59:48
K-TV
6311.2K

Zum Umbau der Seelsorgsstrukturen im deutschen Sprachraum (Teil 2)

Dr. theol. Peter Christoph Düren versieht seinen Vortrag mit dem Titel ‚Das Verschwinden von Pfarrer und Pfarrei’ und beleuchtet die Gefahren pastoraler Umstrukturierungen am Beispiel des Bistums …More
Dr. theol. Peter Christoph Düren versieht seinen Vortrag mit dem Titel ‚Das Verschwinden von Pfarrer und Pfarrei’ und beleuchtet die Gefahren pastoraler Umstrukturierungen am Beispiel des Bistums Aachen. Referat auf der 21. Internationalen Theologischen Sommerakademie in Aigen im Mühlkreis / Oberösterreich.
Yohanan
Herr Düren ist gerne ein Schaf, sagt er, um meint natürlich hier nur, dass er in einer Gemeinde leben möchte, die von einem Pfarrer geleitet wird.

Aber sonst benimmt er sich wirklich nicht wie ein Schaf, sondern wie ein Getaufter, der Verantwortung für sich und seine Kirche mitträgt. Er kümmerte sich um seine kirchliche Bildung und hilft mit, die Gegenwärtige Situation im Rahmen der kirchlichen …More
Herr Düren ist gerne ein Schaf, sagt er, um meint natürlich hier nur, dass er in einer Gemeinde leben möchte, die von einem Pfarrer geleitet wird.

Aber sonst benimmt er sich wirklich nicht wie ein Schaf, sondern wie ein Getaufter, der Verantwortung für sich und seine Kirche mitträgt. Er kümmerte sich um seine kirchliche Bildung und hilft mit, die Gegenwärtige Situation im Rahmen der kirchlichen Lehre zu betrachten und zu verstehen.
Monika Elisabeth
steht da nicht geschrieben

sowas gab es schon immer - leider leider. Schade aber auch
Lolala
Hm, das ist ein besonderes Kennzeichen der Unglückspropheten heutiger Tage, daß sie "zwar von religiösem Eifer brennen, aber für die rechte Beurteilung der Dinge weder genügend Verstand noch ein kluges Urteil walten lassen." (Johannes XIII.) -
Monika Elisabeth
Hm, es gab aber viele Unglückspropheten innerhalb der Kirche, die immer das Unheil voraussagen, als ob die Welt vor dem Untergange stünde - mit dem Unterschied das sie dieses Unheil wirklich kommen sahen und später unsere Heiligen wurden. Das war nicht zu letzt bei der Heiligen Birgitta so.



@Eli



@Leo
ich denke wir verstehen uns schon
Lolala....und auf dem Sterbebett flehte er mit letzter Kraft..."stoppt das Konzil!"...als er sah, dass die "Büchse der Pandora" geöffnet ...und der Rauch Satans zu riechen war.... er aber nichts mehr sagen konnte!
Lolala
Eröffnungsansprache Johannes XIII. zum Zweiten Vatikanischen Konzil 1962

"Um Eure Freude vollkommener zu machen, die in dieser feierlichen Stunde Unser Herz erfüllt, wollen Wir hier berichten, unter welch glücklichen Umständen diese ökumenische Synode ihren Anfang nahm. In der täglichen Ausübung Unseres apostolischen Hirtenamtes geschieht es oft, daß bisweilen Stimmen von Menschen unser Ohr …More
Eröffnungsansprache Johannes XIII. zum Zweiten Vatikanischen Konzil 1962

"Um Eure Freude vollkommener zu machen, die in dieser feierlichen Stunde Unser Herz erfüllt, wollen Wir hier berichten, unter welch glücklichen Umständen diese ökumenische Synode ihren Anfang nahm. In der täglichen Ausübung Unseres apostolischen Hirtenamtes geschieht es oft, daß bisweilen Stimmen von Menschen unser Ohr betrüben, die zwar von religiösem Eifer brennen, aber für die rechte Beurteilung der Dinge weder genügend Verstand noch ein kluges Urteil walten lassen. Sie meinen nämlich, im heutigen Zustand der menschlichen Gesellschaft nur Untergang und Unheil zu erkennen. Sie reden unablässig davon, daß unsere Zeit im Vergleich zur Vergangenheit dauernd zum Schlechteren abgeglitten sei. Sie benehmen sich so, als hätten sie nichts aus der Geschichte, die eine Lehrmeisterin des Lebens ist, gelernt und als sei in den Zeiten früherer Konzilien hinsichtlich der christlichen Lehre, der Sitten und der Freiheit der Kirche alles sauber und recht zugegangen. Wir aber sind völlig anderer Meinung als diese Unglückspropheten, die immer das Unheil voraussagen, als ob die Welt vor dem Untergange stünde. In der gegenwärtigen Entwicklung der menschlichen Ereignisse, durch welche die Menschheit in eine neue Ordnung einzutreten scheint, muß man viel eher einen verborgenen Plan der göttlichen Vorsehung anerkennen. Dieser verfolgt im Zeitenlauf durch die Werke der Menschen und meist über ihre Erwartungen hinaus sein eigenes Ziel. Alles – auch die entgegengesetzten menschlichen Interessen – lenkt er weise zum Heil der Kirche."

Laudetur Jesus Christus
Yohanan
Nun, wir haben auch die Hirten, die wir wegen unserer Schwäche verdienen. Natürlich wollen sie es auch gerne der Mehrheit recht machen. Und was die Mehrheit will, wissen sie aus dem "demokratischen Prozeß" der Laiengremien. In diesem Prozeß spielt halt mehr der Bauch, das Charisma eine Rolle als eine sportliche Auffassung der Heiligen Lehre der Kirche.

Ich plädiere für eine wohlwollende und sich…More
Nun, wir haben auch die Hirten, die wir wegen unserer Schwäche verdienen. Natürlich wollen sie es auch gerne der Mehrheit recht machen. Und was die Mehrheit will, wissen sie aus dem "demokratischen Prozeß" der Laiengremien. In diesem Prozeß spielt halt mehr der Bauch, das Charisma eine Rolle als eine sportliche Auffassung der Heiligen Lehre der Kirche.

Ich plädiere für eine wohlwollende und sich-um-diese-Situation-bewußte Lobbyarbeit für die kirchliche Lehre. In den Gemeinderäten brauchen wir neben dem Liturgie-, dem Feiern-, Ökumene-, Umwelt- und Bildungsausschuß einen Ausschuß zur Promotion des Pfarrers und der Lehre der Kirche. Es kann eben nicht sein, dass man bei festgestelltem Fehlen der Beichtpraxis einfach wieder zur Tagesordnung übergeht. Hier sind Anstrengungen angesagt mit einem langen Atem über 10 Jahre, um wieder eine unaufgeregtere Auffassung der Lehre gegenüber zu erreichen.

Ich spreche von sportlicher Auffassung und meine damit, dass man die Lehre zunächst kennenlernt, achtet und als Geschenk und Angebot Christi annimmt. Aus dieser Annahme und einer Praxis der Ehrfurcht und Anbetung des Altarsakraments erwächst aus dem Herzen quasi aus Gnade von selbst eine Selbsterkenntnis, die die Sünde sieht und zur Heiligen Beichte führt.

