Fatima-Fake? "Der Heilige Vater wird mir Russland weihen"

Darüber geraten sich sogar die frömmsten Katholiken in die Haare: Was hat es auf sich mit der Privatoffenbarung "Fatima" und all den Aussagen, die in den Botschaften enthalten sind, die uns 1917 …
UdSSR: Gegründet: 30. 12. 1922
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1983 Deutschland befindet sich 5 Minuten vor dem atomaren Angriff der Sowjetunion (= Video von Carlus)
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Der Bankrott eines Systems. NZZ Dez. 2016 >"Ohne Krieg, sondern in aller Stille löste sich vor 25 Jahren die UdSSR auf."
Auflösung: 26. 12. 1991 Bevölkerungsstand 293 Millionen.
Stelzer
Wenn die Weihe und die Sühnesamstage wie von der Mutter Gottes erwünscht stattgefunden hätten. Wäre die Bekehung u Rettung Russlands erfolgt, genau so wie die Erstaunliche Bekehrung Mexicos nach der Erscheinung in Guadalupe
Es gab einen Bischof Graber und so viele andere; ich könnte endlos Priester und Bischöfe aufzählen, die beste Arbeit im Sinne Fatimas geleistet haben und leisten. Kardinal Groer hat in Österreich und darüber hinaus vor seiner Zeit als Erzbischof besonders die Herz-Marien-Sühnesamstage in vorbildlicher Weise bekannt gemacht und im Sinne Fatimas die "Wallfahrt für die Kirche" als fixe kirchliche…More
Es gab einen Bischof Graber und so viele andere; ich könnte endlos Priester und Bischöfe aufzählen, die beste Arbeit im Sinne Fatimas geleistet haben und leisten. Kardinal Groer hat in Österreich und darüber hinaus vor seiner Zeit als Erzbischof besonders die Herz-Marien-Sühnesamstage in vorbildlicher Weise bekannt gemacht und im Sinne Fatimas die "Wallfahrt für die Kirche" als fixe kirchliche Veranstaltung in Hunderten Pfarrgemeinden eingewurzelt. Ein Beispiel: 13. Mai 2012 - 25 Jahre Wallfahrt in Tirschenreuth Das ist nicht nichts, wie man zu sagen pflegt ...
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Zitat: "Wenn die Weihe und die Sühnesamstage wie von der Mutter Gottes erwünscht stattgefunden hätten ..."
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@Stelzer Mit welchem Maß an gutem Willen des schwachen Menschen - weltweit gesehen - sich Gott zufrieden gibt, liegt aber meines Erachtens außerhalb unserer Wahrnehmung, bzw. darüber haben die Katholiken offensichtlich eine verschiedene Wahrnehmung. Die Herz-Mariä-Sühnesamstage wurden …More
Zitat: "Wenn die Weihe und die Sühnesamstage wie von der Mutter Gottes erwünscht stattgefunden hätten ..."
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@Stelzer Mit welchem Maß an gutem Willen des schwachen Menschen - weltweit gesehen - sich Gott zufrieden gibt, liegt aber meines Erachtens außerhalb unserer Wahrnehmung, bzw. darüber haben die Katholiken offensichtlich eine verschiedene Wahrnehmung. Die Herz-Mariä-Sühnesamstage wurden zum Beispiel in verschiedenen Regionen über Jahrzehnte hinweg bekanntgemacht und gefeiert.

Man könnte sich doch mal anhören, was Schwester Lucia sagte; dies wurde in einem anderen meiner Threads dankenswerter Weise verlinkt, aber noch kaum beachtet von den Lesern, wie es scheint:
signum >www.youtube.com/watch The Prophecy, Consecration, Triumph and Secret of Fatima explained by Sister Lucia.

Zitat: "This half hour Documentary is a compliment to the "Two Interviews with Sister Lucia" Book by Carlos Evaristo and the RTP 1 Mini Series "Os Mistérios de Fátima" aired on State Television in 2000 and available in a 3 DVD set in various languages from "Videos RTP".

Explained for the first time are the Seer of Fátima's personal views and interpretations of the Prophecy, Consecration, Triumph and Secret of Fatima as presented during two interviews on October 11th, 1992 and October 11th, 1993. The Seer's explanations videotaped in 1993 during a one hour audience given to over a half a dozen living witnesses, puts to rest many controversies of the 1917 Message still being spread by many Conspiracy Theorists and so-called Fatima experts.

Included in the Documentary is an interview with World foremost CSI Frederick Zugibe who met Sister Lucia in 2002 and conducted a forensic study that concluded that she was the same Seer of 1917 to whom Our Lady had spoken and not an imposter as the late Rev. Nicholas Gruner and his followers had ridiculously claimed."
Das Heiligenlexikon erwähnt auch noch eine Weltweihe von 1941, nicht nur jene von 1942:

Papst Pius XII. vollzog am 31. 10. 1941 die Weltweihe an das Unbefleckte H. Mariä (OR 9./10. 10. 1941) und erneuerte sie anlässlich des Fátimajubiläums am 31. 10. 1942 (und am 8. 12. 1942) für die Kirche und die ganze Menschheit.

Es könnte sein, dass sich dazu hier etwas findet, aber ich kann nicht Latein: …More
Das Heiligenlexikon erwähnt auch noch eine Weltweihe von 1941, nicht nur jene von 1942:

Papst Pius XII. vollzog am 31. 10. 1941 die Weltweihe an das Unbefleckte H. Mariä (OR 9./10. 10. 1941) und erneuerte sie anlässlich des Fátimajubiläums am 31. 10. 1942 (und am 8. 12. 1942) für die Kirche und die ganze Menschheit.

