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Kardinal Burke in Bratislava: Zerstörerischer Angriff auf die Kirche kommt sogar von „ihrem Kopf“

Die Feinde der Kirche jubilieren über den „gegenwärtigen zerstörerischen Angriff“ auf die gottgegebene Autorität der Kirche – aus ihrem eigenen Körper und „sogar an ihrem Kopf“. Das sagte Kardinal …
Brazos
@Boni
Genau,
Darum gibt es bei Atheisten und Andersgläubigen auch Gewissensentscheidungen!
Boni
“Ich bin überzeugt, das Gott auch Atheisten ins Gewissen reden kann, ohne sie direkt zum Glauben an einem persönlichen Gott zu führen.“
Wieso, @Brazos, sollte Christus jemandem ins Gewissen reden, wenn er ihn nicht retten will?
Brazos
@Nujaa
Ja, ich glaube, das ist das Ziel des Glaubens. Und ich denke auch, das ich eine Hoffnung haben darf, in den ewigen Jagdgründen, ein halbwegs bequemes Plätzchen zu bekommen
Brazos
@Nujaa
Letztendlich kommen sie nicht wegen ihres Glaubens in den Himmel, sondern inwieweit sie mit ihrem Glauben, ihre Seele auf Gott ausgerichtet haben. Und da zählt auch das Petruswort: "Die Liebe deckt der Sünden Menge"
2 more comments from Brazos
Brazos
@Nujaa
Unvollkommen schon, Akte der Barmherzigkeit sind wahrscheinlich in jedem Gewissen, mehr oder weniger, verankert. Kinderliebe ist sogar in den Restinstinkten der Menschen vorhanden, aber diese zählen wohl auch nur eingeschränkt. Eine tiefe Ehrlichkeit habe ich auch schon bei Andersgläubige und Atheisten gesehen und wahrscheinlich noch mehr. Ich denke auch, da gibt es noch viel mehr.
Brazos
@Katharina von Alexandrien
Ja, wird bestimmt spannend und interessant, wenn wir hinübergehen und ihre Aussage ist auch nicht ganz von der Hand zu weisen, aber trotzdem kann ich ihr nicht zu 100% zustimmen. Ich bin überzeugt, das Gott auch Atheisten ins Gewissen reden kann, ohne sie direkt zum Glauben an einem persönlichen Gott zu führen.
Ich will den Glauben auch nicht schlecht machen, oder abwe…More
@Katharina von Alexandrien
Ja, wird bestimmt spannend und interessant, wenn wir hinübergehen und ihre Aussage ist auch nicht ganz von der Hand zu weisen, aber trotzdem kann ich ihr nicht zu 100% zustimmen. Ich bin überzeugt, das Gott auch Atheisten ins Gewissen reden kann, ohne sie direkt zum Glauben an einem persönlichen Gott zu führen.
Ich will den Glauben auch nicht schlecht machen, oder abwerten, ich will nur mögliche Grenzen aufzeigen, wodurch sehr, sehr viele Menschen, durchaus in den Himmel kommen könnten.
Der Glaube, der rechtfertigt, muss zum Glauben an einen persönlichen Gott kommen, an ein ansprechbares Gegenüber.

Das werden Sie definitiv im Jenseits auch einmal bestätigt bekommen, wenn Sie das Zeitliche segnen.

Wenig ist so sicher, wie diese Wahrheit.
Brazos
@Katharina von Alexandrien
Der Glaube an das Gute, ist ein unvollkommener Glaube an Gott, der das letztendlich Gute ist.
Wenn Sie genau lesen, dann sehen Sie dass die Schrift hier den Glauben definiert, als Glaube, der die Existenz Gottes für wahr hält, und zwar ein persönlicher Gott, denn er soll als Vergelter geglaubt werden.

Ohne Gottes-Glaube ist es definitiv unmöglich, den Himmel erreichen zu können. Das steht felsenfest.

