08:40
Irapuato
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Die heilige Rita von Cascia

by irapuato Santa Rita ital/eng/de/fr/sp
Irapuato
Irapuato
😘 Ursula & Latina 👍 😇
Ursula Wegmann
Danke, liebe Irapuato! Mit der hl. Rita als Fürsprecherin in ausweglosen Situationen verbinden mich ganz besondere Ereignisse in der Schule und in der Familie.

Allen, die den Namen dieser großen Heiligen tragen, wünsche ich ihren besonderen, spürbaren Schutz und Gottes und Mariens Segen und das Geschenk einer Fülle von Gnaden!
Latina
gesegneten Namenstag! 😁
Irapuato
👏 Alles Gute zum Namenstag, Heine! 😇
Irapuato
May 22 SAINT RITA of CASCIA Widow (†1456)
Saint Rita was born in Italy in the late 14th century, near the little city of Cascia, of parents who though advancing in age had no children; she was the fruit of their pious prayers. At the age of twelve she resolved to consecrate herself to God by the vow of chastity, but her parents required her to marry. She obeyed; and God, who perhaps wished her …More
May 22 SAINT RITA of CASCIA Widow (†1456)
Saint Rita was born in Italy in the late 14th century, near the little city of Cascia, of parents who though advancing in age had no children; she was the fruit of their pious prayers. At the age of twelve she resolved to consecrate herself to God by the vow of chastity, but her parents required her to marry. She obeyed; and God, who perhaps wished her to serve as an example for those having to bear with violent spouses, permitted that she be joined to a man of ferocious character, who terrified the region where he lived.
During eighteen years she succeeded so well in pacifying him that he eventually even became submissive to the laws of God. Nonetheless, his enemies killed him; and then the pious widow had to overcome her twin sons’ desire for vengeance. Again she succeeded. When the two young men died not long afterwards, she was without any further bonds to keep her in the world, and she made application to a convent of Augustinian nuns at Cascia. Never had a widow been admitted there, but Saint John the Baptist, with Saint Augustine and Saint Nicholas, who had died during the 13th century in the nearby town of Tolentino, appeared to her to answer her fervent prayers. They transported her miraculously into the convent by night, despite all the locked doors. The Sisters, finding her there in the morning, could not refuse her request any longer.
Saint Rita practiced severe mortifications, eating but once a day and taking only bread and water for food. She was a model of perfect obedience; she meditated every night, from midnight until dawn, on the Passion of Our Lord, and begged to share His sufferings. On one of these nights she felt in her forehead the pain of sharp thorns, which made there an incurable wound. The festering wound isolated her from the other Sisters, and she lived thereafter almost as a hermit in the convent. The wound was cured once for a short time, when the entire group of Sisters were to go to Rome on the occasion of a universal jubilee; on their return her wound opened again.
It was discovered that Saint Rita had the gift of miracles when a young girl was cured during her mother’s visit to the convent, to beg the Saint’s prayers for that intention. Soon many visitors were coming even from distant regions to ask her charity. She expired peacefully in May of 1456. The wound of her forehead, until then very ugly, became brilliant at the moment of her death. The shrine of Saint Rita is still a favorite pilgrimage site in Italy.
magnificat.ca/cal/engl/05-22.htm
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Irapuato
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Die heilige Rita von Cascia

Am Hochfest Christi Himmelfahrt des heiligen Jahres 1900 sprach der Heilige Vater Leo XIII. die selige Rita von Cascia heilig. Mehr als 40000 Gläubige waren im Vatikan zugegen, als der Papst das Dekret der Heiligsprechung verlas. Eingebunden in ein lebendiges christliches Brauchtum gehört die hl. Rita von Cascia zu den großen Heiligen der katholischen Volksfrömmigkeit…More
Die heilige Rita von Cascia

Am Hochfest Christi Himmelfahrt des heiligen Jahres 1900 sprach der Heilige Vater Leo XIII. die selige Rita von Cascia heilig. Mehr als 40000 Gläubige waren im Vatikan zugegen, als der Papst das Dekret der Heiligsprechung verlas. Eingebunden in ein lebendiges christliches Brauchtum gehört die hl. Rita von Cascia zu den großen Heiligen der katholischen Volksfrömmigkeit. An allen Orten, wo sie verehrt und angerufen wird, sind Menschen jeden Alters und jeder sozialen Schicht anzutreffen, die ihre Anliegen und Nöte, ihre Sorgen und ihre Hoffnungen der Heiligen aus Cascia übergeben. Sie ist nicht nur auf der ganzen christlichen Welt als "Helferin in aussichtslosen Fällen" bekannt und beliebt, sie wird vielerorts - besonders in Italien - auch wieder vermehrt als "Heilige der Familien" in Anspruch genommen. Ihre Verehrung die bereits mit ihrem Tod am 22. Mai 1457 begonnen hatte, brach durch all die Jahrhunderte nie ab. Erfreulich ist die Tatsache, dass die Verehrung der "Wunderrose" von Cascia, wie Rita vielfach genannt wird, oder "die kostbare Perle Umbriens", wie Papst Leo XIII. sie bei der Heiligsprechung betitelte, sich immer mehr verbreitet und sich größter Beliebtheit erfreut. In der gesamten Kirche, sowohl unter den gläubigen Laien als auch unter den Ordensleuten, den Priestern und den Bischöfen, finden wir überzeugte Verehrerinnen und Verehrer der hl. Rita.