Es könnte sein, dass sich dazu hier etwas findet, aber ich kann nicht Latein: www.vatican.va/…/AAS-33-1941-ocr…

@Don Reto Nay Weil der Vorgänger von Pius XII. die Weihe in Friedenszeiten nicht vollzogen hat, warum auch immer, setzte Pius XII. diesen Akt des Glaubens in der eben uns bisher bekannten Weise, oder auch anders und wir wissen es (noch) nicht. Während des Krieges wird es vielleicht wie eine Art Notlösung gewesen sein, anders als es in Friedenszeiten möglich gewesen wäre. Und Gott weiß doch um alle diese Schwierigkeiten. Dies ist nur eine weitere Überlegung von mir.
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Ich wäre dankbar für Mithilfe von seiten der Leserschaft, zu "31.10.1941" solide Quellen zu finden.
@Gerti Harzl
Hätte Pius XI die Weihe Russlands vollzogen, wäre uns (vermutlich) der 2. Weltkrieg erspart worden. Das muss man sich einmal vorstellen. Er tat es nicht, weil er die Menschheit für "unwürdig" hielt.

Der Weihe durch Pius XII wird nachgesagt, dass sie zur Niederlage der Wehrmacht in Nordafrika (Al Alamein, Rommel) und damit zur Niederlage in Stalingrad (Feb. 1943) - entscheidende …More
@Gerti Harzl
Hätte Pius XI die Weihe Russlands vollzogen, wäre uns (vermutlich) der 2. Weltkrieg erspart worden. Das muss man sich einmal vorstellen. Er tat es nicht, weil er die Menschheit für "unwürdig" hielt.

Der Weihe durch Pius XII wird nachgesagt, dass sie zur Niederlage der Wehrmacht in Nordafrika (Al Alamein, Rommel) und damit zur Niederlage in Stalingrad (Feb. 1943) - entscheidende Wende im WK2 - geführt hat. Das darf man auch nicht vergessen.
Stelzer
@Winfried @Gerti Harzl
Hätte Pius XI die Weihe Russlands vollzogen, wäre uns (vermutlich) der 2. Weltkrieg erspart worden. Das muss man sich einmal vorstellen. Er tat es nicht, weil er die Menschheit für "unwürdig" hielt.

<<<so ähnlich kenne ich es auch nur mit der Begründung er wagte nicht

(vielleicht auch durch seine Umgebung bestimmt) Russland explizit zu benennen
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@Stelzer
Lieder finde ich den Link nicht mehr, in dem Pater G. Amorth als direkter Zeuge der (sog.) Russlandweihe am 25. März 1984 behauptet, der Papst sei von seiner Umgebung massiv dazu gedrängt worden, Russland nicht explizit zu erwähnen, was er dann auch tat. Stattdessen sagte er: "diese Völker/Nationen" (vgl. ). Inwieweit diese Intention bei der Weihe Russlands eine Rolle gespielt hat, sei …More
@Stelzer
Lieder finde ich den Link nicht mehr, in dem Pater G. Amorth als direkter Zeuge der (sog.) Russlandweihe am 25. März 1984 behauptet, der Papst sei von seiner Umgebung massiv dazu gedrängt worden, Russland nicht explizit zu erwähnen, was er dann auch tat. Stattdessen sagte er: "diese Völker/Nationen" (vgl. ). Inwieweit diese Intention bei der Weihe Russlands eine Rolle gespielt hat, sei dahin gestellt.
Ich kopiere das hier herein, womit die Diskussion denn überhaupt erst so in Fahrt gekommen ist - damit wir es auf der deutschen GTV-Seite haben:

Die Feststellung Don Retos, "Dies ist jedoch eine falsche Prophezeiung, weil es noch nie geschehen ist" brachte mich nämlich auf Idee, dies in der Überschrift aufzugreifen und, ironisch gemeint natürlich, von "Fatima-Fake? ..." zu schreiben.
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Conse…More
Ich kopiere das hier herein, womit die Diskussion denn überhaupt erst so in Fahrt gekommen ist - damit wir es auf der deutschen GTV-Seite haben:

Die Feststellung Don Retos, "Dies ist jedoch eine falsche Prophezeiung, weil es noch nie geschehen ist" brachte mich nämlich auf Idee, dies in der Überschrift aufzugreifen und, ironisch gemeint natürlich, von "Fatima-Fake? ..." zu schreiben.
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Consecration of Russia Done in 1984-Fatima Apostolate Approved by the Church
Aus dem Englischen übersetztes, an mich gerichtetes Zitat von @Don Reto Nay: "In der von Johannes Paul II. durchgeführten Weihe von 1984 finde ich keine Erwähnung Russlands. Das zweite Geheimnis von Fatima sagt: "Der Heilige Vater wird mir Russland weihen". Dies ist jedoch eine falsche Prophezeiung, weil es noch nie geschehen ist."

