Amazonas-Priestertum "leugnet den sakramentalen Charakter des katholischen Priestertums"

Es ist logisch, dass der Priester ein zölibatäres Leben führt, weil er "in der Person Christi" handelt, der zölibatär war, sagte Kardinal Walter Brandmüller, 91, gegenüber IlGiornale.it (16. Januar). …
SvataHora
Der Amazonas sollte anschwellen und all dieses Gesockse mitreißen! (satirisch gemeint!)
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Auf diese Frage hätte ich gern eine Antwort:

Ob die von Pius XII. eingeführte Sondererlaubnis für konvertierte verheiratete Männer, Priester zu werden, auch die Erlaubnis enthielt, die Ehe wie bisher zu führen oder mit der Auflage , die Ehe als Josefsehe weiterzuführen, würde mich und andere wohl interessieren.

@Moselanus ! Haben Sie auch mal etwas Positives über Pius XII. zu sagen?
Moselanus
Eine solche Auflage gab es nicht. Da hätte ja auch erstmal die Frau einverstanden sein müssen. Im Zusammenhang mit den neuen Riten der Karwoche kann nichts Positives gesagt werden. Im Prinzip nicht anders als der Ritus Pauls VI. Sonst schon, aber das tun ja andere schon voller Begeisterung.
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Susi 47
Eugenia-Sarto vielleicht wurde der Text von piusXii auch inzwischen verändert, da es das buch die Bibelfälscher gibt, wer weiss ob sie inzwischen nicht auch solche alten texte *neu* auflegen
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bei dem Chaos, was da im Kommen ist, will ich das nicht mehr genau analysieren, sondern mich von allem fernhalten. Nur Eines ist sicher, sie wollen uns alle nicht mehr.
Darum halte ich mich an die früheren Päpste. Sie sind un sere Fürsprecher im Himmel und haben die Kirche und die Seelen geliebt.
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Pius XII. ist ein heiligmässiger Papst. Ich glaube nicht, dass Sie über alles so genau bescheid wissen. Woher wollen Sie denn wissen, ob es einen solchen Text gab oder nicht. Ein Priester der Tradition machte mich auf diese Frage aufmerksam und zieht in Erwägung, dass Pius XII. die Josefsehe gewünscht habe. @Moselanus
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Das Positive der neuen Riten hat zurecht @a.t.m dargelegt. So sagte auch mein Beichtvater.
Moselanus
In Erwägung ziehen kann man manches, und man findet auch immer irgendeinen Pater, der bestätigt, was einem gefällt. Ob Pius XII. subjektiv heiligmäßig war oder nicht, ist hier nicht relevant. Das kann man vermutlich auch bei Johannes Paul II. oder Johannes XXIII. nicht bestreiten oder das Gegenteil beweisen. Mehr als die Josephsehe wünschen hätte der Papst nicht gekonnt, da a) die Ehefrau hätte …More
In Erwägung ziehen kann man manches, und man findet auch immer irgendeinen Pater, der bestätigt, was einem gefällt. Ob Pius XII. subjektiv heiligmäßig war oder nicht, ist hier nicht relevant. Das kann man vermutlich auch bei Johannes Paul II. oder Johannes XXIII. nicht bestreiten oder das Gegenteil beweisen. Mehr als die Josephsehe wünschen hätte der Papst nicht gekonnt, da a) die Ehefrau hätte zustimmen müssen und b) auch von unierten Priestern das Führen einer Josephsehe nicht verlangt wird. Ich bin überzeugt, dass Pius XII. 800.000 Juden gerettet hat. Ein Mysterium, das auch gegen eine Seligsprechung etc. spricht, bleibt trotzdem, dass er auch in der Zeit nach 1945 bis zu seinem Tode keine eindeutige Verurteilung der nationalsozialistischen Ideologie ausgesprochen hat. Das nur am Rande. Dass die neuen Karwochenriten von 1955 genausowenig überliefert waren und sind wie anschließend der NOM und zudem allgemein nur ganz kurz in Gebrauch waren, ist davon eigentlich unabhängig. Im Namen der liturgischen Tradition kann man sich jedenfalls eigentlich nicht daran gebunden fühlen. Wer das dennoch tut, hatte an sich auch kein Argument, die neugefasste Karfeitagsfürbitte von Benedikt XVI. im MR1962 nicht zu übernehmen.
"irgendein Pater", irgendein Moselanus.
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Ein offizieller Text, der eine Wirkung entfalten soll, ist in den AAS-Akten dokumentiert, mittlerweile auch online, seit mehr als 1oo Jahren in theologischen Bibliotheken in großformatigen dicken Bänden. Was da nicht ist, ist nicht verbindlich. Im nachhinein verändern kann man diese Texte nicht. Sie liegen schließlich in allen Bistümern, theologischen Fakultäten und was weiß ich wo sonst noch …More