Denn die Existenz Gottes ist rein durch die natürliche Vernunft erkennbar.
Brazos
@katharina von Alexandrien
@Nunja
Naklar, aber genau welcher Glaube? Der Glaube an das Gute ist ja auch ein Glaube und ich bin überzeugt, dass dieser ausreichen kann.
1. Vatikanisches Konzil: Dogmatische Konst. »Dei Filius« über den Glauben:

Weil es aber »ohne Glauben unmöglich ist, Gott zu gefallen« [Hebr 11,6] und zur Gemeinschaft seiner Söhne zu gelangen, so wurde niemandem jemals ohne ihn Rechtfertigung zuteil, und keiner wird das ewige Leben erlangen, wenn er nicht in ihm »ausgeharrt hat bis ans Ende« [Mt 10,22; 24,13].
(DH 3012)

Konzil v. Trient: …More
1. Vatikanisches Konzil: Dogmatische Konst. »Dei Filius« über den Glauben:

Weil es aber »ohne Glauben unmöglich ist, Gott zu gefallen« [Hebr 11,6] und zur Gemeinschaft seiner Söhne zu gelangen, so wurde niemandem jemals ohne ihn Rechtfertigung zuteil, und keiner wird das ewige Leben erlangen, wenn er nicht in ihm »ausgeharrt hat bis ans Ende« [Mt 10,22; 24,13].
(DH 3012)

Konzil v. Trient: Dekret über die Rechtfertigung:

Wenn aber der Apostel sagt, der Mensch werde »durch den Glauben« [Kan. 9] und »umsonst« [Röm 3,22 24] gerechtfertigt, so sind diese Worte in dem Sinne zu verstehen, den die katholische Kirche in beständiger Übereinstimmung festhielt und zum Ausdruck brachte, nämlich dass deshalb gesagt wird, wir würden durch den Glauben gerechtfertigt, weil »der Glaube der Anfang des menschlichen Heiles ist«, die Grundlage und Wurzel jeder Rechtfertigung, »ohne den es unmöglich ist, Gott zu gefallen« [Hebr 11,6] und zur Gemeinschaft seiner Kinder zu gelangen.
(DH 1532)

Katechismus der Katholischen Kirche:

Die Notwendigkeit des Glaubens.
An Jesus Christus und an den zu glauben, der ihn um unseres Heiles willen gesandt hat, ist notwendig, um zum Heil zu gelangen [Vgl. z. B. Mk 16, 16; Joh 3, 36; 6, 40]. „Weil es aber ,ohne Glauben unmöglich ist, Gott zu gefallen‘ (Hebr 11, 6) und zur Gemeinschaft seiner Söhne zu gelangen, so wurde niemandem jemals ohne ihn Rechtfertigung zuteil, und keiner wird das ewige Leben erlangen, wenn er nicht in ihm ,ausgeharrt hat bis ans Ende‘ (Mt 10, 22; 24, 13)“ (1. Vatikanisches Konzil: DS 3012) [Vgl. Konzil v. Trient: DS 1532].
(KKK 161)

Die Heilsnotwendigkeit des Glaubens ist durchgängige Lehre der Kirche.
"Der Unglaube disqualifiziert also niemals für den Himmel und der Glaube qualifiziert niemals für den Himmel."

naja: Gott selbst sagt in seinem Wort, der Heiligen Schrift:

Hebr 11,6 Ohne Glauben aber ist es unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer hinzutreten will zu Gott, muss glauben, dass er ist und dass er die, die ihn suchen, belohnen wird.
Brazos
@Harmonia celestiala
Einen Glauben ohne Liebe, Hoffnung, einen Glauben völlig ohne etwas Gutes, habe ich noch nicht kennengelernt, außer dem westlichen Satanismus und selbst da traue ich mir nicht ein pauschales, oder konkretes Höllenurteil auszusprechen.
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Brazos
@Boni
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es einen selbstausgedachten Glauben überhaupt zu 100% gibt, ich kann mir auch nicht vorstellen, das es Menschen mit einem 100% objektiven und richtigen Glauben gibt, einen Glauben ohne subjektive Einflüsse und ohne Fehler. Was für den Himmel qualifiziert, ist zuallererst die Liebe zu Gott und die Liebe zum Nächsten, diese Liebe beinhaltet auch Respekt …More
@Boni
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es einen selbstausgedachten Glauben überhaupt zu 100% gibt, ich kann mir auch nicht vorstellen, das es Menschen mit einem 100% objektiven und richtigen Glauben gibt, einen Glauben ohne subjektive Einflüsse und ohne Fehler. Was für den Himmel qualifiziert, ist zuallererst die Liebe zu Gott und die Liebe zum Nächsten, diese Liebe beinhaltet auch Respekt für den anderen. Der Unglaube disqualifiziert also niemals für den Himmel und der Glaube qualifiziert niemals für den Himmel.
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Der Glaube ist immer ein Geschenk Gottes. Er beinhaltet Hoffnung, Treue und Liebe; wenn diese aber fehlen, weil der Mensch dazu nicht fähig ist, dann kann man dies Unglaube nennen. Es ist ein Mangel an Vertrauen oder eine Gleichgültigkeit oder Selbstgerechtigkeit, nicht aber unbedingt eine Bosheit.
Boni
@Brazos,
sehen Sie. Das ist genau das Problem. Der Begriff Glaube hat im jüngeren Sprachgebrauch eine völlig neue Bedeutung erfahren. Bislang nannte man es Glaube, wann eine übernatürlich beglaubigte Offenbarung Gottes als Wahrheit angenommen wurde. Neuerdings nennt man alles Glaube, was man nach persönlichem Ermessen glaubt. Kein selbstausgedachter Glaube aber qualifiziert für den Himmel.
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Brazos
@Boni
Das stimmt nicht, der Unglaube kann für den Himmel disqualifizieren, ebenso wie viele andere Dinge.
Eigentlich gibt es übrigens eigentlich gar keinen Unglauben, denn alles im Bezug auf Gott und eine zukünftige, ewige Welt beruht auf Glauben und auch ein Atheist glaubt nur, dass es diese Dinge nicht gibt, er weiß es auch nicht.
Boni
@Brazos, @Tradition und Kontinuität,
kein Mensch schickt einen anderen in die Hölle. Der Unglaube disqualifiziert nur eben für den Himmel. Dies festzustellen, ist ein Akt äußerster Barmherzigkeit, da es die Chance auf Bekehrung eröffnet.
Brazos
@Boni
Eigentlich schon, er schickt sogar pauschal alle Ungläubigen in die Hölle. Es ist meine tiefste Überzeugung, dass es schwere Sünde ist pauschal ganze Gruppen in die Hölle zu schicken, oder konkret jemanden.
Das der Unglaube von Gott wegführen kann, oder ein Hindernis auf dem Weg zu Gott ist, das glaub ich auch. Aber das gilt auch für Lieblosigkeit, Selbstüberhöhung, anderen den Glauben …More
@Boni
Eigentlich schon, er schickt sogar pauschal alle Ungläubigen in die Hölle. Es ist meine tiefste Überzeugung, dass es schwere Sünde ist pauschal ganze Gruppen in die Hölle zu schicken, oder konkret jemanden.
Das der Unglaube von Gott wegführen kann, oder ein Hindernis auf dem Weg zu Gott ist, das glaub ich auch. Aber das gilt auch für Lieblosigkeit, Selbstüberhöhung, anderen den Glauben abzusprechen und vieles andere auch noch. Mich würde da mal interessieren, was für sie denn genau Unglaube ist?
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Brazos
@piakatarina
Das ist Ansichtssache, für mich reden sie auch nicht katholisch, sonder pharisäisch, selbstgerecht, möchtegernauserwählt.