Rita hinterließ keine Briefe, Tagebücher oder geistliche Schriften. Ihr geistliches Testament wurde vom Augenblick ihres Todes an innerhalb des Augustinerordens, aber auch durch die zahlreichen Menschen, die an ihrem Beispiel Lebenshilfe und Orientierung fanden, weitergetragen. Die Botschaft ihres Lebens grenzt niemanden aus. Sie richtet sich an Alleinstehende und Verheiratete, an Ordensleute und Priester, an Jugendliche und Betagte, an Gesunde und Kranke, an Begüterte und Arme. Es ist die Botschaft des Kreuzes, der Versöhnung, des Friedens und der Liebe. Die ungebrochene Beliebtheit dieser Heiligen und ihre wachsende Verehrung begründete der jetzige Papst mit folgenden Worten: "Nicht so sehr wegen der Wunder, die die Volksfrömmigkeit der Wirksamkeit ihrer Fürsprache beim allmächtigen Gott zuschreibt, sondern wegen der erstaunlichen Normalität im täglichen Leben, das sie erst als Frau und Mutter, dann als Witwe und schließlich als Augustinerin führte."

Mit der "Wunderrose" von Cascia dürfen alle die Begegnung mit Gott und Stärkung im Glauben erfahren. Stärkung für den Pilgerweg des Lebens, der für viele steinig und steil ist. Auf diesem Weg ist Rita Vorbild und Schwester im Glauben zugleich.

Die Datierung der Geburt Ritas kennt zwei Traditionen. Die eine Überlieferung setzt auf das Jahr 1367; die andere hält am (besser belegten) Jahr 1381 fest. Bei der Heiligsprechung am 24. Mai 1900 nahm Leo XIII. das zweite Datum als gültig an. Davon geht auch die vorliegende Lebensbeschreibung aus. Roccaporena, der Geburtsort Ritas, war eine Filialgemeinde von Cascia mit einer eigenen Dorfkirche, jedoch keine selbständige Pfarrei und daher ohne Taufrecht. Heute wäre Cascia wohl in Vergessenheit geraten, hätte nicht seine Heilige ihre Botschaft in die ganze Welt hinaus getragen.

Kinder- und Jugendzeit
In Roccaporena lebten die geachteten Bürgerleute Antonio Lotti und Amata geb. Ferri. Sie führten eine sehr glückliche Ehe, über die einzig der Schatten der Kinderlosigkeit lastete. Sie gaben die Hoffnung nicht auf und baten um Kindersegen. Ihr Hoffen und Beten schien lange Zeit erfolglos zu sein. So fanden sie Erfüllung und Ausgleich als Wohltäter der Armen und Benachteiligten. In politischen und familiären Zwistigkeiten traten sie als Friedensstifter auf und bewirkten in vielen Fällen Frieden und Versöhnung. Im vorgerückten Alter wurde ihr Beten schließlich erhört und ihre Hoffnung endlich erfüllt: Amata wurde schwanger. Antonio und Amata waren überglücklich, als im Jahre 1381 ihr ersehntes Kind das Licht der Welt erblickte. Freudig übergaben sie ihre Tochter dem himmlischen Vater und ließen sie auf den Namen Margerita taufen. Die Taufe fand in der Kirche Santa Maria della Plebe in Cascia statt, da das Dorfkirchlein in Roccaporena nur Filialkirche war und kein Taufrecht besaß. Um die Geburt und frühe Kindheit Margeritas bildeten sich später wunderbare Legenden. Das Kind, dem die Eltern alle nur erdenkliche Zuwendung und Fürsorge schenkten, wurde der Einfachheit wegen stets nur mit dem Kurznamen Rita gerufen. Unter der Obhut Antonios und Amatas wuchs Rita zu einem anmutigen und lebensfrohen Mädchen heran. Gott und die Kirche hatten im Leben der kleinen Familie ihren festen Platz. Früh lernte Rita gütig gegen Arme und hilfreich gegen die Bedürftigen zu sein, aber auch Rechtlosen zur Gerechtigkeit zu verhelfen. Begaben sich die Eltern zum Markt nach Cascia, durfte ein Besuch in der Kirche der Augustiner nicht fehlen. So lernt Rita diese Stätten des gottgeweihten Lebens schon sehr früh kennen und wurde mit ihnen vertraut. Die Heiligen die dort verehrt wurden, wählte Rita zu ihren persönlichen Schutzheiligen und vertraute sich ihnen ganz an: Johannes der Täufer, Bischof Augustinus und Nikolaus von Tolentino. Sie sollten Rita durch ihr ganzes Leben als Patrone begleiten. Da Rita lesen und schreiben konnte, vertiefte sie sich immer mehr in die Schriften des hl. Augustinus. Als junges Mädchen besuchte sie immer wieder mit ihrer Freundin Bona, die bis zum Tod eine wichtige Rolle in Ritas Leben einnahm, die Klosterkirche Santa Maria Magdalena. Dort lauschte sie gerne den festlichen Gesängen der Augustinerinnen. Kein Wunder, dass im Herzen der jungen Rita der Wunsch reifte, im Ordensstand ihr Leben ganz Christus und seiner Kirche zu weihen. Immer wieder bestieg sie den Sacro Scoglio, den Berg, der sich majestätisch über dem Dorf Roccaporena erhebt. Hier in der Einsamkeit, fühlte sich Rita Gott nahe. Sie wollte auf seine Stimme hören und dabei ihre Berufung zum Ordensstand im Gespräch mit Gott prüfen. Der Entschluss war klar: Rita wollte Nonne werden nach der Regel des hl. Augustinus.