Ein offizieller Text, der eine Wirkung entfalten soll, ist in den AAS-Akten dokumentiert, mittlerweile auch online, seit mehr als 1oo Jahren in theologischen Bibliotheken in großformatigen dicken Bänden. Was da nicht ist, ist nicht verbindlich. Im nachhinein verändern kann man diese Texte nicht. Sie liegen schließlich in allen Bistümern, theologischen Fakultäten und was weiß ich wo sonst noch vor.
Moselanus
Ich lasse irgendeinen weg, und verbessere mich meinetwegen auf einen. Das ändert aber nichts. Die Riten hätten in ihrem Ablauf gar nicht geändert werden müssen, die Korrektur der Zeitpunkte hätte 1951 doch vollkommen genügt. Was man änderte, war wie man damals sagte, "pastoralliturgisch" motiviert, also genau bereits auf NOM Linie. In der Gesamtkirche waren diese Riten dann maximal bis 1965 in …More
Ich lasse irgendeinen weg, und verbessere mich meinetwegen auf einen. Das ändert aber nichts. Die Riten hätten in ihrem Ablauf gar nicht geändert werden müssen, die Korrektur der Zeitpunkte hätte 1951 doch vollkommen genügt. Was man änderte, war wie man damals sagte, "pastoralliturgisch" motiviert, also genau bereits auf NOM Linie. In der Gesamtkirche waren diese Riten dann maximal bis 1965 in Kraft und nur seit 1962 überhaupt in eine editio typica aufgenommen. Das soll überlieferte Liturgie sein, jedenfalls diejenigen binden, die aus Treue zur Überlieferung die Liturgiereform Pauls VI. zurückgewiesen haben und zurückweisen? Wen kann das inhaltlich wirklich überzeugen? Also nicht bloß formal oder gar emotional, weil es Riten sind, die mit dem Namen des letzten Vorkonzilspapstes verbunden sind, den man deswegen besonders schätzt.
Wahrscheinlich ist Kardinal Bea der Urheber. Pius XII. hatte ja schon die Experimente in Maria Laach als Nuntius kritisiert.
Aber Moselanus macht auch den heiligen Pius X. und den seligen Pius IX. verantwortlich für heutige Veränderungen in der Kirche. Wer wohl sein Ratgeber ist.
M.RAPHAEL
@Moselanus: Das ändert nichts an meinem Kommentar, weil es auf den Geist ankommt. Kardinal Brandmüller hat den richtigen Geist in Bezug auf den Zölibat, obwohl er zur Vat. 2 Kirche gehört. In diesem Sinn muss das Vat. 2 Konzil eher als ein Hilfsmittel zur Unterscheidung der Geister verstanden werden, als ein legalistisches Instrument zur Wahrheitsfindung. Die Modernisten lieben es, aus ihm zu …More
@Moselanus: Das ändert nichts an meinem Kommentar, weil es auf den Geist ankommt. Kardinal Brandmüller hat den richtigen Geist in Bezug auf den Zölibat, obwohl er zur Vat. 2 Kirche gehört. In diesem Sinn muss das Vat. 2 Konzil eher als ein Hilfsmittel zur Unterscheidung der Geister verstanden werden, als ein legalistisches Instrument zur Wahrheitsfindung. Die Modernisten lieben es, aus ihm zu zitieren, als ob es den göttlichen Willen in einem positiven Sinn verkünden würde, nur um satanische Perversionen einzuführen.
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a.t.m
@Moselanus , @M.RAPHAEL Viele bedenken aber nicht warum und wieso etwas zu einer gewissen Zeit gemacht wurde, und werfen alles in einen Topf ohne auch nur im Geringsten die Ansinnen des Anordners zu betrachten. So hat ja zum Beispiel Papst PIUS XII den Ablauf der Karwoche (ohne allerdings den Ritus zu ändern) neu geregelt, sein Ansinnen wahr es so mehr Menschen den Besuch der Heiligen …More
@Moselanus , @M.RAPHAEL Viele bedenken aber nicht warum und wieso etwas zu einer gewissen Zeit gemacht wurde, und werfen alles in einen Topf ohne auch nur im Geringsten die Ansinnen des Anordners zu betrachten. So hat ja zum Beispiel Papst PIUS XII den Ablauf der Karwoche (ohne allerdings den Ritus zu ändern) neu geregelt, sein Ansinnen wahr es so mehr Menschen den Besuch der Heiligen Opfermesse in der Karwoche zu ermöglichen. Und die VK II und Nach VK II Päpste, deren Ansinnen ist ja an deren Unheiligen Früchten am besten zu erkennen und steht eben völlig konträr zum Wirken der Masse der Vor VK II Päpste (Die Ausnahme bestätigt die Regel) . Den nur auf Anordnung der Feinde Gottes unseres Herrn wurde die liturgischen Missbrauch fördernde NOM = Nicht Ordentliche Messe, die satanische stehende Handkommunion eingeführt, FÜR ALLE usw. eingeführt.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
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Moselanus
Leider sehen Sie auch hier Pius XII. viel zu gutgläubig. Natürlich hat älteste Riten ganz erheblich verändert. Einzig akzeptabel ist der Sache nach die Korrektur der Uhrzeiten gewesen, das war 1951 schon erreicht und hätte auch gereicht. Die neuen Riten kamen dann 1955. Natürlich hat der Papst diese Riten nicht selbst gemacht, hat sie aber autorisiert.
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Mk 16,16
"Ich hab aber nichts anderes!"
Probieren Sie mal die kniende Mundkommunion.

