Guggenmoos
51372

Wertvolle Predigtimpulse des Heiligen Vaters Franziskus

Die Persönlichkeit des Heiligen Vaters, seine Option für die Armen und seine wertvollen Predigtimpulse finden Anklang in den Medien. Viele Menschen finden dadurch wieder einen Zugang zur Kirche! …
Guggenmoos
Guggenmoos
Predigt von Papst Franziskus

Ohne das Kreuz lässt sich Jesus nicht verstehen: Das sagte Papst Franziskus in seiner Frühmesse im Vatikan. Ohne Kreuz und Leiden könne man Jesus „nur als großen Propheten einstufen, der Gutes tat und ein Heiliger war“. Doch am Kreuz habe sich Jesus als Retter und Messias offenbart. Christsein sei „keine Belohnung“, sondern ein „spiritueller Weg“, ein Mitgehen des …More
Predigt von Papst Franziskus

Ohne das Kreuz lässt sich Jesus nicht verstehen: Das sagte Papst Franziskus in seiner Frühmesse im Vatikan. Ohne Kreuz und Leiden könne man Jesus „nur als großen Propheten einstufen, der Gutes tat und ein Heiliger war“. Doch am Kreuz habe sich Jesus als Retter und Messias offenbart. Christsein sei „keine Belohnung“, sondern ein „spiritueller Weg“, ein Mitgehen des Kreuzwegs.
25 more comments from Guggenmoos
Guggenmoos
„Schimpfen ist unchristlich“

Schimpfen und Beleidigen sind keine christlichen Verhaltensweisen. Das hat Papst Franziskus beim Angelus-Gebet betont. Ausgehend vom Matthäusevangelium gab der Papst eine Lektion darüber, wie Konflikte am besten zu lösen seien. Wenn ein Christ sich gegenüber einem anderen schuldig macht, gelte es dem Beispiel Jesu zu folgen: „Jesus lehrt uns, dass ich Barmherzigkeit …More
„Schimpfen ist unchristlich“

Schimpfen und Beleidigen sind keine christlichen Verhaltensweisen. Das hat Papst Franziskus beim Angelus-Gebet betont. Ausgehend vom Matthäusevangelium gab der Papst eine Lektion darüber, wie Konflikte am besten zu lösen seien. Wenn ein Christ sich gegenüber einem anderen schuldig macht, gelte es dem Beispiel Jesu zu folgen: „Jesus lehrt uns, dass ich Barmherzigkeit gegenüber meinem Bruder walten lassen soll und vor allem persönlich mit ihm sprechen, ihm erklären soll, dass nicht gut war, was er sagte oder tat.
Guggenmoos
Die Persönlichkeit des Heiligen Vaters, seine Option für die Armen und seine wertvollen Predigtimpulse finden Anklang in den Medien. Viele Menschen finden dadurch wieder einen Zugang zur Kirche! Dafür dürfen wir dankbar sein. Dieser Papst ist ein Gnadengeschenk Gottes! Sein Pontifikat steht unter dem Schutz der Gottesmutter aus Fatima! Ein Fatimapapst! Deo Gratias!
In einem sanften, leisen Säuse…More
Die Persönlichkeit des Heiligen Vaters, seine Option für die Armen und seine wertvollen Predigtimpulse finden Anklang in den Medien. Viele Menschen finden dadurch wieder einen Zugang zur Kirche! Dafür dürfen wir dankbar sein. Dieser Papst ist ein Gnadengeschenk Gottes! Sein Pontifikat steht unter dem Schutz der Gottesmutter aus Fatima! Ein Fatimapapst! Deo Gratias!
In einem sanften, leisen Säuseln
Guggenmoos
Das Werk, das Jesus in uns gewirkt hat

Die Persönlichkeit des Heiligen Vaters, seine Option für die Armen und seine wertvollen Predigtimpulse finden Anklang in den Medien. Viele Menschen finden dadurch wieder einen Zugang zur Kirche! Dafür dürfen wir dankbar sein. Dieser Papst ist ein Gnadengeschenk Gottes! Sein Pontifikat steht unter dem Schutz der Gottesmutter aus Fatima! Ein Fatimapapst! …More
Das Werk, das Jesus in uns gewirkt hat

Die Persönlichkeit des Heiligen Vaters, seine Option für die Armen und seine wertvollen Predigtimpulse finden Anklang in den Medien. Viele Menschen finden dadurch wieder einen Zugang zur Kirche! Dafür dürfen wir dankbar sein. Dieser Papst ist ein Gnadengeschenk Gottes! Sein Pontifikat steht unter dem Schutz der Gottesmutter aus Fatima! Ein Fatimapapst! Deo Gratias!
Guggenmoos
Das Evangelium in der Jackentasche

aus: L'Osservatore Romano, Wochenausgabe in deutscher Sprache, Nr. 37, September 2014

»Jesus ist im Wort Gottes gegenwärtig und spricht zu uns.« Aus diesem Grund »ist das Wort Gottes etwas anderes als selbst das allerhöchste Wort des Menschen«. Und wir müssen uns ihm nähern »mit einem offenen Herzen im Geist der Seligpreisungen und voller Demut«. Deshalb …More
Das Evangelium in der Jackentasche

aus: L'Osservatore Romano, Wochenausgabe in deutscher Sprache, Nr. 37, September 2014