Amata und Antonio waren über die Pläne ihrer einzigen Tochter bestürzt und zeigten sich sehr betroffen. Rita wiederum war tief betrübt über so wenig Verständnis für ihre Wünsche, doch liebte sie ihre Eltern und wollte ihnen keinen Kummer bereiten. Beide zeigten deshalb Widerstand weil sie hochbetagt und auf Ritas Unterstützung angewiesen waren. Die besorgten Eltern hatten ganz andere Pläne; sie wollten Rita möglichst gut und bald verheiraten. Die beiden wussten auch schon, wem sie ihr einziges Kind anvertrauen wollten. Sie hatten Fernando Mancini, den Sohn ihres alten Freundes Paolo, als Ehemann für Rita im Auge. Er stammte aus einem guten christlichen Haus, war aber von seinem Charakter her aufbrausend. Als Fernando bei Antonio um Ritas Hand anhielt waren die Eheleute Lotti überglücklich. Sie verdrängten ihre Bedenken gegen Fernando mit der Vorstellung, dass Rita mit Anmut und Liebreiz Fernandos Charakterzüge bald verändern würde. In ihrem inneren Zwiespalt wandte sich Rita an ihren langjährigen Vertrauten und Beichtvater, den Eremiten aus dem Augustinerorden, Pater Ugolino. Ihm vertraute sie ihren Gewissenskonflikt an. Wohl brachte der frommen Einsiedler seiner geistlichen Tochter jedes Verständnis für ihre Klosterwünsche und seelsorgliches Wohlwollen entgegen. Im Blick auf die betagten Eltern riet er ihr aber trotzdem, sich deren Wunsch zu fügen und Fernando zu heiraten, um so in der Nähe zu sein und die Sorgepflicht zu erfüllen zu können. Amata und Antonio waren überglücklich, als sich Rita bereit erklärte, im Dorf zu bleiben und mit Fernando die Ehe einzugehen.

Dornenreicher Weg
Die Hochzeit Ritas mit Fernando war ein Ereignis im abgelegen Bergdorf. Wahrscheinlich fand sie im Jahre 1397 statt. Rita war mit ihren 16 Jahren zu einer schönen jungen Frau herangewachsen und gereift. Sie hatte mit ihrem Liebreiz und ihrer Herzensgüte eine besondere Wirkung auf die Dorfbewohner. Auch Fernando muss ein schöner und stattlicher Mann gewesen sein. Die Hochzeit fand in der kleinen Dorfkirche von Roccaporena statt. Eine alte Überlieferung berichtet, dass der Brautkranz von ihrer Freundin Bona geflochten worden sei. Rita hätte sich gewünscht, dass in die Myrtenzweige auch Rosen aus ihrem eigenen kleinen Garten eingebunden würden. Bona wollte sich diesem Wunsch widersetzen, da Rosen im Brautkranz Leid bedeuten würden. Rita habe jedoch auf ihrem Wunsch bestanden, und so sei der Myrtenkranz mit den Rosen und ihren Dornen zum Symbol für den künftigen Weg der Braut geworden. Ob historische Überlieferung oder Legende der Kranz mit den Dornen bleibt Symbol für Ritas Ehe mit Fernando. Fernando liebte seine schöne anmutige Gattin und als Rita ihrem Mann zwei Söhne schenkte, zuerst Giovanni und kurze Zeit später Paolo-Maria, schien das Glück im Haus Mancini vollkommen zu sein. Amata und Antonio atmeten auf, denn Rita schien ihr Glück gefunden zu haben. Auch Fernandos Vater Paolo schien zufrieden über die Wandlung seines Sohnes. Bald aber zogen dunkle Wolken über dem Ehehimmel auf. Fernando betätigte sich wie in Junggesellenzeit wieder politisch und wenn er häufig spät nach Hause kam war er nicht selten sehr zornig und ließ seine Launen an seiner Frau aus, die er sogar manchmal schlug. Rita sucht Kraft und Trost unter dem Kreuz des Erlösers. Immer mehr entdeckte sie im Kreuz eine Kraftquelle, die ihr half ihre Situation zu meistern. So konnte sie ihrem Mann in Liebe und Güte begegnen, was diesen noch mehr reizte und zornig werden ließ. Einmal als Fernando spät nach Hause zurückkam beobachtet er Rita in der Wohnstube beim Gebet unter dem Kreuz und er beschloss, da sich dieses Bild in sein Herz eingrub, Rita um Verzeihung für alles Vergangene zu bitten und sein Leben gründlich zu ändern. Nach dem langen Karfreitag ihrer Ehe, durfte sie nun endlich Ostern erfahren, ihr Weg führte von der Dunkelheit zum Licht. Das neue Eheglück war aber nur von kurzer Dauer, denn Fernando wurde Opfer eines kaltblütigen, politischen Mordes. Die junge Witwe sucht Heilung der neu geschlagenen Wunden bei Gott und sie fand diese unter dem Kreuz. Viel hatte sich inzwischen verändert. Rita setzte all ihre Kraft für ihre Söhne ein, den sowohl ihre als auch Fernandos Eltern waren bereits verstorben. Die heranwachsenden Buben hatten die Charakterzüge des Vater geerbt und waren wie er unbeherrscht und jähzornig. Sie wollten den Mord an ihrem Vater auf keinen Fall ungesühnt lassen. Rita betete nun darum, dass ihre Söhne nicht zu Mördern werden und fand Erhörung, denn Cascia wurde von der Pest heimgesucht und raffte die beiden, Giovanni und Paolo-Maria, hinweg.