Zunächst mangelt es bei uns an Kenntnis der Lehre. Kenntnis alleine aber reicht noch nicht, es braucht eine Pflege der Kenntnis in Gemeinschaft. Nur dann kommt es zur Identitätsbildung und Liebe gegenüber der eigenen Identität und Tradition.
Shuca
Na natürlich treten unsere Bischöfe profiliert auf.Den Beratungsschein möchte ich gar nicht erwähnen.Hören sie auf mit dem Generalschlüssel Liebe.Die größte Liebe ist wenn man für Christus in den Tod geht.Er hat es für uns viele vorgemacht.Die deutsche Bischofskonferenz hat enorme Schwierigkeiten mit "Pro Multis".Und wenn der Papst fordert die Mundkommunion durchzusetzen müssen sie erstmal die …More
Na natürlich treten unsere Bischöfe profiliert auf.Den Beratungsschein möchte ich gar nicht erwähnen.Hören sie auf mit dem Generalschlüssel Liebe.Die größte Liebe ist wenn man für Christus in den Tod geht.Er hat es für uns viele vorgemacht.Die deutsche Bischofskonferenz hat enorme Schwierigkeiten mit "Pro Multis".Und wenn der Papst fordert die Mundkommunion durchzusetzen müssen sie erstmal die fragen von denen sie bezahlt werden.Sie wünschen das die deutschen Bischöfe in Einheit mit der Weltkirche stehen.Ist das nicht selbstverständlich.Aber wir sollten die Weltkirche nicht mit der Welteinheitskirche verwechseln.Dann scheiden sich natürlich an Jesus Christus die Geister.
Per Mariam ad Christum.
Leo
@Shuca

Dass es in der nachkonziliaren Kirche so aussieht, möchte ich nicht einfach den Hirten und den "Schafen" in die Schuhe geschoben wissen, das hängt an jedem Einzelnen, der entsprechend mitwirkt.
Wenn alle (Stände) im einen Glauben mit Liebe zusammenarbeiten, im Gehorsam zur Kirche, dann gäbe es viele Probleme weniger.
Ich wünsche mir von unseren Bischöfen, dass sie stärker als bisher in …More
@Shuca

Dass es in der nachkonziliaren Kirche so aussieht, möchte ich nicht einfach den Hirten und den "Schafen" in die Schuhe geschoben wissen, das hängt an jedem Einzelnen, der entsprechend mitwirkt.
Wenn alle (Stände) im einen Glauben mit Liebe zusammenarbeiten, im Gehorsam zur Kirche, dann gäbe es viele Probleme weniger.
Ich wünsche mir von unseren Bischöfen, dass sie stärker als bisher in Einheit mit der Weltkirche klar und profiliert auftreten, dann könnten wir vor Ort ganz anders arbeiten.
Shuca
Wenn unser Papst ein Buch über Jesus von Nazareth schreibt.Und sagt, das ist nicht das Buch des Papstes sondern des Privatmann Ratzinger, dann werde ich nervös.Wenn unser Papst die Tridentina als außerordentlich bezeichnet.Dann tun mir die Heiligen leid.Sie haben immer eine Messe außer der Ordnung gefeiert.Wenn unser Papst die Bewahrung der Schöpfung fordert verstehe ich Christus nicht mehr.Wer …More
Wenn unser Papst ein Buch über Jesus von Nazareth schreibt.Und sagt, das ist nicht das Buch des Papstes sondern des Privatmann Ratzinger, dann werde ich nervös.Wenn unser Papst die Tridentina als außerordentlich bezeichnet.Dann tun mir die Heiligen leid.Sie haben immer eine Messe außer der Ordnung gefeiert.Wenn unser Papst die Bewahrung der Schöpfung fordert verstehe ich Christus nicht mehr.Wer diese Welt liebt hat Christus nicht verstanden.Wenn unser Papst das kommende Reich Gottes auf dieser Welt erwartet,kann ich mir die vom Himmel fallenden Sterne nicht erklären.Aber wenn ich seine Interpretation des dritten Geheimnisses von Fatima mir durchlese,dann hört für mich der Spaß auf.So laß ich mich nicht veralbern.
Per Mariam ad Christum.
Leo
@Monika Elisabeth
"Ob nun Laie oder nicht, es steht doch ganz klar definiert im CIC ect. was man dem Stande gemäß tun kann und welche Rechte und Pflichten man hat."
Genau!
Bitte verstehen Sie mich nicht in der Richtung, dass ich alles Mögliche von dem Begriff des "Laien" abhängig machen will, keineswegs. Mir ging es nur um ein bestimmtes Verständnis im allgemeinen Sprachgebrauch.
Vom Standpun…More
@Monika Elisabeth
"Ob nun Laie oder nicht, es steht doch ganz klar definiert im CIC ect. was man dem Stande gemäß tun kann und welche Rechte und Pflichten man hat."
Genau!
Bitte verstehen Sie mich nicht in der Richtung, dass ich alles Mögliche von dem Begriff des "Laien" abhängig machen will, keineswegs. Mir ging es nur um ein bestimmtes Verständnis im allgemeinen Sprachgebrauch.
Vom Standpunkt des Glaubens, den ich sicherlich mit Ihnen teile, ist klar, wie Christus die Kirche gewollt hat, als sakramentale Größe mit Amtsträgern usw.
Shuca
Lieber Leo .
Es gibt ein nachkonzilliäre Krise.Weide meine Schafe,so hat es Christus selber gesagt.Wenn aber das Schaf gleichberechtigt mit den Hirten gestellt wird komm es zu Kompetenzschwierigkeiten.Wenn aber das Schaf den Hirten sagt wo es langgeht ist die Hölle los.Die katholische Kirche ist keine Demokratie sonder eine Hierachie.Aber das letzte Konzil hat die Schafe aufgefordert mit …More
Lieber Leo .
Es gibt ein nachkonzilliäre Krise.Weide meine Schafe,so hat es Christus selber gesagt.Wenn aber das Schaf gleichberechtigt mit den Hirten gestellt wird komm es zu Kompetenzschwierigkeiten.Wenn aber das Schaf den Hirten sagt wo es langgeht ist die Hölle los.Die katholische Kirche ist keine Demokratie sonder eine Hierachie.Aber das letzte Konzil hat die Schafe aufgefordert mit zubestimmen wie Christus aussieht.Aber da ein Schaf den Wolf im Schafspelz nicht erkennen kann haben wir Liturgiemißbräuche,alberne Priester und Biergläser vor Christus.Deutschland ist natürlich ein besonderes Problem.Nach 1945 ist die Priesterausbildung und besonders die Theologenausbildung möglicher Weise in freimaurerische Hände gelangt.Und sie haben auf dem Konzil die größte Klappe gehabt.Nun ist aber so das Jesus Christus wahrlich der Sohn Gottes ist und wir sollten uns nicht Sorgen um die albernen Laien machen, sondern um das kommende Reich des dreifaltigen Gottes.Ich sage so wie ich es denke,die deutsche Bischofskonferenz kann meinen Glauben nicht mehr beeinflußen.
Per Mariam ad Christum.
Monika Elisabeth
Naja Leo, sie haben jetzt die Erfahrung das Katholiken - aus dem Grund weil sie Laien genannt werden - sich nicht trauen den Priester auf die korrekte Zelebration der Liturgie hinzuweisen.