»Jesus ist im Wort Gottes gegenwärtig und spricht zu uns.« Aus diesem Grund »ist das Wort Gottes etwas anderes als selbst das allerhöchste Wort des Menschen«. Und wir müssen uns ihm nähern »mit einem offenen Herzen im Geist der Seligpreisungen und voller Demut«. Deshalb regte Papst Franziskus die Gläubigen erneut an, stets eine kleine Taschenausgabe des Evangeliums bei sich zu tragen, um es zu lesen, wann immer dies möglich sei, und dadurch Jesus »zu finden «. Dies betonte er in der heiligen Messe, die er am Montag, 1. September, in der Kapelle des Hauses Santa Marta feierte. Nach der Pause in den Monaten Juli und August nahm der Heilige Vater die Morgenmessen wieder auf, an denen Gruppen von Gläubigen teilnehmen können. Er dachte in seiner Predigt über das in der Liturgie verkündete Wort Gottes aus dem ersten Brief des heiligen Paulus an die Korinther (2,1-5) und aus dem Lukasevangelium (4,16-30) nach.
Der heilige Paulus erinnere »die Korinther daran, wie seine Botschaft gelautet hatte, wie seine Verkündigung des Evangeliums erfolgt war«, und erkläre: »Meine Botschaft und Verkündigung war nicht Überredung durch gewandte und kluge Worte, sondern war mit dem Erweis von Geist und Kraft verbunden.« Paulus, so fügte der Papst hinzu, sage weiter, dass er nicht gekommen sei, um seine Zuhörer »mit gewandten und klugen Worten« zu überzeugen. Der Apostel habe vielmehr »eine andere Weise, einen anderen Stil« gewählt, und zwar den »Erweis von Geist und Kraft«. Damit sich – das sind Worte des Paulus – »euer Glaube nicht auf Menschenweisheit stützte, sondern auf die Kraft Gottes«.
Im Grunde, so fuhr der Papst fort, erinnere der Apostel daran, dass »das Wort Gottes etwas anderes ist, etwas, das nicht dasselbe ist wie die menschlichen Worte, wie ein weises Wort, ein wissenschaftliches Wort, ein philosophisches Wort«. In der Tat sei das Wort Gottes »etwas völlig anderes, es wird auf eine andere Weise verkündet«: es sei »anders«, weil »Gott es ist, der spricht«.
Das bestätige auch Lukas in seinem Evangelium an der Stelle, wo Jesus in der Synagoge von Nazaret das Wort ergreife, in Nazaret, wo er aufgewachsen war und wo ihn alle »von Kindesbeinen an kannten«. In diesem Kontext, so erläuterte der Papst, »begann er zu sprechen, und die Menschen hörten ihn« und kommentierten: »Aber wie interessant!« Dann »legten sie Zeugnis ab: Sie staunten über die Worte, die er sagte.« Und zueinander hätten sie gesagt: »Aber schaut ihn euch an! Wie tüchtig ist doch dieser Junge, den wir alle kennen, wie tüchtig er doch geworden ist! Aber wo mag er nur studiert haben?« Aber der Papst machte darauf aufmerksam, dass Jesus »ihnen Einhalt gebietet« und zu ihnen sage: »Amen, das sage ich euch: Kein Prophet wird in seiner Heimat anerkannt.« Seinen Zuhörern in der Synagoge sei es also »anfangs schön vorgekommen« und sie hätten »diesen Konversationsstil und die einladende Art akzeptiert«. Aber »als Jesus begann, das Wort Gottes auszulegen, wurden sie wütend und wollten ihn töten«. So »wechselten sie von einer Seite auf die andere, denn das Wort Gottes ist etwas völlig anderes als das Wort des Menschen, selbst als das höchste Wort des Menschen, das allerphilosophischste Wort des Menschen«.
Franziskus fragte sich: »Wie also ist das Wort Gottes?« Der Hebräerbrief, so bekräftigte er, »beginnt mit den Worten, die uns Gott einst gesagt hat und die er einst zu den Vätern sprach durch die Propheten. In dieser Endzeit aber hat er zu uns gesprochen durch den Sohn.« Das bedeute, dass »das Wort Gottes Jesus ist, Jesus selbst«. Das sei es, was Paulus predige, wenn er sage: »Als ich zu euch kam, Brüder, kam ich nicht, um glänzende Reden oder gelehrte Weisheit vorzutragen. Denn ich hatte mich entschlossen, bei euch nichts zu wissen außer Jesus Christus, und zwar als den Gekreuzigten.« Das sei »das Wort Gottes, das einzige Wort Gottes«, erläuterte der Papst. Und »Jesus Christus ist ein Grund zum Ärgernis: das Kreuz Christi erregt Ärgernis. Und das ist die Stärke von Gottes Wort: Jesus Christus, der Herr.«
So sei es dem Papst zufolge wichtig, dass wir uns fragen: »Wie sollen wir das Wort Gottes empfangen? « Die Antwort sei eindeutig: »So, wie man Jesus Christus empfängt. Die Kirche sagt uns, dass Jesus in der Schrift, in seinem Wort gegenwärtig ist.« Er fügte hinzu: Aus diesem Grund »empfehle ich so häufig, stets eine kleine Ausgabe des Evangeliums bei sich zu tragen« – vor allem »kostet es wenig«, es zu erwerben, so fügte er lächelnd hinzu –, um es »in der Tasche, in der Jackentasche zu haben und im Lauf des Tages einen Abschnitt aus dem Evangelium zu lesen«. Das sei ein praktischer Rat, so sagte er, der weniger dazu diene, etwas »zu lernen«, sondern vor allem dazu, »Jesus zu finden, weil Jesus gerade in seinem Wort, in seinem Evangelium gegenwärtig ist«. Auf diese Weise, so betonte er, »finde ich jedes Mal, wenn ich das Evangelium lese, Jesus«.
Und was sei die richtige Haltung, um dieses Wort zu empfangen? »Man soll es so empfangen«, bekräftigte der Bischof von Rom, »wie man Jesus empfängt, das heißt mit einem offenen Herzen, mit demütigem Herzen, im Geist der Seligpreisungen. Denn Jesus ist genau so gekommen, in Demut: er kam in Armut, er kam mit der Salbung des Heiligen Geistes.« So habe »er selbst seine Worte in der Synagoge von Nazaret« mit den folgenden Worten begonnen: »Der Geist des Herrn ruht auf mir, denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe.« Kurz, »er ist Kraft, er ist Wort Gottes, weil er vom Heiligen Geist gesalbt worden ist«. Auf dieselbe Weise, so empfahl Franziskus, »müssen auch wir, wenn wir das Wort Gottes hören und empfangen wollen, zum Heiligen Geist beten und ihn um die Salbung des Herzens bitten, die die Salbung der Seligpreisungen ist«. Wir sollen also »ein Herz haben, das so ist, wie das Herz der Seligpreisungen«.
Wenn »Jesus im Wort Gottes gegenwärtig ist« und »im Wort Gottes zu uns spricht, dann wird es uns heute im Lauf des Tages gut tun«, so empfahl der Papst, »uns zu fragen: Wie empfange ich das Wort Gottes?« Eine wesentliche Frage, so schloss Papst Franziskus, indem er den Rat wiederholte, stets eine Ausgabe des Evangeliums bei sich zu tragen, um täglich darin einen Abschnitt zu lesen.
Guggenmoos
Guggenmoos
Guggenmoos
Guggenmoos
Ein gesegneter Tag
Papst Franziskus weiht zusammen mit BenediktXVI. eine Skulptur des Erzengels Michael im Vatikan ein. Beide Päpste verstanden sich von Anfang an sehr gut.
Guggenmoos
Papstpredigt: „Satan ist listig“
Eine weitere kleine Glaubensunterweisung in Sachen Satan hat Papst Franziskus an diesem Montag bei seiner Morgenmesse in Santa Marta geboten. Satan komme in der Gestalt des Guten, sei aber auf die Zerstörung des Menschen aus, vielleicht auch mit „humanistischen“ Motivationen, sagte der Papst. Die katholische Kirche feiert am 29. September die drei Erzengel …More
Papstpredigt: „Satan ist listig“
Eine weitere kleine Glaubensunterweisung in Sachen Satan hat Papst Franziskus an diesem Montag bei seiner Morgenmesse in Santa Marta geboten. Satan komme in der Gestalt des Guten, sei aber auf die Zerstörung des Menschen aus, vielleicht auch mit „humanistischen“ Motivationen, sagte der Papst. Die katholische Kirche feiert am 29. September die drei Erzengel Michael, Gabriel und Raphael. „So viele Vorhaben der Entmenschlichung des Menschen sind das Werk Satans, einfach weil er den Menschen hasst! Er ist listig, das sagt schon die erste Seite der Genesis, er ist listig. Er präsentiert die Dinge so, als wären sie gut. Aber seine Absicht ist die Zerstörung.
Aber die Engel verteidigen uns! Betet v.a. zum Erzengel Michael, sagte der Papst .
Guggenmoos
200 Jahre Wiederherstellung des Jesuitenordens
Zeiten der Not und Sorge voller Zuversicht und Hoffnung durchleben: Mit dieser Botschaft gedachte Papst Franziskus an diesem Samstag in einer Vesper, gemeinsam mit seinen Mitbrüdern aus dem Jesuitenorden, der Wiedererrichtung des Ordens vor genau 200 Jahren . Über 200 Jahre nach seiner ursprünglichen Errichtung war der Orden 1773 aufgelöst worden. …More
200 Jahre Wiederherstellung des Jesuitenordens
Zeiten der Not und Sorge voller Zuversicht und Hoffnung durchleben: Mit dieser Botschaft gedachte Papst Franziskus an diesem Samstag in einer Vesper, gemeinsam mit seinen Mitbrüdern aus dem Jesuitenorden, der Wiedererrichtung des Ordens vor genau 200 Jahren . Über 200 Jahre nach seiner ursprünglichen Errichtung war der Orden 1773 aufgelöst worden. Jahrzehntelang war der Orden zuvor Verfolgungen ausgesetzt, so der Papst, aber das Verhalten der Jesuiten und ihres Generaloberen Pater Lorenzo Ricci sei vorbildlich gewesen: „In Zeiten von Not und Unruhe erhebt sich immer eine ganze Wolke von Zweifel und Leiden, und es ist nicht einfach, vorwärts zu gehen, den Weg weiter zu gehen.
Guggenmoos
Papst beklagt „heimliche Euthanasie“ bei Alten
Aus dem Vatikan

Papst Franziskus hat die Vernachlässigung alter Menschen als „heimliche Euthanasie“ kritisiert. Oft vegetierten Betagte von den Mitmenschen vergessen vor sich hin, beklagte er am Sonntag vor rund 40.000 Senioren auf dem Petersplatz. „Eine Nation, die ihre Großeltern nicht gut behandelt, hat keine Zukunft“, sagte Franziskus. Altenh…More
Papst beklagt „heimliche Euthanasie“ bei Alten
Aus dem Vatikan

Papst Franziskus hat die Vernachlässigung alter Menschen als „heimliche Euthanasie“ kritisiert. Oft vegetierten Betagte von den Mitmenschen vergessen vor sich hin, beklagte er am Sonntag vor rund 40.000 Senioren auf dem Petersplatz. „Eine Nation, die ihre Großeltern nicht gut behandelt, hat keine Zukunft“, sagte Franziskus. Altenheime seien an sich eine gute Einrichtung, vor allem wenn keine Familie mehr da sei, die sich um Alte kümmern könne: „Wenn die Altenheime denn wirklich ein Zuhause sind, und nicht ein Gefängnis. Und wenn sie wirklich den Interessen der Alten dienen und nicht von irgendjemand sonst! Heime, in denen die Alten vergessen und gleichsam versteckt und vernachlässigt werden, darf es für echte Katholiken nicht geben!
Guggenmoos
„Liebet eure Feinde!“

Ein Christ schaut nicht nur auf sich selber, sondern richtet sein Leben immer auf seine Geschwister aus. Daran erinnerte der Papst in der Frühmesse in der Casa Santa Marta. „Ihr aber sollt eure Feinde lieben und sollt Gutes tun und leihen, auch wo ihr nichts dafür erhoffen könnt“, heißt es im Tagesevangelium. Franziskus: „Da mag der eine sagen, Pater, ich kann das nicht! – …More
„Liebet eure Feinde!“

Ein Christ schaut nicht nur auf sich selber, sondern richtet sein Leben immer auf seine Geschwister aus. Daran erinnerte der Papst in der Frühmesse in der Casa Santa Marta. „Ihr aber sollt eure Feinde lieben und sollt Gutes tun und leihen, auch wo ihr nichts dafür erhoffen könnt“, heißt es im Tagesevangelium. Franziskus: „Da mag der eine sagen, Pater, ich kann das nicht! – Wenn du dich nicht dazu in der Lage fühlst, dann ist das dein Problem, doch der christliche Weg sieht das nun einmal vor. Das ist der Weg, den uns Jesus vorgelebt hat. Was kann ich mir davon hoffen? Nun, folgt dem Weg Jesu, der die Barmherzigkeit ist, seid selber barmherzig wie euer Vater es ist.
Guggenmoos
„Schimpfen ist unchristlich“

Schimpfen und Beleidigen sind keine christlichen Verhaltensweisen. Das hat Papst Franziskus beim Angelus-Gebet betont. Ausgehend vom Matthäusevangelium gab der Papst eine Lektion darüber, wie Konflikte am besten zu lösen seien. Wenn ein Christ sich gegenüber einem anderen schuldig macht, gelte es dem Beispiel Jesu zu folgen: „Jesus lehrt uns, dass ich Barmherzigkeit …More
„Schimpfen ist unchristlich“