Im Kloster von Cascia
Nun war Rita ganz frei. Außer der freundschaftlichen Bindung an ihre Jugendgefährtin Bona hielt Rita nichts mehr nichts mehr in Roccaporena zurück. Gerne wollte sie dem Ruf Gottes zum Ordensstand folgen. Doch im Kloster von Santa Maria Magdalena brachte man ihr eisernen Widerstand entgegen. Mit dieser Witwe aus Roccaporena wollte man nichts zu tun haben, obwohl sie ungebunden, gesund und wohlhabend war. Dass eine Witwe in der damaligen Zeit den Weg in ein Kloster fand war nichts Ungewöhnliches, doch die Verantwortlichen fürchteten den neu aufgeflammten Zwist zwischen den beiden Streitparteien, deren Angehöriger der Gatte Ritas war und dessen Mord noch ungesühnt gewesen war. So lehnte man Rita mit dem Hinweis, dass man nicht in diese Streitigkeiten hineingezogen werden wolle, ab. Rita wandte sich in dieser Angelegenheit unter dem Kreuz an ihre Schutzpatrone, den hl. Johannes den Täufer, den hl. Augustinus und den hl. Nikolaus von Tolentino, um Unterstützung in dieser aussichtslosen Situation. Die Kraft des Gebetes gab ihr tiefes Vertrauen und so gelang es ihr eine Einigung zwischen den Streitparteien herbeizuführen, die schriftlich vereinbart wurde und von deren Entstehung ein Fresco in San Francesco in Cascia zeugt. Nun stand auch der Aufnahme ins Kloster nichts mehr im Wege. Das Kloster, welches früher einmal ein Benediktinerinnenkloster war und 1328 von den Augustinerinnen übernommen wurde, stellte für fast vierzig Jahre die Heimat der hl. Rita dar. Diese Stätte der Arbeit und des gottgeweihten Lebens wurde ihr neues Zuhause. Rita nahm ihre klösterlichen Pflichten sehr ernst. Sie oblag ihren Gebetsverpflichtungen mit großem Ernst und legte im Kloster überall Hand an, wo sie gebraucht wurde. Als reifer, selbständiger Frau fiel ihr der Gehorsam nicht ganz so leicht wie den jungen Novizinnen. So wurde dieser Gehorsam oft hart auf die Probe gestellt. Das zeigt die Geschichte vom verdorrten Weinstock, den zu gießen Rita zur Aufgabe hatte, obwohl das als völlig sinnlos erschien. In Gehorsam erfüllte Rita diesen Auftrag, bis der Weinstock wieder zu leben begann und Knospen trieb, die zu guten Früchten wurden. Dieser Weinstock ist bis heute im Klosterhof zu bewundern. Auch als Ordensfrau galt Ritas besondere Liebe den Armen und Kranken. In ihnen sah sie Christus und ihnen diente sie in Demut und Großherzigkeit. Die damalige klösterliche Ordnung erlaubte es, sich ohne Schwierigkeiten in der Stadt zu bewegen und sich um die Armen und Kranken zu kümmern. Rita erfreute sich dadurch großer Beliebtheit bei allen Bevölkerungsschichten nur im Kloster erntete sie auch Neid und Argwohn. Was sie auf diese Weise schmerzlich erfahren musste, übergab sie im Gebet unter dem Kreuz dem leidenden Herrn. Dieses innere Bündnis wurde dann auch auf wunderbare Weise besiegelt. Es war am Karfreitag 1442. Der berühmte Bußprediger Jacobus de Marchia predigte in der Kollegiatskirche St. Maria della Plebe so eindringlich über die Passion des Herrn, dass sich Rita nichts sehnlicher wünschte als wenigstens ein kleines äußeres Zeichen des inneren Mitleidens mit dem Herrn. In der durchwachten und durchbeteten Nacht auf den Karsamstag bohrte sich ein Dorn in ihre Stirn ein: aus der Dornenkrone des Gekreuzigten! Rita trug dies Wunde 15 Jahre lang bis zu ihrem Tod. Sie sollte sich nie mehr schließen; mit einer Ausnahme. Es war im Jubiläumsjahr 1450. Papst Nikolaus V. hatte ein heiliges Jahr angekündigt und ausgerufen. Auch die Schwestern planten eine Pilgerreise zu den heiligen Stätten. Natürlich wollte auch Rita einmal in ihrem Leben die Gnadenorte besuchen und den heiligen Vater sehen. Wegen der Wunde an ihrer Stirn wollte die Äbtissin Rita die Teilnahme an der Pilgerreise verbieten. So betete Rita, dass sich die Wunde schließen möge und das Unglaubliche geschah. Für die Zeit der Pilgerfahrt schloss sich die Wunde, um sofort nach der Rückkehr wieder aufzubrechen und bis zu ihrem Tod offen zu bleiben.