Aber schön, dass sie zugeben, die volle Erkenntnis nicht zu haben und ein weiteres Herantasten an die Wahrheit möglich ist?
Boni
@Brazos, jemand, der glaubt, dass der Unglaube in die Hölle führt, “schickt“ den Ungläubigen deswegen nicht in die Hölle. Im Gegenteil betet er um dessen Bekehrung und korrigiert die tragischen Denkfehler, die mit dem Unglauben einhergehen. Das ist das Gegenteil von “Gnadenlosigkeit“.
piakatarina
@kontiki aber sie brauchen nicht persönlich zu sein, denn es geht hier nicht um meine person, sondern um das, was ich aus der kath. Lehre empfangen habe und deshalb sage. und ich sage, dass aufgrund der pseudokatholischen aussagen des betreffenden ist es möglich von ihm zu behaupten, dass er irrt und eben nicht katholisch denkt. In kath. glauben geht es nicht um herumfilosofieren, sondern darum, …More
@kontiki aber sie brauchen nicht persönlich zu sein, denn es geht hier nicht um meine person, sondern um das, was ich aus der kath. Lehre empfangen habe und deshalb sage. und ich sage, dass aufgrund der pseudokatholischen aussagen des betreffenden ist es möglich von ihm zu behaupten, dass er irrt und eben nicht katholisch denkt. In kath. glauben geht es nicht um herumfilosofieren, sondern darum, die tiefe Wahrheit der kath.lehre zu akzeptieren. Punkt. Und wenn jemand hier behauptet, dass Ehebruch ist nicht gleich Ehebruch, dann ist er in dem sinne wie es nach Jesu worte gemeint ist, ein Spekulant. Eben, es fehlt ihm Sensus catholicus, was für viele liberalen christen(auch katholiken) leider zutrifft.
piakatarina
@kontiki das hoffe ich auch
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piakatarina
@Brazos kein Katholik behauptet "Gott bis ins letzte zu kennen". Sie lügen, verdrehen oder verstehen nicht was der katholische Glaube ist; Außerdem sie sprechen wie ein Protestant oder Freimaurer. Es fehlt Ihnen Sensus catholicus, das sieht man, wie sie scheinbar richtiges sagen, aber defacto alles durcheinander bringen.
Brazos
@piakatarina
Glauben sie denn wirklich, dass sie und ihre Mitstreiter Gott bis ins letzte kennen? So einen Aussage steht zuerst keinem Menschen zu und ist Sünde. Durch euer falsches Dogmenverständnis, das die Gründe, warum dieses Dogma überhaupt entstanden ist, völlig außer acht lässt. Meinen sie eigentlich, sie hätten Gott in einem Gefängnis von Menschen geschriebenen Dogmen gefangen? Zuerst …More
@piakatarina
Glauben sie denn wirklich, dass sie und ihre Mitstreiter Gott bis ins letzte kennen? So einen Aussage steht zuerst keinem Menschen zu und ist Sünde. Durch euer falsches Dogmenverständnis, das die Gründe, warum dieses Dogma überhaupt entstanden ist, völlig außer acht lässt. Meinen sie eigentlich, sie hätten Gott in einem Gefängnis von Menschen geschriebenen Dogmen gefangen? Zuerst ist ein Dogma "nur" eine Abgrenzung von einer bestimmten Irrlehre und darf nicht, nach persönlicher Lust und Laune, auf alles bezogen werden, wie es einen gerade gefällt. Gott ist immer noch größer und darum steht es ihnen nicht zu, die Dogmen auszulegen, sondern nur dem von Gott gegebenen, kirchlichem Lehramt. Katholiken, die dieses Lehramt ablehnen, fehlt nicht nur ein großes Stück Katholizität, sondern sie verfallen schnell der Sünde der Selbstgerechtigkeit und der Selbstüberhöhung. Die schlechten Früchte eurer Lehramtslosigkeit, ist an vielen Kommentaren hier doch klar zu sehen, sie schicken andere Menschen gnadenlos in die Hölle und sich selber, ohne einen Hauch von Selbstkritik, in den Himmel. Ihr erinnert leider stark an die Schriftgelehrten und Pharisäer, denen Jesus im Neuen Testament nur allzu oft, den möglichen Verlust ihres Seelenheils, durch ihre Selbsterhöhung und Lieblosigkeiten, vor Augen gehalten hat.
Für mich ist ihr Gottesbild sehr defizitär, ihnen fehlt da noch klar ein gutes Stück Bekehrung.
Die Ursünde war übrigens, dass die Menschen wie Gott sein wollten! Der Irrtum zu meinen, die absolute Wahrheitserkenntnis zu haben, obwohl nur Gott die letztendliche Wahrheit ist, geht klar in Richtung Ursünde.
Chris Izaac
@Brazos
"Tja, liebe piakatarina, leider muss ich ihnen mitteilen, die komplette unveränderliche Wahrheit hat hier auf Erden niemand!