"Nehme ich jetzt an einem Satanskult teil! Ist der Herr nicht mehr anwesend in den konsekrierten Hostien?"

Es ist sicher viel komplizierter als wir alle glauben...Ich empfehle Ihnen die Lektüre des Buches:

www.sarto.de/advanced_search_result.php

"Bin ich verdammt?"
Ich persönlich meine, daß jemand …More
"Ich hab aber nichts anderes!"
Probieren Sie mal die kniende Mundkommunion.

"Nehme ich jetzt an einem Satanskult teil! Ist der Herr nicht mehr anwesend in den konsekrierten Hostien?"

Es ist sicher viel komplizierter als wir alle glauben...Ich empfehle Ihnen die Lektüre des Buches:

www.sarto.de/advanced_search_result.php

"Bin ich verdammt?"
Ich persönlich meine, daß jemand nur verdammt ist, wenn er eine erkannte Wahrheit nicht annimmt.
Davon kann er sich auch immer noch abwenden und sich bekehren. Bei Ischa kann es auch sein, dass alle in einer Reihe hintereinander zur Kommunion gehen und sie nicht knien kann. Sie könnte aber stehende Mundkommunion machen.
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Waagerl
@Ischa ich weiß nicht ob Sie aus Gesundheitsgründen nicht knien können? Bei uns gibt es keine Kommunionbänke, also knie ich mich auf den Fußboden und lasse mir die Mundkommunion geben. Egal was andere denken!
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Waagerl
Das passt nicht. Denn wer Rechtgläubig ist, hat den wahrenn Glauben und wird sich daran orientieren und versuchen sein Wissen und Glaubensleben zu vervollkommnen. Wer nicht Rechtgläubig ist, ist eine Mischung aus Wissen, Nichtwissen und Gleichgültigkeit. Meiner Meinung nach @Ischa

Theologen sind keinesfalls immer Rechtgläubig.
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Waagerl
Eigentlich können immer nur die Rechtgläubigen, die auch noch Theologen sind, Todsünden begehen, weil sie wissen, was sie tun. Eigentlich ist es sowieso egal, da der Priester einer ist, der eindeutig dem 2. Vat. angehört und er damit keine Messe gültig zelebriert.

