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Im Wohnheim des Opus Dei: Studieren mit heiligem Eifer
Opus Dei gilt als erzkonservative katholische Splittergruppierung. In Zürich betreibt die «Kampftruppe Gottes» ein Wohnheim für Studentinnen. Ein Besuch, der mit einigen Vorurteilen aufräumt."
nzz.ch
eiss
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Im Wohnheim des Opus Dei: Studieren mit heiligem Eifer | NZZ

Opus Dei gilt als erzkonservative katholische Splittergruppierung. In Zürich betreibt die «Kampftruppe Gottes» ein Wohnheim für Studentinnen. Ein …
eiss
Melchiades
Ohne eine Gruppierung in Schutz nehmen zu wollen , sollten wir aber nicht vergessen, dass der amtierende Papst alle konservativen Gruppierungen in der Kirche zu seinen direkten und indirekten Feinden erklärt hat, was man vor einem , zwei oder noch mehr Jahren auch auf Gloria TV berichtet hat. Und so gibt es für diese Gruppierungen nur zwei Möglichkeiten, entweder aus dem Blickfeld des amtierenden…More
Ohne eine Gruppierung in Schutz nehmen zu wollen , sollten wir aber nicht vergessen, dass der amtierende Papst alle konservativen Gruppierungen in der Kirche zu seinen direkten und indirekten Feinden erklärt hat, was man vor einem , zwei oder noch mehr Jahren auch auf Gloria TV berichtet hat. Und so gibt es für diese Gruppierungen nur zwei Möglichkeiten, entweder aus dem Blickfeld des amtierenden Papstes gelangen oder sich anpassen . Gut, beides ist im Grunde nicht richtig. Doch so scheint es für diese Gruppierungen die einzige Möglichkeit zu sein ihren kanonischen Status zu behalten , anstatt den anderen und schwereren Weg zu wählen. Doch dies nur als Gedanke am Rande.
Don Reto Nay
@eiss: Das ist eine zweifellos sehr wohlmeinende Interpretation: Die Frage ist halt, wer sich verändert hat, die antikatholische NZZ oder das Opus Dei. Ich würde meinen, das Opus Dei hat sich verändert, und leider nicht zum Guten.
Sehr geehrter @Sanctus Bonifatius. Bin Ihrem Rat gefolgt. Fazit: Es gelingt dem Redner nicht, dem Gründer des Opus Dei Häresie oder Apostasie nachzuweisen. 1. Die vom Redner mit Recht kritisierte Erwartung eines "Neuen Pfingstens" (ich sage: "Konzilssprech") meint nur ein analoges Ereignis zu dem einen Pfingsten, vergleichbar der Cluniazensischen Reform oder der Gegenreformation. 2. Standesunter…More
Sehr geehrter @Sanctus Bonifatius. Bin Ihrem Rat gefolgt. Fazit: Es gelingt dem Redner nicht, dem Gründer des Opus Dei Häresie oder Apostasie nachzuweisen. 1. Die vom Redner mit Recht kritisierte Erwartung eines "Neuen Pfingstens" (ich sage: "Konzilssprech") meint nur ein analoges Ereignis zu dem einen Pfingsten, vergleichbar der Cluniazensischen Reform oder der Gegenreformation. 2. Standesunterschiede werden relativiert (das tat schon der barocke Totentanz), aber beim Opus Dei praktiziert durch getrennte Häuser für Studenten und Handwerker. 3. Es ist alte pastorale Empfehlung, Anschläge des Teufels zu benennen. 4. Dass Wahrheitserkenntnis sich entfalten kann, die frühere Formulierung bestätigend, verstößt nicht gegen den Syllabus. 5. Arbeit im Sinne von lateinisch "labor" und mittelhochdeutsch "arebeit" für "Mühe" ist Strafe für die Sünde, nicht aber Arbeit im Sinne von "opus" ("Werk"). "Macht euch die Erde untertan" ist Auftrag zu frohem Wirken (neudeutsch "Eu-Stress"). In diesem Sinne ist den Menschen auch ohne Sündenfall zu "arbeiten" aufgetragen.
eiss
Bei dem Artikel aus der NZZ ist es zunächst unwichtig, welche Sicht die Zeitung einnimmt. Der entscheidende Punkt ist, dass die NZZ über den Opus Dei berichtet und zwar keineswegs im Schmähtonfall. Dieser Umstand ist wichtig als ein Hinweis auf eine sich allmählich verändernde Berichtslage. Die bürgerliche Gesellschaft ist in sich haltlos und wertfrei, weil sie sich in Kritik an einer Ordnung …More
Bei dem Artikel aus der NZZ ist es zunächst unwichtig, welche Sicht die Zeitung einnimmt. Der entscheidende Punkt ist, dass die NZZ über den Opus Dei berichtet und zwar keineswegs im Schmähtonfall. Dieser Umstand ist wichtig als ein Hinweis auf eine sich allmählich verändernde Berichtslage. Die bürgerliche Gesellschaft ist in sich haltlos und wertfrei, weil sie sich in Kritik an einer Ordnung definiert, die es schon nicht mehr gibt und die überlebte Ordnung nun sie selbst ist. Diese Haltung lässt sich dauerhaft nur durch ein aggressives Feindbild aufrechterhalten und die Konsequenz dieser „Freiheit von“ ist dann, dass Charlie Hebdo am Ende als Ausdruck europäischer Freiheitskultur gefeiert werden muss. Aber die feinsinnigeren Menschen begreifen und noch mehr fühlen sie, dass dieser Weg nicht richtig sein kann. Der Artikel ist Ausdruck einer Suche und eines Gespürs, dass sich das kulturelle Gefüge in Europa verändert.