Doch, wir Katholiken, die am überlieferten Glauben festhalten, habe diese! Da Sie nun selbst zugeben, diese nicht zu haben, haben Sie dann natürlich auch kein Recht sich in dieser Sache überhaupt zu äußern!

Es steht Ihnen, der die absolute Wahrheit ja nach eigene…More
@Brazos
"Tja, liebe piakatarina, leider muss ich ihnen mitteilen, die komplette unveränderliche Wahrheit hat hier auf Erden niemand!


Doch, wir Katholiken, die am überlieferten Glauben festhalten, habe diese! Da Sie nun selbst zugeben, diese nicht zu haben, haben Sie dann natürlich auch kein Recht sich in dieser Sache überhaupt zu äußern!

Es steht Ihnen, der die absolute Wahrheit ja nach eigenem Bekunden nicht hat, auch nicht zu, uns diese Wahrheit abzusprechen, da Sie die absolute Wahrheit - nach eigenem Zeugnis - auch nicht kennen. Wir kennen diese.

Danke @Brazos ! Damit dürfen Sie nun in Sachen Glaube, Religion und Gott schweigen bzw. es unterlassen uns zu belehren!
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piakatarina
@Brazos "Tja, liebe piakatarina, leider muss ich ihnen mitteilen, die komplette unveränderliche Wahrheit hat hier auf Erden niemand!
Jeder hier muss sich nunmal immer weiter an die Wahrheit herantasten. Wenn der treue Katholik die vollkommene, unveränderliche Wahrheit kennen würde, dann hätte er ja schon den absoluten Erkenntnisstand, so etwas zu behaupten wäre eigentlich schon gotteslästerlich …More
@Brazos "Tja, liebe piakatarina, leider muss ich ihnen mitteilen, die komplette unveränderliche Wahrheit hat hier auf Erden niemand!
Jeder hier muss sich nunmal immer weiter an die Wahrheit herantasten. Wenn der treue Katholik die vollkommene, unveränderliche Wahrheit kennen würde, dann hätte er ja schon den absoluten Erkenntnisstand, so etwas zu behaupten wäre eigentlich schon gotteslästerlich und damit Sünde." Diese Sätze von Ihnen belegen eindeutig, dass sie kein treuer Katholik sind. Eher ein Agent der antikatholischen Propaganda, die mit solchen modernistischen pseudofilosofilosophischen Behauptungen versucht die Zweifel zu säen. Das unveränderliche kath. Lehramt lehrt in Dogmen die Wahrheit, wie von Christus für seine Kirche versprochen wurde. Alles andere zu behaupten ist falsch und führt zur Abspaltung... LG
Boni
@Svizzero,
ein Gutes am Verbot der Ehebrecher-Kommunion müsste auch Ihnen gefallen: Da diejenigen Sünder, deren Sünde öffentlich sichtbar ist (Wiederverheiratete), nicht zum leiblichen Empfang des Altarsakraments zugelassen sind, mahnen sie durch ihr ebenso öffentlich sichtbares Nichtkommunizieren (ihr Verharren in Anbetung während der Kommunionspendung) die Sünder, deren Sünde nicht öffentlich …More
@Svizzero,
ein Gutes am Verbot der Ehebrecher-Kommunion müsste auch Ihnen gefallen: Da diejenigen Sünder, deren Sünde öffentlich sichtbar ist (Wiederverheiratete), nicht zum leiblichen Empfang des Altarsakraments zugelassen sind, mahnen sie durch ihr ebenso öffentlich sichtbares Nichtkommunizieren (ihr Verharren in Anbetung während der Kommunionspendung) die Sünder, deren Sünde nicht öffentlich ist, ebenso zurückzustehen. Dass Letzteres häufig nicht geschieht, ist das eigentliche Problem.
Brazos
Ach Chrissilein, du entlockst mir am späten Abend noch ein Lachen!
Chris Izaac
@Brazos
Ich will mich nicht mit Ihnen unterhalten!
Ich widerlege nur Ihren Stumpfsinn.
Chris Izaac
@Theresia Katharina
fornicationem bedeutet nicht Ehebruch, sondern Unzucht / Hurerei.
CollarUri
@Chris Izaac Die Unzucht kann nach kath. Lehre sogar dann erfolgt sein, wenn die Verlobung bereits geschlossen ist, ja sogar auch dann, wenn die Ehe förmlich geschlossen ist. Wenn z. B. nach der Hochzeit, aber vor dem Vollzug der Ehe, herauskommt, dass der eine Partner mit jemand anders liiert ist, dann soll man nach Kirchenrecht die Ehe als nichtig betrachten und auflösen lassen.
Brazos
@Chris Izaac
Was verstehen sie eigentlich nicht daran, dass ich von ihnen in Ruhe gelassen werden möchte. Wer mich mitten in einer interessanten Diskussion, in seinem Privatthread sperrt, mit dem unterhalte ich mich im öffentlichen Teil des Forums auch nicht!
Chris Izaac
@Brazos