Es ist keinesfalls egal. Wenn Sie keine andere Möglichkeit haben zu einer trident. Messe zu gelangen, weiß Gott das auch! Es geht um …More
Eigentlich können immer nur die Rechtgläubigen, die auch noch Theologen sind, Todsünden begehen, weil sie wissen, was sie tun. Eigentlich ist es sowieso egal, da der Priester einer ist, der eindeutig dem 2. Vat. angehört und er damit keine Messe gültig zelebriert.

Es ist keinesfalls egal. Wenn Sie keine andere Möglichkeit haben zu einer trident. Messe zu gelangen, weiß Gott das auch! Es geht um Sie persönlich.

Macht Gott Sie für die Sünden des Priesters verantwortlich?

Was sollen die Menschen in Gebieten sagen, die keine Hl. Messe haben und lange warten müssen?
Sollen die dann lieber nicht zur Messe des II. VK gehen, die vieleicht angeboten wird und jahrelang oder lebenslang auf Sakramente verzichten, weil sie keine trident. Messe haben? @Ischa
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Goldfisch
Ich verharre während der Mundkommunion in Kniebeuge (also 1 Knie auf Boden), aber die Ehrfurcht ist so automatisch gegeben, als wenn man nur vorgeht und sich "WAS" auf die Hand geben läßt, da liegen Welten dazwischen - Ehrfurcht im Keller!
Mk 16,16
@eugenie-Sarto: "Bei Ischa kann es auch sein, dass alle in einer Reihe hintereinander zur Kommunion gehen und sie nicht knien kann." Dass ist meistens so, aber kein Grund nicht dennoch zu knieen, wenn man es will.
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Goldfisch
ist bei uns auch nicht anders. 1 kniet 20 andere gehen zur Handkommunion. Der Hintermann muß halt aufpassen auf sein Schienbein - aber in kleinen Kirchen weiß man mittlerweile, wer - was - wie nimmt!
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Moselanus
@M. Raphael, dass protestantische Geistliche, die konvertieren und Priester werden möchten, ihre bestehende Ehe fortsetzen können, wurde von Papst Pius XII. ermöglicht.
Ischa
Das Weihesakrament prägt einen unaustilgbaren sakramentalen Charakter ein. Darum kann auch in der Ostkirche ein geweihter Priester nicht mehr heiraten.
Durch das kirchliche Gesetz eingeführte Folgen der Priesterweihe sind die Verpflichtung zum Stundengebet, zum Zölibat sowie die Unfähigkeit, eine gültige Ehe einzugehen. Das kirchliche Gesetz ist für katholische Gläubige meiner Meinung nach …More
Das Weihesakrament prägt einen unaustilgbaren sakramentalen Charakter ein. Darum kann auch in der Ostkirche ein geweihter Priester nicht mehr heiraten.
Durch das kirchliche Gesetz eingeführte Folgen der Priesterweihe sind die Verpflichtung zum Stundengebet, zum Zölibat sowie die Unfähigkeit, eine gültige Ehe einzugehen. Das kirchliche Gesetz ist für katholische Gläubige meiner Meinung nach bindend. Wenn die katholische Kirche ausserhalb Ausnahmen zulässt, hat das doch keine Auswirkungen auf innerkatholische Entscheidungen?
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Moselanus
Aber er kann vor der Subdiakonatsweihe heiraten, auch in Einheit mit Rom. Stünde dem das Prägemal entgegen, das Sie zu Recht nennen, ginge das eben nicht.
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Ischa
Nein, das Prägemal ist nicht das entscheidende. Es ist die Frage, wie beliebig kirchliches Recht ist und durch wen es geändert wird. Da kann ich allerdings nicht mitreden, das weiß ich nicht.
Moselanus
Kirchliches Recht wird kirchlich genannt nur im Unterschied zum göttlichen Recht, das unveränderlich ist. Zölibat ist kirchliches Recht und kann deshalb geändert werden oder auch nebeneinander unterschiedlich geregelt sein.
Ischa
Mist!
