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Gloria Global am 6. April

Wichtige Momente im Leben des Papstes Beauftragter der Alten Messe Das Konzil ideologisch gedeutet Deutschland will Papst unterjochenMore
Wichtige Momente im Leben des Papstes
Beauftragter der Alten Messe
Das Konzil ideologisch gedeutet
Deutschland will Papst unterjochen
lucet
Herzlichen Glückwunsch Pater Ramm!
Sevoschu
Vermutlich ist das wirklich besser so.
Edelgard
Lieber verehrter Herr Sevoschu,
lieber verehrter Herr Scheeben,
zunächst einen gesegneten von Gottes fröhlicher Sonne beschienen Tag. Herzlichen Dank an Sie für Ihre Reaktion auf meine Rekursionen. Die Disputation erscheint mir aber nicht mehr sonderlich constructiv, aus welchem Grund ich sie nicht weiter fortsetzen möchten.
Einen frohen gesegneten Tag Ihnen allen.
Sevoschu
@Edelgard

Auf dem von M. J. Scheeben angegebenen Link hört man auch eine Aussage Kardinal Meißners über die Aufforderung Papst Johannes Paul II. an Kardinal Lehmann, die Königsteiner Erklärung zu korrigieren. Kardinal Lehmann habe versprochen, es zu tun. Aber selbst nach 25 Jahren habe sich die Erklärung nicht geändert.

M. J. Scheeben äußert sich richtig über die Gewissensfrage. Die Aussagen …More
@Edelgard

Auf dem von M. J. Scheeben angegebenen Link hört man auch eine Aussage Kardinal Meißners über die Aufforderung Papst Johannes Paul II. an Kardinal Lehmann, die Königsteiner Erklärung zu korrigieren. Kardinal Lehmann habe versprochen, es zu tun. Aber selbst nach 25 Jahren habe sich die Erklärung nicht geändert.

M. J. Scheeben äußert sich richtig über die Gewissensfrage. Die Aussagen Kardinal Meißners entsprechen der katholischen Lehre. Das Gewissen ist nicht frei von der Normierung des Lehramts, sondern diesem in allen Punkten unterworfen. Es gibt somit kein "kreatives", sondern nur ein "normatives" Gewissen! Ihre Aussagen sind nicht katholisch.

Ihre Kritik an der Zitierung Kardinal Schönborns ist bezeichnend. Passt Ihnen ein Zitat nicht, versuchen Sie zu suggerieren, dass die Anbringung des Zitates "unmoralisch" war und nicht zu beachten sei.
"Edelgard"

Kardinal Meisner vertritt in Bezug auf das Gewissen die katholische Lehre. Erweisen Sie doch erstmal das Gegenteil anhand von Lehramtstexten.

Für die Gewissensbildung ist das römische Lehramt ausschlaggebend und nicht eine nicht bindende "Erklärung" einer Bischofskonferenz.

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Das Wort "Irrlehre" habe ich nicht in den Mund genommen und ich will dies auch nicht "suggerieren". Sparen …More
"Edelgard"

Kardinal Meisner vertritt in Bezug auf das Gewissen die katholische Lehre. Erweisen Sie doch erstmal das Gegenteil anhand von Lehramtstexten.

Für die Gewissensbildung ist das römische Lehramt ausschlaggebend und nicht eine nicht bindende "Erklärung" einer Bischofskonferenz.

.

Das Wort "Irrlehre" habe ich nicht in den Mund genommen und ich will dies auch nicht "suggerieren". Sparen Sie sich also bitte solch dümmliche und leicht durchschaubare Behauptungen einfach.

Weiters ist Sevoschu nicht mein "Gesinnungsgenosse". Ein weiteres Beispiel für dümmliche Verallgemeinerungen Ihrerseits.

...

"Die Königsteiner Erklärung ... eine vollgültige Auslegung der Enzyklika des Heiligen Vaters Paul"

Wiederholen Sie ruhig diese peinliche und stursinnige Behauptung - davon wird sie indess aber auch nicht wahrer.

Die Erklärung relativiert Humanae Vitae - das erkennt jeder, der nur ein wenig logisch denken kann (und beide Dokumnte vollständig gelesen hat). Eben darum wird diese Erklärung ja insbesondere von den Gegnern von Humanae Vitae begrüßt.

Daß die Erklärung ein Mißgriff war, erklären die genannten Kardinäle (stellvertretend für andere) übereinstimmend. Auch hier sind Relativierungsversuche sinnlos und überflüssig.