Zu @Don Reto Nay: Meine Kritik seinerzeit an Reformen und Kirchenpolitik Pauls VI. gefährde bei anwesenden jungen Leuten die ersten Ansätze einer Liebe zur Kirche; auch hätten die guten Söhne Noahs dessen Blöße zugedeckt - so beschied man mir beim Opus Dei vor Jahrzehnten. Zumindest bedenkenswert! Ich meine, das Opus Dei vertraut auf die Verheißung an den Felsen Petri, die konstant gelte. …More
Zu @Don Reto Nay: Meine Kritik seinerzeit an Reformen und Kirchenpolitik Pauls VI. gefährde bei anwesenden jungen Leuten die ersten Ansätze einer Liebe zur Kirche; auch hätten die guten Söhne Noahs dessen Blöße zugedeckt - so beschied man mir beim Opus Dei vor Jahrzehnten. Zumindest bedenkenswert! Ich meine, das Opus Dei vertraut auf die Verheißung an den Felsen Petri, die konstant gelte. Daher dann vielleicht ein meines Erachtens falsches Beschwichtigen etwa zu "Amoris laetitia", von dem Sie, sehr geehrter hochwürdiger @Don Reto Nay berichten. Mit diesem Verhalten schützt man auch die eigene Institution vor römischen Übergriffen. - (Mit Blick auf die theologischen Dispute der Kirchenväter und das postkonziliare Bild vom mündigen Christen liegt mir persönlich diese quasi "quietistische" Mentalität nicht, auch wenn sie offenbar sehr erfolgreich ist.)
Ratzi
@Klaus Elmar Müller Per se war und ist das OD gut. Aber es ist "unterwandert". Wenn die NZZ das OD lobt, dann sollten rote Lampen blinken... Ich kenne die NZZ und das OD aus eigener Erfahrung.
Don Reto Nay
@Klaus Elmar Müller: (ohne persönlich zu werden)
1. Ich weiss zu Beispiel, wie das Schmierblatt NZZ früher über das Opus Dei berichtet hat. Vergleichen Sie das mal mit diesem Artikel...
2. Ich weiss zum Beispiel auch, wie sich führende Vertreter des Opus Dei (gefragt und ungefragt) zu Amoris Laetitia geäussert haben.
3. Ausserdem weiss ich, dass die Jesuiten auch einmal gut waren.
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Zu @Don Reto Nay und @Carlus: Wissen Sie so wenig vom Opus Dei, dass Sie Ihre Wertung von der Ihnen, wie es scheint, allein bekannten Ausrichtung der NZZ beziehen? Sehr grob und ungerecht geurteilt! Außerdem ist der Bericht für NZZ-Leser keineswegs positiv (die Begriffe "erzkatholisch", "Bussgürtel", "einstige Nähe zur Franco-Diktatur" klingen nur für konservative Ohren objektiv oder …More
Zu @Don Reto Nay und @Carlus: Wissen Sie so wenig vom Opus Dei, dass Sie Ihre Wertung von der Ihnen, wie es scheint, allein bekannten Ausrichtung der NZZ beziehen? Sehr grob und ungerecht geurteilt! Außerdem ist der Bericht für NZZ-Leser keineswegs positiv (die Begriffe "erzkatholisch", "Bussgürtel", "einstige Nähe zur Franco-Diktatur" klingen nur für konservative Ohren objektiv oder harmlos).
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Marienfloss
Das "Opus Dei" führt dem Menschen das Ziel seines Lebens vor Augen und den Weg zu diesem Ziel. Leider sind nicht alle Menschen zielbewusst und viele Zeitgenossen irren ziel- und orientierungslos durch diese Welt.
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Es ist mir ein Rätsel, was am Opus Dei besonders konservativ oder traditionell sein soll. Vielleicht der Anstrich?
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alfredus
Es kann die Zeit kommen, wo man die Alten Messbücher und Gesangbücher, wie einen Schatz suchen wird. Die neuzeitlichen liturgischen Bücher und selbst die Gesangbücher ( Gotteslob ) können nicht das vermitteln, was von Nöten wäre, die Spiritualität. Das beste Beispiel für die Situation belegt das neue ungeliebte Gotteslob. Während noch vor wenigen Jahrzehnten jeder Christ sein eigenes, persönliche…More
Es kann die Zeit kommen, wo man die Alten Messbücher und Gesangbücher, wie einen Schatz suchen wird. Die neuzeitlichen liturgischen Bücher und selbst die Gesangbücher ( Gotteslob ) können nicht das vermitteln, was von Nöten wäre, die Spiritualität. Das beste Beispiel für die Situation belegt das neue ungeliebte Gotteslob. Während noch vor wenigen Jahrzehnten jeder Christ sein eigenes, persönliches Gebet-und Gesangbuch zu Hause hatte, kann man heute lange suchen und wird in der Regel keines finden. Gesangbuch und Rosenkranz waren die Grundgeschenke zur ersten Hl. Kommunion.
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Carlus
Don Reto Nay