Schimpfen und Beleidigen sind keine christlichen Verhaltensweisen. Das hat Papst Franziskus beim Angelus-Gebet betont. Ausgehend vom Matthäusevangelium gab der Papst eine Lektion darüber, wie Konflikte am besten zu lösen seien. Wenn ein Christ sich gegenüber einem anderen schuldig macht, gelte es dem Beispiel Jesu zu folgen: „Jesus lehrt uns, dass ich Barmherzigkeit gegenüber meinem Bruder walten lassen soll und vor allem persönlich mit ihm sprechen, ihm erklären soll, dass nicht gut war, was er sagte oder tat.
Guggenmoos
Predigt von Papst Franziskus

Ohne das Kreuz lässt sich Jesus nicht verstehen: Das sagte Papst Franziskus an diesem Freitag in seiner Frühmesse im Vatikan. Ohne Kreuz und Leiden könne man Jesus „nur als großen Propheten einstufen, der Gutes tat und ein Heiliger war“. Doch am Kreuz habe sich Jesus als Retter und Messias offenbart. Christsein sei „keine Belohnung“, sondern ein „spiritueller Weg“, …More
Predigt von Papst Franziskus

Ohne das Kreuz lässt sich Jesus nicht verstehen: Das sagte Papst Franziskus an diesem Freitag in seiner Frühmesse im Vatikan. Ohne Kreuz und Leiden könne man Jesus „nur als großen Propheten einstufen, der Gutes tat und ein Heiliger war“. Doch am Kreuz habe sich Jesus als Retter und Messias offenbart. Christsein sei „keine Belohnung“, sondern ein „spiritueller Weg“, ein Mitgehen des Kreuzwegs.
Guggenmoos
"Viele Äste"

Die katholische Fokolar-Bewegung zeigt, wieviel Gutes sich durch Kreativität und Engagement bewirken lässt. Das sagte der Papst am Freitag zur wiedergewählten Leiterin der Bewegung, Maria Voce, und weiteren Mitgliedern der Bewegung. Franziskus lobte, dass „viele Äste“ der Fokolar-Bewegung mittlerweile „sogar in andere Religionsgemeinschaften hinüberreichen“. Die Bewegung zählt …More
"Viele Äste"

Die katholische Fokolar-Bewegung zeigt, wieviel Gutes sich durch Kreativität und Engagement bewirken lässt. Das sagte der Papst am Freitag zur wiedergewählten Leiterin der Bewegung, Maria Voce, und weiteren Mitgliedern der Bewegung. Franziskus lobte, dass „viele Äste“ der Fokolar-Bewegung mittlerweile „sogar in andere Religionsgemeinschaften hinüberreichen“. Die Bewegung zählt weltweit rund 140.000 offizielle Mitglieder in 182 Ländern; etwa zwei Millionen Menschen stehen mit ihr in lockerem Kontakt oder unterstützen einzelne Projekte.
Guggenmoos
Franziskus: „Eitelkeit ist eine schwere spirituelle Krankheit

Papst Franziskus hat vor der Zurschaustellung von Gebet und guten Werken gewarnt. Eitelkeit sei eine Versuchung, die auch Christen heimsuche, sagte der Papst bei der Morgenmesse von diesem Donnerstag in der Casa Santa Marta. Jesus habe ein solches Verhalten wiederholt kritisiert, etwa mit Hinweis auf die Schriftgelehrten, die sich „…More
Franziskus: „Eitelkeit ist eine schwere spirituelle Krankheit

Papst Franziskus hat vor der Zurschaustellung von Gebet und guten Werken gewarnt. Eitelkeit sei eine Versuchung, die auch Christen heimsuche, sagte der Papst bei der Morgenmesse von diesem Donnerstag in der Casa Santa Marta. Jesus habe ein solches Verhalten wiederholt kritisiert, etwa mit Hinweis auf die Schriftgelehrten, die sich „in luxuriösen Gewändern“ und „wie Prinzen auf den Plätzen sehen ließen“. Betende habe der Herr gewarnt: „Bitte lass dich nicht blicken, bete nicht, damit sie dich sehen; bete versteckt, geh in dein Zimmer“. Dasselbe gelte für Werke der Nächstenliebe. „Der Eitle sagt: ,Sieh her, ich gebe diesen Scheck für die Werke der Kirche', und zeigt den Scheck. Auf der anderen Seite ...
Guggenmoos
Guggenmoos
Guggenmoos
Info:40.000 alte Menschen treffen Papst

Großtreffen am 28. September auf dem Petersplatz - Musikalische Eröffnung gestaltet der blinde italienische Sänger Andrea Boccelli
Guggenmoos
Die Persönlichkeit des Heiligen Vaters, seine Option für die Armen und seine wertvollen Predigtimpulse finden Anklang in den Medien. Viele Menschen finden dadurch wieder einen Zugang zur Kirche! Dafür dürfen wir dankbar sein.
'Ich merke, der Papst trifft das Herz der Menschen'
Guggenmoos
Die Einfachheit des christlichen Lebens
Die beiden Bedingungen für die Nachfolge Jesu: das Wort Gottes hören und danach handeln, ohne es kompliziert zu machen.
Aus dem Vatikan
Guggenmoos
Papst trifft albanische Waisenkinder und Pfleger
Aus dem Vatikan (Videobeitrag)

Zum Abschluss seiner Albanienreise besuchte Papst Franziskus eine Sozialeinrichtung am Stadtrand von Tirana, das „Bethanien-Zentrum“. „An Orten wie diesem werden wir alle im Glauben gestärkt, wird uns allen geholfen zu glauben, denn wir sehen, wie der Glaube zu konkreter Liebe wird“, sagte Franziskus in den Haus. …More
Papst trifft albanische Waisenkinder und Pfleger
Aus dem Vatikan (Videobeitrag)

Zum Abschluss seiner Albanienreise besuchte Papst Franziskus eine Sozialeinrichtung am Stadtrand von Tirana, das „Bethanien-Zentrum“. „An Orten wie diesem werden wir alle im Glauben gestärkt, wird uns allen geholfen zu glauben, denn wir sehen, wie der Glaube zu konkreter Liebe wird“, sagte Franziskus in den Haus. In seiner Ansprache lobte er weiter die Stärke der Güte, die zu den wichtigsten Werten zähle: Sie schenke ein ruhiges Gewissen und helfe vor allem dabei, auf Vergeltung zu verzichten.
Guggenmoos
Stirn an Stirn mit Opfer der Religionsverfolgung
Aus dem Vatikan (Videobeitrag)

Emotionale Momente, innige Umarmungen mit einem Opfer der Religionsverfolgung und viel Applaus. Der vorletzte Programmpunkt von Papst Franziskus auf seiner eintägigen Albanien-Reise war eine emotionale Vesperfeier mit Priestern, Ordensleuten, Seminaristen und Laienbewegungen in der Kathedrale „San Paolo“ von Tirana.…More
Stirn an Stirn mit Opfer der Religionsverfolgung
Aus dem Vatikan (Videobeitrag)

Emotionale Momente, innige Umarmungen mit einem Opfer der Religionsverfolgung und viel Applaus. Der vorletzte Programmpunkt von Papst Franziskus auf seiner eintägigen Albanien-Reise war eine emotionale Vesperfeier mit Priestern, Ordensleuten, Seminaristen und Laienbewegungen in der Kathedrale „San Paolo“ von Tirana. In seiner freien Rede erwähnte Franziskus das viele Leid während der Diktatur, das nicht nur die Christen und die religiösen Gemeinschaften in Albanien ertragen mussten und wie sehr sie für ihre religiöse Freiheit kämpfen mussten – vor allem die Ordensleute, die heute noch die Narben dieser Diktatur mit sich tragen.
Guggenmoos
Papst Franziskus: Es ist ein Sakrileg im Namen von Gott zu töten(Video)
Aus dem Vatikan

„Im Namen Gottes zu töten, ist ein schweres Sakrileg! Niemand darf den Namen von Gott missbrauchen um Gewalt zu begehen! Die echte Religion ist eine Quelle des Friedens und nicht der Gewalt! Niemand darf den Namen Gottes gebrauchen, um Gewalt auszuüben!“ Das betonte Papst Franziskus während des interreligiös…More
Papst Franziskus: Es ist ein Sakrileg im Namen von Gott zu töten(Video)
Aus dem Vatikan

„Im Namen Gottes zu töten, ist ein schweres Sakrileg! Niemand darf den Namen von Gott missbrauchen um Gewalt zu begehen! Die echte Religion ist eine Quelle des Friedens und nicht der Gewalt! Niemand darf den Namen Gottes gebrauchen, um Gewalt auszuüben!“ Das betonte Papst Franziskus während des interreligiösen Treffen in der katholischen Universität von Tirana. Er traf Repräsentanten von fünf Glaubensgemeinschaften. Neben der katholischen, protestantischen und der orthodoxen Kirche waren der sunnitische Islam und der dem Sufitum nahestehende Bektashi-Orden vertreten, der in Albanien viele Anhänger hat. Religionsfreiheit, Brüderlichkeit und Gemeinwohl waren die Schlagwörter seiner Ansprache, ...
Guggenmoos
Papst feiert Messe in Tirana (Video)
Aus dem Vatikan
Das Gedenken an die Märtyrer des Kommunismus in Albanien stand im Mittelpunkt des Gottesdienstes, den Papst Franziskus am Sonntag in Tirana am Mutter-Teresa Platz gefeiert hat. Vor zehntausenden Gläubigen lobte er den Bekennermut der Glaubenszeugen und ermutigte zu missionarischem Geist. In seiner Predigt bezeichnet der Papst die Jahre des …More
Papst feiert Messe in Tirana (Video)
Aus dem Vatikan
Das Gedenken an die Märtyrer des Kommunismus in Albanien stand im Mittelpunkt des Gottesdienstes, den Papst Franziskus am Sonntag in Tirana am Mutter-Teresa Platz gefeiert hat. Vor zehntausenden Gläubigen lobte er den Bekennermut der Glaubenszeugen und ermutigte zu missionarischem Geist. In seiner Predigt bezeichnet der Papst die Jahre des kommunistischen Regimes als „Jahrzehnte entsetzlicher Leiden und härtester Verfolgungen gegen Katholiken, Orthodoxe und Muslime“. Besonders wandte er sich an die Jugendlichen. Wo Jugend ist, da sei Hoffnung, so der Papst. Ihr Zeugnis könne ein Vorbild für Europa sein.
Guggenmoos
RupertvonSalzburg
Predigt zum Sonntag, 21.9. 2014