...

"Ich habe nun keine Zeit mehr, dem interessanten Disput zu folgen und wünsche daher allen einen geruhsamen Nachmittag."

na, hoffentlich!

Bleiben Sie doch einfach in Ihrem kreuz.net Forum, wo Sie unter "clarissa colonia" zu schreiben pflegen und bereits viele hundert solcher Kommentärchen zum Besten gegeben haben, in Ihrer steten Art der zwar schön verpackten Worte, jedoch meist mit wenig brauchbarem Inhalt.
Sevoschu
Das bedeutet ferner, dass das persönliche Gewissen über die Autorität des Lehramts gestellt wird. Ich muss nicht mehr mein Gewissen anhand der Aussagen des Lehramts bilden, sondern darf ihm letzten Endes mehr folgen als diesem. Damit spreche ich dem Lehramt aber seine Autorität ab. Das ist höchst problematisch.
Sevoschu
Text-Toni habe vielen Dank für den Link zum Volltext der Königsteiner Erklärung! Lesen Sie bitte den für diese Diskussion zentralen Punkt 12 der Erklärung:

"Auf der anderen Seite wissen wir, dass viele der Meinung sind, sie könnten die Aussage der Enzyklika über die Methoden der Geburtenregelung nicht annehmen. Sie sind überzeugt, dass hier jener Ausnahmefall vorliegt, von dem wir in unserem …More
Text-Toni habe vielen Dank für den Link zum Volltext der Königsteiner Erklärung! Lesen Sie bitte den für diese Diskussion zentralen Punkt 12 der Erklärung:

"Auf der anderen Seite wissen wir, dass viele der Meinung sind, sie könnten die Aussage der Enzyklika über die Methoden der Geburtenregelung nicht annehmen. Sie sind überzeugt, dass hier jener Ausnahmefall vorliegt, von dem wir in unserem vorjährigen Lehrschreiben gesprochen haben. Soweit wir sehen, werden vor allem folgende Bedenken geltend gemacht: Es wird gefragt, ob die Lehrtradition in dieser Frage für die in der Enzyklika getroffene Entscheidung zwingend ist, ob gewisse neuerdings besonders betonte Aspekte der Ehe und ihres Vollzuges, die von der Enzyklika auch erwähnt werden, nicht ihre Entscheidung zu den Methoden der Geburtenregelung problematisch erscheinen lässt.
Wer glaubt, so denken zu müssen, muss sich gewissenhaft prüfen, ob er - frei von subjektiver Überheblichkeit und voreiliger Besserwisserei - vor Gottes Gericht seinen Standpunkt verantworten kann. Im Vertreten dieses Standpunktes wird er Rücksicht nehmen müssen auf die Gesetze des innerkirchlichen Dialogs und jedes Ärgernis zu vermeiden trachten. Nur wer so handelt, widerspricht nicht der recht verstandenen Autorität und Gehorsamspflicht. Nur so dient auch er ihrem christlichen Verständnis und Vollzug."

Im Klartext heißt das, dass ich, wenn ich glaube, dass die Lehrtradition der Kirche im Bezug auf die Geburtenregelung veraltet und nicht mehr gültig sei, der päpstlichen Entscheidung nicht folgen muss, solange ich dabei ein gutes Gewissen habe. Nur darf ich nicht so aussehen, als sei ich ungehorsam, damit ich der Kirche nicht zum Anstoß werde. Das ist doch mal ein schönes Prinzip, nach dem es sich leicht leben lässt!

Dies ist ein riesiger Stein des Anstoßes und wurde von Kardinal Bengsch und im Bezug auf die Mariatroster Erklärung auch von Kardinal Schönborn zurecht verurteilt. Für die Zitate sei M. J. Scheeben gedankt!
Edelgard
Verehrter lieber Herr Scheben,
der hochwürdigste Herr Erzbischof von Köln declariert seine persönliche Opinio in dieser Causa. Diese ist - wie er selbst zugibt - in der Communio der Bischöfe nicht vertreten. Sie ist aber auch sonst im Kirchenvolk nicht präsent. Seine Explicationen zum Thema Gewissen erscheinen auch mir höchst fragwürdig. Auch hier gilt: Mein Gewissen ist nicht Consummationsorgan …More
Verehrter lieber Herr Scheben,
der hochwürdigste Herr Erzbischof von Köln declariert seine persönliche Opinio in dieser Causa. Diese ist - wie er selbst zugibt - in der Communio der Bischöfe nicht vertreten. Sie ist aber auch sonst im Kirchenvolk nicht präsent. Seine Explicationen zum Thema Gewissen erscheinen auch mir höchst fragwürdig. Auch hier gilt: Mein Gewissen ist nicht Consummationsorgan einer von Herrn Erzbischof formulierten Norm, sondern - so hoffe ich jedenfalls - sehr kreativ, auf daß ich mich bei difficilen Situationen in meinem Leben auf selbiges verlassen kann.