Ich finde, man sollte es unterlassen, am Zölibat, wie er sich in 2000 Jahren herausgebildet und bewährt hat, nicht rütteln, besonders nicht heutzutage, wo jede Neuerung dazu benutzt wird, spezifisch katholische Merkmale zu Überzeugungen und sogar Dogmen zu eliminieren, so auch das Weihepriestertum insgesamt zu relativieren, zu schwächen und schließlich zu zerstören. Die weise, wie Papst Benedikt …More
Ich finde, man sollte es unterlassen, am Zölibat, wie er sich in 2000 Jahren herausgebildet und bewährt hat, nicht rütteln, besonders nicht heutzutage, wo jede Neuerung dazu benutzt wird, spezifisch katholische Merkmale zu Überzeugungen und sogar Dogmen zu eliminieren, so auch das Weihepriestertum insgesamt zu relativieren, zu schwächen und schließlich zu zerstören. Die weise, wie Papst Benedikt hierbei, bei der Aufnahme der ehem. Anglikaner, vor einigen Jahren vorgegangen ist, ist aber völlig in Ordnung, da sie mit großer Weitsicht, Vorsicht und Barmherzigkeit zustandegekommen ist und den Zölibat in Zukunft nicht beeinträchtigen wird. Auch die unirten Ostkirchen sind nicht daß Problem, da sie mit ihrer Tradition, wie sie vor den damaligen Schisma, in der alten Kirche bestand, damals, im 15 Jahrhundert, wieder in die katholische Kirche, aufgenommen wurden. Aber gerade jetzt am Zölibat und auch an anderen katholischen Überzeugungen und Wahrheiten zu rütteln, ist unnötig und auch sehr gefährlich.
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Ob die von Pius XII. eingeführte Sondererlaubnis für konvertierte verheiratete Männer, Priester zu werden, auch die Erlaubnis enthielt, die Ehe wie bisher zu führen oder mit der Auflage , die Ehe als Josefsehe weiterzuführen, würde mich und andere wohl interessieren.
Ischa
Der Priester repräsentiert Christus, er vollzieht die heilige Opferhandlung, in der das Kreuzesgeschehen gegenwärtig gesetzt wird. Also soll er auch die selbe Lebensform wählen wie Christus. Er nimmt in der Beichte auch den Platz Christi ein, eigentlich in jeder sakramentalen Handlung. Ich kann mir nicht vorstellen, bei einem verheirateten Priester an der heiligen Liturgie teil zu nehmen.Schon …More
Der Priester repräsentiert Christus, er vollzieht die heilige Opferhandlung, in der das Kreuzesgeschehen gegenwärtig gesetzt wird. Also soll er auch die selbe Lebensform wählen wie Christus. Er nimmt in der Beichte auch den Platz Christi ein, eigentlich in jeder sakramentalen Handlung. Ich kann mir nicht vorstellen, bei einem verheirateten Priester an der heiligen Liturgie teil zu nehmen.Schon gar nicht bei einer Frau! Mir fällt es schwer zu verstehen, dass dahinter nur verhandelbare kirchenrechtliche Verfügungen stehen!
Moselanus
Eine Weihe der Frau zum sakramentalen Diakonat, Priestertum und zum Bischof würde gegen göttliches Recht verstoßen. Deswegen gibt es sie in keinem Teil der katholischen Kirche. Ihre Einführung bei den Altkatholiken hätte eigentlich dazu führen müssen, dass Rom auch die dort an Männern vorgenommenen Weihen (die immer als gültig angesehen wurden) neu beurteilt, was meines Wissens aber unterblieben …More
Eine Weihe der Frau zum sakramentalen Diakonat, Priestertum und zum Bischof würde gegen göttliches Recht verstoßen. Deswegen gibt es sie in keinem Teil der katholischen Kirche. Ihre Einführung bei den Altkatholiken hätte eigentlich dazu führen müssen, dass Rom auch die dort an Männern vorgenommenen Weihen (die immer als gültig angesehen wurden) neu beurteilt, was meines Wissens aber unterblieben ist.
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Mk 16,16
@Ischa: "Mir fällt es schwer zu verstehen, dass dahinter nur verhandelbare kirchenrechtliche Verfügungen stehen!"