stjosef.at/predigten/a-25sonntag_2014.htm
Guggenmoos
Jene, die die Türen öffnet

aus: L'Osservatore Romano, Wochenausgabe in deutscher Sprache, Nr. 22

Der Heilige Geist ist stets am Werk. Es ist dann dem Christen überlassen, ob er ihn annimmt oder nicht. Aber es gibt einen Unterschied, und man kann ihn sehen: Wenn man ihn voller Fügsamkeit annimmt, dann lebt man in der Freude und öffnet sich den anderen Menschen gegenüber.
Die verschlossene Verha…More
Jene, die die Türen öffnet

aus: L'Osservatore Romano, Wochenausgabe in deutscher Sprache, Nr. 22

Der Heilige Geist ist stets am Werk. Es ist dann dem Christen überlassen, ob er ihn annimmt oder nicht. Aber es gibt einen Unterschied, und man kann ihn sehen: Wenn man ihn voller Fügsamkeit annimmt, dann lebt man in der Freude und öffnet sich den anderen Menschen gegenüber.
Die verschlossene Verhaltensweise einer »Aristokratie des Verstandes« hingegen, die vorgibt, die Dinge Gottes einzig und allein mit dem Kopf zu verstehen, führt zu einer Abgrenzung von der Wirklichkeit der Kirche. Das führt so weit, dass man nicht mehr glaubt, nicht einmal angesichts eines Wunders. Das sind die beiden einander diametral entgegengesetzten Haltungen, über die Papst Franziskus im Verlauf der Frühmesse am Dienstag, 13. Mai, in der Kapelle des Hauses Santa Marta sprach.
Die Schriftlesungen (Apg 11,19-26 und Joh 10,22-30) zeigen, wie der Bischof von Rom erläuterte, »ein Diptychon: zwei Gruppen von Menschen«. In der Lesung aus der Apostelgeschichte begegne man in erster Linie denen, »die versprengt worden waren aufgrund der nach dem Martyrium des heiligen Stephanus ausgebrochenen Verfolgung«. »Sie sind versprengt worden«, aber »sie tragen den Samen des Evangeliums überall hin«, richten sich allerdings nur an die Juden. »Und dann geschah es auf ganz natürliche Art und Weise«, so fuhr der Papst fort, »dass einige von ihnen, Leute aus Zypern und Zyrene, als sie in Antiochia angekommen waren, damit anfingen, auch mit den Griechen zu reden und ihnen zu verkünden, dass Jesus der Herr ist«. Und »so öffneten sie allmählich auch den Griechen, den Heiden die Türen«. Als diese Nachricht der Gemeinde von Jerusalem zu Ohren kam, schickte sie Barnabas nach Antiochia, »um einen Inspektionsbesuch vorzunehmen« und persönlich festzustellen, was da vorgehe. Die Apostelgeschichte berichte, »dass sich alle sehr gefreut« hätten und dass »eine beträchtliche Menge von Menschen für den Herrn gewonnen wurde«.
Kurz gesagt, so der Papst, um das Evangelium zu verkünden, »haben diese Menschen keineswegs gesagt: gehen wir erst zu den Juden, und dann zu den Griechen, dann zu den Heiden und schließlich zu allen übrigen«, sondern »sie ließen sich vom Heiligen Geist tragen: sie waren dem Heiligen Geist gegenüber fügsam«. Auf diese Art »ergibt sich eines aus dem anderen«, und dann »noch etwas, und noch etwas anderes«, und so »endet es damit, dass sie die Türen für alle öffnen«. Auch »für die Heiden«, so präzisierte der Papst, »die ihrer Vorstellung nach unrein waren«. Diese Christen »öffneten die Türen für alle Menschen«, ohne irgendeinen Unterschied zu machen. Und das, so erläuterte der Papst, »ist die erste Gruppe von Menschen«, die in der Liturgie vorgestellt wird. Sie setze sich zusammen aus Menschen, die »dem Heiligen Geist gegenüber fügsam « seien, die »vorangehen, wie es Paulus getan hat«, mit einer »gewissen Natürlichkeit«. Denn, so bemerkte er, »manchmal drängt uns der Heilige Geist dazu, außergewöhnliche Dinge zu tun, so wie er Philippus drängte, hinzugehen und diesen hohen Herrn aus Äthiopien zu taufen« und »wie er Petrus dazu gedrängt hat, hinzugehen und Kornelius zu taufen«. Andere »Male trägt uns der Heilige Geist mit Sanftheit«. Daher bestehe die wahre Tugend darin, »sich vom Heiligen Geist tragen zu lassen: dem Heiligen Geist keinen Widerstand entgegensetzen, dem Heiligen Geist gegenüber fügsam sein«. Allerdings in der Gewissheit, dass »der Heilige Geist heute in der Kirche wirkt, dass er heute in unserem Leben wirkt«.
Vielleicht, so fuhr der Heilige Vater fort, »könnte jemand von euch zu mir sagen: Ich habe ihn noch niemals gesehen! Gib acht auf das, was geschieht, auf das, was dir in den Sinn kommt, was dein Herz dir sagt: wenn es gute Dinge sind, dann ist es der Geist, der dich dazu auffordert, diesen Weg einzuschlagen«. Aber natürlich »bedarf es dem Heiligen Geist gegenüber der Fügsamkeit«. Und dann die zweite Gruppe von Menschen aus dem »Diptychon« der Liturgie. Eine Gruppe, die sich, wie der Bischof von Rom erläuterte, »aus Intellektuellen« zusammensetze, »die sich Jesus im Tempel näherten: die Schriftgelehrten«. Es seien Männer, die »stets irgendein Problem wälzten, da sie nie zu einem Verstehen gelangten: sie kreisten um die stets gleichen Dinge, weil sie glaubten, dass die Religion eine Sache des Kopfes sei, des Gesetzes, Gebote aufstellen, Gebote erfüllen und nichts weiter«. Diese Menschen, so fuhr der Papst fort, »dachten nicht, dass es den Heiligen Geist gab«. Und daher – so stehe im Johannesevangelium – »näherten sie sich Jesus, umringten ihn und fragten: ›Wie lange noch willst du uns hinhalten? Wenn du der Messias bist, sag es uns offen!‹« Worauf »Jesus ihnen ganz natürlich antwortete: ›Ich habe es euch gesagt, ihr aber glaubt nicht. Die Werke, die ich im Namen meines Vaters vollbringe, legen Zeugnis für mich ab.‹« Als wolle er sagen: »Schaut euch die Wunderheilungen an, schaut die Dinge an, die ich vollbringe, hört auf die Worte, die ich sage!« Diese Männer hingegen hätten »nur auf das geschaut, was sie im Kopf hatten«. Und so »wälzten sie Argumentationen, wollten diskutieren«. Tatsächlich spielte sich für sie »alles im Kopf ab, ist alles Intellekt«.
Das Problem sei, so der Papst, dass »es in diesen Menschen kein Herz gibt, keine Liebe zur Schönheit, keine Harmonie. Das sind Leute, die nichts als Erläuterungen wollen.« Aber selbst wenn »du ihnen Erläuterungen gibst«, dann kommen sie, »da sie nicht überzeugt sind, gleich mit einer weiteren Frage zurück«. Auf diese Art »kreisen sie, kreisen sie, wie sie das ganze Leben lang um Jesus gekreist sind, bis zu dem Augenblick, in dem es ihnen gelang, ihn zu töten«. Es handle sich hier um Menschen, so fuhr er fort, die »ihr Herz dem Heiligen Geist nicht öffnen« und die »glauben, dass man die Dinge Gottes ausschließlich mit dem Kopf verstehen kann, mit den Ideen, mit den eigenen Vorstellungen: sie sind stolz, sie glauben, alles zu wissen, und das, was ihr Verstand nicht fassen kann, ist für sie nicht wahr«. Das gehe so weit, dass »du vor ihren Augen einen Toten auferwecken kannst, aber sie glauben trotzdem nicht!« Im Evangelium sei zu sehen, dass »Jesus weitergeht und sehr eindrückliche Worte sagt: Warum glaubt ihr nicht? Ihr glaubt nicht, weil ihr nicht zu meinen Schafen gehört! Ihr glaubt nicht, weil ihr nicht zum Volk Israel gehört, ihr habt das Volk verlassen.« Und er fährt fort: »Ihr haltet euch für rein, und könnt nicht so glauben!« Der Herr hebt ganz klar ihr Verhalten hervor, das »das Herz verschließt«: aus diesem Grund »haben sie das Volk verleugnet«. Jesus sagt zu ihnen: »Ihr seid wie eure Väter, die die Propheten getötet haben!«
Denn »wenn ein Prophet kam, der etwas sagte, das ihnen nicht gefiel, dann töteten sie ihn!« Der Papst machte darauf aufmerksam, dass das eigentliche Problem darin bestehe, dass »sich diese Leute vom Volk Gottes abgespalten hatten und daher nicht mehr glauben konnten«. In der Tat »ist der Glaube eine Gabe Gottes, aber der Glaube kommt dann, wenn du in seinem Volk bist; wenn du jetzt in der Kirche bist; wenn dir durch die Sakramente, durch die Brüder, durch die Gemeinde geholfen wird; wenn du glaubst, dass diese Kirche das Volk Gottes ist«. Dagegen »diese Leute hatten sich abgespalten, sie glaubten nicht an das Volk Gottes: sie glaubten nur an ihre eigenen Dinge und so hatten sie sich ein ganzes System von Geboten entworfen, die die Menschen verjagten und niemanden in die Kirche, in das Volk eintreten ließen«. Mit dieser Einstellung »war es ihnen unmöglich zu glauben«, und das sei die Sünde des »Widerstandes gegen den Heiligen Geist«.