Die Königsteiner Erklärung der Hochwürdigsten Deutschen Bischöfe ist in vere keine Irrlehre (auch dieses wird von hochwürdigsten Herrn Kardinal von Köln wohl nicht behauptet), wie Sie verherter Herr Scheeben und Ihre Gesinnungsfreunde wie etwa Herr Sevoschu suggerieren wollen, sondern - ich repetiere - eine vollgültige Auslegung der Enzyklika des Heiligen Vaters Paul VI./RIP Und ich repetiere: Sollten Sie, verehrter Herr Scheeben, andere Informationen haben, so zitieren Sie mir eine Äußerung einer unserer Päpste Paul VI/RIP, Johannes Paul II/RIP oder Benedikt XVI., die diese Erklärung als falsch monieren.
Präsipe herzlichen Dank!

Zu dem Wort, daß Sie, lieber Herr Scheeben, Hochwürdigsten Herrn Kardinal Schönborn betreffend sagen, kann ich den Inhalt concernierend nichts weiter annotieren. Mich nimmt lediglich Wunder, wie innerhalb dieses Porticus der hochwürdigste Herr Erzbischof wegen seiner Hirtenfürsorge insectiert wird. Sollte aber irgendein Wort des hochwürdigsten Herrn Erzbischofs von Wien den hier betreffenden Commentatoren genehm sein, so wird seine Zitation gerne beigeführt. Dies weckt den Verdacht der Dissimulatio und macht seine Schreiber portent - dies betrifft auch Sie, verehrter lieber Herr Scheeben. Es wäre zu wünschen, daß Sie sich nicht als "Körnerpicker" befleißigen wie es die Bruderschaft Pius X. tut, sondern die Autorität der Bischöfe in gänze anerkennten.

Ich habe nun keine Zeit mehr, dem interessanten Disput zu folgen und wünsche daher allen einen geruhsamen Nachmittag.
"Mir ist nicht notat, daß irgendjemand behauptet habe, seine Explication solle an die Stelle der Lehr- oder Mahnschreiben unseres Heiligen Vaters treten."

Dies muß weiters auch keiner explizit behaupten - die Herren Verabschieder dieser Erklärung wären auch schön blöd gewesen, hätten sie solches explizit erklärt.
Daher kann auch ein solches Fehlen keinesfalls als ein Gegenargument herangezogen …More
"Mir ist nicht notat, daß irgendjemand behauptet habe, seine Explication solle an die Stelle der Lehr- oder Mahnschreiben unseres Heiligen Vaters treten."

Dies muß weiters auch keiner explizit behaupten - die Herren Verabschieder dieser Erklärung wären auch schön blöd gewesen, hätten sie solches explizit erklärt.
Daher kann auch ein solches Fehlen keinesfalls als ein Gegenargument herangezogen werden.

Es genügt für die Sachlage vollkommen, daß bestimmte Inhalte unbestreitbar gegeben sind: wenn nämlich bestimmte inhaltliche Aussagen der Königsteiner Erklärung jenen aus Humanae Vitae widersprechen, bzw. diese relativieren.

Daß Letzteres so ist, bestreitet heute bestenfalls nur noch der ideologisch Verblendete.

Insofern gilt nach wie vor, wie eingangs erwähnt:

In all jenen Punkten ist die Königsteiner Erklärung weder bindend noch entschuldigend.
Texte-Toni
Ein weiterer Kardinal hat selbiges im übrigen bereits sehr zeitnah erkannt:

Alfred Kardinal Bengsch, 1961-1979 Erzbischof von Berlin

"Kurz nach der Königsteiner Erklärung verabschiedete die Berliner Ordinarienkonferenz für den Bereich der Kirche in der DDR eine eigene Erklärung zu Humanae Vitae, die sich deutlich von der Erklärung aus Königstein unterschied. In einem Brief an Kardinal Döpfne…More
Ein weiterer Kardinal hat selbiges im übrigen bereits sehr zeitnah erkannt:

Alfred Kardinal Bengsch, 1961-1979 Erzbischof von Berlin

"Kurz nach der Königsteiner Erklärung verabschiedete die Berliner Ordinarienkonferenz für den Bereich der Kirche in der DDR eine eigene Erklärung zu Humanae Vitae, die sich deutlich von der Erklärung aus Königstein unterschied. In einem Brief an Kardinal Döpfner nach der Tagung in Königstein schrieb Kardinal Bengsch: „Ich fürchte, wenn wir uns zu sehr winden und drehen und gegen den Papst ausgespielt werden, dann wird genau das unsere künftige Lehraufgabe sehr erschweren ... Ich habe auch um künftige Entscheidungen der Bischofskonferenz Sorge, wenn die unleugbaren Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit mit Rom die Bischöfe auf einen Weg drängen, dem die öffentliche Meinung Klugheit und Fortschrittlichkeit bescheinigt, der aber doch in der Gefahr ist, das Lehramt an die Fachgremien abzugeben.“"
"Bischöfe das Schreiben unseres Heiligen Vaters Pauls VI/RIP vollgültig ausgelegt..."

Nettes Witzchen.



... gehen Sie hin und bilden Sie sich mal weiter.

Sogar Christoph Kardinal Schönborn nennt die Katze klar beim Namen:

"Aber wir Bischöfe, verschlossen hinter den Türen wegen der Angst, nicht wegen der Angst vor den Hebräern, sondern wegen der Presse, und …More
"Bischöfe das Schreiben unseres Heiligen Vaters Pauls VI/RIP vollgültig ausgelegt..."

Nettes Witzchen.



... gehen Sie hin und bilden Sie sich mal weiter.

Sogar Christoph Kardinal Schönborn nennt die Katze klar beim Namen:

"Aber wir Bischöfe, verschlossen hinter den Türen wegen der Angst, nicht wegen der Angst vor den Hebräern, sondern wegen der Presse, und auch wegen des Unverständnisses unserer Gläubigen. Wir hatten nicht den Mut! In Österreich hatten wir "Die Mariatroster Erklärung" - wie in Deutschland "Die Königsteiner Erklärung". Das hat den Sinn des Lebens im Volke Gottes geschwächt, dies hat entmutigt, sich für das Leben zu öffnen."

...

Joachim Kardinal Meisner sieht in eben dieser Erklärung eine "verheerende" (!) "Relativierung" von Humanae Vitae und war selbst wiederholt bestrebt, die Rücknahme selbiger zu forcieren. Ferner habe der Gewissensbegriff durch diese Erklärung "schweren Schaden gelitten":

Kardinal Meisner zur Frage der Rücknahme der Königsteiner Erklärung
Edelgard
Verehrter lieber Herr Scheben,
Sie belieben gegen Windmühlen zu kämpfen. Mir ist nicht notat, daß irgendjemand behauptet habe, seine Explication solle an die Stelle der Lehr- oder Mahnschreiben unseres Heiligen Vaters treten. Es ist vielmehr inhärent, daß von Ihnen benannte hochwürdigsten Bischöfe das Schreiben unseres Heiligen Vaters Pauls VI/RIP vollgültig ausgelegt und in diese per praxim dem …More
Verehrter lieber Herr Scheben,
Sie belieben gegen Windmühlen zu kämpfen. Mir ist nicht notat, daß irgendjemand behauptet habe, seine Explication solle an die Stelle der Lehr- oder Mahnschreiben unseres Heiligen Vaters treten. Es ist vielmehr inhärent, daß von Ihnen benannte hochwürdigsten Bischöfe das Schreiben unseres Heiligen Vaters Pauls VI/RIP vollgültig ausgelegt und in diese per praxim dem Gottesvolk nahegebracht haben. Dafür bin ich Ihnen auch heute noch dankbar. Sollten Sie daran irgendwelche Zweifel haben, so bitte ich freundlichst darum, mir ein Schreiben oder einen Hinweis unseres Heiligen Vaters darzulegen, in dem das Vorgehen oder die Declarationen der Bischöfe verurteilt oder korrigiert worden sind.
Ich danke Ihnen im Voraus.

Liebe Frau Helene,
auch Ihnen möchte ich den Wunsch zukommen lassen, mir darzulegen, quomodo unser Heiliger Vater bezüglich der hier anstehenden Causa irgendetwas hat aufheben lassen.