Diese Erfahrung habe ich nicht - ganz im Gegenteil.

Andere Leute haben die Erfahrung gemacht, dass all zu selbstbewusste Laien nahe dran sind, den Priester zu verdrängen... und sie nennen sich trotzdem noch -…More
Naja Leo, sie haben jetzt die Erfahrung das Katholiken - aus dem Grund weil sie Laien genannt werden - sich nicht trauen den Priester auf die korrekte Zelebration der Liturgie hinzuweisen.

Diese Erfahrung habe ich nicht - ganz im Gegenteil.

Andere Leute haben die Erfahrung gemacht, dass all zu selbstbewusste Laien nahe dran sind, den Priester zu verdrängen... und sie nennen sich trotzdem noch - durchaus stolz - Laien (siehe verschiedene Laienbewegungen).

usw.

Ob nun Laie oder nicht, es steht doch ganz klar definiert im CIC ect. was man dem Stande gemäß tun kann und welche Rechte und Pflichten man hat.

Mit dem Begriff hat das meiner Meinung nach nichts zu tun - ihrer Meinung nach schon. Die Erfahrungen gehen hier dermaßen weit auseinander, dass man es einfach nicht auf den Konsens bringen kann das Wort Laie sei allgemein negativ und daher schuld daran, dass sich Katholiken nichts trauen.

Da kommen wir halt nicht weiter.

Ich habe unten versucht die Sache vom Glauben her darzustellen, aber wahrscheinlich geht da keiner drauf ein.
Leo
Im Kommentar von Shuca kann man sehr gut nachlesen, wie "Laien" bisweilen betrachtet werden.

Es kann folgendes vorkommen, dass zwei Meldungen in der einen Zeitung stehen:
- Tischtennisturnier für Laien
- Treffen von Priestern und Laien im Dekanat.
Das auseinanderzuhalten ist für die Leser heute nicht sehr einfach!

Immer wieder gibt es liturgische Missstände. Als Katholik hat man das Recht, …More
Im Kommentar von Shuca kann man sehr gut nachlesen, wie "Laien" bisweilen betrachtet werden.

Es kann folgendes vorkommen, dass zwei Meldungen in der einen Zeitung stehen:
- Tischtennisturnier für Laien
- Treffen von Priestern und Laien im Dekanat.
Das auseinanderzuhalten ist für die Leser heute nicht sehr einfach!

Immer wieder gibt es liturgische Missstände. Als Katholik hat man das Recht, die Liturgie so mitfeiern zu dürfen, wie es die Kirche vorsieht. Leider ist immer wieder festzustellen, dass Christen nicht bei ihrem Pfarrer vorstellig werden und ihr Recht auf eine solche Liturgie einfordern. Warum wohl? ......
Vielleicht hätten wir manche Fehlentwicklungen weniger, wenn aufrechte Katholiken aufstehen und durch ihren Beitrag den Priestern helfen würden.
Shuca
Es geht ganz eindeutig um die Vernichtung des Priesters und damit um die Vernichtung des mystischen Leibes Jesu Christie.Heilige Mutter Gottes ich freue mich schon auf das Finale.Mal sehen was die Laien machen wenn Luzifer durchzieht.Die begreifen doch sowieso nichts.Am Ende brüllen sie wie immer."Warum läßt Gott das zu".
Per Mariam ad Christum.
Monika Elisabeth
Liebe Leute, lasst euch doch von der Welt nicht einreden, dass ihr wegen einer Bezeichnung mehr oder weniger wert seid. Es sind eure Gedanken, Worte und Werke die euch als Kinder Gottes sichtbar machen und keine noch so niedere oder negativ konnotierte Bezeichnung.

Vor Gott haben alle Menschen wert, sonst würden sie nicht leben.
Er gab uns unterschiedliche Aufgaben - und ich bin sicher, die erfü…More
Liebe Leute, lasst euch doch von der Welt nicht einreden, dass ihr wegen einer Bezeichnung mehr oder weniger wert seid. Es sind eure Gedanken, Worte und Werke die euch als Kinder Gottes sichtbar machen und keine noch so niedere oder negativ konnotierte Bezeichnung.

Vor Gott haben alle Menschen wert, sonst würden sie nicht leben.
Er gab uns unterschiedliche Aufgaben - und ich bin sicher, die erfüllt Leo und Pina nach bestem Wissen und Gewissen, aber macht euch nicht so viele Gedanken darüber, wie man euch nennt und wie man das Genannte in der Welt versteht.



@Sonni
Monika Elisabeth
Ich könnte es euch noch tausend mal erklären, dass am Wort Laie überhaupt nichts Schlechtes zu finden ist und ihr werdet es trotzdem noch tausend mal nicht aus euren Gedanken verbannen, und weiter behaupten das Wort sei negativ.

Aber ich sage es gerne noch einmal: Innerhalb der Kirche bedeutet Laie nicht das gleiche wie das, was es in der jeweiligen Umgangssprache bedeutet. Fragt doch bitte …More
Ich könnte es euch noch tausend mal erklären, dass am Wort Laie überhaupt nichts Schlechtes zu finden ist und ihr werdet es trotzdem noch tausend mal nicht aus euren Gedanken verbannen, und weiter behaupten das Wort sei negativ.

Aber ich sage es gerne noch einmal: Innerhalb der Kirche bedeutet Laie nicht das gleiche wie das, was es in der jeweiligen Umgangssprache bedeutet. Fragt doch bitte einmal Leute aus einen anderen Sprachgebiet wie die das so sehen. Speziell in Spanien.

Ich geh auch nicht raus in die Welt und posaune herum: Ich bin ein Laie! Aber ich sehe nichts Negatives darin, kirchenrechtlich als Laie zu gelten. Warum ihr das negativ findet, erschließt sich mir einfach nicht.

Wenn man auch als Christ selbstbewusst ist, kann man damit doch erst recht kein Problem haben Laie genannt zu werden, weil es an sich egal ist, was andere über einen denken (der is ja nur Laie, der kann ja nichts...). Es geht doch bitte nicht um Ansehen und Anerkennung.

Wieviele Nachfolger Christi nannten sich Sklaven!
Damit hat von euch doch auch keiner ein Problem, obwohl das Wort Sklave nun eindeutig negativ konnotiert ist. Aber der Unterschied ist der: Ich bin es aus freien Stücken für Gott und nicht für die Sünde.
Leo
@pina

Danke!