Das, so wiederholte der Papst, sind »diese beiden Gruppen von Menschen«. Auf der einen Seite seien »die Menschen der Sanftmut: die sanften, demütigen, offenen und dem Heiligen Geist gegenüber fügsamen Menschen«. Auf der anderen Seite hingegen seien »stolze, hochfahrende, hochmütige, vom Volk abgetrennte Leute, eine Aristokratie des Verstandes, die die Türen verschlossen hat und dem Heiligen Geist Widerstand leistet«. Sie seien nicht »nur starrköpfig, sondern sehr viel mehr: sie haben ein hartes Herz.« Und das sei sogar »noch gefährlicher«. Jesus warne sie, indem er ihnen ausdrücklich sage: »Ihr habt ein hartes Herz«; und er sage dies »auch zu den Emmaus-Jüngern«.
Mit dem Blick auf diese beiden Gruppen, so schloss Papst Franziskus, »bitten wir den Herrn um die Gnade der Fügsamkeit dem Heiligen Geist gegenüber, um im Leben vorangehen zu können, um kreativ zu sein, um voller Freude zu sein«. Die Hartherzigen hingegen seien nicht voller Freude, sondern stets ernst. Und, so warnte der Papst, »wenn sehr viel Ernsthaftigkeit herrscht, dann ist der Geist Gottes abwesend«. Wir sollten also den Herrn »um die Gabe der Fügsamkeit« bitten und »um den Beistand des Heiligen Geistes, damit er uns helfe, uns gegen diesen anderen bösen Geist der Überheblichkeit, des Stolzes, des Hochmuts zu verteidigen, gegen diese Verschließung des Herzens gegenüber dem Heiligen Geist.«
Guggenmoos
Der Personalausweis des Christen
aus: L'Osservatore Romano, Wochenausgabe in deutscher Sprache, Nr. 25,2014
Die Seligpreisungen sind der »Personalausweis « des Christen. Deshalb lud Papst Franziskus in der Predigt vom 9. Juni in der Kapelle des Hauses Santa Marta ein, diesen Text aus dem Evangelium wieder einmal zur Hand zu nehmen und ihn wiederholt zu lesen, um bis ins Tiefste ein »Programm …More
Der Personalausweis des Christen
aus: L'Osservatore Romano, Wochenausgabe in deutscher Sprache, Nr. 25,2014
Die Seligpreisungen sind der »Personalausweis « des Christen. Deshalb lud Papst Franziskus in der Predigt vom 9. Juni in der Kapelle des Hauses Santa Marta ein, diesen Text aus dem Evangelium wieder einmal zur Hand zu nehmen und ihn wiederholt zu lesen, um bis ins Tiefste ein »Programm der Heiligkeit« leben zu können, das in Bezug auf die Mentalität der Welt gegen den Strom schwimmt.
Der Papst ging Punkt für Punkt den in der Liturgie verlesenen Text des Matthäusevangeliums (5,1-12) durch. Er fügte dabei die Seligpreisungen in den Kontext des täglichen Lebens ein. Jesus, so erklärte er, spricht »in aller Einfachheit«, er gibt eine Art Umschreibung, eine Art Kommentar zu den beiden Hauptgeboten: den Herrn und den Nächsten lieben«. »Wenn jemand von uns die Frage stellt: ›Wie wird man ein guter Christ?‹«, dann sei die Antwort einfach: man müsse das tun, was Jesus in den Seligpreisungen sage. Dies gehe gegenüber dem, »was üblich ist, was man in der Welt tut«, in eine vollkommen andere Richtung. Es gehe letztlich darum, dass der Herr »weiß, wo die Sünde und wo die Gnade ist, und er weiß sehr wohl, welche Wege dich zur Sünde führen und welche dich zur Gnade führen«. Das sei der Sinn seiner Worte: »Selig, die arm sind vor Gott« oder »Armut gegen Reichtum«.
»Der Reiche«, so erläuterte der Bischof von Rom, »fühlt sich mit seinen Reichtümern normalerweise sicher. Jesus selbst hat uns das im Gleichnis vom Kornspeicher gesagt«, wo er von dem seiner selbst sicheren Mann spreche, der in seiner Beschränktheit nicht daran denke, dass er noch am selben Tag sterben könne. Und der Papst fügte hinzu: »Reichtümer können dir nichts sichern. Noch mehr: Wenn das Herz reich ist, ist es so selbstzufrieden, dass es keinen Platz für das Wort Gottes gibt.« Deshalb sage Jesus: »Selig, die arm sind vor Gott, die ein armes Herz haben, damit der Herr eintreten kann.« Und weiter: »Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.«
Im Gegensatz dazu »sagt uns die Welt: Freude, Glück, Vergnügen, das ist das Schöne am Leben!« Und »wenn es Probleme der Krankheit, des Leids in der Familie gibt, dann ignorieren sie dies, schauen weg«. Denn »die Welt will nicht weinen: sie zieht es vor, die schmerzlichen Situationen zu ignorieren, sie zuzudecken«. Aber »nur derjenige, der die Dinge sieht, wie sie sind, und der in seinem Herzen weint, ist glücklich und wird getröstet werden«: mit dem Trost Jesu und nicht mit dem der Welt.
»Selig, die keine Gewalt anwenden«, so fuhr der Papst fort, ist eine starke Aussage, gerade »in dieser Welt, die von Anfang an eine Welt der Kriege ist; eine Welt, in der überall gestritten wird, wo überall Hass herrscht«. Und doch »sagt Jesus: keinen Krieg, keinen Hass! Friede, Sanftmut! « Der eine oder andere könnte dagegen einwenden: »Wenn ich im Leben so sanftmütig bin, dann wird man mich für einen Dummkopf halten «. Vielleicht treffe das zu, so der Papst, dennoch sollten wir ruhig zulassen, dass die anderen »das denken: aber du bist sanftmütig, denn dank dieser Sanftmut wirst du das Land erben!«
»Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit « sei eine weitere großartige Aussage Jesu, die sich an jene richte, die »für die Gerechtigkeit kämpfen, damit auf der Welt Gerechtigkeit herrsche«. Die Wirklichkeit zeige uns, so bemerkte der Bischof von Rom, wie »leicht« es sei, »Teil jener Cliquen der Bestechung zu werden«, Teil »dieser alltäglichen Politik des do ut des« zu werden, wo »alles ein Geschäft ist«. Und, so fügte er hinzu, »wie viele Menschen leiden aufgrund dieser Ungerechtigkeiten!« Gerade angesichts dieser Dinge »sagt Jesus: Selig, die gegen diese Ungerechtigkeiten kämpfen«. »Wir sehen also«, präzisierte der Papst, »dass das eine gegen den Strom schwimmende Lehre ist« im Vergleich zu »dem, was die Welt uns sagt«.
Und weiter: »Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.« Es handle sich dabei, so erläuterte er, um »jene Menschen, die vergeben, weil sie die Irrtümer der anderen verstehen «. Jesus »sagt nicht: Selig, die Rache üben, die sich rächen«, oder die sagten »Auge um Auge, Zahn um Zahn«, sondern er nenne die selig, »die vergeben, die Barmherzigen«. Und man müsse ja auch immer daran denken, so erinnerte er, dass »wir alle ein Heer von Menschen sind, denen vergeben wurde! Uns allen ist vergeben worden! Und deshalb ist der selig, der diesen Weg der Vergebung geht.«
»Selig, die ein reines Herz haben« sei nun ein Satz Jesu, der sich auf die beziehe, die »ein einfaches, reines Herz haben, das nicht schmutzig ist: ein Herz, das mit dieser so wunderschönen Reinheit zu lieben versteht«. Sodann erinnere »selig, die Frieden stiften« an die unzähligen Situationen des Kriegs, die sich wiederholten. Bei uns, so gab der Papst zu, »ist es sehr verbreitet, Kriege anzuzetteln oder zumindest Missverständnisse zu verursachen«. Das geschehe, »wenn ich von diesem etwas höre und zu einem anderen gehe und es erzähle; und wenn ich auch noch eine zweite, etwas erweiterte Auflage davon mache und diese berichte«. Kurz, es sei »die Welt des Tratsches«, der erzeugt werde von Leuten, die tratschen, die keinen Frieden stiften«, die Gegner des Friedens und mit Sicherheit nicht selig seien.
Schließlich erinnere Jesus, indem er die für selig erkläre, »die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden«, daran, »wie viele Menschen verfolgt werden« und »einfach dafür verfolgt wurden, dass sie für die Gerechtigkeit gekämpft hatten«.
Das also, erläuterte der Papst, »ist das Lebensprogramm, das Jesus uns anbietet«. Ein Programm, das gleichzeitig »sehr einfach und sehr schwer« sei. »Und sollten wir noch etwas mehr wollen«, so bekräftigte er, »dann gibt uns Jesus noch weitere Hinweise«, vor allem »jenes Protokoll, nach dem wir gerichtet werden, das im 25. Kapitel des Matthäusevangeliums steht: ›Ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war krank, und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis, und ihr seid zu mir gekommen.‹«
Das sei der Weg, um »das christliche Leben auf dem Niveau der Heiligkeit zu führen«. Im Übrigen, fügte Franziskus hinzu, »haben die Heiligen nichts anderes getan«, als die Seligpreisungen und jenes »Protokoll des Jüngsten Gerichts« zu leben. Das seien »wenige Worte, einfache Worte, aber praktisch für alle, denn das Christentum ist eine praktische Religion«, die praktiziert, getan und nicht nur gedacht werden muss.
Und praktisch ist auch der abschließende Vorschlag von Papst Franziskus: »Wenn ihr heute zuhause etwas Zeit habt, dann schlagt das Matthäusevangelium, Kapitel 5, auf: ganz am Anfang stehen diese Seligpreisungen«. Und im »Kapitel 25 stehen dann die anderen« Worte Jesu. »Es wird euch gut tun«, so mahnte er, »dies ein-, zwei-, dreimal zu lesen: es ist das Programm für die Heiligkeit.«
10 more comments from Guggenmoos
Guggenmoos
Das Evangelium in der Jackentasche