Zur Vollendung gerufen
Die letzten vier Jahre ihres Lebens war Rita leidend und an ihr Krankenlager gebunden. Einsam lag sie in einer engen Klosterzelle, in die nur durch eine winzige Öffnung Licht eindringen konnte. Zu der körperlichen Schwäche kamen seelische Leiden. Rita fühlte sich von Gott und den Menschen verlassen. Dennoch blieb sie tapfer und allen ein Vorbild in Demut und Geduld. Lichtblicke in dieser Dunkelheit waren die Besuche der alten Freundin Bona aus Roccaporena. Wenige Monate vor ihrem Heimgang soll Rita einen Wunsch geäußert haben: Bona solle ihr Rosen aus dem Gärtlein über dem Dorf bringen. Es war Winter doch Gott schien das Unmögliche möglich zu machen, Bona konnte der Sterbenskranken Rosen aus ihrem Garten ans Krankenbett bringen. Am 22. Mai 1457 klopfte der Tod an die Zelle. Ganz versenkt in die Liebe Gottes und mit Worten der Versöhnung für die Mitschwestern, gab Rita ihr Leben in seine Schöpferhände zurück. Ihr Tod war von wunderbaren Ereignissen begleitet. Die Nachricht vom Heimgang der beliebten Schwester Rita verbreitet sich wie ein Lauffeuer durch die Stadt und Region. So entstand die Legende, dass alle Glocken der Stadt von selbst zu läuten begonnen hätten, um den Tod der Heiligen zu verkünden. Vom ersten Tag an wurde die Verstorbene sehr verehrt und ihr Sarg ununterbrochen besucht, dass nie eine Erdbestattung vorgenommen werden konnte. Trotz der Verehrung im Volk, wurde die liturgische Verehrung erst 1627 für den Augustiner-Eremiten-Orden gestattet. Die Seligsprechung erfolgte durch Papst Urban VIII. am 16. Juli 1628 und die Heiligsprechung 1900 durch Leo XIII. Den Gedenktag legte man mit 22. Mai, ihrem Todestag, fest. 1745 wurde der Leichnam aus dem Holzsarg in einen kunstvollen Sarkophag umgebettet. Bischof Paolo Bonavisa aus Spoleto wurde zum Zeugen, dass Ritas Leichnam wenig Anzeichen von Verwesung aufwies. Dies ließ der Bischof in einer notariell beglaubigten Urkunde festhalten. 1930 bettete man die Heilige nochmals in ihre heutige Ruhestätte, einen kostbaren Sarkophag aus Silber und Kristall, um.
www.augustiner.at/augustines_heilige.php
Irapuato
SAINTE RITA de CASSIA
Veuve
(+ 1456)
Marguerite de Cassia, dont le peuple a abrégé le nom en l'appelant Rita, se sentit, toute jeune, attirée vers la virginité; il lui fallut cependant plier devant la volonté de ses parents et s'engager dans le mariage. Son mari, de noble origine, était d'une humeur violente; ce fut pour la sainte jeune femme une occasion continuelle d'angélique patience. Elle …More
SAINTE RITA de CASSIA
Veuve
(+ 1456)
Marguerite de Cassia, dont le peuple a abrégé le nom en l'appelant Rita, se sentit, toute jeune, attirée vers la virginité; il lui fallut cependant plier devant la volonté de ses parents et s'engager dans le mariage. Son mari, de noble origine, était d'une humeur violente; ce fut pour la sainte jeune femme une occasion continuelle d'angélique patience. Elle eut enfin le bonheur de faire la conquête de cette âme au prix de beaucoup de larmes, de pénitences et de prières.
Après la mort de son mari et de ses enfants, Rita eut hâte de se donner toute à Dieu. Elle fut introduite une nuit par trois protecteurs célestes, saint Jean-Baptiste, saint Augustin et saint Nicolas de Tolentino, dans un cloître d'Augustines dont toutes les portes étaient fermées. La supérieure, frappée du miracle, ne fit pas de difficulté d'accepter cette âme d'élite. Dès lors, les jeûnes quotidiens au pain et à l'eau, les flagellations, le cilice, les veilles furent toute la vie de Rita.
Elle méditait la Passion du Sauveur, de minuit jusqu'à l'aurore, absorbée dans la douleur la plus profonde. Un jour, une épine se détacha de la couronne du Crucifix devant lequel elle priait et lui fit au front une blessure, qu'elle porta toute sa vie. De sa plaie sortaient des vers qu'elle appelait ses petits anges. Cette infirmité l'obligea de vivre dans une retraite forcée au milieu de son couvent, et elle en profita pour se plonger plus avant dans les saintes veilles, les pénitences et la méditation. Rita fit alors une maladie de quatre ans qui acheva de purifier son âme.
A sa demande, Dieu fit fleurir un rosier en plein hiver; elle put respirer le doux parfum de ces roses; elle obtint aussi, hors de saison, des figues d'une remarquable beauté. Jésus-Christ vint enfin Lui-même, avec Sa divine Mère, annoncer à Rita que bientôt la couronne d'épines serait remplacée sur sa tête par la couronne de gloire. A sa mort, la cloche du couvent fut mise en mouvement par la main des anges, et une lumière éclatante se répandit dans sa cellule.
magnificat.ca/cal/fran/05-22.htm
Irapuato
Prayers to St. Rita
Patroness of Impossible Cases
to Amazing Grace

Dear Rita, model wife and widow, you yourself suffered in a long illness showing patience out of love for God. Teach us to pray as you did. Many invoke you for help, full of confidence in your intercession. Deign to come now to our aid for the relief and cure of (name). To God all things are possible; may this healing give …More
Prayers to St. Rita
Patroness of Impossible Cases
to Amazing Grace

Dear Rita, model wife and widow, you yourself suffered in a long illness showing patience out of love for God. Teach us to pray as you did. Many invoke you for help, full of confidence in your intercession. Deign to come now to our aid for the relief and cure of (name). To God all things are possible; may this healing give glory to the Lord. Amen.

Holy Patroness of those in need, Saint Rita, you were humble, pure and patient. Your pleadings with your divine Spouse are irresistible, so please obtain for me from our risen Jesus the request I make of you: (mention your petition). Be kind ot me for the greater glory of God, and I shall honor you and sing your praises forever. Glorious Saint Rita, you miraculously participated in the sorrowful passion of our Lord Jesus Christ. Obtain for me now the grace to suffer with resignation the troubles of this life, and protect me in all my needs. Amen.

NOVENA TO SAINT RITA
O glorious St. Rita, your pleadings before the divine crucifix have been known to grant favors that many would call the impossible. Lovely St. Rita, so humble, so pure, so devoted in your love for thy crucified Jesus, speak on my behalf for my petition which seems so impossible from my humbled position. (Here mention your request). Be propitious, O glorious St. Rita, to my petition, showing thy power with God on behalf of thy supplicant. Be lavish to me, as thou has been in so many wonderful cases for the greater glory of God. I promise, dear St. Rita, if my petition is granted, to glorify thee, by making known thy favor, to bless and sing thy praises forever. Relying then upon thy merits and power before the Sacred Heart of Jesus I pray. Amen.

God, through the prayers of St. Rita, may we learn to bear our crosses in life
in the same spirit in which she bore hers. Amen.

O Holy Patroness of those in need, St. Rita, whose pleadings before thy Divine Lord are almost irresistible, who for thy lavishness in granting favors hast been called the Advocate of the Hopeless and even of the Impossible; St. Rita, so humble, so pure, so mortified, so patient and of such compassionate love for thy Crucified Jesus that thou couldst obtain from Him whatsoever thou askest, on account of which all confidently have recourse to thee, expecting, if not alwavs relief, at least comfort; be propitious to our petition, showing thy power with God on behalf of thy suppliant; be lavish to us, as thou hast been in so many wonderful cases, for the greater glory of God, for the spreading of thine own devotion, and for the consolation of those who trust in thee. We promise, if our petition is granted, to glorify, thee by making known thy favor, to bless and sing thy praises forever. Relying then upon thy merits and power before the Sacred Heart of Jesus, we pray: (here mention your request).
Obtain for us our request
By the singular merits of thy childhood,
Bv thy perfect union with the Divine Will,
By thy heroic sufferings during thy married life,
By the consolation thou didst experience at the conversion of thy husband,
By the sacrifice of thy children rather than see them grievously offend God,
By thy miraculous entrance into the convent,
By thy severe penances and thrice daily bloody scourgings,
By the suffering caused by the wound thou didst receive from the thorn of thy Crucified Savior,
By the divine love which consumed thy heart,
By that remarkable devotion to the Blessed Sacrament, on which alone thou didst exist for 4 years,
By the happiness with which thou didst part from thy trials to join thy Divine Spouse,
By the perfect example thou gavest to people of every state of life.
Pray for us, 0 holy St. Rita,
that we may be made worthy of the promises of Christ.
Let us pray: O God, Who in Thine infinite tenderness hast vouchsafed to regard the prayer of Thy servant, Blessed Rita, and dost grant to her supplication that which is impossible to human foresight, skill and efforts, in reward of her compassionate love and firm reliance on Thy promise, have pity on our adversity and succor us in our calamities, that the unbeliever may know Thou art the recompense of the humble, the defense of the helpless, and the strength of those who trust in Thee, through Jesus Christ, Our Lord. Amen.