Solange jeder Mensch und Christ von Gott gewollt ist, ist er einzigartig und an seinem Platz unersetzbar. Die Mutter und auch der unheilbar Kranke. Wenn das allen Christen wieder bewusst wird, dann entfallen zig Debatten, die irgendwie mit Neid und Herrschaftsstrukturen zu tun haben.
Leo
Eigentlich wären die Probleme struktureller Art, Probleme der Zusammenarbeit zwischen Priestern und anderen Christen ganz leicht lösbar, wenn sich alle an das Kirchenrecht halten würden. Wenn es gleichzeitig nicht diese Widersprüche zwischen Weltkirche und deutscher Ortskirche geben würde ...
Selbstverständlich wäre das alles noch einfacher, wenn sämtliche Katholiken auch wirklich im eigentliche…More
Eigentlich wären die Probleme struktureller Art, Probleme der Zusammenarbeit zwischen Priestern und anderen Christen ganz leicht lösbar, wenn sich alle an das Kirchenrecht halten würden. Wenn es gleichzeitig nicht diese Widersprüche zwischen Weltkirche und deutscher Ortskirche geben würde ...
Selbstverständlich wäre das alles noch einfacher, wenn sämtliche Katholiken auch wirklich im eigentlichen Sinne katholisch wären ...
pina
ich finde das wort LAIE eigentlich unglücklich,denn auch wenn laos-volk heißt,also volk gottes,ist es in unserer zeit anders besetzt,eben als nichtfachmann,als nichtkönner,als einer,der will und tut,aber nichts richtig macht---mir gefällt GOTTESKIND besser.....auch das altertümliche SCHÄFCHEN hat was...pastoralreferenten sind auch laien,aber hauptamtliche und haben viele wichtige aufgaben in der …More
ich finde das wort LAIE eigentlich unglücklich,denn auch wenn laos-volk heißt,also volk gottes,ist es in unserer zeit anders besetzt,eben als nichtfachmann,als nichtkönner,als einer,der will und tut,aber nichts richtig macht---mir gefällt GOTTESKIND besser.....auch das altertümliche SCHÄFCHEN hat was...pastoralreferenten sind auch laien,aber hauptamtliche und haben viele wichtige aufgaben in der kirche-auch als religionslehrerin bin ich laie und an diesem platz vertrete ich kirche---das priestertum aller gläubigen ist noch viel zu wenig gewichtet,das hat nichts mit "anstelle von priestern" zu tun,sondern jeder,an welchem platz er in der welt auch steht,ist KIRCHE.
Leo
@sonnengesang
Ich habe als Pastoralreferent tatsächlich im Laufe meiner Jahre mehrfach Ärger mit einem Familiengottesdienstteam gehabt, weil ich wollte, dass die Liturgie im Sinne der Kirche gefeiert wird. Leider habe ich vom damaligen Pfarrer nicht die nötige Unterstützung bekommen.
Mir scheint, dass einige Verfasser von Beiträgen einfach sehr viele negative Erfahrungen mit kirchlichen Mitarb…More
@sonnengesang
Ich habe als Pastoralreferent tatsächlich im Laufe meiner Jahre mehrfach Ärger mit einem Familiengottesdienstteam gehabt, weil ich wollte, dass die Liturgie im Sinne der Kirche gefeiert wird. Leider habe ich vom damaligen Pfarrer nicht die nötige Unterstützung bekommen.
Mir scheint, dass einige Verfasser von Beiträgen einfach sehr viele negative Erfahrungen mit kirchlichen Mitarbeitern gemacht haben; dass es das gibt, will ich nicht abstreiten.

"Fühlt man sich jetzt als Laie wohl nicht mehr gut genug?" fragt Monika Elisabeth. Das ist genau eine solche Aussage, die unterstellt, als wollte man irgendwie wie Priester sein. Wenn ich weiß, was ich als Christ bin, darf ich mich schon fragen, ob Begriffe wie "Laie" heute widergeben, was mit Christsein, mit allgemeinem Priestertum gemeint ist. Davon ist das Selbstverständnis von Priestern in keiner Weise berührt!
Warum drängen so viele aktive Gemeindechristen in den Altarraum?
Weil ihnen nicht bewusst ist, wie unersetzlich ihre Aufgabe in Welt und Gesellschaft ist! Dafür braucht es aber ein bestimmtes Selbstbewusstsein, dass man als Christ jemand ist, der eine priesterliche, königliche und prophetische Aufgabe in der Welt hat!
Monika Elisabeth
Ich weiß noch wie das war bei uns... ha! Der Pfarrer hat nach der Heiligen Messe nochmal zum Mikrofon gegriffen und verkündet, dass er es nicht richtig findet, wenn seine kirchlichen Mitarbeiter aus dem Pfarrgemeinderat kirchliche Happenings abhalten, ohne ihn davon in Kenntnis zu setzen.

@Elisabeth
Ich sehe an sich jetzt niemanden als Laien - außer halt wenn es um kirchenrechtliche Themen geht,…More
Ich weiß noch wie das war bei uns... ha! Der Pfarrer hat nach der Heiligen Messe nochmal zum Mikrofon gegriffen und verkündet, dass er es nicht richtig findet, wenn seine kirchlichen Mitarbeiter aus dem Pfarrgemeinderat kirchliche Happenings abhalten, ohne ihn davon in Kenntnis zu setzen.

@Elisabeth
Ich sehe an sich jetzt niemanden als Laien - außer halt wenn es um kirchenrechtliche Themen geht, dann müssen wir wissen wo wir stehen. Die selige Schwester Columba war auch eine Laienschwester und du weißt ja, dass sie nach ihrem Tode bis heute verehrt wird. Sie erhielt so viele Gnaden, wie keine ihrer Mitschwestern, die alle Latein studiert haben
Yohanan
Liebe elisabethvonthüringen,

ich werde natürlich so drin sitzen:
und mein bauch wird so rumoren:

schließlich gehe ich so nach hause:

und sitze noch 20 min auf dem Sofa:

(Spaß soll ja sein! Freude ist das ja nicht …More
Liebe elisabethvonthüringen,

ich werde natürlich so drin sitzen:
und mein bauch wird so rumoren:

schließlich gehe ich so nach hause:

und sitze noch 20 min auf dem Sofa:

(Spaß soll ja sein! Freude ist das ja nicht unbedingt.)
Yohanan...folgendes beherzigen, bitte... ...
zu Hause dann....erstmal dann... und zum Schluss herzhaft .
Yohanan
Ich gehe heute Abend mal in eine Pfarrgemeinderats-Sitzung. Ich will mal sehen, wie sowas abläuft.
Ich sehe Monika Elisabeth eben nicht als Laien, sondern als Menschen, von denen die Kirche mehr brauchen würde...nach dem Motto: In dir muß brennen, womit du andere entflammen willst! (Ignatius von Loyola)
...Und genau solche Laien fehlen, wie auch im verlinkten Artikel zu lesen ist!!
Das ist ein ganz wunderbarer Artikel, so sollte es sein:
www.kath.net/detail.php

Den Priestern unsere Liebe und Wertschätzung zeigen, das, was sie und nur sie können, nämlich Sakramente spenden, auch in Anspruch nehmen....die Bischöfe ermutigen, beten, beten, sie mit einem Gebetsmantel umhüllen...
Monika Elisabeth
@Elisabeth von Thüringen

Nur mit dem Unterschied, dass die Kirche kein solcher Betrieb ist und wir die verschiedenen Deutungen des Wortes innerhalb der verschiedenen Bereiche voneinander trennen müssen. Das nennt man dann auch Bereichsmehrdeutigkeit. Darunter fällt aber das Beispiel "Weib" von Leo keines Falls.

So war das bisher immer und es hat sich niemand aufgeregt.