Das stimmt natürlich mal wieder nicht, was Sie hier erzählen! Es gibt bei Christus keine zulässigen Ausnahmen für eine Ehescheidung in dem Sinn, wie Sie es verstanden haben oder manche Christen evtl. verstehen, weil sie das Judentum nicht kennen. Das ist ganz anders.

Mt 19,9 Ich sage euch aber: Wer seine Frau entlässt, es sei denn wegen Unzucht, und eine andere heiratet, der bricht …More
@Brazos

Das stimmt natürlich mal wieder nicht, was Sie hier erzählen! Es gibt bei Christus keine zulässigen Ausnahmen für eine Ehescheidung in dem Sinn, wie Sie es verstanden haben oder manche Christen evtl. verstehen, weil sie das Judentum nicht kennen. Das ist ganz anders.

Mt 19,9 Ich sage euch aber: Wer seine Frau entlässt, es sei denn wegen Unzucht, und eine andere heiratet, der bricht die Ehe; und wer eine Geschiedene heiratet, der bricht die Ehe.

Das (mit der Unzucht) ist so gemeint: Bei Juden ist schon mit der Verlobung die Ehe rechtlich verbindlich. Nach dieser Verlobung hat ein Jude früher seine Verlobte, die schon seine Ehefrau war, für ca. 6 Monate verlassen und sich außerhalb einen Job gesucht. Nach ca. 6 Monaten ist er zurück und dann hat die Hochzeit stattgefunden. Weshalb das gemacht wurde, ist klar. Stellte nun der Mann fest, dass seine Frau - ohne sein Zutun - schwanger war, konnte er diese entlassen. Das ist damit gemeint. Und es heißt auch Unzucht und nicht Ehebruch, weil diese Unzucht, wenn überhaupt, dann vor der Ehe (der Verlobung), stattgefunden hatte.

