genau den Weg. Leider aber ist es nicht so, dass der Heiland sich würdigt so zu uns zu sprechen, wie in dem beliebten Filmen zu Don Camillo vom Kruzifix aus. Um nicht in die Irre zu gehen müssen wir uns daher an der Hl. Schrift (nicht an apokryphen Schriften!) halten, sowie an die Tradition und Lehre der. hl. Mutter Kirche, Katholiken haben zwei Säulen, da braucht es keine zusätzlichen Stelzchen.
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alfredus
Zeichen vom Himmel gibt es immer wieder. Sie sind natürlich aufregend, aber auch verpflichtend, verpflichtend zum Gebet und Opfer. Ein Rosenblatt auf der Hostie kann ein Hinweis der Muttergottes sein, denn die Kirche ist auf " Die Liebe Frau der Barmherzigkeit " geweiht. Die Rose und ihr Duft wird immer in Verbindung mit der Muttergottes gebracht. Natürlich muss auch hier die Kirche über diese …More
Zeichen vom Himmel gibt es immer wieder. Sie sind natürlich aufregend, aber auch verpflichtend, verpflichtend zum Gebet und Opfer. Ein Rosenblatt auf der Hostie kann ein Hinweis der Muttergottes sein, denn die Kirche ist auf " Die Liebe Frau der Barmherzigkeit " geweiht. Die Rose und ihr Duft wird immer in Verbindung mit der Muttergottes gebracht. Natürlich muss auch hier die Kirche über diese Tatsache befinden, obwohl zur Zeit dieses Thema sehr ungünstig ist und wohl abgelehnt wird.
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Winfried
"Ein Rosenblatt auf der Hostie kann ein Hinweis der Muttergottes sein"
(Hervorhebung von mir)

@alfredus
Im Text steht aber, dass sich die Hostie "in eine Art getrocknete Rosenblätter" verwandelt hat. Das ist ein Unterschied.
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Winfried
@geringstes Rädchen @Tina 13 @de.news

"Laut Hochwürden Gustavo Palaces, dem Pfarrer der Kirche Unserer Lieben Frau der Barmherzigkeit im Valle Puku, Aregua, verwandelte sich eine konsekrierte Hostie in eine Art getrocknete Rosenblätter, die eine rote Flüssigkeit freisetzten, die nach Rosen riecht"
(Hervorhebung von mir)

Wie soll man das verstehen? Ist die konsekrierte Hostie nicht der …More
@geringstes Rädchen @Tina 13 @de.news

"Laut Hochwürden Gustavo Palaces, dem Pfarrer der Kirche Unserer Lieben Frau der Barmherzigkeit im Valle Puku, Aregua, verwandelte sich eine konsekrierte Hostie in eine Art getrocknete Rosenblätter, die eine rote Flüssigkeit freisetzten, die nach Rosen riecht"
(Hervorhebung von mir)

Wie soll man das verstehen? Ist die konsekrierte Hostie nicht der Leib (das Fleisch) Christi? Und jetzt "Rosenblätter"?

Warum kann man nicht einfach ein Wunder anerkennen, ohne es zu hinterfragen, @Winfried? Oh ihr Kleingläubigen...
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Winfried
@geringstes Rädchen
Wunder werden von der Kirche anerkannt und zwar nach ausgiebiger Prüfung (Hinterfragung). Das müssten Sie als "besonders vom Himmel Begnadete" eigentlich wissen. Außerdem verwechseln Sie Kleingläubigkeit mit Leichtgläubigkeit. Letzteres lehnen sowohl die Kirche, als auch der Himmel vehement ab,
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Oh, @Winfried, mit deiner "Verteidigung" möchtest du ja bloß ablenken! Nein, ich verwechsle hier gar nichts, denn ich habe mir den rechten Glauben noch bewahrt und glaube an Wunder, die nichts anderes sind, als ein Geschenk Gottes für diejenigen von uns Menschen, die, wenn sie nicht sehen auch nicht glauben..........
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Katholischer Glaube widerspricht nicht der Vernunft, aus einer konsekrierten Hostie wird nichts anderes, vollkommen absurde Vorstellung, @Winfried hat vollkommen recht, scheinbar mehr Ahnung vom tatsächlichen kirchlichen Lehramt.
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