Fühlt man sich jetzt …More
@Elisabeth von Thüringen

Nur mit dem Unterschied, dass die Kirche kein solcher Betrieb ist und wir die verschiedenen Deutungen des Wortes innerhalb der verschiedenen Bereiche voneinander trennen müssen. Das nennt man dann auch Bereichsmehrdeutigkeit. Darunter fällt aber das Beispiel "Weib" von Leo keines Falls.

So war das bisher immer und es hat sich niemand aufgeregt.

Fühlt man sich jetzt als Laie wohl nicht mehr gut genug?
Sokrates
@Sturmius

Schöne knappe Zusammenfassung des hervorragenden Vortrags.
Monika Elisabeth
Auch andere Katholiken, die nicht aus Aachen sind, erleben dies. Hier ein Zeugnis von S.:

Wir sind jetzt auch betroffen...
...und unser Pfarrer muß genau aus solchen Gründen gehen. Weil er eben römisch katholisch ist und ich denke es ist auch eine Menge Neid im Spiel, weil er nämlich trotz seiner Romtreue der beliebteste Seelsorger von 4en (einem Priester und 3 Laien) in unseren Gemeinden ist. …
More
Auch andere Katholiken, die nicht aus Aachen sind, erleben dies. Hier ein Zeugnis von S.:

Wir sind jetzt auch betroffen...
...und unser Pfarrer muß genau aus solchen Gründen gehen. Weil er eben römisch katholisch ist und ich denke es ist auch eine Menge Neid im Spiel, weil er nämlich trotz seiner Romtreue der beliebteste Seelsorger von 4en (einem Priester und 3 Laien) in unseren Gemeinden ist. Für mich ist das Priesterjahr in Deutschland nur noch eine Farce!!!
Es ist aber so, dass das Wort "Laie" geschändet ist...Leo sagt das ganz richtig. Kein einziger Betrieb könnte sich "laienhafte" Mitarbeiter leisten, die es in und um die Kirche gibt....Jemand bezeichnete das als "liebenswerte G'schaft'lhuberei", die es durchaus auch gibt.
Besonders in den Dörfern ist die sogenannte "soziale Kontrolle" gegenwärtig, da heißt es gleich einmal...."da liest aber die/…More
Es ist aber so, dass das Wort "Laie" geschändet ist...Leo sagt das ganz richtig. Kein einziger Betrieb könnte sich "laienhafte" Mitarbeiter leisten, die es in und um die Kirche gibt....Jemand bezeichnete das als "liebenswerte G'schaft'lhuberei", die es durchaus auch gibt.
Besonders in den Dörfern ist die sogenannte "soziale Kontrolle" gegenwärtig, da heißt es gleich einmal...."da liest aber die/der Richtige..., soll erst bei sich selber anfangen...usw."
Ich denke auch, dass der rückläufige Kirchenbesuch damit zusammenhängt, dass für viele Menschen der Gottesdienst halt einfach nur mehr "Laientheater" ist.
Aber wenn erst mal die "normalen Laien" (Zuschauer) ganz fehlen, dann werden sich die "Oberlaien" auch wieder dem HERRN zuwenden...MÜSSEN!
Sturmius
Dr. Düren bringt die Probleme auf den Punkt. Am Beispiel des Bistums Aachen zeigt er, dass das Pfarreiprinzip grundsätzlich abgeschaft werden soll. Pfarrer und Pfarreien werden verschwinden! Dieses Bemühen widerspricht der kirchlichen Rechtsordnung. Letzteres ist gewissen Leuten, die sich auch in diesem Forum geäußert haben, egal. Mit solchen Leuten können auch keine konstruktiven Diskussionen …More
Dr. Düren bringt die Probleme auf den Punkt. Am Beispiel des Bistums Aachen zeigt er, dass das Pfarreiprinzip grundsätzlich abgeschaft werden soll. Pfarrer und Pfarreien werden verschwinden! Dieses Bemühen widerspricht der kirchlichen Rechtsordnung. Letzteres ist gewissen Leuten, die sich auch in diesem Forum geäußert haben, egal. Mit solchen Leuten können auch keine konstruktiven Diskussionen geführt werden. Es macht keinen Sinn. Für mich stellt sich die Frage: Was geschieht mit einem Bischof und seinem Apparat, der wider die Grundprinzipien des kirchlichen Rechtes verstößt.
Monika Elisabeth
@Leo

Ein Laie ist Christ, dass war nie anders. Er gehört ab der Taufe zum Volk Gottes genauso dazu, wie ein Priester oder ein anderweitiger Fachkundiger (wie sie einer sind, da sie studiert haben).

de.wikipedia.org/wiki/Laie

de.wikipedia.org/wiki/Laie_(Religion)

Bitte lesen sie doch nach, was das Wort Laie bedeutet.

Ich finde es nicht negativ und habe keine Probleme damit. Ich wusste auch …More
@Leo

Ein Laie ist Christ, dass war nie anders. Er gehört ab der Taufe zum Volk Gottes genauso dazu, wie ein Priester oder ein anderweitiger Fachkundiger (wie sie einer sind, da sie studiert haben).

de.wikipedia.org/wiki/Laie

de.wikipedia.org/wiki/Laie_(Religion)

Bitte lesen sie doch nach, was das Wort Laie bedeutet.

Ich finde es nicht negativ und habe keine Probleme damit. Ich wusste auch nicht, dass angeblich so viele Christen ein Problem damit haben, als einfaches Volk zu gelten.

Wenn man nun ob dieser Tatsache den Begriff "Laie" abschaffen möchte, so ist dies der falsche Grund.

Außerdem kommt dieses Wort im richtigen Leben in der Kirche so selten vor, dass es eigentlich gar nicht weiter auffällt, wenn man nicht gerade über kirchenrechtliche Themen spricht.
Leo, so sind Sie also der Air-Bag des Priesters, der bei Gefahr den schützenden Polster abgibt...so eine Art Prellbock...
Sie haben ihre Tätigkeit wunderbar beschrieben, danke!!
Leo
@Monika Elisabeth

Bis vor ein paar Jahrzehnten betete man noch im Ave Maria: "Du bist gebenedeit unter den Weibern". Das der Begriff "Weib" eine negative Färbung annahm, hat man dieses Wort konsequenterweise ersetzt durch "Frau". Wenn also ein Begriff eine negative Färbung oder eine Deutung bekommt, die mindestens Missverständnisse erzeugt, dann sollte man sich überlegen, ob man das Gleiche …More
@Monika Elisabeth

Bis vor ein paar Jahrzehnten betete man noch im Ave Maria: "Du bist gebenedeit unter den Weibern". Das der Begriff "Weib" eine negative Färbung annahm, hat man dieses Wort konsequenterweise ersetzt durch "Frau". Wenn also ein Begriff eine negative Färbung oder eine Deutung bekommt, die mindestens Missverständnisse erzeugt, dann sollte man sich überlegen, ob man das Gleiche nicht mit einem anderen Begriff sagen kann.
Immer wieder ist zu hören: "Ich bin bloß Laie". Christen die sich als Laien im Sinne von Unkundigen verstehen, werden sich sicherlich nicht engagieren. Ich glaube, dass sehr viele Christen diesen Begriff nicht im eigentlichen Sinne verstehen. Ich schlage deshalb ähnliches vor wie bei Wechsel von den "Weibern" zu den "Frauen": Man spreche statt von Laien von Christen, und einige der Christen sind Priester. Dabei verhält es sich ähnlich wie im Staatswesen: Alle Menschen sind Bürger, einige davon sind Beamte. Es wäre schon eigenartig von den Menschen des Staatswesens als von Beamten und Nichtbeamten zu reden.
Ich finde es der Würde eines getauften Christen nicht mehr angemessen, einen Begriff zu verwenden, der mit Mängel und Unkenntnis in Verbindung gebracht wird. Worte können ihre Bedeutung verändern, und um die Wirklichkeit und Wahrheit angemessen wiedergeben zu können, darf man auch - siehe beim Ave Maria - nach besseren Begriffen suchen.