Im Original: "I don't find any mentioning of Russia in the 1984 consecration performed by John Paul II. The second secret of Fátima says, "The Holy Father will consecrate Russia to me". But this is a false prophecy because it has never happened."
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@Gerti Harzl: Sie deklarieren das Dokument als "Weihetext", der Vatikan deklariert es als "Lettera Apostolica", als Apostolischen Brief. Die Veröffentlichung eines Briefes ist nach allen Regeln der Liturgie (über die sich auch ein Papst nicht hinwegsetzen kann) kein Weiheakt. Mir ist nicht bekannt, dass man Staaten (Russland), Personen (Abtsweihe) oder auch Gegenstände (Weihwasser) brieflich …More
@Gerti Harzl: Sie deklarieren das Dokument als "Weihetext", der Vatikan deklariert es als "Lettera Apostolica", als Apostolischen Brief. Die Veröffentlichung eines Briefes ist nach allen Regeln der Liturgie (über die sich auch ein Papst nicht hinwegsetzen kann) kein Weiheakt. Mir ist nicht bekannt, dass man Staaten (Russland), Personen (Abtsweihe) oder auch Gegenstände (Weihwasser) brieflich weihen kann.
Darauf werde ich ab sofort achtgeben und bei meinen Formulierungen exakt unterscheiden. Ich werde noch überprüfen, wo ich (nicht aber die Kirche) das eventuell falsch verwendet habe.
Gut, dass man in Rom nicht weiß, dass man hier immer noch weiterdiskutiert
Bertone: "Jede Diskussion und jegliches weiteres Bittgesuch haben daher kein Fundament"
One more comment from Gerti Harzl
@Don Reto Nay Zufrieden jetzt? Ich habe meinen Kommentar korrigiert und auch in der Link-Liste im Beitrag einen Vermerk hinzugefügt. Die Korrektur im Kommentar:

"wogegen bei den Weihetexten von mir angeführten Dokumenten und Zitaten doch auf die offiziellen Texte der Kirche verwiesen wird"

Uff, Sie sind aber genau!
Dann muß ich ja ab sofort noch besser achtgeben
Ich zitiere aus einem Kommentar von Don Reto Nay weiter unten in diesem Thread:
"Mir wäre es ein Anliegen, dass der Fall der Russland-Weihe nicht zu einem zweiten Urban VIII.-Fall wird, wo man das vatikanische Archiv auf den Kopf stellt, um anschliessend zu hören, dass das alles "kontrovers" sei [ist es nicht] und jeder eine andere gefühlte Wahrheit hat. Dass ich "denke, die Weihe sei nicht …More
Ich zitiere aus einem Kommentar von Don Reto Nay weiter unten in diesem Thread:
"Mir wäre es ein Anliegen, dass der Fall der Russland-Weihe nicht zu einem zweiten Urban VIII.-Fall wird, wo man das vatikanische Archiv auf den Kopf stellt, um anschliessend zu hören, dass das alles "kontrovers" sei [ist es nicht] und jeder eine andere gefühlte Wahrheit hat. Dass ich "denke, die Weihe sei nicht erfolgt" ist dabei belanglos. Mein Denken richtet sich nach den Fakten. Die Fakten entscheiden, nicht mein Denken."
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@Don Reto Nay Daran kiefle ich seit gestern, denke darüber nach und ringe um eine Antwort, die auch später noch ausführlicher kommen wird.

Vorerst dies: Ich empfinde diesen Ihren Vergleich irgendwie als ungerecht, oder zumindest unüberlegt insofern, dass im Fall des gefälschten Papst Urban VIII.-Textes die Quelle ja offensichtlich unauffindbar ist, wogegen bei den Weihetexten von mir doch auf die offiziellen Texte der Kirche verwiesen wird, zum Beispiel auf diese von der Kirche selbst verwendeten Formulierung, die also nachweislich nicht eine eigenwillige Interpretation, sondern jene der Kirche selbst ist: Vatikan 7.7.1952: "Das dem unbefleckten Herzen Marias geweihte Rußland" - Italienisch/Lateinisch

Zitat: "Die Fakten entscheiden, nicht mein Denken."
Ich als Laie halte mich so gut ich kann an das, was die Kirche mir vorgibt, ohne mir meine eigenen Fakten zusammenzusuchen. Lieber Don Reto Nay, ich darf Ihnen das ja hoffentlich so klipp und klar darlegen.
Aquila
Noch etwas, das nicht direkt mit der Weihe zusammenhängt, aber im Zusammenhang mit Fatima und Russland viele interessieren dürfte:
Vor kurzem erzählte mir eine mir gut bekannte Frau (Verlagsleiterin), dass vor vielen Jahren die Mutter Gorbatschows bei ihrem Verlag bzw. in ihrem Geschäft Fatimastatuen für Russland gekauft hat!
Als Beitrag zur Diskussion verlinke ich direkt auf die deutsche Seite des Heiligtums von Fatima:
Herz-Mariä-Zyklus, von 1925 bis 1929 <bitte anklicken
>Erscheinung Unserer Lieben Frau (Datum: 10. Dezember 1925)
>Erscheinung des Jesuskindes (Datum: 15. Februar 1926)
>Erscheinung der Heiligen Dreifaltigkeit und Unserer Lieben Frau (Datum: 13. Juni 1929)
gennen
@Carlus ich hoffe, ich durfte das hierher reinkopieren.
gennen
@gennen @RupertvonSalzburg: Habe gerade den Weihetext vom 31. Oktober 1942 gelesen. Russland ist darin nicht erwähnt. Haben den Text leider nur auf Englisch gefunden:

en.wikipedia.org/wiki/Pope_Pius_XII_C…

Der Hesemann-Artikel ist somit eine Zeitungsente.
gennen
Kann es denn nicht sein wie @Aquila es geschrieben hat?
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Da "Rußland" bzw. die Sowjetunion (die UdSSR existierte vom 30.12.1922 bis 26.12.1991) Teil der Welt ist, welche geweiht wurde, ist diese Nation bzw. dieses Volk doch mit eingeschlossen, denke ich. Man könnte es auch so sehen, dass die Päpste sogar mehr in die Weiheformel mit hineingenommen haben als es Schwester Lucia als Botschaft des Himmels dem Papst übermittelt hat.
Ich weiß, nun kommt wied…More
Da "Rußland" bzw. die Sowjetunion (die UdSSR existierte vom 30.12.1922 bis 26.12.1991) Teil der Welt ist, welche geweiht wurde, ist diese Nation bzw. dieses Volk doch mit eingeschlossen, denke ich. Man könnte es auch so sehen, dass die Päpste sogar mehr in die Weiheformel mit hineingenommen haben als es Schwester Lucia als Botschaft des Himmels dem Papst übermittelt hat.
Ich weiß, nun kommt wieder Widerspruch vom D.R.N.
Aquila
Pius XII. schrieb in seinem Apostolischen Schreiben SACRO VERGENTE ANNO
CONSACRAZIONE DELLA RUSSIA AL CUORE IMMACOLATO DI MARIA
vom 7.7.1952: „...ita in praesens cunctos Russiarum populos eidem Immaculato Cordi peculiarissimo modo dedicamus ac consecramus...” Gegen den Einwand, das sei keine Weihe, sondern nur ein Apostolisches Schreiben, lässt sich folgendes Argument finden: …More
Pius XII. schrieb in seinem Apostolischen Schreiben SACRO VERGENTE ANNO
CONSACRAZIONE DELLA RUSSIA AL CUORE IMMACOLATO DI MARIA
vom 7.7.1952: „...ita in praesens cunctos Russiarum populos eidem Immaculato Cordi peculiarissimo modo dedicamus ac consecramus...” Gegen den Einwand, das sei keine Weihe, sondern nur ein Apostolisches Schreiben, lässt sich folgendes Argument finden: Dieser große marianische Papst, dieser großer Beter, hat doch sicher nicht leere Worte zu Papier gebracht! Es ist doch anzunehmen, dass er kniend die entsprechenden Worte der Weihe vorher oder / und nachher gesprochen hat, vielleicht noch durch manch persönliches Flehen ergänzt.

Freilich ergibt sich die andere Frage: Und was ist mit der Bitte der Muttergottes vom 13. 6. 1929 (geäußert gegenüber Sr. Lucia), der Hl. Vater möge die Weihe Russlands an ihr Unbeflecktes Herz in Vereinigung mit allen Bischöfen der Welt vollziehen?
Wir sind geneigt, mit Sicherheit zu behaupten, dass das nicht geschehen sei.
Vielleicht aber hat sich Folgendes ereignet (ich weiß, das ist rein hypothetisch, und ich habe nichts Derartiges gelesen oder gehört): Pius XII. hat alle Bischöfe der Kirche in einem geheimen Schreiben (mit der Verpflichtung zum Stillschweigen) darum gebeten, sich in einem bestimmten Moment geistig mit ihm zu vereinen und mit einem bestimmten Gebet die Weihe Russlands an das Unbefleckte Herz Mariens zu vollziehen. Im Geheimen deswegen, um nicht die kommunistischen Machthaber der Sowjetunion zu reizen und noch mehr gegen die Christen aufzustacheln.
Könnte es nicht so gewesen sein? Wir werden es wohl erst in der Ewigkeit erfahren.
1. Herzlichen Dank. Dieser Text kommt der Sache wohl am nächsten. Ich frage mich, warum die Päpste, auch schon vor dem Konzil, so das Schillernde und Zweideutige geliebt haben. Die Theorie von der Verfolgung in der Sowjetunion ist eher abwegig. Zu diesem Zeitpunkt war Stalin schon auf dem Krankenbett.

2. Die Theorie, dass hinter dem Text eine geheime Weihe mit Kniebank und persönlichem Flehen …More
1. Herzlichen Dank. Dieser Text kommt der Sache wohl am nächsten. Ich frage mich, warum die Päpste, auch schon vor dem Konzil, so das Schillernde und Zweideutige geliebt haben. Die Theorie von der Verfolgung in der Sowjetunion ist eher abwegig. Zu diesem Zeitpunkt war Stalin schon auf dem Krankenbett.

2. Die Theorie, dass hinter dem Text eine geheime Weihe mit Kniebank und persönlichem Flehen steckt, scheint Pius XII. auszuschliessen. Sonst hätte er nicht geschrieben "wir weihen und konsekrieren", sondern "wir haben geweiht und konsekriert" oder "wir werden weihen und konsekrieren". Es war somit eine Schreibtisch-Konsekration.

3. Die Bitte der Muttergottes vom 13.6. 1929 könnte man dagegen aus dem Spiel lassen, weil sie (wie ich meine) nicht zum eigentlichen, von der Kirche anerkannten Fatima-Ereignis gehört.