aus: L'Osservatore Romano, Wochenausgabe in deutscher Sprache, Nr. 37, September2014

»Jesus ist im Wort Gottes gegenwärtig und spricht zu uns.« Aus diesem Grund »ist das Wort Gottes etwas anderes als selbst das allerhöchste Wort des Menschen«. Und wir müssen uns ihm nähern »mit einem offenen Herzen im Geist der Seligpreisungen und voller Demut«. Deshalb …More
Das Evangelium in der Jackentasche

aus: L'Osservatore Romano, Wochenausgabe in deutscher Sprache, Nr. 37, September2014

»Jesus ist im Wort Gottes gegenwärtig und spricht zu uns.« Aus diesem Grund »ist das Wort Gottes etwas anderes als selbst das allerhöchste Wort des Menschen«. Und wir müssen uns ihm nähern »mit einem offenen Herzen im Geist der Seligpreisungen und voller Demut«. Deshalb regte Papst Franziskus die Gläubigen erneut an, stets eine kleine Taschenausgabe des Evangeliums bei sich zu tragen, um es zu lesen, wann immer dies möglich sei, und dadurch Jesus »zu finden «. Dies betonte er in der heiligen Messe, die er am Montag, 1. September, in der Kapelle des Hauses Santa Marta feierte. Nach der Pause in den Monaten Juli und August nahm der Heilige Vater die Morgenmessen wieder auf, an denen Gruppen von Gläubigen teilnehmen können. Er dachte in seiner Predigt über das in der Liturgie verkündete Wort Gottes aus dem ersten Brief des heiligen Paulus an die Korinther (2,1-5) und aus dem Lukasevangelium (4,16-30) nach.
Der heilige Paulus erinnere »die Korinther daran, wie seine Botschaft gelautet hatte, wie seine Verkündigung des Evangeliums erfolgt war«, und erkläre: »Meine Botschaft und Verkündigung war nicht Überredung durch gewandte und kluge Worte, sondern war mit dem Erweis von Geist und Kraft verbunden.« Paulus, so fügte der Papst hinzu, sage weiter, dass er nicht gekommen sei, um seine Zuhörer »mit gewandten und klugen Worten« zu überzeugen. Der Apostel habe vielmehr »eine andere Weise, einen anderen Stil« gewählt, und zwar den »Erweis von Geist und Kraft«. Damit sich – das sind Worte des Paulus – »euer Glaube nicht auf Menschenweisheit stützte, sondern auf die Kraft Gottes«.
Im Grunde, so fuhr der Papst fort, erinnere der Apostel daran, dass »das Wort Gottes etwas anderes ist, etwas, das nicht dasselbe ist wie die menschlichen Worte, wie ein weises Wort, ein wissenschaftliches Wort, ein philosophisches Wort«. In der Tat sei das Wort Gottes »etwas völlig anderes, es wird auf eine andere Weise verkündet«: es sei »anders«, weil »Gott es ist, der spricht«.
Das bestätige auch Lukas in seinem Evangelium an der Stelle, wo Jesus in der Synagoge von Nazaret das Wort ergreife, in Nazaret, wo er aufgewachsen war und wo ihn alle »von Kindesbeinen an kannten«. In diesem Kontext, so erläuterte der Papst, »begann er zu sprechen, und die Menschen hörten ihn« und kommentierten: »Aber wie interessant!« Dann »legten sie Zeugnis ab: Sie staunten über die Worte, die er sagte.« Und zueinander hätten sie gesagt: »Aber schaut ihn euch an! Wie tüchtig ist doch dieser Junge, den wir alle kennen, wie tüchtig er doch geworden ist! Aber wo mag er nur studiert haben?« Aber der Papst machte darauf aufmerksam, dass Jesus »ihnen Einhalt gebietet« und zu ihnen sage: »Amen, das sage ich euch: Kein Prophet wird in seiner Heimat anerkannt.« Seinen Zuhörern in der Synagoge sei es also »anfangs schön vorgekommen« und sie hätten »diesen Konversationsstil und die einladende Art akzeptiert«. Aber »als Jesus begann, das Wort Gottes auszulegen, wurden sie wütend und wollten ihn töten«. So »wechselten sie von einer Seite auf die andere, denn das Wort Gottes ist etwas völlig anderes als das Wort des Menschen, selbst als das höchste Wort des Menschen, das allerphilosophischste Wort des Menschen«.
Franziskus fragte sich: »Wie also ist das Wort Gottes?« Der Hebräerbrief, so bekräftigte er, »beginnt mit den Worten, die uns Gott einst gesagt hat und die er einst zu den Vätern sprach durch die Propheten. In dieser Endzeit aber hat er zu uns gesprochen durch den Sohn.« Das bedeute, dass »das Wort Gottes Jesus ist, Jesus selbst«. Das sei es, was Paulus predige, wenn er sage: »Als ich zu euch kam, Brüder, kam ich nicht, um glänzende Reden oder gelehrte Weisheit vorzutragen. Denn ich hatte mich entschlossen, bei euch nichts zu wissen außer Jesus Christus, und zwar als den Gekreuzigten.« Das sei »das Wort Gottes, das einzige Wort Gottes«, erläuterte der Papst. Und »Jesus Christus ist ein Grund zum Ärgernis: das Kreuz Christi erregt Ärgernis. Und das ist die Stärke von Gottes Wort: Jesus Christus, der Herr.«
So sei es dem Papst zufolge wichtig, dass wir uns fragen: »Wie sollen wir das Wort Gottes empfangen? « Die Antwort sei eindeutig: »So, wie man Jesus Christus empfängt. Die Kirche sagt uns, dass Jesus in der Schrift, in seinem Wort gegenwärtig ist.« Er fügte hinzu: Aus diesem Grund »empfehle ich so häufig, stets eine kleine Ausgabe des Evangeliums bei sich zu tragen« – vor allem »kostet es wenig«, es zu erwerben, so fügte er lächelnd hinzu –, um es »in der Tasche, in der Jackentasche zu haben und im Lauf des Tages einen Abschnitt aus dem Evangelium zu lesen«. Das sei ein praktischer Rat, so sagte er, der weniger dazu diene, etwas »zu lernen«, sondern vor allem dazu, »Jesus zu finden, weil Jesus gerade in seinem Wort, in seinem Evangelium gegenwärtig ist«. Auf diese Weise, so betonte er, »finde ich jedes Mal, wenn ich das Evangelium lese, Jesus«.
Und was sei die richtige Haltung, um dieses Wort zu empfangen? »Man soll es so empfangen«, bekräftigte der Bischof von Rom, »wie man Jesus empfängt, das heißt mit einem offenen Herzen, mit demütigem Herzen, im Geist der Seligpreisungen. Denn Jesus ist genau so gekommen, in Demut: er kam in Armut, er kam mit der Salbung des Heiligen Geistes.« So habe »er selbst seine Worte in der Synagoge von Nazaret« mit den folgenden Worten begonnen: »Der Geist des Herrn ruht auf mir, denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe.« Kurz, »er ist Kraft, er ist Wort Gottes, weil er vom Heiligen Geist gesalbt worden ist«. Auf dieselbe Weise, so empfahl Franziskus, »müssen auch wir, wenn wir das Wort Gottes hören und empfangen wollen, zum Heiligen Geist beten und ihn um die Salbung des Herzens bitten, die die Salbung der Seligpreisungen ist«. Wir sollen also »ein Herz haben, das so ist, wie das Herz der Seligpreisungen«.
Wenn »Jesus im Wort Gottes gegenwärtig ist« und »im Wort Gottes zu uns spricht, dann wird es uns heute im Lauf des Tages gut tun«, so empfahl der Papst, »uns zu fragen: Wie empfange ich das Wort Gottes?« Eine wesentliche Frage, so schloss Papst Franziskus, indem er den Rat wiederholte, stets eine Ausgabe des Evangeliums bei sich zu tragen, um täglich darin einen Abschnitt zu lesen
Guggenmoos
Guggenmoos
Guggenmoos
Guggenmoos
Guggenmoos
Guggenmoos
Guggenmoos
Guggenmoos
Danke hiti! Sic est! Weitere gute Ansprachen des Heiligen Vaters voll des Heiligen Geistes:
Das Wiegenlied Gottes (27. Juni 2014)

Niemand darf richten (23. Juni 2014)

In einem sanften, leisen Säuseln (13. Juni 2014)
hiti
Liebe Freunde!