Herr Sevoschu,
Sie scheinen tatsächlich von irgendeiner fixen Idee captiert zu sein, die der Realität gebricht. Difficile est satiram non scribere.
Die Bischöfe üben ihr Lehramt nur mit und unter dem Papst aus.

So ist beispielsweise die Königssteiner Erklärung in Bezug auf das, worin sie Humanae Vitae widerspricht, weder verpflichtend noch entschuldigend - und somit ihr Papier, auf dem sie geschrieben steht, nicht wert.
Helene
Es ist ja selbst bei der weltlichen Rechtsprechung so, dass bei Urteilen einer höheren Instanz automatisch die der unteren aufgehoben sind. Wenn also der Papst etwas sagt, eine römische Kongregation etwas herausgibt, was Vorgaben einer örtlichen Bischofskonferenz widerspricht, und es keine Sonderregelungen gibt, hat man sich an die höhere Instanz zu halten. Oder?
Sevoschu
Hochverehrte, liebe gute Frau Edelgard!

Mitnichten habe ich behauptet, nicht unter der Autorität der hochwürdigsten verehrten Herren Bischöfe zu stehen. Aber ebendiese hochwürdigsten verehrten Herren Bischöfe sollten nicht vergessen, dass auch sie unter einer anderen Autorität stehen, nämlich unter der des Papstes. Sollten sie sich erlauben, ihm ohne Notwendigkeit ungehorsam zu sein, dann sehe …More
Hochverehrte, liebe gute Frau Edelgard!

Mitnichten habe ich behauptet, nicht unter der Autorität der hochwürdigsten verehrten Herren Bischöfe zu stehen. Aber ebendiese hochwürdigsten verehrten Herren Bischöfe sollten nicht vergessen, dass auch sie unter einer anderen Autorität stehen, nämlich unter der des Papstes. Sollten sie sich erlauben, ihm ohne Notwendigkeit ungehorsam zu sein, dann sehe ich mich selbstverständlich nur an die Autorität des Papstes gebunden, damit ich mich nicht in die Gefahr einer schismatischen Haltung begebe. In diesem Sinne sende auch ich Ihnen meine frohen Segensgrüße!
Edelgard
Sehr verehrter Herr Sevoschu,
Sie sind da ganz gewiß einer Verwechslung zum Opfer gefallen. Die Bischöfe der Kirche sind keine servilen Ausführungsgehilfen seiner Heiligkeit des Bischofs von Rom, sondern Amts- und Lehrautoritäten, denen die Christen wie auch Sie selbst, mein verehrter aufgeplusterter Sperling, unterworfen sind.
Mit frohen Segensgrüßen
Edelgard
Verehrter Hochwürdigster Herr Kardinal Zollitsch,
auch mir will es nolens volens nicht verständlich erscheinen, daß der bestinformierteste Magistrat der Welt, der Heilige Stuhl mit dem Heiligen Vater an der Spitze, nichts von den abscheulichen Sätzen dieses hochwürdigsten englischen Herrn Bischof gewußt haben will. Wir werden wohl noch recht lange an dieser Causa herumlaborieren; dessen bin auch …More
Verehrter Hochwürdigster Herr Kardinal Zollitsch,
auch mir will es nolens volens nicht verständlich erscheinen, daß der bestinformierteste Magistrat der Welt, der Heilige Stuhl mit dem Heiligen Vater an der Spitze, nichts von den abscheulichen Sätzen dieses hochwürdigsten englischen Herrn Bischof gewußt haben will. Wir werden wohl noch recht lange an dieser Causa herumlaborieren; dessen bin auch ich gewiß.

Ich wünsche gleichwohl allen Commentatoren eine recht segensreiche Karwoche.
Sevoschu
Das ist wohl so, liebe Claudine! Aber täuschen wir uns nicht: Auch zur Zeit des sel. Kard. Grafs von Galen gab es Bischöfe, die nicht ein Wort gegen die Nazis gesagt haben. Das ist auch nicht leicht, wenn man mit dem Tode bedroht wird. Aber dafür ist man ja schließlich Bischof oder Kardinal geworden. Besonders der Kardinalspurpur weist ja auf die für das Amt notwendige Bereitschaft hin, für …More
Das ist wohl so, liebe Claudine! Aber täuschen wir uns nicht: Auch zur Zeit des sel. Kard. Grafs von Galen gab es Bischöfe, die nicht ein Wort gegen die Nazis gesagt haben. Das ist auch nicht leicht, wenn man mit dem Tode bedroht wird. Aber dafür ist man ja schließlich Bischof oder Kardinal geworden. Besonders der Kardinalspurpur weist ja auf die für das Amt notwendige Bereitschaft hin, für Christus zu sterben.