In meinem Fall bedeutet kirchlicher Mitarbeiter, dass ich Pastoralreferent bin. Das bedeutet, dass ich wie die Priester das gleiche Theologiestudium absolviert habe mit einer anschließenden 3jährigen Ausbildung. Dieser Beruf ist dazu da, um bestimmte Dienste zu übernehmen, für die man die erworbenen Qualifikationen braucht. Da gibt es so vieles zu tun, was nicht unbedingt der Priester tun muss. Mit einem entsprechenden katholischen Berufsverständnis trage ich zur Profilierung der Priester und zu deren Entlastung bei.
Ich sehe mich nicht in Konkurrenz zum Priester! Darum kann es ja auch gar nicht gehen.
Der Beruf des Pastoralreferenten ist dadurch gekennzeichnet, dass er bestimmte Aufgabenfelder verantwortlich übernehmen kann, aber immer in Rückbindung zum vorgesetzten Priester.
Mir ist bewusst, dass bei großem Mangel unsere Berufsgruppe langfristig keinen Bestand hätte, aber ich empfinde es als große Gnade, innerhalb der Kirche in ihrem Sinne wirken zu dürfen.
Monika Elisabeth
Also ich habe kein Problem mit der Bezeichnung "Laie" - auch heute nicht.

Ist es nicht möglich sich als Laie bezeichnen zu lassen und darüber hinwegzusehen, was andere Menschen unter diesem Wort verstehen?
Was schadet es dem Laien?

Ein kirchlicher Mitarbeiter - nunja, was genau bedeutet dies? Meint man damit einen Laien, der in der Kirche mehr mitarbeitet als die anderen Laien? Im Prinzip …More
Also ich habe kein Problem mit der Bezeichnung "Laie" - auch heute nicht.

Ist es nicht möglich sich als Laie bezeichnen zu lassen und darüber hinwegzusehen, was andere Menschen unter diesem Wort verstehen?
Was schadet es dem Laien?

Ein kirchlicher Mitarbeiter - nunja, was genau bedeutet dies? Meint man damit einen Laien, der in der Kirche mehr mitarbeitet als die anderen Laien? Im Prinzip sind wir nämlich - sobald wir getauft wurden - alle "kirchliche Mitarbeiter".

Im Übrigen ist hier sicher niemand gegen Laien, die sich engagieren.
Leo
Als ich kirchlicher Mitarbeiter geworden bin, bin ich das geworden, weil ich hinter der Kirche, hinter dem was sie glaubt, hinter ihrer sakramentalen Struktur stehe. Deshalb bin ich auch gerade gegen einen Demokratismus, der meint über Angelegenheiten abstimmen zu können, die die Kirche durch ihr Lehramt schon festgelegt hat. An Feststehendes muss sich sowohl der Priester als auch jeder Katholik …More
Als ich kirchlicher Mitarbeiter geworden bin, bin ich das geworden, weil ich hinter der Kirche, hinter dem was sie glaubt, hinter ihrer sakramentalen Struktur stehe. Deshalb bin ich auch gerade gegen einen Demokratismus, der meint über Angelegenheiten abstimmen zu können, die die Kirche durch ihr Lehramt schon festgelegt hat. An Feststehendes muss sich sowohl der Priester als auch jeder Katholik halten. Das heißt weder Priester noch irgendein Liturgieausschuss können an der Liturgie herumbasteln.

Leider wird der Begriff "Laie" im allgemeinen Sprachgebrauch als Wort für einen, der keine Ahnung hat, verwendet. Ursprünglich ist mit dem Laien der gemeint, der zum Volk gehört. Ist das vielleicht manchmal der Hintergrund, warum man sagt, die sogenannten Laien sollen sich bloß nicht einmischen? Mich stört, dass man da allzu leicht eines falschen Ehrgeizes bezichtigt wird, wenn man seine Gaben in die Kirche einbringen will.

Katholischerweise gibt es das Prinzip des sowohl als auch (z.B.: Freiheit-Gnade). Wenn ich mich dafür einsetze, dass die sogenannten Laien ernst genommen werden, dass ihre Würde und auch ihr Können anerkannt werden, dann tut das der Würde des Priesters keinen Abbruch! Es ist der Charismenkonzeption von Paulus sehr wohl zu entnehmen, dass jeder seine Gaben bekommen hat, aber keiner alle, die zum Aufbau des Reiches Gottes notwendig sind.

Wenn wir in unserem Hauptamtlichen-Team über gemeindliche Fragen beraten, dann heißt das nicht gleichzeitig, dass wir demokratisch abstimmen: Der zuständige Leiter der Seelsorgeeinheit hat natürlich die letzte Entscheidung, wobei er sich auch an das Kirchenrecht zu halten hat! Aber es bedeutet doch um alles in der Welt kein Abbruch an der priesterlichen Würde oder seiner Hirtenvollmacht, wenn man mit ihm gemeinsam über Gemeindeangelegenheiten nachdenkt. Schließlich ist in einem solchen Team durchaus geballte Kompetenz vorhanden.
Als einziger Familienvater im Team darf ich die familiäre Komponente ins Spiel bringen, unsere beiden Frauen im Team bringen eine weibliche Sichtweise ein. Es soll mir keiner erzählen, dass die Priester alles können und alles wissen, auch sie sind auf Beratung angewiesen. Ich würde sogar sagen, dass die Priester dankbar sein dürfen, die verschiedensten Sichtweisen eines Problems erfahren zu können.
Als Familienvater bin ich der Hirte meiner Familie: aber es wäre schlichtweg dumm von mir, weder auf meine Frau noch auf meine Kinder zu hören, denn ich bin weder allwissend noch habe ich alle Aspekte gleich präsent. Ich muss zwar dann, zusammen mit meiner Frau, Entscheidungen treffen, wir sind verantwortlich, aber wie oft bringen die Kinder so gute Argumente, dass die Entscheidungen dann anders laufen als ursprünglich gedacht.

Ich bin ehrlicherweise froh, dass ich für die Gesamtleitung der Pfarreien nicht zuständig bin, denn vieles würde ich gar nicht verantworten wollen, was heutzutage in den Gemeinden abläuft.
Lolala
"Der Berg kreißte und gebar ein Mäuslein."

Wenn der gute Mann eine Stunde braucht, um festzustellen, daß er mit der Pfarreireform im Bistum Aachen unzufrieden ist und dies mit der unbewiesenen Behauptung garniert, im Bistum Aachen sei das Priestertum abgeschafft, zeigt das seine ganze "Kompetenz".