"Der Heilige Geist verleiht dem Christen seine »Identität«. Denn – so sagte Papst Franziskus in seiner Predigt am Dienstag, 2. September, in Santa Marta – »du kannst fünf Doktortitel in Theologie besitzen und doch nicht den Geist Gottes haben«. Und »du magst vielleicht ein großer Theologe sein, aber du bist kein Christ«, und zwar gerade deshalb, »weil du den Geist Gottes nicht …More
Liebe Freunde!

"Der Heilige Geist verleiht dem Christen seine »Identität«. Denn – so sagte Papst Franziskus in seiner Predigt am Dienstag, 2. September, in Santa Marta – »du kannst fünf Doktortitel in Theologie besitzen und doch nicht den Geist Gottes haben«. Und »du magst vielleicht ein großer Theologe sein, aber du bist kein Christ«, und zwar gerade deshalb, »weil du den Geist Gottes nicht hast«."

Damit hat er Recht!
Denn so mancher Dogmatiker kennt die Hl. Schrift wie seine Westentasche und doch kann sein Herz weg von Gott sein! Es ist gerade so dass hier eine große Gefahr ins Spiel kommt nämlich die des Hochmutes und wo der Gelehrte dann gerne auf andere Unwissende herabschaut statt sein Wissen dazu zu benutzen, NÄHER ZU GOTT zu kommen, denn darauf kommt es an!
DAS HERZ MUSS BEI GOTT SEIN.
Wir müssen nach Vollkommenheit streben und das ist die Summe aller Tugenden vor allem die Liebe zu Gott und zum Nächsten, keine Abneigung darf in uns sein, kein Hass, keine Feindschaft. kein Hochmut, wir sollen klein sein, demütig und besonnen.
Dazu die guten Werke, Starkmut und Opfergeist...
Sich Christ nennen, ist einfach.
Richtig Christus nachfolgen ist sehr schwierig!


fg
Hiti (www.gottliebtuns.com)
Guggenmoos
Das Evangelium in der Jackentasche

aus: L'Osservatore Romano, Wochenausgabe in deutscher Sprache, Nr. 37, 12. September 2014

»Jesus ist im Wort Gottes gegenwärtig und spricht zu uns.« Aus diesem Grund »ist das Wort Gottes etwas anderes als selbst das allerhöchste Wort des Menschen«. Und wir müssen uns ihm nähern »mit einem offenen Herzen im Geist der Seligpreisungen und voller Demut«. Deshalb …More
Das Evangelium in der Jackentasche

aus: L'Osservatore Romano, Wochenausgabe in deutscher Sprache, Nr. 37, 12. September 2014

»Jesus ist im Wort Gottes gegenwärtig und spricht zu uns.« Aus diesem Grund »ist das Wort Gottes etwas anderes als selbst das allerhöchste Wort des Menschen«. Und wir müssen uns ihm nähern »mit einem offenen Herzen im Geist der Seligpreisungen und voller Demut«. Deshalb regte Papst Franziskus die Gläubigen erneut an, stets eine kleine Taschenausgabe des Evangeliums bei sich zu tragen, um es zu lesen, wann immer dies möglich sei, und dadurch Jesus »zu finden «. Dies betonte er in der heiligen Messe, die er am Montag, 1. September, in der Kapelle des Hauses Santa Marta feierte. Nach der Pause in den Monaten Juli und August nahm der Heilige Vater die Morgenmessen wieder auf, an denen Gruppen von Gläubigen teilnehmen können. Er dachte in seiner Predigt über das in der Liturgie verkündete Wort Gottes aus dem ersten Brief des heiligen Paulus an die Korinther (2,1-5) und aus dem Lukasevangelium (4,16-30) nach.
Der heilige Paulus erinnere »die Korinther daran, wie seine Botschaft gelautet hatte, wie seine Verkündigung des Evangeliums erfolgt war«, und erkläre: »Meine Botschaft und Verkündigung war nicht Überredung durch gewandte und kluge Worte, sondern war mit dem Erweis von Geist und Kraft verbunden.« Paulus, so fügte der Papst hinzu, sage weiter, dass er nicht gekommen sei, um seine Zuhörer »mit gewandten und klugen Worten« zu überzeugen. Der Apostel habe vielmehr »eine andere Weise, einen anderen Stil« gewählt, und zwar den »Erweis von Geist und Kraft«. Damit sich – das sind Worte des Paulus – »euer Glaube nicht auf Menschenweisheit stützte, sondern auf die Kraft Gottes«.
Im Grunde, so fuhr der Papst fort, erinnere der Apostel daran, dass »das Wort Gottes etwas anderes ist, etwas, das nicht dasselbe ist wie die menschlichen Worte, wie ein weises Wort, ein wissenschaftliches Wort, ein philosophisches Wort«. In der Tat sei das Wort Gottes »etwas völlig anderes, es wird auf eine andere Weise verkündet«: es sei »anders«, weil »Gott es ist, der spricht«.
Das bestätige auch Lukas in seinem Evangelium an der Stelle, wo Jesus in der Synagoge von Nazaret das Wort ergreife, in Nazaret, wo er aufgewachsen war und wo ihn alle »von Kindesbeinen an kannten«. In diesem Kontext, so erläuterte der Papst, »begann er zu sprechen, und die Menschen hörten ihn« und kommentierten: »Aber wie interessant!« Dann »legten sie Zeugnis ab: Sie staunten über die Worte, die er sagte.« Und zueinander hätten sie gesagt: »Aber schaut ihn euch an! Wie tüchtig ist doch dieser Junge, den wir alle kennen, wie tüchtig er doch geworden ist! Aber wo mag er nur studiert haben?« Aber der Papst machte darauf aufmerksam, dass Jesus »ihnen Einhalt gebietet« und zu ihnen sage: »Amen, das sage ich euch: Kein Prophet wird in seiner Heimat anerkannt.« Seinen Zuhörern in der Synagoge sei es also »anfangs schön vorgekommen« und sie hätten »diesen Konversationsstil und die einladende Art akzeptiert«. Aber »als Jesus begann, das Wort Gottes auszulegen, wurden sie wütend und wollten ihn töten«. So »wechselten sie von einer Seite auf die andere, denn das Wort Gottes ist etwas völlig anderes als das Wort des Menschen, selbst als das höchste Wort des Menschen, das allerphilosophischste Wort des Menschen«.
Franziskus fragte sich: »Wie also ist das Wort Gottes?« Der Hebräerbrief, so bekräftigte er, »beginnt mit den Worten, die uns Gott einst gesagt hat und die er einst zu den Vätern sprach durch die Propheten. In dieser Endzeit aber hat er zu uns gesprochen durch den Sohn.« Das bedeute, dass »das Wort Gottes Jesus ist, Jesus selbst«. Das sei es, was Paulus predige, wenn er sage: »Als ich zu euch kam, Brüder, kam ich nicht, um glänzende Reden oder gelehrte Weisheit vorzutragen. Denn ich hatte mich entschlossen, bei euch nichts zu wissen außer Jesus Christus, und zwar als den Gekreuzigten.« Das sei »das Wort Gottes, das einzige Wort Gottes«, erläuterte der Papst. Und »Jesus Christus ist ein Grund zum Ärgernis: das Kreuz Christi erregt Ärgernis. Und das ist die Stärke von Gottes Wort: Jesus Christus, der Herr.«
So sei es dem Papst zufolge wichtig, dass wir uns fragen: »Wie sollen wir das Wort Gottes empfangen? « Die Antwort sei eindeutig: »So, wie man Jesus Christus empfängt. Die Kirche sagt uns, dass Jesus in der Schrift, in seinem Wort gegenwärtig ist.« Er fügte hinzu: Aus diesem Grund »empfehle ich so häufig, stets eine kleine Ausgabe des Evangeliums bei sich zu tragen« – vor allem »kostet es wenig«, es zu erwerben, so fügte er lächelnd hinzu –, um es »in der Tasche, in der Jackentasche zu haben und im Lauf des Tages einen Abschnitt aus dem Evangelium zu lesen«. Das sei ein praktischer Rat, so sagte er, der weniger dazu diene, etwas »zu lernen«, sondern vor allem dazu, »Jesus zu finden, weil Jesus gerade in seinem Wort, in seinem Evangelium gegenwärtig ist«. Auf diese Weise, so betonte er, »finde ich jedes Mal, wenn ich das Evangelium lese, Jesus«.
Und was sei die richtige Haltung, um dieses Wort zu empfangen? »Man soll es so empfangen«, bekräftigte der Bischof von Rom, »wie man Jesus empfängt, das heißt mit einem offenen Herzen, mit demütigem Herzen, im Geist der Seligpreisungen. Denn Jesus ist genau so gekommen, in Demut: er kam in Armut, er kam mit der Salbung des Heiligen Geistes.« So habe »er selbst seine Worte in der Synagoge von Nazaret« mit den folgenden Worten begonnen: »Der Geist des Herrn ruht auf mir, denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe.« Kurz, »er ist Kraft, er ist Wort Gottes, weil er vom Heiligen Geist gesalbt worden ist«. Auf dieselbe Weise, so empfahl Franziskus, »müssen auch wir, wenn wir das Wort Gottes hören und empfangen wollen, zum Heiligen Geist beten und ihn um die Salbung des Herzens bitten, die die Salbung der Seligpreisungen ist«. Wir sollen also »ein Herz haben, das so ist, wie das Herz der Seligpreisungen«.
Wenn »Jesus im Wort Gottes gegenwärtig ist« und »im Wort Gottes zu uns spricht, dann wird es uns heute im Lauf des Tages gut tun«, so empfahl der Papst, »uns zu fragen: Wie empfange ich das Wort Gottes?« Eine wesentliche Frage, so schloss Papst Franziskus, indem er den Rat wiederholte, stets eine Ausgabe des Evangeliums bei sich zu tragen, um täglich darin einen Abschnitt zu lesen.