Chaplet of St. Rita
O Holy St. Rita, exemplary Augustinian Sister, we honor you for your devotion to the Passion of Christ. Although your early life was filled with disappointment, frustration, and unceasing tragedy, you never lost faith and trust in God. For this you are the patroness of the impossible, and our inspiration and advocate in desperate circumstances.
Say 3 Our Fathers, 3 Hail Marys, and 3 Glorias.
(The 9 beads of this chaplet are blue)

The Prayer of the Roses
O Blessed Saint Rita, my powerful advocate, behold me prostrate before thy Divine Spouse, Jesus, thy Lord, thy God, and thy All. Behold me recalling His favors to thee, that thou mayst plead for me. May this blessed Rose, sweet with the memories of thy daily acts of love before the image of the Crucified Savior, and of the wonders wrought for thee in thy dying moments, give me confidence that thou in Heaven wilt plead that I, too, may share in the good things God has in store for thy clients.
Saint Rita, mystical Rose of every virtue, pray for us.

NOVENA TO ST. RITA
O holy protectress of those who art in greatest need, thou who shineth as a star of hope in the midst of darkness, blessed Saint Rita, bright mirror of God's grace, in patience and fortitude thou art a model of all the states in life. I unite my will with the will of God through the merits of my Savior Jesus Christ, and in particular through his patient wearing of the crown of thorns, which with tender devotion thou didst daily contemplate. Through the merits of the holy Virgin Mary and thine own graces and virtues, I ask thee to obtain my earnest petition, provided it be for the greater glory of God and my own sanctification. Guide and purify my intention, O holy protectress and advocate, so that I may obtain the pardon of all my sins and the grace to persevere daily, as thou didst in walking with courage, generosity, and fidelity down the path of life. [Mention your request.]
Saint Rita, advocate of the impossible, pray for us.
Saint Rita, advocate of the helpless, pray for us.
Pray 3 times: 1 Our Father, 1 Hail Mary, and 1 Glory Be

The Litany of Saint Rita of Cascia, Saint of the Impossible
Lord have mercy on us.
Christ have mercy on us.
Lord have mercy on us.
Christ, hear us. Christ, graciously hear us.
God, the Father of Heaven, have mercy on us.
God the Son, Redeemer of the world, have mercy on us.
God the Holy Ghost, have mercy on us.
Holy Trinity, One God, have mercy on us.
Holy Patroness of those in need, St. Rita, pray for us.
St. Rita, whose pleadings before the Divine Lord are almost irresistible, pray for us.
St. Rita, who for thy lavishness in granting favors hast been called the Advocate of the Hopeless, pray for us.
St. Rita, Advocate of the Impossible, pray for us.
St. Rita, so humble, pray for us.
St. Rita, so pure, pray for us.
St. Rita, so mortified, pray for us.
St. Rita, so patient, pray for us.
St. Rita, of such compassionate love for thy Crucified Jesus, pray for us.
St. Rita, obtainer from Christ whatsoever thou askest, pray for us.
St. Rita, on account of whom all confidently have recourse to thee, pray for us.
St. Rita, comforter of thy petitioners, pray for us.
St. Rita, lavish to thy suppliants in so many cases, pray for us.
St. Rita, aspiring only for the greater glory of God pray for us.
(Focus on your intention when praying the lines below)
By the singular merits of thy childhood, Obtain for us our request.
By the perfect union with the Divine Will, Obtain for us our request.
By thy heroic sufferings during thy married life, Obtain for us our request.
By the consolation thou didst experience at the conversion of thy husband, Obtain for us our request.
By the sacrifice of thy children rather than see them grievously offend God, Obtain for us our request.
By thy miraculous entrance into the convent, Obtain for us our request.
By thy severe penances and thrice daily bloody scourgings, Obtain for us our request.
By the suffering caused by the wound thou didst receive from the thorn of of thy Crucified Savior,
Obtain for us our request.
By that Divine Love which consumed thy heart, Obtain for us our request.
By that remarkable devotion to the Blessed Sacrament, on which alone thou didst exist for four years,
Obtain for us our request.
By the happiness with which thou didst part from thy trials to join thy Divine Spouse,
Obtain for us our request.
By the perfect example thou didst give to people of every state of life, Obtain for us our request.
V.
Pray for us, O St. Rita,
R. That we may be made worthy of the promises of Christ.
Lamb of God, Who takest away the sins of the world, Spare us, O Lord.
Lamb of God, Who takest away the sins of the world, Graciously hear us, O Lord.
Lamb of God, Who takest away the sins of the world, Have mercy on us.
Let us pray: O God, Who in Thine infinite tenderness hast vouchsafed to regard the prayer of Thy servant, blessed Rita, and dost grant to her supplication that which is impossible to human foresight, skill and efforts, in reward for her compassionate love and firm reliance on Thy promise: have pity upon our adversity and succor us in our calamities, that the unbeliever may know Thou art the recompense of the humble, the defense of the helpless, and the strength of those who trust in Thee: Through Jesus Christ, Our Lord. Amen.

www.2heartsnetwork.org/Rita.htm
Irapuato
Santa Rita de Cascia
Fiesta: 22 de mayo
1381-1457

Ver también: Milagro Eucarístico de Cascia.