@jonathan

Sie werfen da eine ganz interessante Frage auf, nämlich die der Kollegialität. Vor dem Konzil brauchte der Papst wirklich niemanden zu fragen, bevor er eine Entscheidung traf. Natürlich hat er das trotzdem oft aus Klugheit getan. Aber auch wenn das auf dem Konzil entworfene Konzept der bischöflichen Kollegialität keine Gleichstellung des Papstes mit den Bischofskonferenzen festlegt, bewirkt es sie doch. So meint es heute ein Vorsitzender einer Bischofskonferenz verantworten zu können, einen Kurienkardinal, der im Auftrag des Hl. Vaters handelt, dafür zu kritisieren, dass er ihn vorher nicht auch noch um Erlaubnis dafür bittet. Die Kritik, die Erzbischof Zollitsch am Vatikan übt, enthält genau diese Aussage: "Heiliger Vater, ich und mit mir alle Bischofskonferenzen der Welt haben in der Kirche die gleiche Autoriät wie Sie! Sie müssen uns vorher fragen, wenn Sie etwas entscheiden wollen. Sonst machen wir nicht mit." Dass er "nicht mitmachen" werde, sagt Bischof Zollitsch natürlich nicht öffentlich. Er macht dann eben einfach nicht mit. So haben es die deutschen Bischöfe schon oft gehandhabt: Man denke an die Einführung des Volksaltares oder Liturgietischchens, das Abringen der Handkommunion vom Hl. Vater, den Widerstand gegen die Enzyklika "Humanae Vitae" Pauls VI., den Streit mit Rom wegen der kirchlichen Beratungsscheine für die Abtreibung und die Aufschiebetaktik gegenüber der päpstlichen Anordnung, bei den heiligen Wandlungsworten nicht "alle", sondern - wie es ganz richtig übersetzt ist - "viele" zu sagen. Alle diese Punkte , die offen oder versteckt Ungehorsam bedeuten, sind nicht irgendwelche Dinge, sondern sie betreffen zentrale Aspekte der Liturgie und der Moral. Das ist die Auffassung von der bischöflichen Kollegialität. Warum darf der Papst keine Autoritätsperson mehr sein? Warum muss er seine Untergebenen fragen, bevor er etwas entscheidet? Das ist nicht die Lehre der Kirche! Das kann man fast schon als schismatischen Geist bezeichnen!
Claudine
da liegen halt Welten zwischen einem Kardinal von Galen und gewissen Leuten....
jonatan
@Sevoschu stimmt.
und wenn der papst jetzt wieder einen "alleingang" macht, dann klagt ihn zollitsch oder wie stellt der sich das vor?
Sevoschu
Wie interessant es ist, dass die deutschen Bischöfe anscheinend nicht über die Rücknahme des Exkommunikationsdekretes der Bischöfe der Priesterbruderschaft St. Pius X. hinwegkommen. Dann ist es also doch keine so kleine Sache und hat wohl doch eine gewisse Auswirkung auf die Kirche. Sogar die Medien schweigen schon über die Rücknahme, die Bischöfe jedoch weinen immernoch!
m sr a
Das nächste Interview von Hochwürden Erzbischof Dr. Robert Zollitsch möchte ich auf gloria sehen
Assasel
Eine sehr gute Vorgehensweise in der Schweiz. Ich wünsche P. Ramm großartigen Erfolg und extrem viel Arbeit. Im Gebet verbunden: Danke

Der Papst sagt dem Bischof persönlich zu, dass....
BITTE SCHÖN Herr Bischof Zollitsch - Hochmut kommt v o r dem Fall!!!
catharina
Bischof Huonder hat eine hervorragende Wahl getroffen und damit einen Weg für die Zukunft gewiesen, den auch andere Bischöfe beschreiten sollten. Weshalb denn auch Diözesanpriester mit nur geringer oder gar keiner Bindung an die überlieferte Liturgie mit solchen Aufgaben betrauen, wo es doch Männer wie P. Ramm gibt!
Roger Michael
Gratualation an Pater Ramm, sein neuestes Büchlein über die Keuschheit kann ich allen ans Herz legen!

Gottes Segen und gesegnete Karwoche allen GTV-Usern und -Machern!