Evangelium in der Jackentasche
Guggenmoos
Die alten Frauen und der Theologe

aus: L'Osservatore Romano, Wochenausgabe in deutscher Sprache, Nr. 37, 12. September 2014

Der Heilige Geist verleiht dem Christen seine »Identität«. Denn – so sagte Papst Franziskus in seiner Predigt am Dienstag, 2. September, in Santa Marta – »du kannst fünf Doktortitel in Theologie besitzen und doch nicht den Geist Gottes haben«. Und »du magst vielleicht …More
Die alten Frauen und der Theologe

aus: L'Osservatore Romano, Wochenausgabe in deutscher Sprache, Nr. 37, 12. September 2014

Der Heilige Geist verleiht dem Christen seine »Identität«. Denn – so sagte Papst Franziskus in seiner Predigt am Dienstag, 2. September, in Santa Marta – »du kannst fünf Doktortitel in Theologie besitzen und doch nicht den Geist Gottes haben«. Und »du magst vielleicht ein großer Theologe sein, aber du bist kein Christ«, und zwar gerade deshalb, »weil du den Geist Gottes nicht hast«.
»So finden wir unter unseren Gläubigen oftmals ganz einfache alte Frauen«, bemerkte er, »die vielleicht noch nicht einmal die Grundschule zu Ende gebracht haben, die dir die Dinge aber besser erklären können als ein Theologe, weil sie den Geist Christi haben.« Und er verwies auf das Beispiel des heiligen Paulus, der für seine höchst wirkungsvollen Predigten keine besonderen akademischen Titel besaß. Paulus habe keine Seminare in »menschlicher Weisheit« an der Lateran-Universität oder an der Gregoriana besucht, aber er habe gesprochen, wie es ihm der Geist Gottes eingab.
Der Papst unterstrich anschließend, dass in dem in der Liturgie verlesenen Abschnitt aus dem Lukasevangelium (4,31-37) »zwei Mal« das Wort »Vollmacht« vorkomme. Die Menschen seien »sehr betroffen« gewesen von der Lehre Jesu, »denn er redete mit (göttlicher) Vollmacht«. Und der Evangelist berichte dann noch einmal, am Ende des Abschnitts, dass »alle erstaunt und erschrocken waren und einer den anderen fragte: Was ist das für ein Wort? Mit Vollmacht und Kraft befiehlt er.« Kurzum, so fuhr er fort, »die Menschen waren betroffen. Denn wenn Jesus sprach, wenn er predigte, verfügte er über eine Vollmacht, die den anderen Predigern fehlte, die den Schriftgelehrten fehlte, denen also, die das Volk belehrten.«
Die Frage, die man sich stellen müsse, laute: »Aber worum handelt es sich bei dieser Vollmacht Jesu, dieser Neuheit, die die Menschen in Erstaunen versetzte? Diese von derjenigen der Schriftgelehrten so verschiedene Art, zu sprechen, zu lehren?« Und die Antwort hierauf sei entscheidend. »Diese Vollmacht«, so erläuterte der Papst, »besteht gerade in der einzigartigen und besonderen Identität Jesu.« In der Tat »war Jesus kein gewöhnlicher Prediger; Jesus war nicht etwa einer, der das Gesetz so auslegte wie alle anderen: er tat dies auf eine andere Art, auf eine neue Art, denn er verfügte über die Kraft des Heiligen Geistes«.
Papst Franziskus erinnerte daran, dass »wir gestern in der Liturgie jenen Abschnitt gelesen haben, in dem Jesus kommt, seine Synagoge besucht und jenes Wort aus dem Propheten Jesaja über sich selbst sagt: ›Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich das tue.‹« Das bestätige, dass »die Vollmacht, über die Jesus verfügt, gerade von dieser besonderen Salbung durch den Heiligen Geist kommt: Jesus ist der Gesalbte, der erste Gesalbte, der wahre Gesalbte«. Und »diese Salbung verleiht Jesus Vollmacht«.
»Die wahre Identität Jesu besteht darin, der Gesalbte zu sein«, betonte der Papst. Er sei »der gesalbte Sohn Gottes und dazu gesandt, das Heil zu bringen, die Freiheit zu bringen«. Also »ist das die Identität Jesu, und deshalb sagte das Volk: ›Dieser Mann hat eine besondere Vollmacht, die den Schriftgelehrten fehlt, die uns lehren.‹« Aber, so fügte der Papst hinzu, »einige nahmen Anstoß an dieser Art und Weise Jesu, an diesem Stil Jesu«. Daher bestehe »die Freiheit, die Identität Jesu gerade in der Salbung durch den Heiligen Geist«. Und wir, so ermahnte Franziskus, können uns fragen, worin unsere »Identität als Christen besteht«. Im ersten Korintherbrief (2,10-16) erkläre der heilige Paulus das folgendermaßen: »Von diesen Dingen reden wir mit Worten, die nicht von menschlicher Weisheit eingegeben sind.« Der Papst betonte nochmals, dass »die Predigt des Paulus« nicht der »menschlichen Weisheit« entstamme, denn seine Worte seien ihm »vom Heiligen Geist eingegeben worden«. In der Tat habe er »mit der Salbung des Heiligen Geistes gepredigt, wobei er die spirituellen Dinge des Geistes in spirituellen Begriffen ausgedrückt« habe.
Allerdings, so warnte Franziskus, wobei er sich der Formulierung des heiligen Paulus bediente, »kann der Mensch aus eigener Kraft die Dinge des Geistes Gottes nicht verstehen; allein kann der Mensch das nicht verstehen«. Daher »geben wir kein Zeugnis und haben wir keine Identität, solange wir Christen die Dinge des Heiligen Geistes nicht gut verstehen«. Und letztendlich schienen »diese Dinge des Geistes« bloße »Torheit« zu sein, weshalb Menschen ohne Identität »nicht dazu imstande sind, sie zu verstehen«.
Erneut auf den Brief des heiligen Paulus Bezug nehmend, sagte der Papst, dass »hingegen der vom Geist bewegte Mensch alles beurteilt: er ist frei, ohne seinerseits von irgend jemandem beurteilt werden zu können«. Denn, so fügte er hinzu, wobei er weiter die Worte des Apostels zitierte, »wer hat je das Denken des Herrn erkannt? Nun haben wir das Denken Christi, das heißt den Geist Christi.« Und in der Tat sei »das die Identität des Christen: Nicht den Geist der Welt haben, jene Art zu denken, jene Art, zu urteilen.« Letztendlich sei »es der Heilige Geist, der Vollmacht verleiht, der Identität verleiht: die Salbung durch den Heiligen Geist«. Aus diesem Grund, so der Papst, »liebte das Volk diese Prediger nicht, diese Schriftgelehrten, denn sie sprachen in Wirklichkeit über Theologie, aber sie erreichten das Herz nicht. Sie gaben keine Freiheit. Sie waren außerstande, dem Volk zu helfen, damit es seine eigene Identität finden konnte, denn sie waren nicht vom Heiligen Geist gesalbt.« Hingegen »entspringt die Vollmacht Jesu – und die Vollmacht des Christen – gerade dieser Fähigkeit, die Dinge des Geistes zu verstehen, die Sprache des Geistes zu sprechen; sie kommt von dieser Salbung durch den Heiligen Geist.«
Papst Franziskus schloss mit der Bitte an den Herrn, uns »die christliche Identität« zu schenken. »Jene, die du selbst hattest: gib uns deinen Geist. Schenke uns deine Art zu denken, zu empfinden, zu sprechen. Das heißt: Herr, gewähre uns die Salbung durch den Heiligen Geist.«
4 more comments from Guggenmoos
Guggenmoos
Papst Franziskus: Krieg zerstört den Menschen
Während in der Bundesrepublik Deutschland ein ehemaliger Pfarrer als Bundespräsident verbal aufrüstet, Mitglieder der Bundesregierung mehr internationale Verantwortung für Deutschland einfordern - dabei Beteiligung an Kriegen meinen - und der amerikanische Präsident eine neue Runde im »Krieg gegen den Terror« einläutet, redet der derzeitge Pontifex …More
Papst Franziskus: Krieg zerstört den Menschen
Während in der Bundesrepublik Deutschland ein ehemaliger Pfarrer als Bundespräsident verbal aufrüstet, Mitglieder der Bundesregierung mehr internationale Verantwortung für Deutschland einfordern - dabei Beteiligung an Kriegen meinen - und der amerikanische Präsident eine neue Runde im »Krieg gegen den Terror« einläutet, redet der derzeitge Pontifex Maximus der römisch katholischen Kirche Klartext. Ich hätte nie gedacht, dass mir in meinem Leben ein Papst immer wieder derartig aus dem Herzen sprechen könnte (Siehe auch den Beitrag zum Jahreswechsel 2013/2014).

Vielleicht ist Franziskus ja der Fels, an dem die katholischen Christen in Deutschland, in Europa und weltweit sich aufrichten, um gesellschaftlich mitzumischen gegen Aufrüstung, Krieg und soziale Ungleichheit. Um zusammen mit anderen Menschen - unabhängig davon, ob gläubig, andersgläubig oder ungläubig - diese Welt ein Stück friedlicher und menschlicher zu gestalten.