4. Dass die Bischöfe einen Brief für eine geheime Weihe bekommen habe und darüber "Stillschweigen" hätten alten müssen, kann positiv ausgeschlossen werden. Es ist undenkbar, dass sie das Maul hätten halten können, vgl. Kardinäle, die beim Konklave sogar ein Gelöbnis ablegen zu schweigen, und dann frei von der Leber drauflos plaudern.
gennen
@Don Reto Nay, ihren Satz "dass sie das Maul hätten halten können, vgl. Kardinäle, die beim Konklave sogar ein Gelöbnis ablegen zu schweigen, und dann frei von der Leber drauflos plaudern." finde ich nicht eines Priesters würdig. Bei uns heißt es nicht Maul halten, sondern Mund halten.
Bei der Konklave wurde damals noch das Gelöbnis gehalten, was es heut zu Tage nicht mehr so ist.
@gennen: Es ist ihnen unbenommen, meine Ausdrucksweise "für eines Priesters unangemessen" zu halten. Aber wenn Sie die Latte so hochlegen, dann möchte ich Ihnen sagen, dass es von Ihnen unangemessen ist, so mit einem Priester zu reden.
:-)
@gennen: Wenn das Gelöbnis beim Konklave gehalten wurde, dann möchte ich von Ihnen wissen, warum man so genau über das Konklave von 1903 informiert ist, dass Pius X. wählte.
gennen
@Don Reto Nay , böse war es nicht von mir gemeint, aber ich finde es nicht für richtig von " Maul" zu sprechen in Verbindung mit den Menschen.
@gennen: Sie wissen über die deutsche Sprache bestimmt mehr als ich. Ich habe Deutsch in der Schule gelernt. Jedenfalls sprach Luther davon, dass er den Leuten "aufs Maul" geschaut habe. Die Deutschschweizer kennen, so viel ich weiss, nur das Wort "Maul". Also muss man wohl differenzieren.
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@Gerti Harzl
Und da es sich nur um eine Privatoffenbarung handelt, ist auch das nicht allzu tragisch, wenn man in diesem Punkt verschiedener Ansicht ist, oder wie denken die Leser darüber
Ich denke schon, dass Fatima unter den Privatoffenbarungen eine ganz besondere
Bedeutung hat, geht es doch um die Ausbreitung des Kommunismus auf die ganze
Welt, die laut den Aussagen der Gottesmutter durch …More
@Gerti Harzl
Und da es sich nur um eine Privatoffenbarung handelt, ist auch das nicht allzu tragisch, wenn man in diesem Punkt verschiedener Ansicht ist, oder wie denken die Leser darüber
Ich denke schon, dass Fatima unter den Privatoffenbarungen eine ganz besondere
Bedeutung hat, geht es doch um die Ausbreitung des Kommunismus auf die ganze
Welt, die laut den Aussagen der Gottesmutter durch die Weihe Russlands verhindert werden kann. Das betrifft nicht einen kleinen privaten Kreis, sondern die ganze Welt.
Warum man diese Bitte Marias nicht rasch und wunschgemäß erfüllt hat, wird wohl
kaum an die Öffentlichkeit gelangen. Es heißt zwar, dass nach der Weihe durch Papst
Pius XII im Jahre 1942 eine Wende im Kriegsgeschehen eintrat, der Kommunismus
wurde aber nicht gestoppt.
@RupertvonSalzburg Bitte hier kurz mal reinschauen bezüglich Bedeutung des Wortes "Privatoffenbarung" >Privatoffenbarungen sind weder eine Basis noch ein Stützpfeiler des Glaubens
@Gerti Harzl Diesen Text kenne ich ohnehin. Ich habe nur meine private Meinung geschrieben. Eine Frage an Sie: Wenn Privatoffenbarungen ohnehin so unbedeutend sind, warum betreiben Sie dann diesen Riesenaufwand hier im Forum?
gennen
31 Oktober 2017
Papst Pius XII., Fatima und das Wunder der Wende im 2. Weltkrieg
Heute vor 75 Jahren weihte Papst Pius XII. Russland und die Welt dem Unbefleckten Herzen Mariens, wie es die Gottesmutter in der Botschaft von Fatima erbeten hatte. Fortan verlor Hitler jede Schlacht von Bedeutung! Gastbeitrag von Michael Hesemann
Vatikan (kath.net) Heute vor 75 Jahren, am 31. Oktober 1942, weihte …More
31 Oktober 2017
Papst Pius XII., Fatima und das Wunder der Wende im 2. Weltkrieg
Heute vor 75 Jahren weihte Papst Pius XII. Russland und die Welt dem Unbefleckten Herzen Mariens, wie es die Gottesmutter in der Botschaft von Fatima erbeten hatte. Fortan verlor Hitler jede Schlacht von Bedeutung! Gastbeitrag von Michael Hesemann
Vatikan (kath.net) Heute vor 75 Jahren, am 31. Oktober 1942, weihte Papst Pius XII. Russland und die Welt dem Unbefleckten Herzen Mariens, wie es die Gottesmutter in der Botschaft von Fatima erbeten hatte. Die Folge: eine sofortige Wende im 2. Weltkrieg. Vorher hatte Hitler alle Schlachten gewonnen, fortan sollte er jede Schlacht von Bedeutung verlieren!

Pius XII. war ein Glücksfall für die Kirche wie für die Sache von Fatima. Immerhin war Eugenio Pacelli, so sein bürgerlicher Name, am Tag und zur Stunde der ersten Erscheinung von Fatima, am 13. Mai 1917, von Papst Benedikt XV. im Petersdom zum Bischof geweiht worden. Darin hatte er vom Moment seiner Wahl zum Papst an immer ein Zeichen der göttlichen Vorsehung gesehen. Trotzdem dauerte es bis Anfang 1941, dass Pius XII. überhaupt der Text des Zweiten Geheimnisses von Fatima zugeleitet wurde. Ebenso erfuhr er zu diesem Zeitpunkt, dass Schwester Lucia beim intensiven Gebet um ein baldiges Ende des Zweiten Weltkrieges vor dem Allerheiligsten am 22. Oktober 1940 die Stimme Christi vernommen hatte:

„Seine Heiligkeit (der Papst) wird erlangen, dass diese Tage der Trübsal abgekürzt werden, wenn er meinen Wünschen folgt und die Weihe der Welt an das Unbefleckte Herz Mariens vornimmt mit einer speziellen Erwähnung Russlands.“