Wenn die Frau sich aber nichts zu Schulden hat kommen lassen, erlaubt Christus keine Scheidung!
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Brazos
@Theresia Katharina
Habe gerade meine griechische Bibel hervorgekramt, da sieht es im ersten Moment so aus, das ihre Übersetzung nicht mit dem Originaltext übereinstimmt, werde das morgen aber noch einmal genauer überprüfen.
Theresia Katharina
@Brazos Ihr Zitat (Mt 19.9) steht so in der Vulgata: Dico autem vobis, quia quicumque dimiserit uxorem suam, nisi ob fornicationem, et aliam duxerit, moechatur: et qui dimissam duxerit, moechatur. Ich sage euch aber: Wer immer sein Weib entlässt, es sei denn um des Ehebruchs willen, und eine andere nimmt, bricht die Ehe; und wer eine Entlassene/Geschiedene nimmt, bricht die Ehe.
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CollarUri
@MilAv Sie sind Sich aber bewusst, dass das Sünde wäre?!
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CollarUri
@Harmonia celestiala Galilei hat die Wahrheit nicht entwickelt. Galilei hat naturwissenschaftliche Aussagen gemacht. Da kann man dann an beiden Seiten Schräubchen drehen: entweder an der kirchlichen Sprache oder an der Ausdrucksweise des Astronomen. Der bestimmte, gewählte Ausdruck über eine Sache folgt nämlich nicht zwingend deren Analyse. Hinzugehen und zu sagen, der Astronom müsse mehr Recht …More
@Harmonia celestiala Galilei hat die Wahrheit nicht entwickelt. Galilei hat naturwissenschaftliche Aussagen gemacht. Da kann man dann an beiden Seiten Schräubchen drehen: entweder an der kirchlichen Sprache oder an der Ausdrucksweise des Astronomen. Der bestimmte, gewählte Ausdruck über eine Sache folgt nämlich nicht zwingend deren Analyse. Hinzugehen und zu sagen, der Astronom müsse mehr Recht haben als ein Theologe oder sich schlauer ausdrücken, setzt wenigstens voraus, dass man fragt, was er denn genau behauptet habe, und mit etwas Ehrlichkeit wohl auch, wie er es gesagt habe. Als erstes ist festzustellen: Er hat geschwindelt, weil er so getan hat, als hätte er das Fernrohr selbst erfunden, obwohl es aus den Niederlanden gekommen war; das war einer der gewichtigsten Gründe für das Misstrauen gegen ihn. Dass seine Aussagen über die Planetenumlaufbahnen und insbesondere die Erdumlaufbahn um die Sonne plausibel sind, ist sodann eine naturwissenschaftliche Angelegenheit und berechtigte ihn nicht zu einem unmittelbaren Anspruch an die Theologen, ihre Begriffe zu ändern. Die hätte er selber denken lassen können.
Chris Izaac
@Usambara
Natürlich kann der Mann in dem Beispiel die hl. Kommunion empfangen (so lange er mit keiner Anderen verkehrt), er ist ja kein Ehebrecher.
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@Chris Izaac: ein Beispiel betreffend die Entwicklung der Menschheit ist Galileo Galilei, der jedoch nichts mit dem Sakrament der Ehe zu tun hatte.
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Usambara
@Chris Izaac @Svizzero " .... Aber in dem Moment, wo er sich eine andere sucht und mit ihr verkehrt, bricht auch er seine Ehe und ist dann auch Ehebrecher." -->> Richtig! Aber macht er es nicht (sich eine andere suchen!), ist er zwar von seiner Frau geschieden oder auch nicht, aber er darf die Kommunion empfangen.
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Brazos
@CollarUri
Die Protestanten begründen übrigens ihren möglichen Ehebruch mit einem Christuswort:
Matthäus 19,9 sagt: “Aber sage euch: Wer sich von seiner Frau scheidet, es sei denn wegen Ehebruchs, und heiratet eine andere, der bricht die Ehe.“
Ich will jetzt das Protestantische Eheverständnis nicht gutheißen, aber Jesus selbst spricht von möglichen Ausnahmen.
Chris Izaac
@Svizzero
Eine Frau haut mit einem anderen ab, der Mann bleibt allein zurück, wollte sich aber nie von ihr trennen. Ist es nun beiderseits ein Ehebruch? Nur EINE Person zerbrach die Ehe. Denken Sie vor Gott sind beide gleich schuldig?


In Ihrem hypothetischen Fall ist der Mann natürlich kein Ehebrecher. Weder vor Menschen, weder vor der Kirche, weder vor Gott.

Aber in dem Moment, wo er sich …More
@Svizzero
Eine Frau haut mit einem anderen ab, der Mann bleibt allein zurück, wollte sich aber nie von ihr trennen. Ist es nun beiderseits ein Ehebruch? Nur EINE Person zerbrach die Ehe. Denken Sie vor Gott sind beide gleich schuldig?


In Ihrem hypothetischen Fall ist der Mann natürlich kein Ehebrecher. Weder vor Menschen, weder vor der Kirche, weder vor Gott.