Es spricht leider nicht für das Opus Dei, dass ein so übles antikatholisches Schmierblatt wie die NZZ plötzlich darüber "positiv" zu berichten beginnt.

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1. Ein Kommandeur während meiner Zeit als Soldat, pflegte zu sagen: "Das Lob eines Ganoven ist die größte Beleidigung eines Ehrenmannes!"

2. nun muß aber gewertet werden ist der Gelobte wein …More
Don Reto Nay

Es spricht leider nicht für das Opus Dei, dass ein so übles antikatholisches Schmierblatt wie die NZZ plötzlich darüber "positiv" zu berichten beginnt.

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1. Ein Kommandeur während meiner Zeit als Soldat, pflegte zu sagen: "Das Lob eines Ganoven ist die größte Beleidigung eines Ehrenmannes!"

2. nun muß aber gewertet werden ist der Gelobte wein Ehrenmann, oder entspricht das Lob diesem Man?

3. ein katholischer Ehrenmann wird die von Jesus über die Apostel bis in unsere Zeit gestiftete göttliche und heilige Liturgie nicht entsorgen und diese widerspruchslos mit dem, menschlichen Werk des angeblichen Gottesdienstes austauschen.
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Vered Lavan
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Bethlehem 2014
@elisabethvonthüringen Es wäre besser geween, Escriva hätte nicht verboten, die alten Meßbücher wegzuwerfen, sondern geboten, sie zu benutzen! - Hat er aber nicht!
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...aber DURCH die antikatholische NZZ wurden schon manche bekehrt...
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Don Reto Nay
Es spricht leider nicht für das Opus Dei, dass ein so übles antikatholisches Schmierblatt wie die NZZ plötzlich darüber "positiv" zu berichten beginnt. Die antikatholische NZZ hat sich sicher nicht bekehrt...
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<<Werft die alten Meßbücher nicht weg, sie werden zurückkehren.<<
Zitate Escriva
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