La santa de lo imposible. Fue una hija obediente, esposa fiel, esposa maltratada, madre, viuda, religiosa, estigmatizada y santa incorrupta. Santa Rita lo experimentó todo pero llegó a la santidad porque en su corazón reinaba Jesucristo.
Nació en Mayo del año 1381, un año después de la muerte de Santa…More
Santa Rita de Cascia
Fiesta: 22 de mayo
1381-1457

Ver también: Milagro Eucarístico de Cascia.

La santa de lo imposible. Fue una hija obediente, esposa fiel, esposa maltratada, madre, viuda, religiosa, estigmatizada y santa incorrupta. Santa Rita lo experimentó todo pero llegó a la santidad porque en su corazón reinaba Jesucristo.
Nació en Mayo del año 1381, un año después de la muerte de Santa Catalina de Siena. La casa natal de Sta. Rita está cerca del pueblito de Cascia, entre las montañas, a unas 40 millas de Asís, en la Umbría, región del centro de Italia que quizás más santos ha dado a la Iglesia (S. Benito, Sta. Escolástica, S. Francisco, Sta. Clara, Sta. Angela, S. Gabriel, Sta. Clara de Montefalco, S. Valentín y muchísimos más).
Su vida comenzó en tiempo de guerras, terremotos, conquistas y rebeliones. Países invadían a países, ciudades atacaban a ciudades cercanas, vecinos se peleaban con los vecinos, hermano contra hermano. Los problemas del mundo parecían mas grandes que lo que la política y los gobiernos pudieran resolver.
Nacida de devotos padres, Antonio Mancini y Amata Ferri a los que se conocía como los "Pacificadores de Jesucristo", pues los llamaban para apaciguar peleas entre vecinos. Ellos no necesitaban discursos poderosos ni discusiones diplomáticas, solo necesitaban el Santo Nombre de Jesús, su perdón hacia los que lo crucificaron y la paz que trajo al corazón del hombre. Sabían que solo así se pueden apaciguar las almas.
La abejas
Parecía que desde el primer momento de su nacimiento Dios tenía designios especiales para Rita. Según una tradición, desde que era bebé, mientras dormía en una cesta, abejas blancas se agrupaban sobre su boca, depositando en ella la dulce miel sin hacerle daño y sin que la niña llorara para alertar a sus padres. Uno de los campesinos, viendo lo que ocurría trató de dispersar las abejas con su brazo herido. Su brazo se sano inmediatamente.
Después de 200 años de la muerte de Santa Rita, algo extraño ocurrió en el monasterio de Cascia. Las abejas blancas surgían de las paredes del monasterio durante Semana Santa de cada año y permanecían hasta la fiesta de Santa Rita, el 22 de Mayo, cuando retornaban a la inactividad hasta la Semana Santa del próximo año. El Papa Urbano VIII, sabiendo lo de las misteriosas abejas pidió que una de ellas le fuera llevada a Roma. Después de un cuidadoso examen, le ató un hilo de seda y la dejó libre. Esta se descubrió mas tarde en su nido en el monasterio de Cascia, a 138 kilómetros de distancia. Los huecos en la pared, donde las abejas tradicionalmente permanecen hasta el siguiente año, pueden ser vistos claramente por los peregrinos que llegan hoy al Monasterio.
Matrimonio
Sus padres, sin haber aprendido a leer o escribir, enseñaron a Rita desde niña todo acerca de Jesús, la Virgen María y los más conocidos santos. Rita, al igual que Santa Catalina de Siena nunca fue a la escuela a aprender a escribir o a leer. Santa Catalina le fue dada la gracia de leer milagrosamente por nuestro Señor Jesucristo, para santa Rita su único libro era el Crucifijo.
Ella quería ser religiosa toda su vida, pero sus padres, Antonio y Amata, avanzados ya en edad, escogieron para ella un esposo, Paolo Ferdinando, lo cual no fue una decisión muy sabia. Pero Rita obedeció. Quiso Dios así darnos en ella el ejemplo de una admirable esposa, llena de virtud, aun en las mas difíciles circunstancias.
Después del matrimonio, su esposo demostró ser bebedor, mujeriego y abusador. Rita le fue fiel durante toda su vida de casada. Encontró su fortaleza en Jesucristo, en una vida de oración, sufrimiento y silencio. Tuvieron dos gemelos, los cuales sacaron el temperamento del padre. Rita se preocupó y oró por ellos.
Después de veinte años de matrimonio y oración por parte de Rita, el esposo se convirtió, le pidió perdón y le prometio cambiar su forma de ser. Rita perdona y el deja su antigua vida de pecado y pasaba el tiempo con Rita en los caminos de Dios. Esto no duró mucho, porque mientras su esposo se había reformado, no fue así con sus antiguos amigos y enemigos. Una noche Paolo no fue a la casa. Antes de su conversión esto no hubiera sido extraño, pero en el Paolo reformado esto no era normal. Rita sabía que algo había ocurrido. Al día siguiente, lo encontraron asesinado.
Su pena fue aumentada cuando sus dos hijos, que ya eran mayores, juraron vengar la muerte de su padre. Las súplicas no lograban disuadirlos. Fue entonces que Santa Rita, comprendiendo que mas vale salvar el alma que vivir mucho tiempo, rogó al Señor que salvara las almas de sus dos hijos y que tomara sus vidas antes de que se perdieran para la eternidad por cometer un pecado mortal. El Señor respondió a sus oraciones. Los dos padecieron una enfermedad fatal. Durante el tiempo de enfermedad, la madre les habló dulcemente del amor y el perdón. Antes de morir lograron perdonar a los asesinos de su padre. Rita estuvo convencida de que ellos estaban con su padre en el cielo.
Entra en la Vida Religiosa