Das fällt mir auch schwer, in Wahrheit ist es so, daß der Zölibat nicht verhandelt werden kann.

Mt 19

Freiwillige Ehelosigkeit
10 Da sagten die Jünger zu ihm: "Wenn es um das Verhältnis von Mann und Frau so steht, dann ist es nicht ratsam zu heiraten."
11 Er sagte ihnen: "Nicht…
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@Ischa: "Mir fällt es schwer zu verstehen, dass dahinter nur verhandelbare kirchenrechtliche Verfügungen stehen!"

Das fällt mir auch schwer, in Wahrheit ist es so, daß der Zölibat nicht verhandelt werden kann.

Mt 19

Freiwillige Ehelosigkeit
10 Da sagten die Jünger zu ihm: "Wenn es um das Verhältnis von Mann und Frau so steht, dann ist es nicht ratsam zu heiraten."
11 Er sagte ihnen: "Nicht alle fassen dieses Wort, sondern nur die, denen es gegeben ist:
12 Manche können wegen eines Geburtsfehlers nicht eine Ehe schließen, andere werden von Menschen an der Eheschließung gehindert und einige gehen aus eigener Entscheidung, um des Himmelreiches willen, nicht eine Ehe ein. Der es fassen kann, fasse es." *

Lk 18

28 Da sagte Petrus: "Siehe, wir haben unser Eigentum verlassen und sind dir gefolgt."
29 Er sagte zu ihnen: "Wahrlich, ich sage euch: Niemand verläßt um des Reiches Gottes willen Haus, Frau, Bruder, Eltern oder Kinder,
30 ohne daß er ein Vielfaches dafür in dieser Welt empfängt und in der zukünftigen Welt das ewige Leben."

Er sprach auch, daß die, welche ihm folgen, alle die Ihrigen verlassen und sich der Frauen enthalten müssten, denn es sei keine Zeit der Aussaat, sondern eine Zeit der Einsammlung.
Anna Katherina Emmerich, Das erste Lehrjahr Jesu, Seite 150, Christiana Verlag
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Ischa
Ich weiss und ich leide gerade sehr. Ich hab in allen Dogmatiken nachgesehen, aber Moselanus hat vollkommen Recht.
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Goldfisch
Der ganze Irrgarten ist der: spricht man über den Zölibat, wird gleich abgewunken und man geht nahtlos zum Frauenpriestertum über, und umgekehrt - man will nirgendwo wirklich Farbe bekennen. Nur immer um den heißen Brei reden - wird uns eines Tages trotzdem vor vollendete Tatsachen stellen, dann müssen wir entscheiden oder auf die Barrikaden gehen!
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M.RAPHAEL
Das Vat. 2 hat so viel Schlimmes gebracht und so viel Verwirrung gestiftet, dass die konvertierten verheirateten Priester nur noch ein weiteres Beispiel für all das sind, was Gott niemals wollte und trotzdem zugelassen hat, damit die gottfeindlichen Modernisten „angstfrei“ aus ihren Löchern kommen konnten. Jetzt stehen sie im Scheinwerferlicht des Himmels. Gott will den Zölibat für alle seine …More
Das Vat. 2 hat so viel Schlimmes gebracht und so viel Verwirrung gestiftet, dass die konvertierten verheirateten Priester nur noch ein weiteres Beispiel für all das sind, was Gott niemals wollte und trotzdem zugelassen hat, damit die gottfeindlichen Modernisten „angstfrei“ aus ihren Löchern kommen konnten. Jetzt stehen sie im Scheinwerferlicht des Himmels. Gott will den Zölibat für alle seine Priester, ohne Ausnahme. Die Kirche darf niemals willentlich eine Regelung dagegen einführen, auch keine seltenste Ausnahme wie Indios im Urwald. Damit würde sie die Sünde gegen den Heiligen Geist begehen. Gott wird die unschönen Folgen des Vat. 2 bereinigen. Wie, das werden wir sehen.
Moselanus
Wenn es so wäre, wie Kardinal Brandmüller sagt, könnte es gar keine verheirateten Priester geben, weder in der schismatischen oder mit Rom unierten Ostkirche, noch in den Ordinariaten gemäß Anglicanorum coetibus. Gibt es aber, bei letzteren sogar persönlich von Benedikt XVI. so eingerichtet, wenn auch nur für die bereits verheirateten Geistlichen, die katholisch wurden.
Waagerl
Es geht hier aber nicht um die unierten oder schismatischen Kirchen. Es geht um die Amazonassynode und um die Röm. Kath. Kirche.

