die-tagespost.de

Der Abgesang der „modernen“ Theologie

Wenn der Priester das Messopfer darbringt, dann handelt er nicht „privat“ sondern immer in persona Christi capitis und damit im Namen des ganzen …
Theresia Katharina
Beten wir für die Bekehrung Deutschlands!! Sr. Lucia von Fatima: Deutschland wird sich bekehren
Adamantius
Und für wen das zu schwer zu verstehen ist, der braucht eigentlich nur die Augen aufzumachen und zu sehen, dass der Novus-Ordo (und seine Afterhierarchie) falsch und abscheulich ist; eine ganz andere Religion. @Cavendish @Moselanus
Cavendish
@Adamantius, ich stehe vollkommen hinter dem Inhalt des "Die Tagespost"-Artikels.
Adamantius
Ein Mara......
Mir vsjem
"..Wenn nämlich der Priester, dessen Priestertum sich dem Wesen nach vom gemeinsamen Priestertum der Gläubigen unterscheidet, das Messopfer darbringt, dann handelt er nicht „privat“ sondern immer in persona Christi capitis und damit im Namen des ganzen Volkes Gottes. Mit Recht haben daher viele Bischöfe ihren Priestern nahegelegt, gerade in diesen Zeiten der Krise täglich das heilige Messopfer …More
"..Wenn nämlich der Priester, dessen Priestertum sich dem Wesen nach vom gemeinsamen Priestertum der Gläubigen unterscheidet, das Messopfer darbringt, dann handelt er nicht „privat“ sondern immer in persona Christi capitis und damit im Namen des ganzen Volkes Gottes. Mit Recht haben daher viele Bischöfe ihren Priestern nahegelegt, gerade in diesen Zeiten der Krise täglich das heilige Messopfer zu feiern, weil dadurch die Gebete und Anliegen des ganzen Gottesvolkes vor Gott getragen werden. Die moderne Theologie lässt deutlich werden, wie weit man sich von jener Mitte des Glaubens entfernt hat, die das Zweite Vatikanische Konzil als „Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens“ beschrieben hat." (Hervorhebg. hinzugefügt)

Der Priester handelt nicht "im Namen des ganzen Volkes Gottes"!!
Er handelt ausschließlich in persona Christi und nicht gleichzeitig im Namen des Volkes!
Das Messopfer ist auch nicht "Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens", das heilige Meßopfer ist die wirkliche Gegenwärtigsetzung des Opfer auf Golgotha, ein wahres und eigentliches Opfer zur Verherrlichung Gottes.

"Mit Recht haben daher viele Bischöfe ihren Priestern nahegelegt, gerade in diesen Zeiten der Krise täglich das heilige Messopfer zu feiern, weil dadurch die Gebete und Anliegen des ganzen Gottesvolkes vor Gott getragen werden."

Nie hat die Kirche das Messopfer dargebracht, "weil dadurch die Gebete und Anliegen des ganzen Gottesvolkes vor Gott getragen werden"!
Das Meßopfer ist in sich ein SÜHNOPFER, das mit den Gebeten der Gläubigen nichts zu tun hat. Nur in der wahren Überlieferten Messe wird Gott ein WIRKLICHES UND EIGENTLICHES OPFER dargebracht, was in der konziliaren "Eucharistiefeier" nicht geschieht.

"Wer sagt, in der Messe werde Gott nicht ein wirkliches und eigentliches Opfer dargebracht oder die Opferhandlung bestehe in nichts anderem als dass uns Christus zur Speise gereicht werde, der sei ausgeschlossen" (Trid. D 948, NR 521)
So sehen wir, wie viele "ausgeschlossen" sind - denn schon lange glauben sie nicht mehr an den Sühne- und Opfercharakter der heiligen Messe. So sprechen sie auch nicht mehr vom Meßopfer, sondern von "Eucharisteiefeier", die kein wahres Opfer ist.

Nur das wahre Messopfer der wahren Katholischen Kirche ist das wahre Opfer auf Golgotha. Nur dieses Heilige Opfer bringt Gott die höchste Ehre und die größte Sühne dar.
Das Opfer der Messe vollzieht die Kirche ausschließlich durch den gültig geweihten Priester. Der Priester handelt in der Person Christi, nicht aber zusätzlich als Vertreter des Volkes, wohl opfert er für das Volk. In der Wandlung liegt das Wesen des Meßopfers nicht im Mahl.
Nicht die Gebete und Anliegen des ganzen Gottesvolkes werden im Meßopfer vor Gott getragen, sondern der Priester ist es, der für das Volk opfert und betet.

Seit urdenklicher Zeit gab es die Stillen heiligen Messen, die wegen der Vielzahl der Priester und Ordensleute in unzähligen Pfarrkirchen, Kathedralen und Ordenskirchen an die dafür vorgesehenen Seitenaltären gefeiert und niemals als "privat" verurteilt wurden. Diese Messen waren vollgültige Messen, so wie es das Konzil von Trient festgelegt hat, denn sie waren ein wahres Opfer der SÜHNE, des Lobes, des Dankes, der Anbetung. Auch die Stille Messe ist ein höchster Akt der Anbetung und umfasst die ganze Welt, auch wenn keine Gläubigen anwesend wären. Der Priester handelt nicht im Namen des Volkes Gottes. Er handelt auschließlich in persona Christi und in der Autorität der Katholischen Kirche und umfasst im Opfer Christi die Lebenden und die Verstorbenen.
Ischa
Sehr gut beobachtet! Die "Kirche" gibt gerade so ein Armutszeugnis ab, dass mir Angst und Bange wird. Da gibt es Statements auf den Seiten der Bistümer, die sind so nichtssagenden, da könnten wir alle hier ganz anders argumentieren. Ich liebe die heilige katholische Kirche - aber wo ist sie? Ausser bei der Piusbruderschaft?