Al quedar sola no se deja vencer por la tristeza y el sufrimiento. Santa Rita quiso entrar con las hermanas Agustinas, pero no era fácil lograrlo. No querían una mujer que había estado casada. La muerte violenta de su esposo dejó una sombra de duda. Ella se volvió de nuevo a Jesús en oración. Ocurrió entonces un milagro. Una noche, mientras Rita dormía profundamente, oyó que la llamaban ¡Rita, Rita, Rita! esto ocurrió tres veces, a la tercera vez Rita abrió la puerta y allí estaban San Agustín, San Nicolás de Tolentino y San Juan el Bautista del cual ella había sido devota desde muy niña. Ellos le pidieron que los siguieran. Después de correr por las calles de Roccaporena, en el pico del Scoglio, donde Rita siempre iba a orar sintió que la subían en el aire y la empujaban suavemente hacia Cascia. Se encontró arriba del Monasterio de Santa María Magdalena en Cascia. Entonces cayo en éxtasis. Cuando salió del éxtasis se encontró dentro del Monasterio, ante aquel milagro las monjas Agustinas no pudieron ya negarle entrada. Es admitida y hace la profesión ese mismo año de 1417, y allí pasa 40 años de consagración a Dios.
Más Pruebas
Durante su primer año, Rita fue puesta a prueba no solamente por sus superioras, sino por el mismo Señor. Le fue dado el pasaje de la Escritura del joven rico para que meditara. Ella sentía en su corazón las palabras, ¡Si quieres ser perfecta!
Un día Rita fue puesta a prueba por su Madre Superiora. Como un acto de obediencia, Rita fue ordenada a regar cada día una planta muerta. Rita lo hizo obedientemente y de buena manera. Una mañana la planta se había convertido en una vid floreciente y dio uvas que se usaron para el vino sacramental. Hasta este día sigue dando uvas.
Amor a la Pasión de Cristo
Rita meditaba muchas horas en la Pasión de Cristo, meditaba en los insultos, los rechazos, las ingratitudes que sufrió en su camino al Calvario
Durante la Cuaresma del año 1443 fue a Cascia un predicador llamado Santiago de Monte Brandone, quién dio un sermón sobre la Pasión de Nuestro Señor que tocó tanto a Rita que a su retorno al monasterio le pidió fervientemente al Señor ser participe de sus sufrimientos en la Cruz. Recibió las estigmas y las marcas de la Corona de Espinas en su cabeza. A la mayoría de los santos que han recibido este don este don exuden una fragancia celestial. Las llagas de Santa Rita, sin embargo exudían olor a podrido, por lo que debía alejarse de la gente.
Por 15 años vivió sola, lejos de sus hermanas monjas. El Señor le dio una tregua cuando quiso ir a Roma para el primer Año Santo. Jesús removió la estigma de su cabeza durante el tiempo que duró la peregrinación. Tan pronto como llegó de nuevo a casa la estigma volvió a aparecer y teniéndose que aislar de nuevo.
En su vida tuvo muchas llamadas pero ante todo fue una madre tanto física como espiritualmente. Cuando estaba en el lecho de muerte, le pidió al Señor que le diera una señal para saber que sus hijos estaban en el cielo. A mediados de invierno recibió una rosa del jardín cerca de su casa en Roccaporena. Pidió una segunda señal. Esta vez recibió un higo del jardín de su casa en Roccaporena, al final del invierno.
Los últimos años de su vida fueron de expiación. Una enfermedad grave y dolorosa la tuvo inmóvil sobre su humilde cama de paja durante cuatro años. Ella observó como su cuerpo se consumía con paz y confianza en Dios.
Las Rosas de Santa Rita
Durante la enfermedad, a petición suya, le presentaron algunas rosas que habían brotado de manera prodigiosa en el frío invierno en su huertecito de Rocaporena. Ella las aceptó sonriente como don de Dios.
Muerte de la santa
Santa Rita recorrió el camino de la perfección, la vía purgativa, la iluminativa y unitiva. Conoció el sufrimiento y en todo creció en caridad y confianza en Dios. El crucifijo es su mejor maestro. Es en almas puras como la de ella que Dios puede hacer portentos sin que por ello se desenfrenen y caigan en el orgullo espiritual. Al morir la celda se ilumina y las campanas tañen solas por el gozo de un alma que entra al cielo.
Su muerte, acaecida en 1457, fue su triunfo. La herida del estigma desapareció y en lugar apareció una mancha roja como un rubí, la cual tenía una deliciosa fragancia. Debía haber sido velada en el convento, pero por la muchedumbre tan grande se necesitó la iglesia. Permaneció allí y la fragancia nunca desapareció. Por eso, nunca la enterraron. El ataúd de madera que tenía originalmente fue reemplazado por uno de cristal y ha estado expuesta para veneración de los fieles desde entonces. Multitudes todavía acuden en peregrinación a honrar a la santa y pedir su intercesión ante su cuerpo que permanece incorrupto.
León XIII la canonizó en 1900.
Testimonio personal
En una peregrinación a Cascia, rezaba ante el cuerpo incorrupto de la santa. La basílica estaba repleta, yo pensaba en el amor de Santa Rita a la Pasión de Jesús. Ese amor ha dado tanto fruto que, mas de 500 años después de su muerte, es capaz de atraer a multitudes al Señor. Le pedí que me diera la gracia de ser un buen sacerdote, comprender el carisma y la misión que Dios quería para mi y llevar a muchas almas al cielo. En ese momento, la Madre Adela, que también oraba por mí, vio que en el suelo, entre mis pies, descansaba un fresco pétalo de rosa. Miré a mi alrededor y no pude ver de donde pudiese provenir. El pétalo tenía una hermosa e intensa fragancia.
Para comprender el significado de este evento, hay que saber que Sta. Rita está asociada a las rosas por el don que Dios le concedió a su rosal de producir hermosas rosas en pleno invierno. Sin duda Santa Rita, continúa intercediendo por nosotros.
Santa Rita, ruega por nosotros.
www.corazones.org/santos/ritade_cascia.htm