Das sollten Sie nicht durcheinanderbringen!
Das ist nämlich immer so ein Trick, um sich herauszuwinden!!
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a.t.m
Genau diese teuflische zu nennende Salamitaktik wurde und wird von den VK II und Nach VK II Päpsten angewandt, um die Eine, Heilige, Katholische und Aposotlische Kirche von innen heraus zu Unterhöllen.

Matthäus 5.37 Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein; alles andere stammt vom Bösen.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
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Moselanus
Die Unierten haben auch verheirateten Klerus. Diese gehören zur katholischen Kirche und stehen - mit ihrem verheirateten Klerus - seit Jahrhunderten in Einheit mit dem Stuhl Petri. Ergo: wesenhaft (!) gehört der Zölibat nicht zum Priestertum.
Waagerl
Dann empfehle ich Ihnen diesen Artikel: www.die-tagespost.de/…/Das-katholische…
@Moselanus
Moselanus
Danke. Ich war schon ganz erpicht darauf, zu lesen, was denn Ratzinger genau geschrieben hat. Ich stimme ihm ganz zu. Er sagt freilich nichts, was man von ihm nicht schon kennt. Wenn ich das genau lese, wäre ich sehr erstaunt, wenn nicht Teile der Piusbruderschaft und die meisten ihrer theologisch ausreichend gebildeten Gläubigen dem Text in puncto des Eucharistieverständnisses wieder widersprech…More
Danke. Ich war schon ganz erpicht darauf, zu lesen, was denn Ratzinger genau geschrieben hat. Ich stimme ihm ganz zu. Er sagt freilich nichts, was man von ihm nicht schon kennt. Wenn ich das genau lese, wäre ich sehr erstaunt, wenn nicht Teile der Piusbruderschaft und die meisten ihrer theologisch ausreichend gebildeten Gläubigen dem Text in puncto des Eucharistieverständnisses wieder widersprechen werden, die Zustimmung sich also auf das Ergebnis im Hinblick auf das Beibehalten der gegenwärtigen Zölibatsdisziplin beschränkt. @Waagerl, wirklich herzlichen Dank für diesen wertvollen Link!
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Moselanus
Wichtig ist jedenfalls offenbar das Argument der täglichen Zelebration. Da ist zu bedenken, dass sie nach altem CIC nicht verpflichtend war, seit dem II. Vaticanum nur warm empfohlen ist. Ein Paradoxon ist es gewissermaßen, dass früher faktisch täglich zelebriert wurde (Stichwort "Privatmesse"), heute aber die meisten nur noch im.pastoralen Bedarfsfalle zelebrieren. Schließlich kann der Priester …More
Wichtig ist jedenfalls offenbar das Argument der täglichen Zelebration. Da ist zu bedenken, dass sie nach altem CIC nicht verpflichtend war, seit dem II. Vaticanum nur warm empfohlen ist. Ein Paradoxon ist es gewissermaßen, dass früher faktisch täglich zelebriert wurde (Stichwort "Privatmesse"), heute aber die meisten nur noch im.pastoralen Bedarfsfalle zelebrieren. Schließlich kann der Priester auch ohne Aufhebung oder Änderung der Zölibats sich gegen diesen verfehlen und so gesehen "kultische unrein" an den Altar treten. Realistischerweise muss man das bei vielen vermuten, selbst unter denen, die sich um seine Einhaltung bemühen, denn nicht erst der vollendete Geschlechtsakt verstößt ja gegen die aus der versprochenen Ehelosigkeit resultierenden Keuschheit.
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Ischa
Gott sei Dank gibt es die Unterscheidung zwischen Person und Amt - aber das ist dann wohl eigentlich ein Argument für die Zölibatsgegner!
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Waagerl
Deshalb sollten sich ja die Priester heiligen und täglich das Brevier lesen.
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