Dennoch verging das Fatima-Jubiläumsjahr 1942 zunächst ohne eine Reaktion aus Rom. Erst als Hitlers Armeen im Spätsommer 1942 bereits nach Nordafrika und bis zum Kaukasus vorgedrungen waren und nichts sie mehr aufzuhalten schien, folgte der Papst dem prophetischen Appell. Am 31. Oktober 1942 ließ er die uralte Ikone Salus Populi Romani aus der Basilika S. Maria Maggiore wie immer in Zeiten der Not in den Vatikan bringen. Dann kündigte er für 17.00 Uhr eine Radiobotschaft an die portugiesische Nation an, deren Höhepunkt die Weihe Russlands war:

„Dir, Deinem Unbefleckten Herzen, weihen wir als Vater der großen christlichen Familie, als Stellvertreter dessen, dem alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben wurde und der uns so viele Seelen anvertraute, die Er durch sein kostbarstes Blut erlöst hat und die die ganze Erde bevölkern, dir, deinem Unbefleckten Herzen weihen wir in dieser tragischen Stunde der Geschichte, dir übergeben wir, dir vertrauen wir an, nicht nur die Heilige Kirche, den mystischen Leib deines Sohnes Jesus, der aus vielen Wunden blutet und so tief leidet, sondern auch die ganze Welt, durch tödliche Zwietracht zerrissen, im Feuer des Hasses brennend, Opfer ihrer eigenen Uneinigkeit … und jene, die durch Irrtum und Zwietracht getrennt sind, insbesondere jene, die dir so einzigartige Verehrung entgegenbrachten und unter denen keiner war, der nicht in seinem Haus deine heilige Ikone bewahrte, heute vielleicht verborgen und auf bessere Tage wartend: schenke ihnen Frieden und führe sie wieder zu der einzigen Herde Christi unter dem wahren und einzigen Hirten.“

Am Fest Mariä Empfängnis, dem 8. Dezember 1942, wiederholte er die Weihe im Petersdom im Beisein von 40 Kardinälen, zahlreichen Bischöfen, dem diplomatischen Korps und Zehntausenden von Pilgern.

Und tatsächlich hielt der Herr sein Versprechen. Mit den beiden Schicksalsschlachten von El-Alamein am 2. November – also nur zwei Tage nach der Weihe! - und Stalingrad ab dem 22. November 1942 trat die ersehnte Wende im Zweiten Weltkrieg ein. „Vor Alamein hatten wir nie einen Sieg. Nach Alamein hatten wir nie mehr eine Niederlage“, stellte Winston Churchill fest. Von diesem Moment an befanden sich Hitlers Truppen an allen Fronten auf dem Rückzug.

Doch auch Stalin veränderte sich in dieser Zeit. Plötzlich endete der blutige Kampf gegen die Religion. Er brauchte alle Kräfte des Landes für seinen „Großen vaterländischen Krieg“ gegen die deutschen Invasoren und lernte, sich auch des Glaubens der Russen zu bedienen. Schon im April 1942 hatte er zum ersten Mal in Moskau eine Lichterprozession erlaubt. Bei der Schlacht um Stalingrad soll gar am 11. November 1942 ein „Himmelszeichen“ – mehr wird in den amtlichen Berichten nicht gesagt – die deutschen Truppen gestoppt haben. Nach dem Sieg nahm der legendäre sowjetische Kommandant Marschall Chukov an einer orthodoxen Liturgie teil und sorgte dafür, dass bis 1945 zwei große Kirchen im zerstörten Stalingrad gebaut wurden. Am 7. Oktober 1943 ließ der sowjetische Ministerrat die Gründung eines „Rates der Russisch-Orthodoxen Kirche“ zu, womit die Kirche endlich wieder einen Platz in der sowjetischen Gesellschaft bekam. Trotzdem war es bis zur Bekehrung Russlands noch ein langer Weg, weil, wie Schwester Lucia in einer weiteren Vision erfuhr, die Weihe „unvollständig“ war – sie müsse schon, wie von der Gottesmutter am 13. Juni 1929 gefordert, „zusammen mit allen Bischöfen der Welt“ erfolgen. So nutzte Russland vielmehr die Nachkriegszeit, um „seine Irrtümer“ noch weiter zu verbreiten und „ganze Nationen zu vernichten“ – Länder wie die baltischen Staaten wurden zu Provinzen der Sowjetunion, der Osten Polens wurde Belarus und der Ukraine angegliedert, Polen selbst ebenso wie Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Rumänien und die Balkanländer zu Satellitenstaaten Russlands, bald zwangsweise integriert in den „Warschauer Pakt“ und schließlich durch einen „Eisernen Vorhang“ von der freien Welt getrennt.
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Es scheint mir, dass Sie ausweichen. Sie haben doch gesagt, dass die Weihe stattgefunden hat. Es braucht doch keinen "Theologen", um herauszufinden, wann das war (wenn es denn wirklich stattgefunden hat...). Hier geht es nicht um "theologische Beurteilungen", sondern im simple Fakten. Wenn Sie nicht fündig werden, dann können Sie einfachen sagen: "Ich habe mich getäuscht, die von Fatima …More
Es scheint mir, dass Sie ausweichen. Sie haben doch gesagt, dass die Weihe stattgefunden hat. Es braucht doch keinen "Theologen", um herauszufinden, wann das war (wenn es denn wirklich stattgefunden hat...). Hier geht es nicht um "theologische Beurteilungen", sondern im simple Fakten. Wenn Sie nicht fündig werden, dann können Sie einfachen sagen: "Ich habe mich getäuscht, die von Fatima verlangte Weihe Russlands hat nie stattgefunden."
@Don Reto Nay Aus meiner Sicht: Ich habe es doch gefunden! Aber in Ihren Augen ist das eben keine Weihe gewesen. Da kann ich dann leider auch nichts mehr tun. Ich bin mir dessen bewußt, dass die Frage unter Theologen kontrovers diskutiert wird. Neu ist mir aber, dass Sie selbst auch denken, die Weihe sei nicht erfolgt.
Dann wäre das Problem ja gelöst. Ich bräuchte dann:
1.) Den Namen des Papstes, der die Weihe vorgenommen hat
2.) Das Datum der Weihe
3.) Den Text bzw. Textteil der Weihe, wo für einen durchschnittlich intelligenten Menschen ohne theologische Vor- und Verbildung klar gemacht wird, dass hier eine Weihe Russlands an das unbefleckte Herz Mariens vollzogen wird.