Im übrigen schießt er jede Menge Eigentore: Der Satz „Was bleibt, wenn Laien in der pastoralen …More
"Der Berg kreißte und gebar ein Mäuslein."

Wenn der gute Mann eine Stunde braucht, um festzustellen, daß er mit der Pfarreireform im Bistum Aachen unzufrieden ist und dies mit der unbewiesenen Behauptung garniert, im Bistum Aachen sei das Priestertum abgeschafft, zeigt das seine ganze "Kompetenz".

Im übrigen schießt er jede Menge Eigentore: Der Satz „Was bleibt, wenn Laien in der pastoralen Arbeit Verantwortung tragen? Es bleibt event.“ schlägt auf ihn und seinen eigenen Vortrag zurück. Und die überraschende Behauptung „Im Grund gibt es in jeder Gemeinde zwei Bischöfe – den Ortsbischof und den Bischof von Rom“ wird ihm sein eigener Bischof (Mixa in Augsburg) lachend an seine Bürotür kleben.

Und was die Pfarrgemeindestrukturen betrifft, zeigen seine Äußerungen seinen doch arg beschränkten Horizont. Um nur ein Beispiel zu bringen: Afrika leidet unter ebendemselben Priestermangel. Deshalb gibt es dort ebendieselben Pfarrsturkturen, die das Bistum Aachen anstrebt: In einer zentralen Pfarrei sitzt der Pfarrer. Der ist zuständig für 8 bis 16 Außenstationen. Diese Außenstationen werden von Laien, den "Katecheten" geleitet (richtig "GELEITET!"). Ohne diese Laienkatecheten gäbe es nämlich keine funktionierende Gemeinde.

Was dieser Herr mit seinen Äußerungen tatsächlich beabsichtigt, zeigen seine Aufforderungen zum Protest: Der Papst ist für ihn nicht kirchliche Autorität, sondern soll instrumentalisiert werden, um Beschlüsse eines Bistums zu boykottieren und zu hintertreiben - diese Methoden hat er wahrscheinlich von den von ihm so verhaßten "68gern" abgeschaut. Damit disqualifiziert sich der "Dr. theol." selbst.

Anstatt sich drittklassige Referenten mit ihren viertklassigen Meinungen und ihren umlauteren Absichten über das Bistum Aachen anzuhören, empfehle ich, sich direkt beim Bistum Aachen zu informieren: www.kirche-im-bistum-aachen.de/…/pastoralentwick…
Monika Elisabeth
@Yohanan

Sie sind wirklich nicht neu.

Die Protestanten leiden trotz verheirateter "Priester" einen größeren Mangel, als die Katholische Kirche. Es gibt kaum Nachwuchs, obwohl manche evangelische Geistliche viele Kinder zeugten, gab es daraus selten Berufungen. Wieso sollte es auch so sein? Es gibt kein Patentrezept für Priesterberufungen, weder mit noch ohne Zölibat. Der Zölibat hat einen …More
@Yohanan

Sie sind wirklich nicht neu.

Die Protestanten leiden trotz verheirateter "Priester" einen größeren Mangel, als die Katholische Kirche. Es gibt kaum Nachwuchs, obwohl manche evangelische Geistliche viele Kinder zeugten, gab es daraus selten Berufungen. Wieso sollte es auch so sein? Es gibt kein Patentrezept für Priesterberufungen, weder mit noch ohne Zölibat. Der Zölibat hat einen anderen Grund und Sinn und kann nicht für den Priestermangel verantwortlich sein.

In Afrika gibt es katholische und somit auch zölibatäre Priesterseminare, die aus allen Nähten platzen. Es gibt so viele Berufungen, dass aus Platzmangel manche Männer sehr lange warten müssen, bis sie ins Seminar einziehen können.

Wir sollen den Herrn der Ernte bitten, auf dass Er Helfer zur Ernte in seinen Weinberg schickt. Wenn wir aber nicht einmal für Priester beten und opfern, sondern lieber gleich dazu übergehen die meisten Arbeiten selber zu übernehmen, wen soll Gott uns dann schenken? Wir brauchen ja angeblich niemanden.
Yohanan
Doch hat er auch, aber natürlich nicht nur, sondern auch mit dem Verlust des Glaubens. Du kannst davon ausgehen, dass ich das auch weiß. Magst du dich trotzdem auf meine Argumente einlassen? Oder sind sie in keinster Weise neu und anderswo in Gloria tv schon behandelt?
Monika Elisabeth
@Yohanan

Der Zölibat hat mit dem Priestermangel nichts zu tun.
Monika Elisabeth
Yohanan
Die extreme pastorale Strukturreform lässt mich als rechtgläubigen Familienvater nicht kalt. Es ist mir eine Herzensangelegenheit, mir Sorgen um den Glauben in unserem Lande zu manchen. Deshalb möchte ich versuchen, eine Lanze für die Lockerung des pfarrlichen Zölibats zu brechen. Auf der Basis der Verkündigung des rechten Glaubens sehe ich überwiegend Vorteile für die Lockerung des Zölibats.

More
Die extreme pastorale Strukturreform lässt mich als rechtgläubigen Familienvater nicht kalt. Es ist mir eine Herzensangelegenheit, mir Sorgen um den Glauben in unserem Lande zu manchen. Deshalb möchte ich versuchen, eine Lanze für die Lockerung des pfarrlichen Zölibats zu brechen. Auf der Basis der Verkündigung des rechten Glaubens sehe ich überwiegend Vorteile für die Lockerung des Zölibats.

Die Lockerung des Zölibats ist rechtgläubig (da nicht glaubensmäßig bedingt), mehrheitsfähig und ökumenefähig mit allen Überlieferungen.

Vorteile vor Ort:
Bewahrung der Pfarrgemeinden, die eine vernünftige Größe und historisches Recht besitzen.
Bei Rechtgläubigkeit wird die Lockerung des Zölibats zu einer Renaissance des Gemeindelebens führen und gleichzeitig die Ordensgemeinschaften stärken, die eine größere Nachfrage der zölibatär leben Wollenden haben werden.

Vorteile für den Bischof:
Die Kriese der Seelsorge wäre aufgefangen, denn eine klare Hierarchie und eine ausreichende rechtgläubige Sakramentenversorgung wäre gewährleistet.

Auswirkungen für die Weltkirche:
Regionalität und Universalität kämen zu einem neuen Ausgleich. Der verheiratete Pfarrer wäre regional gebundener, die zölibatären Priester und Ordensleute fänden eine fokussiertere Bedeutung für die universale Evangelisierung.

Vorteile für die Ökumene:
Annäherung zur östlichen Tradition fände statt.
Überraschendes Signal gegenüber der protestantischen Welt und Anregung zu ihrer Rückkehr.

Rechtgläubig betrachtet, wäre diese Lockerung kein geöffnetes Tor für eine weitere Auflösung des Kirchlichen und Protestantisierung der Kirche.
Andernfalls würde nach dem Aachener Modell eine Auflösung des Priestertums und der katholischen Kirchlichkeit in Deutschland drohen.
Yohanan
Die Frage ist wie wir weiter kommen. Ich könnte sagen, dass ich als Katholik mit einer Gemeinde ohne Priester nichts zu tun haben will, zumal einer Gemeinde, die demokratisch beinahe alles entscheidet, auch in Fragen des Gebets. Ja es ist schwer hier gemeinsame Auffassungen zu finden, wenn nichts mehr als Gegeben hingenommen wird.