Aber in dem Moment, wo er sich eine andere sucht und mit ihr verkehrt, bricht auch er seine Ehe und ist dann auch Ehebrecher.
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Brazos
@CollarUri
Natürlich ist Ehe nicht gleich Ehe, es gibt glückliche Ehen und es gibt unglückliche Ehen. Ich werde auch niemals sagen, dass unglückliche Ehen unglücklich sind, weil Gott dieser Ehe die Hilfe verweigert. Ich glaube auch nicht, dass eine Sünde hier auf Erden so groß ist, dass sie nicht vergeben werden könnte. Was Gott zusammen gefügt hat, dass darf der Mensch nicht trennen, natürlich, …More
@CollarUri
Natürlich ist Ehe nicht gleich Ehe, es gibt glückliche Ehen und es gibt unglückliche Ehen. Ich werde auch niemals sagen, dass unglückliche Ehen unglücklich sind, weil Gott dieser Ehe die Hilfe verweigert. Ich glaube auch nicht, dass eine Sünde hier auf Erden so groß ist, dass sie nicht vergeben werden könnte. Was Gott zusammen gefügt hat, dass darf der Mensch nicht trennen, natürlich, das sehe ich zuerst genau so, aber eine Trennung von Tisch und Bett ist ja auch schon eine Trennung und zwar eine die erlaubt ist.
Wenn die Kirche die Einzelfallprüfung zum Kommunionempfang zulässt, werden sie dann, von ihren Sünden losgesprochenen, wiederverheirateten, die Kommunion spenden?
Chris Izaac
@Brazos
Wenn Jesus die Wahrheit ist, wie er selber von sich behauptet


Behauptet?
Chris Izaac
@Harmonia celestiala
in dieser Wahrheit können sich neue Wahrheiten ergeben im Zusammenhang mit der ganzen Entwicklung der Menschheit.


Nennen Sie bitte mal ein Beispiel.
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a.t.m
Wünsche euch allen noch eine Gnaden - Segensreiche Nachtruhe und Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
CollarUri
@Brazos Es gibt zwei Extreme. Das eine ist, jedem vorzuwerfen, er sei "nicht mehr katholisch", wenn er mal ein zweifelhaftes oder kritisierbares Wort spricht. Das andere Extrem ist, wenn man gegen solche Kritik von Vornherein die Ohren verstopft, Ketzerei herausposaunt und stur bei seinem Wort bleibt statt auf das Wort Christi zu hören. Sie sagen, Ehebruch sei nicht gleich Ehebruch. Nun darf …More
@Brazos Es gibt zwei Extreme. Das eine ist, jedem vorzuwerfen, er sei "nicht mehr katholisch", wenn er mal ein zweifelhaftes oder kritisierbares Wort spricht. Das andere Extrem ist, wenn man gegen solche Kritik von Vornherein die Ohren verstopft, Ketzerei herausposaunt und stur bei seinem Wort bleibt statt auf das Wort Christi zu hören. Sie sagen, Ehebruch sei nicht gleich Ehebruch. Nun darf ich Sie doch aber fragen: Ist denn für Sie etwa Ehe gleich Ehe? Weltliche Ehe gleich kirchliche usw.? Oder haben Sie begriffen, dass es, d a m i t Ehe gleich Ehe ist, die Hilfe des Himmels, die Hilfe des Absoluten, die Hilfe Gottes braucht? Wo aber Gott geholfen hat, da tut der Mensch eher gut daran, anzuerkennen, dass ihm und seinem Zugriff die Sache bzw. der Begriff entzogen ist, also sein materieller Zugriff ebenso wie seine geistige Macht bei solchen Dingen wie einer Ehe eben ein Ende, eine Grenze, einen definitiven Schluss hat. Oder etwas vornehmer ausgedrückt, weil vom Heiland vernommen: Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen. Wenn wir vom Absoluten sprechen, dann wird nicht herumgedeutelt, oder man deutelt eben an der Religion, am Glauben, am "Katholischsein" herum.
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Brazos
@stefan4711
Ich kenne den Pfr. Milch nicht, aber den Text von ihm finde ich daneben. Wenn Jesus die Wahrheit ist, wie er selber von sich behauptet, dann wären sie und der Herr Milch ja schon komplett mit ihm vereint, sie könnten ja gar nichts mehr von Jesus lernen.