(Mir wäre es ein Anliegen, dass der …More
Dann wäre das Problem ja gelöst. Ich bräuchte dann:
1.) Den Namen des Papstes, der die Weihe vorgenommen hat
2.) Das Datum der Weihe
3.) Den Text bzw. Textteil der Weihe, wo für einen durchschnittlich intelligenten Menschen ohne theologische Vor- und Verbildung klar gemacht wird, dass hier eine Weihe Russlands an das unbefleckte Herz Mariens vollzogen wird.

(Mir wäre es ein Anliegen, dass der Fall der Russland-Weihe nicht zu einem zweiten Urban VIII.-Fall wird, wo man das vatikanische Archive auf den Kopf stellt, um anschliessend zu hören, dass das alles "kontrovers" sei [ist es nicht] und jeder eine andere gefühlte Wahrheit hat. Dass ich "denke, die Weihe sei nicht erfolgt" ist dabei belanglos. Mein Denken richtet sich nach den Fakten. Die Fakten entscheiden, nicht mein Denken.)
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Lieber Don Reto Nay, wenn sich niemand im Forum findet, über diese Frage in Augenhöhe von Theologe zu Theologe zu diskutieren - ich selbst schlüpfe nicht in die Rolle, theologische Beurteilungen abzugeben. Was ich einbringen kann, das werde ich gerne beitragen, aber ich bin mir meiner eigenen Grenzen bewußt und werde mich nicht auf's Glatteis begeben
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@Gerti Harzl: Fehlalarm. Das ist keine Weihe, sondern ein "Apostolischer Brief", der am Schreibtisch verfasst wurde.
Don Reto Nay Danke für den Hinweis. Ja, unter "Apostolische Schreiben" habe ich es vorhin gerade gefunden, und ehrlich gesagt mir die deutsche Übersetzung, die es zwar irgendwo gibt aber nicht auf der Vatikan-Seite, noch nicht durchgelesen. Auch will ich nicht Theologe spielen und überlasse die Bewertung gerne den Fachleuten. Ich suche nur all das jetzt einmal zusammen, und das kommt am Ende …More
Don Reto Nay Danke für den Hinweis. Ja, unter "Apostolische Schreiben" habe ich es vorhin gerade gefunden, und ehrlich gesagt mir die deutsche Übersetzung, die es zwar irgendwo gibt aber nicht auf der Vatikan-Seite, noch nicht durchgelesen. Auch will ich nicht Theologe spielen und überlasse die Bewertung gerne den Fachleuten. Ich suche nur all das jetzt einmal zusammen, und das kommt am Ende dann in ein Album, damit man die Unterlagen verfügbar hat.
Versäumen Sie nicht zu viel Zeit mit der Angelegenheit. Es macht keinen grossen Sinn, etwas zu suchen, was es nicht gibt.
@Don Reto Nay Vielleicht gibt es was, und Sie sehen es halt nur nicht
"Mutter der Kirche! Erleuchte das Volk Gottes auf den Wegen des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe! Erleuchte besonders die Völker, deren Weihe und Anvertrauen du von uns erwartest." 25. März 1984
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Ich frage mich: Versteht der Allmächtige Gott die kirchendiplomatische Sprache in den Weihetexten? Meiner Ansicht nach, ja. Doch mir ist schon klar, darüber werden sich die Theologen weiterhin …More
"Mutter der Kirche! Erleuchte das Volk Gottes auf den Wegen des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe! Erleuchte besonders die Völker, deren Weihe und Anvertrauen du von uns erwartest." 25. März 1984
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Ich frage mich: Versteht der Allmächtige Gott die kirchendiplomatische Sprache in den Weihetexten? Meiner Ansicht nach, ja. Doch mir ist schon klar, darüber werden sich die Theologen weiterhin uneinig sein, und auf meine Meinung kommt es dabei nicht an. Die Frage für uns Gläubige ist eher diese: Wem also glauben? Und da es sich nur um eine Privatoffenbarung handelt, ist auch das nicht allzu tragisch, wenn man in diesem Punkt verschiedener Ansicht ist, oder wie denken die Leser darüber
One more comment from Gerti Harzl
@Don Reto Nay Ich habe soeben den Titel, den Sie beanstandet haben, verändert; danke für Ihren Hinweis. Ich hatte den vom Vatikan verwendeten Titel wegen seiner Länge zuvor zusammengestutzt gehabt, nun lautet dieser Beitrag so: Vatikan 7.7.1952: "Das dem unbefleckten Herzen Marias geweihte Rußland" - Italienisch/Lateinisch >w2.vatican.va/…/apost_letters.i…
@Gerti Harzl: Ich sehe "es" nicht? Was?
@Don Reto Nay Die Absicht der Päpste, dem Wunsch Mariens in Fatima nachzukommen und Rußland zu weihen mit diesen Weiheakten.
Wir reden nicht von der "Absicht", sondern von der Durchführung der "Absicht".
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Die beiden Weihetexte sind vorerst mal auf der italienischen GTV-Seite gelandet, wie ich soeben festgestellt habe. Ich verlinke sie deshalb nochmals:
>Vatikan: Der Weihetext vom 31.10.1942 in Italienisch
>Vatikan: Der Weihetext vom 25. März 1984 in Italienisch