Aber wir sollten nicht alles vom Priester erwarten und alles auf …More
Die Frage ist wie wir weiter kommen. Ich könnte sagen, dass ich als Katholik mit einer Gemeinde ohne Priester nichts zu tun haben will, zumal einer Gemeinde, die demokratisch beinahe alles entscheidet, auch in Fragen des Gebets. Ja es ist schwer hier gemeinsame Auffassungen zu finden, wenn nichts mehr als Gegeben hingenommen wird.

Aber wir sollten nicht alles vom Priester erwarten und alles auf ihn hin projezieren. Jeder Christ ist zunächst auch selbst für seine Kirchlichkeit verantwortlich, für sein Wissen und Lernen, für seinen Sakramenten-Vollzug. Daher kann er sehr wohl in einer Laiengemeinde, wie in einer Hausgemeinde mit anderen Christen beten.

Leider gibt es kaum eine verbindliche Tagesliturgie für Laien. Der Unterschied von Kathedral- und Mönchsliturgie ist in der Lateinischen Kirche verloren. Stundengebet ist daher die Mönchsliturgie, die bestrebt ist den ganzen Psalter in 2-4 Wochen durch zu beten. Dieses Pensum ist zu groß und außerdem historisch eine Übung der Mönche, die den Laien nicht aufzulegen ist. Im weltlichen Stundengebet der chaldäischen Kirche z.B. erkennt man, die archaischen Morgen- und Abendpsalmen, die immer gleich sind: Morgends Pss. 148-150, Abends Ps. 141. Dazu Abendgebete und Hymnen, Vater unser, Glaubensbekenntnis. Das wären die Elemente der Urchristlichen Tagesgebete. Darauf müsste man zurückkehren, wenn man Gemeindegebet jenseits der täglichen Messe wiederbeleben wollte. Darauf könnte sich eine Mehrheit wohl einigen.
pina
laien in der kirche haben ihren platz,priester haben ihn --man darf beides nicht verwischen---als lektorin und liedanstimmerin weiß ich meine dienste zu schätzen und freue mich über nette kommentare der mitgläubigen,aber ich bleibe eine gläubige unter den anderen-----priester sind in der katholischen kirche unverzichtbar--jetzt im priesterjahr sollten wir besonders um berufungen beten.
Jofichtel
Der Pfarrer ist der Hirte seiner Gemeinde. Wie soll er denn noch Hirte sein können, wenn nach belieben ein pastorales Team über seinen Kopf hinweg entscheiden kann??? Die Lehre des Herrn und somit auch die Ordnung seines mystischen Leibes, läuft somit Gefahr, einer beliebigen demokratischen Abstimmung eines eingesetzten Gremiums weichen zu müssen. Wie weit ist es dann noch seine eingesetzte …More
Der Pfarrer ist der Hirte seiner Gemeinde. Wie soll er denn noch Hirte sein können, wenn nach belieben ein pastorales Team über seinen Kopf hinweg entscheiden kann??? Die Lehre des Herrn und somit auch die Ordnung seines mystischen Leibes, läuft somit Gefahr, einer beliebigen demokratischen Abstimmung eines eingesetzten Gremiums weichen zu müssen. Wie weit ist es dann noch seine eingesetzte Kirche??? Was gibt es dazu noch zu sagen???
Monika Elisabeth
@Leo

An der Liturgie teilzunehmen bedeutet nicht, über die Liturgie abzustimmen das habe ich aber deutlich so geschrieben, dass es um die Abstimmung ging.

Wenn ich zwar keine Sakramente spende, so kann ein gutes Wort zur richtigen Zeit, Menschen aufrichten und weiterhelfen.

Aber das ist meiner Meinung nach für alle Christen machbar, dazu muss man nicht das Wort "Pastoral" vorschie…More
@Leo

An der Liturgie teilzunehmen bedeutet nicht, über die Liturgie abzustimmen das habe ich aber deutlich so geschrieben, dass es um die Abstimmung ging.

Wenn ich zwar keine Sakramente spende, so kann ein gutes Wort zur richtigen Zeit, Menschen aufrichten und weiterhelfen.

Aber das ist meiner Meinung nach für alle Christen machbar, dazu muss man nicht das Wort "Pastoral" vorschieben oder dranhängen. Die Laien haben doch bereits eine Teilhabe am allgemeinen Priestertum, wenn sie sich gegenseitig um sich kümmern und moralisch aufbauen.
Leo
@sonnengesang
Ich bin der letzte, der Priestern ihren Stellenwert absprechen will! Sie sind unersetzbar, keine Frage;
"Es gibt Bereiche, wo wir Laien absolut nichts zu suchen haben", schreibt Monika Elisabeth. Mich würde tatsächlich interessieren, welche das sein sollen. Die Liturgie zum Beispiel geht uns alle an: Wir feiern jeden Sonntag und auch werktags (vielleicht) die Heilige Messe mit. …More
@sonnengesang
Ich bin der letzte, der Priestern ihren Stellenwert absprechen will! Sie sind unersetzbar, keine Frage;
"Es gibt Bereiche, wo wir Laien absolut nichts zu suchen haben", schreibt Monika Elisabeth. Mich würde tatsächlich interessieren, welche das sein sollen. Die Liturgie zum Beispiel geht uns alle an: Wir feiern jeden Sonntag und auch werktags (vielleicht) die Heilige Messe mit. Wir nehmen daran teil nicht wie bloße Zuschauer. Wenn da etwas nicht im Sinne der Kirche läuft, dürfen wir bei der zuständigen Autorität unser Recht auf die Liturgie der Kirche einfordern! Freilich werden wir nicht das Hochgebet beten, weil es dem Amtsträger zukommt. Was ich damit sagen will: Wir alle sind mitverantwortlich für Kirche in allen Bereichen, jeder soll aber das tun, was seinem Amt entspricht.
Wenn Herr Düren den Bischof von Aachen kritisiert, dann tut er das, wozu er nach dem Kirchenrecht auch ein Recht hat: den Hirten bisweilen die Meinung zu sagen, wenn es nötig ist ... (genaue Formulierung: siehe CIC).
Mir geht es immer wieder darum, danach zu fragen, wer eigentlich der sogenannte Laie ist, d.h. ich glaube, dass es manchmal in der Diskussion um das Priestertum gar nicht um die Priester geht, sondern um die normalen Christen! Ich hoffe nicht, dass es eine Angst von Priestern gibt, man möchte ihnen etwas wegnehmen.
Wer sind nun die normalen Christen? Sind das einfach nur Hilfskräfte, die bloß Anordnungen entgegennehmen sollen, oder gibt es bei ihnen auch bestimmte Begabungen (Achtung: nicht verwechseln mit Priesterberufung!), die sich entfalten dürfen?
Hilfreich wäre bei der ganzen Diskussion heute sicherlich, dieses leidige Oben und Unten in der Kirche auf jesuanische Weise zu überwinden: Der erste unter euch soll der Diener aller sein.