Ergänzend dazu siehe:
>poschenker.wordpress.com/…/weltweihe-an-da… mit deutschen Weihetexten
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25. März 1984: "Mutter der Kirche! …More
Die beiden Weihetexte sind vorerst mal auf der italienischen GTV-Seite gelandet, wie ich soeben festgestellt habe. Ich verlinke sie deshalb nochmals:
>Vatikan: Der Weihetext vom 31.10.1942 in Italienisch
>Vatikan: Der Weihetext vom 25. März 1984 in Italienisch

Ergänzend dazu siehe:
>poschenker.wordpress.com/…/weltweihe-an-da… mit deutschen Weihetexten
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25. März 1984: "Mutter der Kirche! Erleuchte das Volk Gottes auf den Wegen des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe! Erleuchte besonders die Völker, deren Weihe und Anvertrauen du von uns erwartest." Lesehinweis für @Don Reto Nay
Die Verlinkung zu "poschenker" enthält so viele Informationen, dass ich zögere, selbst weitere Beiträge zu erstellen, da sich dies somit erübrigt. Die Frage ist nur, ob es als Verlinkung überhaupt von den Lesern zur Kenntnis genommen wird, oder ob ich doch noch eigene Beiträge erstellen soll.
charlemagne likes this.
Egal wie, wenn man schon darüber diskutieren kann, ob eine gültige Weihe vorgenommen wurde, dann kann es mit der Weihe nicht so weit her sein. Eine gültige Weihe würde keine Fragen bzgl. Weihe offen lassen.
Eugenia-Sarto likes this.
"Fatima-Fake ist der richtige Ausdruck!"
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Naja, nun will ich aber doch klarstellen: Diesen Ausdruck habe ich als Einladung zum Mitdiskutieren so gewählt, aber ich selbst bin innerlich mit Fatima und dem ganzen Geschehen sehr verbunden. Ich gehöre zu denen, die von Bischof Hnilica persönlich vieles über Fatima gehört haben und ihm auch vertrauten; ebenso anderen, die sich viel für Fatima …More
"Fatima-Fake ist der richtige Ausdruck!"
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Naja, nun will ich aber doch klarstellen: Diesen Ausdruck habe ich als Einladung zum Mitdiskutieren so gewählt, aber ich selbst bin innerlich mit Fatima und dem ganzen Geschehen sehr verbunden. Ich gehöre zu denen, die von Bischof Hnilica persönlich vieles über Fatima gehört haben und ihm auch vertrauten; ebenso anderen, die sich viel für Fatima eingesetzt haben. Ich bin ein viel zu einfacher Mensch, um mir groß den Kopf zu zerbrechen über die hohen theologischen Überlegungen zum Thema und überlasse dies lieber anderen.
CollarUri likes this.
Fatima-Fake ist der richtige Ausdruck! Dr. Chojnowski beauftragte führende forensische Wissenschafter, welche herausfanden, dass Schwester Lucia schon vor langer Zeit beseitigt wurde und mit einer falschen Schwester ersetzt wurde. Tönt jetzt natürlich nach Verschwörungstheorie, aber lesen Sie bitte selbst nach:
radtradthomist.chojnowski.me
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Schwester Lucia bestätigte, dass die Weihe angenommen wurde, sie wurde ja 1984 von Pater Kondor eigens dazu befragt.
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gennen
Ich habe doch irgendwo gelesen, weiß aber nicht wo, der Papst hat Russland geweiht mit anderen Ländern . Er hat aber nicht ausdrücklich Russland erwähnt, darum könnte es sein, dass Russland die Weihe erhalten hat, vielleicht nicht so wie die Mutter Gottes es verlangt hat, aber wie Gerti Harzl und Plaisch schreiben lässt Gott mich sich verhandeln.
CSc
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Fischl
Es haben sich aber keine gefunden
Eine meines Erachtens interessante Frage ist, ob Gott mit sich "handeln" läßt; ob Er also etwas, das Er vom Menschen fordert, unter Umständen später doch nochmals etwas abmildert, wenn der Mensch es aus seiner Schwäche und seinem Unvermögenheit heraus, oder auch aufgrund verschiedener anderer Umstände nicht in vollkommener Weise schafft, der ursprünglichen Forderung zu entsprechen. Einmal …More
Eine meines Erachtens interessante Frage ist, ob Gott mit sich "handeln" läßt; ob Er also etwas, das Er vom Menschen fordert, unter Umständen später doch nochmals etwas abmildert, wenn der Mensch es aus seiner Schwäche und seinem Unvermögenheit heraus, oder auch aufgrund verschiedener anderer Umstände nicht in vollkommener Weise schafft, der ursprünglichen Forderung zu entsprechen. Einmal jedenfalls hat Gott mit sich handeln lassen und die Forderungen zurückgeschraubt, wie die Heilige Schrift berichtet, Zitat: "Da sprach der Herr: Wenn ich in Sodom, in der Stadt, fünfzig Gerechte finde, werde ich ihretwegen dem ganzen Ort vergeben." Bitte ab 18,26 hier weiterlesen: Das Buch Genesis, Kapitel 18 – Universität Innsbruck
Plaisch
Ich denke schon, Gott lässt mit sich handeln. Aber die Gutschriften realisiert Er natürlich nicht, wenn sie den Menschen einen Käse interessieren.

Also allgemeine Strafe zurückhalten: ja
VErbesserung der Welt: nein.
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